Social Icons

twitterfacebookgoogle pluslinkedinrss feedemail

Freitag, 20. November 2015

Double Echo - Dunkle Wave-Musik der alten Schule


Heute habe ich nach langer Zeit nochmal in den Band-Empfehlungen auf meinem last.fm-Profil gestöbert. Dabei habe ich Double Echo entdeckt, deren Musik mich zuweilen an die von mir sehr geschätzte niederländische Band Clan of Xymox erinnert.

Double Echo, das sind der Amerikaner Chris Luna (Gesang, Gitarre, Bass, Synths, Programming) und der Engländer Ash Lerczak (Gesang, Bass, Programming). Gemeinsam gründeten sie die Band im Jahre 2012. Noch im selben Jahr erschien die "Black Morning"-EP. Im Jahre 2013 veröffentlichte das Duo dann ihr Debütalbum "Phantomime", dem 2014 die 3 Track- EP "Life Inside / Rupture / Sylvia" folgte.

Im April 2015 ist das zweite Album von Double Echo erschienen. Es trägt den Namen "La Danza" und enthält acht Songs aus dem Bereich Dark Wave / Cold Wave. Inzwischen wird Double Echo durch Ellon Souter verstärkt, die sich bei vier Liedern für die weibliche Gesangsstimme verantwortlich zeigt.

Wer auf eindringliche und doch melodische synthetische Klanglandschaften, treibende Beats, dunkle Bassläuf und in Hall getränkte Gesangsstimmen steht, der wird mit Sicherheit bei Double Echo fündig. Aber hört selbst:






Link "Bandseite bei Bandcamp"

Sonntag, 15. November 2015

Therapy? - Großartiges Comeback der Nordiren


Es war mein Soundtrack des Jahres 1994. Die Rede ist von dem Album "Troublegum" der nordirischen Band Therapy?. Auf dem Bizarre Festival in Köln habe ich ihren Auftritt zu den Hits wie "Nowhere", "Screamager", "Die Laughing" oder "Stop It You're Killing Me" in vorderster Reihe abgefeiert.




Ich hätte es damals nie für möglich gehalten, dass es sage und schreibe 11 lange Jahre bzw. 10 weitere Studioalben dauern würde bis mich ein Album von Therapy? wieder richtig begeistern würde.

Im Frühjahr 2015 erschien nun unter dem Namen "Disquiet" das inzwischen 14. Studioalbum der bereits 1989 gegründeten Band. Was soll ich sagen? "Disquiet" ist für mich das legitime Nachfolgealbum zu "Troublegum". Hier klingen Therapy? wieder so, wie ich sie mag: dynamich, frisch und geradeaus.

Auf "Disquiet" finden sich 11 Songs mit großartigen Melodien und einem Crossover aus Punk, Rock und Metall. Diese Kombination zündet wie schon auf "Troublegum" wieder einmal unheimlich gut und Sänger Andy Caims zeigt mit seiner Band, dass sie es noch können. Großartig! Kostproben gefällig? Hier sind sie





Link zur Bandseite bei Facebook

Donnerstag, 12. November 2015

The Churchhill Garden - jede Menge Songperlen


Lange hat es gedauert, viel zu lange. Als ich mich vor kurzem entschloss endlich wieder einmal etwas über Andy Jossi und sein Projekt The Churchhill Garden zu schreiben, habe ich mich gefragt, warum eigentlich erst jetzt. Warum hat es bis heute fast fünf Jahre gedauert, bis ich es endlich schaffe wieder einen Artikel über den sympatischen Schweizer und seine Musik zu schreiben.

Am musikalischen Output hat es sicher nicht gelegen. Andy Jossi hat in schöner Regelmäßigkeit unsere Ohren mit schönsten (Instrumental)-Songs verwöhnt. Beim Durchhören der bisherigen Werke von The Churchhill Garden wird mir ein Grund jedoch schnell klar - und im Grunde ist Andy Jossi sogar ein wenig selber Schuld an der Tatsache, dass ich lange nicht über ihn und seine Musik schreiben konnte. Mit seinem von mir über alles geliebten Song "Cecile" hat er die Meßlatte selber derart hoch gelegt, dass lange Zeit alle nachfolgenden Stücke von mir daran gemessen wurden und - auch wenn sie für sich gesehen allesamt kleine Songperlen waren - nicht gegen diesen Hammersong ankamen. Vielleicht könnt ihr verstehen was ich meine, wenn ihr "Cecile" anhört und nachvollziehen, dass die wunderschöne Vinyl-Version zu einem der Highlights in meinem Plattenregal zählt.



Der zweite Grund dafür, dass endlich wieder ein Bericht über The Churchhill Garden hier bei Darkands erscheint, ist aber auch die Tatsache, dass der vor wenigen Tagen veröffentlichte, neueste Song von Andy Jossi - "Evelyn" - wirklich viel zu gut ist, als dass ich ihn euch lange vorenthalten könnte.



Das Schöne an der ganzen Sache aber ist, dass ich beim Schreiben dieser Zeilen die Musik von The Churchhill Garden für mich selber wieder neu entdeckt habe. Dabei wird mir klar, dass Andy Jossi es wie kein zweiter versteht, mit seinem von Bands wie The Cure oder den Cocteau Twins beeinflussten Shoegaze wunderbares Kopfkino zu erzeugen. So kam mir beim Anhören von "Sleepless" spontan eine schneebedeckte Alpenlandschaft in den Sinn. Umso überraschter war ich, als ich anschliessend die beeindruckende visuelle Umsetzung des Songs durch Alessandro Della Bella entdeckte. Aber seht und hört selbst:


Vielleicht klappt das mit dem Kopfkino bei einem der Songs von The Churchhill Garden ja auch bei Euch. Ich würde es Euch wünschen. Ein Versuch lohnt sich auf jeden Fall!

Link zur Hompage von The Churchhill Garden

Dienstag, 10. November 2015

Razz - ein neuer Stern am deutschen Indie Rock-Himmel


Meiner Meinung nach gibt es einen neuen Stern am deutschen Indie Rock-Himmel. Diesen Stern bringen vier Jungs aus dem Emsland zum Leuchten und sie haben ihn Razz getauft.

Ende Oktober diesen Jahres ist nun das Debütalbum von Razz erschienen, welches den Namen "With your hands we´ll conquer“ trägt. Mit den darauf enthaltenen 12 Songs brennen Niklas Keiser (Vocals/Rhythm Guitar), Steffen Pott (Drums/Background Vocals), Lukas Bruns (Bass) und Christian Knippen (Lead Guitar/Background Vocals) ein wahres Feuerwerk in Sachen Garage und Blues Rock ab.

Die Musik von Razz klingt nach mindestens 30 Jahren intensivem Tourleben durch eine Vielzahl von verqualmten Kellerclubs und nach jeder Menge Lebenserfahrung. Für den hohen Wiedererkennungswert der Songs von Razz sorgt unter anderem die markante, rauchige Stimme von Sänger Niklas Keiser. Schwer zu glauben, dass die vier Emsländer kaum älter als 20 Jahre sind.

 Anbei das Video zur ersten Single "Black Feathers", welches mit seinem Intro sehr an "A Forest" von "The Cure" erinnert.



Bei aller Proffessionalität, mit der Razz ans Werk gehen, so haftet ihnen doch (noch) eine sehr sympathische, jugendliche Unbekümmertheit an, mit welcher die Band ihre Fans vor allen Dingen bei Live-Auftritten in ihren Bann ziehen (werden). Davon könnt ihr Euch beim nachfolgenden Konzert-Mitschnitt vom Lollapalozza-Festival 2015 in Berlin überzeugen.



Link zur Bandseite bei Facebook

Sonntag, 8. November 2015

Lea Porcelain - Traut Euch und entdeckt diese wunderbare Musik


Es gibt ein deutsches Redensart, welche lautet: "Vorsicht heißt die Mutter der Porzellankiste". Vorsicht ist jedoch nicht geboten, wenn es um eine Band aus Frankfurt am Main geht, die den wunderschönen Namen Lea Porcelain trägt. Hier kann es nur heißen: "Traut Euch und entdeckt die Musik des vielversprechenden Duo's, welches das Zeug hat in Zukunft auch international für Furore zu sorgen.

Hinter dem Namen Lea Porcelain stehen die beiden Deutschen Julien Bracht und Markus Nikolaus. In England machten die Musiker aus der Main-Metropole bereits mit ihrem ersten Song "Similiar Familiar" vor Monaten von sich reden und ernteten dabei durchweg positive Kritiken.



Der Sound des Frankfurter Duos ist vielleicht am ehesten als dunkler, treibender Electro Rock zu beschreiben. Auf Soundcloud sind seid einigen Wochen zwei weitere Songs von Lea Porcelain zu finden. Zum einen das etwas düstere, treibende Stück "Bones", welches stilistisch an "Similiar Familiar" erinnert. Doch Lea Porcelain können auch anders, wie sie mit dem vergleichsweise luftig-melancholischen Song "A Year From Here" beweisen.




Beide Songs machen zusammen mit dem schon älteren Stück "Similiar Familiar" unbedingt Lust auf ein komplettes Album von Lea Porcelain.
  
Link zur Webseite von Lea Porcelain

Donnerstag, 5. November 2015

Halo Effect - jede Menge neue Songs für ein perfektes Leben


Unter dem Halo Effekt wird die Tendenz verstanden, faktisch unabhängige oder nur mäßig korrelierende Eigenschaften von Personen oder Sachen fälschlicherweise als zusammenhängend wahrzunehmen. Einzelne Eigenschaften einer Person (z. B. Attraktivität, Behinderung, sozialer Status) erzeugen einen positiven oder negativen Eindruck, der die weitere Wahrnehmung der Person „überstrahlt“ und so den Gesamteindruck unverhältnismäßig beeinflusst.

Unter dem Namen Halo Effect gründeten die vier Italiener John Peverieri, Alessandro Polinori, Federico Rosi und Marco Cattani im Herbst 2001 eine Band, um gemeinsam Musik zu machen. Im Oktober 2015 erschien unter dem Namen "Life Is Perfect" ihr nunmehr viertes Album.

"Life Is Perfect" liefert mit 16 Songs jede Menge gute Musik aus dem Bereich Synth Pop / Electro Pop. Dabei muss der geneigte Hörer weder auf den szenetypischen Gesang und charakteristische Rhythmen, noch auf stilistische Anleihen aus den Bereichen Future Pop, Techno und EBM verzichen. Wer darauf steht, den erwartet mit dem neuen Album von Halo Effect satte 75 Minuten Hörvergnügen, wovon ihr euch mit der beigefügten Album-Promotion überzeugen könnt.


Welche Eigenschaft des Albums euch bei der weiteren Beurteilung der Band aus der italienischen Hauptstadt beeinflußt, bleibt natürlich eurer ganz persönlichen Wahrnehmung überlassen.

Link zur Bandseite bei Facebook

Dienstag, 3. November 2015

A Projection - Erinnerungen an die Factory Records-Bands der frühen 80iger Jahre werden wach


In ihrer Heimat wurde die Anfang 2013 in Stockholm gegründete Band A Projection innerhalb kürzester Zeit aufgrund ihrer intensiven Liveshows zu einem echten Underground-Tipp. Seit Frühjahr 2015 gibt es nun das Debütalbum der sechs Schweden, welches den Namen "Exit" trägt.

"Exit" wurde von der Band - Isak Eriksson (Gesang), Amos Pagin (Gitarre), Charles Karjalainen (Gitarre und Gesang), Rikard Tengvall (Bass und Gesang), Linus Högstadius (Synthesizer und Gesang) und Jesper Lönn (Schlagzeug) - in nur 18 Monaten in Eigenregie produziert. Aufgenommen wurde das Album von A Projection in Stockholm inmitten des schwedischen Winters, was laut Sänger Isak Eriksson einen starken Einfluss auf die Stimmung des Albums genommen hat.

Enstanden sind so zehn großartige, stilistisch zwischen New Wave, Post Punk und düsterem Indie Pop angesiedelte Songs. Die Lieder sind geprägt durch präzises Schlagzeug-Spiel, melodische Bass- und Gitarrenläufe, passend eingestreute Synthesizer-Parts und einen angenehmen, teils mehrstimmigen Gesang.

A Projection sorgen für einen Zeitsprung zurück in die frühen 80iger Jahre, erinnern die Schweden mit ihrer Musik doch sehr an die letzten Tage von Joy Division und die ersten Schritte von New Order. Damals hätte ihre Musik perfekt zum britischen Label Factory Records aus Manchester gepasst. Heute können wir froh sein, dass es solche Labels, wie Tapete Records aus Hamburg gibt, die eine solch entzückende Band wie A Projection bei der Veröffentlichung und dem Vertrieb ihrer Musik unterstützen.

Anspieltipps sind die Songs "Exit" und "Young Days“.



Link zur Webseite der Band

Sonntag, 1. November 2015

Protomartyr - Das "Post Punk-Album" des Jahres kommt aus Detroit


Heute möchte ich euch eine Band nahebringen, die ich aufgrund ihrer Vita, ihrer Musik und der Art und Weise, wie sie sich präsentiert, absolut bemerkens- und empfehlenswert finde. Es geht um Protomartyr, eine im Jahr 2010 gegründete US-amerikanische Post Punk-Band..

Protomartyr bestehen derzeit aus den Mitgliedern Joe Casey (Gesang), Greg Ahee (Gitarre), Alex LeonMhard (Schlagzeug) und Scott Davidson (Bass-Gitarre). Nach dem Debütalbum "No Passion All Technique" (2012) und dem Nachfolger "Under Color of Official Right" (2014) hat das Quartett aus Detroit, Michigan, Anfang Oktober ihr nunmehr drittes Album, welches den Namen "The Agent Intellect" trägt, veröffentlicht.

Die vier Jungs von Protomartyr sehen nicht unbedingt wie Gewinner aus. Die Tatsache, dass sie aus dem von Arbeitslosigkeit und Verfall geprägten Detroit stammen, passt da genau ins Bild. Frontmann  Joe Casey scheint genau zu wissen, worüber er singt, wenn es um Themen wie Religion, Politik und Familie, insbesondere an Orten wie seiner Heimatstadt, geht.

Dabei drückt Casey insbesondere bei Live-Auftritten den Songs ganz klar den Stempel auf. Meist tut er das mit einer Zigarette im rechten Mundwinkel und Dosenbier am Bühnenrand. Der Sänger - sicherlich um Jahre älter als der Rest der Band - legt mit seinem sehr emotionalen, oft an Ian Curtis erinnernden Gesangstil den Grundstein für die Stimmung jedes Songs.

Seine drei deutlich jüngeren Mitstreiter unterstreichen die teils gesprochenen, teils gesungenen Texte ihres Sängers mit einem unkonstruiert wirkenden, aber immer auf den Punkt kommenden Sound aus noisigen Punk-Gitarren und brachialen Schlagzeugpassagen. Heraus kommt dabei ein Musik, die irgendwo zwischen den Sex Pistols und Joy Division zuhause ist, sich dabei erfrischend deutlich vom Brei vieler altbacken klingenden Post Punk Bands unserer Zeit abhebt. Es ist zwar nicht neu, was Protomartyr machen, aber lange habe ich es nicht mehr so gut gehört.

Als Beleg ein Live-Video des Songs "Come And See" vom zweiten Album "Under Color of Official Right" sowie die von der Musikwebseite produzierte nicht alltägliche "Take Away Show" mit Protomartyr:





Protomartyr halten der Welt mit ihren Songs den Spiegel vor. Ehrlich, ungeschliffen und ohne Kompromisse - genau wie ihre Musik eben. Auch wenn das dritte Album eingängiger als noch die beiden etwas punkiger ausgefallenen vorausgegangenen Alben ist, besitzt "The Agent Intellect“ absolut das Zeug zum Post Punk-Album des Jahres.



Link zur Bandseite bei Bandcamp

DECLARATION

IF YOU OWN THE RIGHTS TO ANY OF THE MATERIAL POSTED HERE AND WOULD LIKE IT REMOVED, EMAIL ME AND I WILL TAKE IT DOWN.

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...