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Mittwoch, 28. Oktober 2015

Soko - von vertonten Punk-Geheimnissen

    
Heute möchte ich euch eine Künstlerin vorstellen, die ich schon seit einiger Zeit hier bei Darklands präsentieren wollte, es aber bisher leider nie getan habe. Doch damit ist jetzt Schluß. Nachfolgend geht es deshalb um SoKo.

Hinter SoKo verbirgt sich die französische Sängerin und Schauspielerin Stéphanie Alexandra Mina Sokolinski. Bereits im Alter von 16 Jahren verließ SoKo ihr Elternhaus in Bordeaux und zog nach Paris, wo sie die Schauspielschule besuchte. Neben der Schauspielerei (2010 erhielt sie eine César-Nominierung als Beste Nachwuchsdarstellerin für ihre Rolle in Xavier Giannolis Drama Der Retter) legte SoKo ihr Augenmerk immer wieder auch auf die Musik.

Im Jahre 2007 erschien dann ihre erste EP "Not SoKute", die eine Sammlung englischsprachiger Pop-Songs enthielt, die geprägt waren, von dem nicht zu verkennenden französischen Akzent der Sängerin, der ihren Liedern eine sympathische und authentische Note verleiht. Einen Beleg hierfür bietet der Song "I'll Kill Her", dessen Video ich nachfolgend sehen könnt.



Nach dem ersten vollständigem Album "I Thought I Was an Alien" (2012) erschien im März 2015 das zweite Album von SoKo, welches den Namen "My Dreams Dictate My Reality" trägt.

Seit ihrer ersten EP hat die inzwischen platinblonde Sängerin nicht nur ihr äußeres Erscheinungsbild stark verändert. Auch musikalisch hat sich einiges bei SoKo getan. Verschwunden ist der betont starke französische Akzent. Die Songs gehören längst nicht  mehr alle in die Folk Pop - Schublade. Inzwischen besitzen sie eine angenehme Punk und New Wave Attitude. Geblieben sind jedoch die frechen, teils rebellischen und meist sensiblen Inhalte, welche die Songs von SoKo nicht nur musikalisch, sondern auch textlich äußerst ansprechend und interessant gestalten.

Sich selbst und ihre Musik charakterisiert die Französin wie folgt: "Ich bin komplett wild, komplett vegan und immer unberechenbar. Wenn mich Leute nach meinem Musikstil fragen, antworte ich, dass ich vertonte Punk-Geheimnisse erzähle."

Damit ihr noch einen akustischen und optischen Eindruck erhaltet, wie sich SoKo auf ihrem neuen Album präsentiert, habe ich die Videos zu den Songs "Temporary Mood Swings" und "Who Wears The Pants?" beigefügt.



Link "Künstlerseite bei Facebook"

Samstag, 24. Oktober 2015

Décibelles - Drei Mädels aus Frankreich rocken die Bühne


Vorgestern ging es mal wieder auf ein Konzert. Eine meiner Lieblingsbands - Motorama - spielte im nahegelegenen "Nieuwe Nor" in Heerlen (eine übrigens sehr zu empfehlende Location, mit einem regelmäßigen und breiten Angebot an interessanten Konzerten). Die Vorfreude war groß, die Band aus Rostov am Don (Russland) endlich nach 2012 wieder live hören zu dürfen. Doch wenn ich sagen sollte, ws nach dem Konzert an positiven Eindrücken am meisten hängengeblieben ist, dann muß die ehrliche Antwort heißen: Der furiose Auftritt der Vorband!

An diesem Abend rockten die 3 Mädels der französischen Band Décibelles (Sängerin und Gitarristin Sabrina Duval, Sängerin und Schlagzeugerinn Fanny Bouland und Bassistin Emilie D'Ornano) mit ihrem sympatischen und leidenschaftlichen Gig die Bühne und ließen die ohne ihre Bassistin aufgetretenen Jungs von Motorama dagegen eher blass aussehen.

Die Musik des Trios aus Lyon kann man als eine Mischung aus Post Punk und Power Pop bezeichnen. Vielleicht trifft die Bezeichnung Power Punk ihre Art von Musik noch am Besten. Charakteritisch für den Sound der Décibelles sind treibene Bassläufe, sehr vielschichtiges Schlagzeugspiel, mehrstimmiger Gesang und ein Gespür für die richtige Melodie. Mal laut, mal leise, mal langsam, mal schnell und hart - die drei Damen aus Frankreich wussten durch ihr variables Spiel sehr zu gefallen.

Angeblich soll sich die Band schon zur Schulzeit im Jahre 2004 gegründet haben. Man fragt sich wirklich, ob das sein kann, wenn man die jungen Damen auf der Bühne agieren sieht. Lediglich die gekonnte Art ihre Musikintrumente zu beherrschen, deutet darauf hin, dass die Décibelles schon 11 lange Jahre zusammen Musik machen.

Das Debutalbum "Pedro Joko", welches ich als Andenken an diesen Abend am Merchendise-Stand erworben habe, erschien bereits im Jahre 2011. Als Hörprobe habe ich euch meinen Lieblingssong "Bill Murray" aus diesem Album beigefügt.


Im Semptember diesen Jahres ist nun auch das zweite Album "Sleep Sleep" erschienen, welches ihr euch nachfolgend als Stream anhören könnt.


Ich hoffe, dass ihr an der frischen, kraftvollen und unverbrauchten Musik der Décibelles genauso viel Gefallen findet, wie ich. Vielleicht könnt Ihr sie ja sogar live erleben. Die nächsten Konzerttermin findet ihr auf der Bandcamp-Seite der drei Französinnen, welche ich nachfolgend verlinkt habe.

Link zur Bandseite bei Bandcamp

Dienstag, 20. Oktober 2015

She Past Away - Türkische Musik mal anders


Musik aus der Türkei hat mich bisher ehrlich gesagt nicht wirlich vom Hocker gerissen. Doch inzwischen gibt es eine Ausnahme und die heißt She Past Away. Die Band, die bereits 2006 von Sänger und Gitarrist Vokan Caner und Bass-Gitarrist Idris Akbulut in Bursa gegründet wurde, fasziniert mich mit ihren düsteren Songs, die sich im Spannungsfeld von Bands wie The Sisters Of Mercy, Calling Dead Red Roses und Clan Of Xymox bewegen.

Nachdem die Musiker von She Past Away in ihren vorherigen Bands englischsprachige Musik gemacht hatten, erschien es ihnen letztendlich authentischer, Musik in ihrer Muttersprache zu machen. Auf diese Weise wollen She Past Away ihre Landsleute für ihre Art von Musik begeistern, für die es in der Türkei bisher nie ein wirkliches Publikum gab.

Die türkischen Texte der Songs ergänzen die Musik von She Past Away durch ihre besondere Phonetik auf eine - wie ich finde - ideale Art und Weise, auch wenn man sie als jemand, der der türkischen Sprache nicht mächtig ist, inhaltlich nicht versteht. Wer sich denoch dafür interessiert, worum es in den Texten von She Past Away geht, der kann sie auf ihrer Faceook-Seite auf englisch nachlesen. Nach Angaben der Band beschäftigen sie sich mit Themen wie Geister, Ungewissheit, Nichtigkeit, religiösen und sozialen Druck und Ausbeutung.

Musikalisch setzen die beiden Türken auf einen kalten, dunkeln Sound, den sie mit Hilfe von Gitarre, Keyboard, dem treibenden Rhythmus eines Drumcomputers und der tiefen Stimme des Sängers Volkan erzeugen.

Nachdem She Past Away 2010 bereits die EP "Kasvetli Kutlama“ veröffentlicht haben, folgte 2012 das vielbeachtete Debütalbum "Belirdi Gece". 2015 verließ Idris Akbulut die Band. Seitdem besteht das Duo neben Volkan Caner aus Doruk Ötztürkan an den Keyboards. Im Mai diesen Jahres erschien das zweite Album von She Past Away, welches den Namen "Narin Yalnizlik" trägt, und welches ich euch nachfolgend als Stream beigefügt habe.


Link zur Bandseite bei Bandcamp

Samstag, 17. Oktober 2015

The Stammer - von Stottern kann hier keine Rede sein


Beim sehr empfehlenswerten Musik-Blog Coast Is Clear bin ich auf die Band aufmerksam geworden, die ich Euch heute vorstellen möchte. Die Rede ist von The Stammer aus dem amerikanischen Phiadelphia.

Nachdem The Stammer - was soviel bedeutet wie "Der Stotterer" - bereits 2012 die "The Stammer EP" und 2014 das 2-Track Minialbum "Low" herausgebracht haben, ist Ende Juli 2015  mit "Days in Between" ihr erstes "Full-Length"-Album erschienen.

"Days In Between" wurde in den letzten zwei Jahren geschrieben und aufgenommen und es geht darin um verlorene Seelen, schlechte Schauspieler, Autounfälle, Schicksalsvisionen und nicht zuletzt um ein wenig Hoffnung.

Die Grundstimmung auf "Days in Between" ist eher von melancholischer Natur und der Sound wird getragen mal von zurückgenommenem, mal von flirrendem Gitarrenspiel, welches die angenehme, gar nicht dunkle Stimme des Sängers umspielen. Nachfolgend könnt ihr Euch von "Days in Between" selber ein Bild machen.



Link zur Bandseite bei Bandcamp

Freitag, 16. Oktober 2015

LisaWars - bester deutscher Post Punk mit starker Betonung auf Punk


Es gibt mal wieder Neues vom Duo LisaWars aus Sachsen. Seit 2002 veröffentlichen Jens (Keyboard, Synthesizer) und Micha (Gitarre, Gesang)Songs und Alben. Mitte November ist es wieder mal soweit. Dann erscheint ihr neustes Album "Niemals". Vorab gibt es schon die Single "Du siehst mich nicht", welche ich als Stream diesem Post beigefügt habe.

"Niemals" ist wieder mal ein reines DIY-Album, welches in den letzten Monaten im Proberaum von LisaWars aufgenommen wurde. Nachdem das Duo seine letzten beiden Alben bei zwei Labels veröffentlicht haben, wollten die Jungs dieses Mal wieder alles in eigenen Händen haben und werden das neue Album daher auch selbst vertreiben.

Sänger Micha beschreiben das neue Werk wie folgt: "Textlich sowie musikalisch denke ich ist es eine Fortführung von "Auf Messers Schneide" aber mit einem positiveren Ansatz wenn gleich die Schatten geblieben sind. Ich weiß nicht wo man LisaWars verorten kann, aber da Postpunk trifft es vielleicht am ehesten. Für mich ist es einfach die perfekt unperfekte Art Musik zu machen, einfach strukturiert, dunkel mit Tiefgang, und der ein oder anderen selbst erlebten Geschichte."

Ich bin in der glücklichen Lage die 10 Songs auf "Niemals" schon vor der offiziellen Veröffentlichung hören zu dürfen. Mein Fazit: LisaWars liefern ein kantiges, intensives und ehrliches Stück Musik ab, versehen mit intelligenten, reflektierenden, deutschen Texten, welche von der eindringlichen Stimme des Sängers vorgetragen werden. Das ist bester deutscher Post Punk mit starker Betonung auf Punk. Sehr empfehlenswert.



Link zur Bandseite bei Bandcamp

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Agent Side Grinder - Popsongs mit dunklem, wavigem Grundanstrich


Ich muss es ehrlich zugeben: Der Name der Band Agent Side Grinder aus Stockholm ist hier bei Darklands schon vor mehr als vier Jahren das erste Mal gefallen. Damals hatte ich in einem Interview ihre Landsleute von The Exploding Boy nach empfehlenswerten Nachwuchsbands aus Schweden gefragt.

In diesem Jahr hat die Band aus der schwedischen Hauptstadt nunmehr ihr viertes Album veröffentlicht. Ich kann es nur meiner wie immer zu knapp bemessenen Zeit zuschreiben, Euch bisher nicht mehr von Agent Side Grinder berichtet zu haben.

Stilistisch verbindet die Musik von Agent Side Grinder geschickt den Post Punk von Joy Division mit der elektronischen Ausrichtung von Depeche Mode und dem New Wave von Gary Numan.

Nach den Alben „Agent Side Grinder“ (2008), „Irish Recording Tape“ (2009) und „Hardware“ (2012) liefert das schwedische Quintett (Kristoffer Grip, Johan Lange, Henrik Sunbring, Peter Fristedt und Thobias Eidevald) mit "Alkimia" sein bisher popigstes Werk ab. Jedoch verliert der Sound von Agent Side Grinder dabei nie seinen dunkelen, wavigen Grundanstrich.

Insgesamt gesehen kann man mit keinem der vier Alben der Band aus der schwedischen Hauptstadt
nicht viel falsch machen. Als Hörprobe habe ich Euch die Single-Auskopplung "This Is Us" vom aktuellen Album "Alkimia" beigefügt.



Link zur Bandseite von Agent Side Grinder

Dienstag, 13. Oktober 2015

Selofan - der perfekte Soundtrack für den Herbst kommt diesmal aus Griechenland


Heute möchte ich Euch die Band Selofan vorstellen. Selofan kommen aus Griechenland und sind - genauso wie die von mir sehr geschätzten Lebanon Hanover - derzeit bei Fabrika Records / Dead Scarlet Records beheimatet. Doch das ist nicht die einzigen Gemeinsamkeit der beiden Bands. Auch Selofan ist ein Duo (bestehend aus Männlein und Weiblein) und sie sind ebenso dem Genre Minimal Wave verschrieben wie Lebanon Hanover. Außerdem sind auf ihren Veröffentlichungen Songs in mehreren Sprachen vertreten (... bei Selofan neben Stücken mit englischen und deutschen Texten diesmal sogar zwei Songs auf griechisch)

Selofan verstehen es mit ihrer Musik eine romantsich-melancholische Stimmung zu schaffen. Genauso gut können sie jedoch eine kalte, abweisende, ja zum Teil sogar deprimierende Atmospäre erzeugen. Besonders fesselt mich bei Selofan - und auch hier gibt es eine weitere Parallele zu Lebanon Hanover - die visuelle Umsetzung ihrer Songs. Ihre Videos besitzen hohen künstlerischen Anspruch und weisen dabei eine große Intensität auf. Ein gewisser Hang zum Morbiden ist ihnen sicherlich nicht abzusprechen. Auch das Bedürfnis die Facetten der menschliche Psyche zu thematisieren ist offensichtlich. Bei all dem ergänzen sich Musik und Bild immer auf eine nahezu perfekte Art und Weise. Als ein Beispiel ist nachfolgend das Video zum Song "Love Is A Mental Suicide" von ihrem Debutalbum "Verboten", welches im Jahre 2013 erschien, beigefügt.


Vor einem halben Jahr erschien im März 2015 nunmehr ihr zweites Werk, welches auf den Namen "Tristesse" hört. Hierauf finden sich 12 neue Songs, welche Selofan in ihrem Heimstudio aufgenommen haben. Während bei "Verboten" die Songs klar von Synthesizer, Bass und Drum-Maschine beherrscht wurden, scheint die stilistische Vielfalt der Stücke auf  dem aktuellen Album "Tristesse" größer geworden zu sein. Jedenfalls finden sich klassische Elemente in ihren Liedern genauso wieder wie moderne Strukturen. Sogar ein Saxophon wurde diesmal bei der Instrumentierung verwendet. Die Texte muten teilweise an wie Gedichte, welche von der vielfältigen Instrumentierung passend untermalt werden.

Insgesamt scheint "Tristesse" weitaus weniger eingänglich als der Vorgänger "Verboten". Doch wer sich Zeit nimmt, das neue Album von Selofan zu erschließen, der wird dafür belohnt werden. Es ist der perfekte Soundtrack für die kommenden naßkalten Novembertage.

Sowohl Lebanon Hanover als auch Selofan gehören derzeit zu den von mir meistgehörten und -geliebten Bands und es würde mich sehr freuen, wenn ich euch dazu bewegen könnte, diesen beiden Bands Gehör zu schenken. Damit ihr dafür gar nicht viel Aufwand treiben müsst, habe ich euch nachfolgend das aktuelle Album "Tristesse" als Stream beigefügt.



Link zur Bandseite bei Bandcamp

Sonntag, 11. Oktober 2015

Defekt 86 - dunkle Töne aus dem Rheinland


Seit ihrem Debutalbum „Ultramarin“, welches bereits im Jahre 2009 veröffentlicht wurde, haben mich Defekt 86 aus Köln mit ihren düster-melancholischen Songs in ihren Bann gezogen. Nach der EP „Imperfection“ (2012) erscheint nun sieben Jahre nach Bandgründung - genauer gesagt am 6. November diesen Jahres - der zweite Longplayer, welcher den Namen "Sex And Suicide" trägt.

Drei lange Jahre haben die Arbeiten zum aktuellen Album gedauert. In dieser Zeit ist aus dem Duo inzwischen ein Quartett geworden. Das aktuelle Line-up besteht aus Kain Rauschen (Gesang und Gitarre), Eve Candyslade (Keyboards und Gesang), Holger Schwieren (Gitarre) und Inden Wolken (Bass).

Die Songs von Defekt 86 erinnert an manchen Stellen an Bands wie The Cure oder auch The Sisters of Mercy. Der Stil der Band ist geprägt von treibenden basslastigen Rhythmen und der angenehm dunklen Stimme des Sängers. Eingängige Melodien finden sich in den Liedern von Defekt 86 ebenso, wie verzerrte Stimmen und Gitarren. Das Besondere an der Musik der Kölner ist für mich jedoch, dass man sie nicht nur hören kann, sondern es förmlich spürt, wie die dunklen, tiefen Töne sich bis weit in die Magengrube vorarbeiten und ein wohliges Gefühl erzeugen - zumindest bei mir. 

Die Eigenständigkeit und Vielfältigkeit der Musik von Defekt 86 spiegelt sich vor allen Dingen in der Tatsache wieder, dass ihre Songtexte sowohl zum Teil in deutscher und zum Teil in englischer Sprache verfasst sind. Zudem sind auf "Sex And Suicide" zweit Duette zu finden, welche das musikalische Spektrum der Band um eine weitere interessante Facette erweitert.

Also ich kann euch das in Kürze erscheinende Album "Sex And Suicide" von Defekt 86 nur wärmstens ans Herz legen, wenn ihr ein Faible für den Sound der dunklen Töne habt. Als Hörprobe habe ich noch den ersten Song des Albums, der den Namen "Control" trägt, nachfolgend  als Video beigefügt.



Link zur Homepage von Defekt 86

Freitag, 9. Oktober 2015

Jonas Carping - Bruce Springsteen läßt grüßen ...


Mich erreichen von Zeit zu Zeit e-mails, in denen Künstler mich bitten Ihre Songs anzuhören und - falls die Musik mir gefällt - sie auf radio-shadowplay zu spielen oder einen Artikel auf Darkands zu schreiben. Da ich derzeit wenig Zeit dazu habe, muss ich oft um Geduld bitten. Oft komme ich gar nicht dazu, mir die Songs anzuhören. Manchmal höre ich kurz rein, habe aber keine Zeit für ein Review. Selten "kickt" mich die Musik, die mir zu Ohren kommt, derart, dass ich noch am selben Tag einige Zeilen darüber schreiben muss.

So geschehen heute bei den Songs des aktuellen Albums "Cocktails and Gasoline" von Jonas Carping und Band (Jonas Carping: Vocals, Guitar, Micke Petersson: Lead Guitar, Martin Karlsson: Bass, Marika Dahlbäck: Cello,  Sigrid Nilsson: Vocals) aus Schweden. Es ist ihr zweites Album nach dem Debut, welches bereits 2012 erschienen ist.

"Cocktails and Gasoline" ist ein Album ganz in bester amerikanischer Singer / Songwriter - Manier. Würde man nur die Musik für sich sprechen lassen, so würde man meinen, Bruce Springsteen hätte ein neues Werk herausgebracht. Lediglich das nordische Aussehen von Jonas Carping weckt die Assoziation zu Skandinavien. Doch wenn mir dann wieder seine warme, rauhe Stimme ins Ohr dringt, dann verbinde ich dies doch eher mit Nebraska/USA anstatt mit Schweden. Vielleicht liegt es ja daran dass das Album in der Einöde des schwedischen Hinterland entstanden ist. Ein von Jonas Carping und seiner Band ganz bewußt gewählter Ort, um die Atmosphäre dieser speziellen Landschaft in ihrer Musik aufzufangen.

Jonas Carping beendet seine e-mail an mich mit dem Satz: "We put a lot of heart and effort into them. I hope that shows. Soul. That's all that really matters." Wie wahr! Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Außer die Songs dieses wirklich großartigen Albums, damit ihr euch selber ein Bild von der wunderbaren Musik und der wohklingenden Stimme von Jonas Carping machen könnt.


Link zur Hompage von Jonas Carping

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