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Dienstag, 27. November 2012

Motorama - Weit mehr als nur eine Band


Es gibt Bands, die kann man nicht ausstehen. Es gibt Bands, die sind einem gleichgültig. Zum Glück gibt es aber auch Bands, diee man mag. Einige ganz wenige davon - vielleicht auch nur eine - liebt man. Das erkennt man daran, daß das Herz schneller pocht und man ganz aufgeregt ist, wenn es Neues von ihr zu hören gibt.

Bei mir verhält sicn das jedenfalls so, wenn es um die Band Motorama geht. Es war sogar Liebe auf den ersten Blick gewesen, als ich vor gut 4 Jahren das russische Quintett für mich bei last.fm entdeckte. Damals klang ihre Musik noch etwas düsterer und erinnerte zuweilen an den Post-Punk von Joy Division. Heute spielen sie feinsten melancholischen Gitarrenwave und klingen eher wie The Smiths. Beides keine schlechten Referenzen, wie ich finde

Doch eigentlich bedarf die Musik von Motorama keiner Vergleiche. Sie besitzt absolute Eigenständigkeit und einen hohen Wiedererkennungswert. Jeder Song besticht durch eine wunderschöne Melodie und kleine Details, welche ihn einzigartig machen, Die Songs von Motorama werden dich verzaubern (falls das nicht ohnehin schon längst geschehen ist) und bald schon kannst und willst Du nicht mehr ohne sie sein.

Seit dem letzten Album "Alps" (2010) wurden die beiden Singles "Empty Bed" und "One Moment" veröffentlicht. Ungeduldig wartete ich in den letzten Wochen und Monaten auf ein neues Album des Quintetts aus Rostov am Don. Jetzt ist es endlich da. "Calendar" heißt es und schon beim Betrachten des für Motorama typischen Covermotivs (von denen ich annehme, dass es sich hierbei, wie auch schon bei früheren Covermotiven, um Szenen aus dem Russland der 50er und 60er Jahren handelt) habe ich ein gutes Gefühl. Nach dem ersten Hören ist dem Gefühl schnell Gewißheit geworden: Motorama entäuschen auch diesmal nicht, sondern entlohnen mich mit ihren 10 neuen Songs reichlich für mein ungeduldiges Warten. Jeder Track ist eine potentielle Single (wie es damals damals bei den Alben von The Smith übrigens auch der Fall war, wie ich finde).

Vielleicht ergibt sich ja bald auch wieder die Gelegenheit die Band so wie im letzten Jahr in Oberhausen live zu sehen. Jeder, der einmal ein Motorama-Konzert miterlebt hat, der wird diese intime Atmosphäre gespürt und geschätzt haben, welche dies fünf bescheidenen und angenehm natürlich wirkenden jungen Musiker im Stande sind zu erzeugen. Ich kann jedem nur empfehlen Tickets zu kaufen, wenn sich die Chance ergibt. Ihr werdet es nicht bereuen.

Bis dahin bleiben nur ihre Videos, um neben der akustischen auch eine visuelle Verbindung zu Motorama aufzubauen und die fünf Bandmitglieder nicht nur zu höhren, sondern auch zu sehen. Passend dazu habe ich nachfolgend die Videos von den Songs "To The South" und "Scars" beigefügt, also von Liedern, welche beide auf Calendar enthalten sind.

 



Die Videos zeigen meiner Meinung nach, dass die Band die Gabe besitzt, nicht nur mit ihren Instrumenten, sondern auch in ihren Bildern intensive Stimmungen zu erzeugen, die berühren. Kein Vergleich zu den kommerziellen Videos des MTV-Zeitalters. Die fünf Künstler (dieses Wort trifft den Kern der Sache vielleicht besser als das Wort "Musiker") sprühen vor Kreativität und besitzen den Blick für das Detail. Eine ganze Reihe von Beispielen hierfür gibt es übrigens auf ihrer wunderbaren Webseite (Link folgt unten).

Motorama besitzen eine ganz besondere Ausstrahlung und haben eine ganz besondere Wirkung auf mich. Nicht nur als Musiker, sondern als Mensch. Oft schon habe ich mir gewünscht, diese fünf Menschen und ihre Gemeinschaft näher kennenzulernen. Vielleicht ist es ja nur eine Illusion, aber ich habe das Gefühl, daß Motorama mehr sind als nur eine Band. Ich wünsche Motorama und mir, dass dies noch lange so bleibt.

Link zur Webseite von Motorama

Freitag, 9. November 2012

der rest - die etwas andere Hamburger Schule!


Montagabend, draußen regnet es in Strömen, ich bin müde - doch dann wird allles gut, denn Axel steht vor der Tür und holt mich ab. Es geht nach Köln zum Konzert.

I Like Trains spielen wieder mal im Gebäude 9. Es ist mein viertes Konzert, das ich von den britischen Zugliebhabern sehe - und das Schlechteste (auch wenn sie gegen Ende zu gewohnter Stärke zurückfinden). Aber davon soll in diesem Artikel gar nicht die Rede sein. Es geht vielmehr um die Band, die als Vorgruppe das Konzert eröffneten und den vielsagenden Namen der rest trägt.

Im Vorraum hatten wir beim Merchendising-Stand Bandshirts mit Ziegen-Motiv gesehen und mutmaßten schon, daß es sich bei der Ziege um den Kölner Geißbock und bei der Vorband um Lokalmatadore handeln würde. Weit gefehlt, denn der rest kommt aus Hamburg. Wer jetzt an die Hamburger Schule denkt, der liegt wieder falsch ... und wenn überhaupt, dann ist es die etwas andere Hamburger Schule.
Beim Konzert fand ich die Band zunächst eigentlich nur "ganz nett" und kaufte mir ihr aktuelles Album eher als Erinnerung an mein vielleicht letztes I Like Trains-Konzert. Es ist nach dem 2011 erschienenen Debutalbum "Der Tisch ist gedeckt" erst das Zweitwerk der Band und trägt den Namen "Willkommen im Cafè Elend".
Es brauchte nicht viele Durchläufe, dann war auch schon um mich geschehen: Diese Platte berührt total, man muss ihr nur Zeit geben und sich darauf einlassen. Nach anfänglicher Zurückhaltung begeistert mich dieses Album immer mehr. Neben der Musik sind es vor allem diese sehr reflektierten, melancholischen, teilweise düsteren Texte von Sänger Phil Taraz, die mich mehr und mehr in ihren Bann ziehen.

Phil Taraz, ein wirklich kreativer Mensch, der neben Musik auch Filme macht und produziert und dabei von seiner Schwester Luisa unterstützt wird. Auf der Bühne wird er durch Laurent Vianès (Bass) und Anton Stöger (Schlagzeug) verstärkt.

Die Lieder des Albums stehen für das perfekte Zusammenspiel von ("Schrammel")-Gitarre, der zum Teil an Tocotronics Dirk von Lotzow erinnernder Gesangsstimme (wie war das noch mit der Hamburger Schule?) und von Songtexten, die so tief gehen, dass es fast weh tut. Man  merkt bald, daß man es hier mit einem Texter zu tun hat, der sich wirkliche Gedanken macht.

Wenn ihr jetzt nicht ganz versteht, was ich meine, dann lauscht dem Song "Situation Endstation", der nachfolgend als Video zu sehen und hören ist. Dort heißt es u.a.: "Situation Endstation - eine Spur weit negativ - vielleicht schon!" - Mehr kann man mit wenigen Worten gar nicht auf den Punkt bringen. Das ist ganz großes Kino! 

Kann ein Mensch, der solche Lieder schreibt, überhaupt glücklich sein? Ich weiß es nicht genau. Allerdings bin ich sicher, daß er seine Umwelt sehr bewußt wahr nimmt und in der Lage ist seinen Gefühlen deutliche Worte zu verleihen. Daraus entstehen Texte, die intensiver nicht sein könnten. Ich ziehe meinen Hut vor soviel Ausdruckskraft!
Diese 11 Songs auf "Willkommen Im Café Elend" sind einfach nur ehrlich und ehrliche gute Musik verdient Gehör, zumal sie auf berührende Art und Weise uns und und unserer Gesellschaft den Spiegel vor Gesicht hält. Was wir dort sehen ist leider nicht immer schön. Es sind Bilder von Kälte und Einsamkeit die dort vor unseren Augen auftauchen ... und doch ist auch immer noch Hoffnung zu spüren. Wer in der Lage ist seine Umwelt so treffend zu beschreiben, dem ist noch zu helfen. Erst wenn wir nicht mehr sehen wie es um uns herum bestellt ist, wenn wir dafür keine Worte mehr finden, dann haben wir verloren.
Ein weiteres Beispiel für ein Lied mit Tiefgang gefällig? Kein Problem, hier ist es, das Video zum Song "Draussen":



"Willkommen Im Café Elend" ist ein Album, bei dem die Texte mehr als nur schmückendes Beiwerk sind. Ich könnte jetzt etliche wunderbare Textpassagen zitieren. Die Songs sind voll gespickt davon. Mit "Besser Als Geplant" ist sogar so etwas wie ein Lovesong auf dem Album enthalten - ein Liebeslied wie es sich eben bei der rest anzuhören hat. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen - außer dem Link zur Bandhomepage:
der rest (Webadresse)

Samstag, 27. Oktober 2012

Bloc Party - Zurück zu den Wurzeln



Für mich waren sie die Speerspitze des New New Wave und setzten mit ihrem Debut Maßstäbe, wie keine andere Band in diesem Bereich. Doch dann begannen sie mit jedem Album kopflastiger zu werden.  Jetzt machen sie zum Glück wieder Musik, die auch dem Bauch kommt. Die Rede ist hier von Bloc Party und ihrem neuen Album "Four", welches im August diesen Jahres erschienen ist. Dieses Album ist ein Schritt zurück, aber in die richtige Richtung.
Nach dem genialen Debut Silent Alarm, welches in keinem gut sortierten Plattenschrank fehlen sollte, schaffte das zweite Album Weekend In the City trotz einiger wunderschönen Gitarrensongs, nicht, das Niveau des Vorgängers zu halten. Das dritte Werk Intimacy war mir eindeutig zu kopflastig, zu elektronisch und bis heute blieb mir der Zugang zu den meisten Songs dieses Albums versagt. Als Sänger Kele Okereke dann mit einem Soloalbum aufwartete, mit dem ich gar nichts anfangen konnte, verlor ich die Hoffnung, jemals wieder einen guten neuen Bloc Party-Song hören zu dürfen.

Ich gebe zu mit dem aktuellen Album "Four" haben mich Bloc Party eines Besseren gelehrt und ich bin froh darüber. "Four" geht zurück zu den Wurzeln der britischen Band und ist dennoch keine Kopie von Silent Alarm. Das neue Album hat erstaunlich viele Facetten und ist dennoch typisch Bloc Party, so wie ich sie mag.

"Four" kommt daher wie ein ungeschliffener Diamant, der, wenn man sich Zeit nimmt ihn näher zu betrachten, das Potential besitzt, an vielen Stellen in den schönsten Farben zu funkeln. Mal klingen Bloc Party auf "Four" sehr rockig und rau (Kettling), ja teilweise sogar aggressiv (We re Not Good People), dann betören sie wieder mit sanften Gitarrenbaladen und schmeichelnder Stimme (Day Four) wie an den schönsten Stellen von Silent Alarm.




Sägende Gitarrenriffs und plötzlich Breaks, wie wir sie auf Silent Alarm schätzen gelernt haben, erhalten wieder Einzug in die Musik von Bloc Party. Die Songs erscheinen auf das wesentlichh reduziert und können so ihre volle Schönheit entfachen. Auf überflüssige elektronische Spielereien wird getreu dem Motto "Weniger ist mehr" verzichtet.

Kele Okereke (Gesang und Gitarre), Russell Lissack (Gitarre), Gordon Moakes (Bass) und Matt Tong (Schlagzeug) schaffen spielend den Spagat zwischen Wildheit und Agressivität auf der einen Seite sowie Zerbrechlichkeit und Sanftmut auf der anderen Seite.

Bloc Party rocken wieder, und zwar gewaltig, aber sie haben auch das Gespür für die Melodie und sanften Töne. Das sind die Zutaten, die notwendig sind, um einen guten Indie-Song und Tanzflächenfüller zu schreiben und nur wenige Bands verstehen diese Kunst. Bloc Party tun es, das haben sie zum Glück mit "Four" noch einmal bewiesen - ganz großes Kino!

Link: http://blocparty.com/

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Golden Apes - Neues Studioalbum der Berliner Gothic-Rocker


Der Herbst hat bereits mit einer Reihe von interessanten Album-Veröffentlichungen aufgewartet. Hier kommt die nächste: Pünktlich zum Tourbeginn am 30. November 2012 erscheint das nunmehr siebte Studioalbum der deutschen Gothic-Rock-Formation Golden Apes. Das Werk, an dem die Band in den letzen 2 Jahren gearbeitet hat, trägt den schlichten Namen "Riot".

Nach dem ersten Hören des Albums kann ich nur sagen, daß den Berlinern ein sehr schönes Werk gelungen ist, mit Songs, welche von der dunklen aber warmen Stimme vonn Frontmann Peer Lebrecht geprägt sind. Insgesamt klingt das Album sehr eingängig, aber ohne langweilig zu werden.
Auch wenn mit "Riot" - glaubt man der Presseinformation zum Album - ein neues Kapitel in der nunmehr 12jährigen Bandgeschichte der Berliner darstellen soll, erkennt man bei den ddurchweg melodisch-melancholischen Gothic-Rocksongs deutlich die Handschrift der Golden Apes.
Die Band wird die Songs von "Riot" erstmalig am 16. November 2012 im Berliner Club K17 im Rahmen eines Record Release Konzerts der Öffentlichkeit live vorstellen. Obwohl das Album erst 2 Wochen später erscheint, habt ihr dort dann auch die Gelegenheit "Riot" vorab zu erwerben.
  
Neben dieser Tatsache ist das besonders Reizvolle an diesem  Konzert, daß schon das Vorprogramm von allererster Güte ist. Mit Age Of Heaven, Moonrise und Reptyle gehen dort drei Bands an den Start, für die alleine sich schon ein Besuch der Veranstaltung rechtfertigen würde.

Wer von den Golden Apes einfach nicht genug bekommt, oder wer nicht dem Berliner Konzert beiwohnen kann, anbei nochmal die Tourdaten in der Übersicht (die Golden Apes im Blue Shell - das wird bestimmt eine geniale Atmosphäre!):
 16.11. Berlin / K17
 30.11. Mannheim / JUZ
 01.12. Zürich (CH) / Dynamo-Werk 21
 08.12. Köln / Blue Shell
 15.12. Hamburg / Kir Club
 21.12. Brno ( CZ) / Club Faval
 22.12. Dresden / Groovestation

 Mehr Infos unter: http://www.goldenapes.com/

Samstag, 20. Oktober 2012

Late Night Venture - Es muß nicht immer Schweden sein ...

Wenn ich an Skandinavien und gute Indie-Musik denke, dann fallen mir spontan jede Menge Bands aus Schweden ein: Pen Expers zum Beispiel, oder aber The Exploding Boy und nicht zu vergessen The Mary Onettes und The Radio Dept.. Aber auch Dänemark braucht sich in diesem Zusammenhang nicht zu verstecken.


Einen Beweis für diese Behauptung liefert die im schönen Kopenhagen beheimatete Band Late Night Venture. Verantwortlich für wunderbare Songs, die von der dänischen Hauptstadt aus ihre Reise hinaus in die weite Welt antreten - oder auch darüber hinaus, wenn man dem Titel ihres vor wenigen Tagen erschienenen zweiten Albums Pioneers Of Spaceflight Glauben schenken darf - sind die folgenden fünf Herren:
Søren Hartvig (Gitarre und Gesang), Jens Back (Bass), Peter Lau (Gitarre und Gesang), Peter Falk (Schlagzeug) sowie Jonas Qvesel (Keyboards).
Mehr als 18 Monate arbeitete das bereits 2006 gegründete Quintett an ihrem aktuellen Werk. Man kann guten Gewissens behaupten, daß sich die lange Zeit und die harte Arbeit gelohnt haben. Der Musikstil der fünf Dänen kann als sphärischer, elegischer und melodiöser Post-Rock mit Shoegaze-Anleihen beschrieben werden. Rein instrumentale Stücke wechseln dabei mit gesungenen Liedern ab, die direkt ins Ohr gehen und die Gehörgänge umschmeicheln mit ihren filigranen Melodiebögen, welche immer wieder von dichten Gitarrenwänden abgelöst werden.

Während des Anhörens von Pioneers Of Spaceflight kommt mir immer wieder die von mir sehr geschätze belgische Post-Rock Formation Cecilia:.Eyes in den Sinn. Tatsächlich sind Gemeinsamkeiten der beiden Bands nicht von der Hand zu weisen, was Songstrukturen und Instrumentierung anbelangt.

Am Besten macht ihr euch aber selber ein Bild. Nachfolgend gibt es das neue Album als Stream:



Das nachfolgende Video zum vorab veröffentlichten Song Birmingham belegt, daß Late Night Venture nicht nur Musik machen, die - zumindest mich - berührt, sondern es sehr gut verstehen, diese auch ästhetisch in perfekter Art und Weise visuell umzusetzen.



Wenn andere Leute Papier und Stift nehmen, um Gedanken und Gefühle festzuhalten, so ist für Late Night Venture Musik und Text eine alternative Möglichkeit, dies zu tun. Laut eigenem Bekunden war es der Band wichtig den lebendigen Charakter der Songs auf Pioneers Of Spaceflight zu erhalten. Aus diesem Grund wurden alle 10 Stücke des Albums, in denen es unter anderem um Themen wie Trennung, Vereinsamung aber auch Hoffnung geht, im Studio live aufgenommen.

Late Night Venture sind natürlich auch eine Live-Band. Sie standen bereits mit Bands wie This Will Destroy You und Jeniferever auf der Bühne. Wer sich beeilt, der kann die fünf Dänen heute abend noch im Kaffee Schwarz in Berlin live sehen. Für diejenigen, die nicht so spontan sind, gibt es im Oktober noch die Chance bei folgenden Konzertterminen:

21.10 Chorzow Poland MDK Batory
23.10 Germany Berlin Dazzle Danzklub
24.10 Netherlands Nijmegem De Onderbroek
25.10 Belgium Zottegem DUNK HQ
26.10 France Metz TBA
27.10 Germany Offenbach Hafen2 Kaleidoscopes

Wer noch mehr erfahren möchte, der schaut hier nach:
Webseite von Late Night Venture

Freitag, 28. September 2012

(((S))) - Totgesagte leben länger!



Nicht das ich mich für den musikalischen Nabel der Welt halte, aber ich persönlich hatte nicht mehr mit einem solchen Album gerechnet. Die Rede ist vom dänischen Ein-Mann Projekt (((S))). Natürlich hat mir das Debutalbum "Ghost" aus dem Jahre 2009 mit seinen genialen Songperlen wie "Mesmerized" oder "In The Shadow Of A Shadow" gefallen - sehr sogar.

Doch schon das im darauf folgenden Jahr veröffentlichte Zweitwerk "Phantom" hat mich nicht mehr so wirklich vom Hocker gehauen, auch wenn Andere die Qualität des Werkes als hoch beurteilen. Zu gleichmäßig plätscherte für mich die Songs ohne wirkliche Höhepunkte dahin. Die ebenfalls im Jahre 2010 erschienene "Deutsch EP" bestärkte mich schließlich in meiner Meinung.

Aus den oben dargelegten Gründen war deshalb für mich das Kapitel (((S))) eigentlich schon so gut wie abgeschlossen. Zum Glück habe ich mir aber dann doch noch die Zeit genommen in das dritte Album des öffentlichkeitsscheuen Dänen reinzuhören. Es trägt den schönen Namen "The Moon Is My Sun" und ist erst vor wenigen Tage erschienen.

Ich weiß nicht, was in der Zwischenzeit bei (((S))) so alles passiert ist, aber die neuen Songs besitzen
endlich wieder das gewisse Etwas. Teilweise sind sie sogar noch besser als diejenigen om Debutalbum. Vielleicht ist es ja die Tatsache, daß der Sound der einzelnen Songs nicht mehr auf gitarrenlastigem Post-Punk basiert, sondern sich vielmehr an den Synth-Pop und New Wave Elementen Anfang der 80er Jahre orientiert.

Wer zum Beispiel auf die frühen Songs von New Order steht, aber nicht immer nur die alten, bekannten Lieder hören möchte, für den ist "The Moon Is My Sun" genau richtig. Feine Bassläufe, kühle aber doch melodische Synthieklänge bilden die musikalische Grundlage der Songs. Die typische Gesangstimme von (((S)))  ist es aber, die den 11 Tracks erst das Leben einhaucht und dafür sorgt, daß sie nicht bloß Plagiate sind. Am Besten macht ihr Euch selber ein Bild und hört euch alte und neue Songs von (((S))) nachfolgend selber an. Anbei die Songs vom neuen Album:


Abschließend bleibt zu erwähnen, daß es noch immer sehr schwer ist, etwas mehr über das dänische Ein-Mann Projekt (((S))) in Erfahrung zu bringen. Immerhin besitzt der Mann inzwischen schon mal eine eigene Seite bei Facebook. Dabei werde ich jedoch den Eindruck nicht los, daß es ihm einen großen Spass bereitet, sich im Zeitalter des Worldwide Web eine gewisse Anonymität zu bewahren. Irgendwie sympathisch, finde ich!

Link "(((S))) bei Facebook"

Sonntag, 23. September 2012

Linea Aspera - Alles andere als Halbgötter in Weiss ...



Wäre man Medizinstudent, dann würde man jetzt wahrscheinlich in die falsche Richtung denken. Doch man muß kein Mediziner sein, um die Musik von Linea Aspera zu mögen. Googelt man nämlich nach dem Begriff Linea Aspera, so kommen in erster Linie Definitionen wie Folgende zum Vorschein:"Linea Aspera, wörtlich "rauhe Linie", ist eine longitudinal verlaufende Knochenleiste des Oberschenkelknochens (Femur), an der viele Muskeln ansetzen." Erst auf den zweiten Blick taucht auch der Verweis zu einem britischen Synth-Pop und Cold Wave Duo auf. Da wir uns hier bei einem Musik-Blog befinden, soll es im Weiteren auch hierum gehen.

Das Musik-Projekt Linea Aspera wurde erst im November 2011 gegründet und besteht aus den beiden in London beheimateten Musikern Ryan Ambridge (Electronics) und Alison Lewis (Gesang). Inspiriert wurden sie dabei von der elektronischen Musik Anfang der 80er Jahre. Bei dem Erstellen von Songmaterial herrscht bei den beiden Musikern perfekte Arbeitsteilung. Während Aison Lewis sich für die Texte verantwortlich zeigt, wird die Musik von Ryan Ambridge komponiert, aufgenommen und gemixt.

Das Ergebnis ihrer bisherigen Arbeit haben Linea Aspera auf einer Cassette EP manifestiert, deren Songs ihr nachfogend anhören könnt. Drei dieser Stücke sind übrigens neu abgemischt auf ihrem in diesen Tagen erscheinednden Debutalbum enthalten.


Die Songs ds Londoner Duos verbreiten eine kühle, steriele Atmosphäre, die von dunkelen Synthie-Klängen  und einem treibenden Beat getragen wird. Der kraftvolle und eindringliche Gesang von Alison Lewis transportiert Texte, in denen es um Sehnsüchte, Hoffnungslosigkeit und Veränderungen geht. Zum Transport ihrer Botschaft bedienen sich Linea Aspera in Anlehnung an ihren Namen dabei nicht selten an Begriffen aus Medizin und Technik, wodurch sich der Kreis zum Beginn dieses Artikel sinnvoll schließt.

Samstag, 22. September 2012

Vive La Fête - Belgien hat mehr zu bieten als gute Fritten ...



Dass Belgien mehr zu bieten hat als gute Fritten, daß weiß der Liebhaber musikalischer Klänge à la radio-shadowplay schon seit Beginn der 80er Jahre, als sie mit Bands wie Front 242 oder The Neon Judgement Vorreiter des heutigen Futurepop waren. ... und da war da noch Jaques Brel der mit seinen Chansons unnser westliches Nachbarland berühmt machte, Wenn sich Future Pop und Chanson gegenüberstehen würden, dann würden sie sich vielleicht in der Mitte treffen, wo die Musik irgendwie wie die von Vive la Fête klingen würde.

Nun gut, dieser Vergleich ist vielleicht arg konstruiert. Ein besserer wäre die Affinität der belgischen Band zu dem französischen Duo Les Rita Mitsouku. Zum einen, weil beide sich in ihren Texten der französischen Sprache bedienen und zum anderen, weil die Band Vive La Fête sich eigentlich auf ein Duo reduzieren lässt: Danny Mommens, seines Zeichens Ex-Bassist der ebenfalls belgischen Indie-Band dEUS (deren Debutalbum Worst Case Scenario übrigens auch sehr zu empfehlen ist), sowie seiner Freundin Els Pynoo, welche sicher neben ihren musikalischen Qualitäten auch den optischen Blickfang der Band darstellt..

Vor einigen Wochen nun erschien nun mit Produit de la Belgique das siebte Album der bereits im Jahre 1997 gegründeten Formation. Man kann den Sound von Vive La Fête vielleicht am ehesten als Elektro-Pop oder Elektro-Clash bezeichnen. Aber wie sagt man so schön: Namen sind Schall und Rauch. Am besten ihr macht Euch selber ein Bild von Vive La Fête und ihrer Musik - am Besten im wahrsten Sinne des Wortes anhand von zwei Videos mit Songs vom neuen Album, wobei sich gerade bei Décadance der Vergleich zu den bereits erwähnten Les Rita Mitsouku geradezu aufdrängt.






Vielleicht ist es noch interessant, daß das Auditorium der Belgier sogar in der Modewelt Gehör findet, denn Vive La Fête haben 2001 den Catwalk-Soundtrack der Pariser Modenschau von Channel geliefert. Doch wenn wundert das noch, wenn man weiß, das die Frontfrau der Band ein ehemaliges Model ist.

Ach ja, zum Ende noch eine tolle belgischge Band, die auch schon hier im Blog Erwähnung fand und die ich nicht übergehen möchte: Cecilia ::Eyes.. ... und nicht zu vergessen die wunderbaten K's Choice ... und, und, und ,,, alles tolle Bands und mindestems genauso wichtig, wie gute Fritten.

Lnk Hompage von Vive La Fête

Donnerstag, 30. August 2012

O. Children - Die Londoner Band meistert die Hürde Zweitwerk mit Bravour

Wer bei farbigen Sängern nur an Rap oder Soul denkt, der ist schief gewickelt. Wer darüber hinaus der Meinung ist, daß unter solchen Vorraussetzungen gute New Wave Musik oder guter Post-Punk nicht möglich sei, der ist entweder beschränkt in seinen (musikalischen) Ansichten oder aber befindet sich zumindest seit mehreren Jahren im musikalischen Tiefschlaf.


Diese Tatsache haben Bloc Party mit ihrem Debut Silent Alarm bewiesen, und das hat die 2008 gegründete Band O. Children mit ihrem im Jhre 2010 selbstbetitelten Debutalbum bestätigt. Beide Bands besitzen einen charismatischen farbigen Frontmann und gehören der Generation "New New Wave" bzw. "New Post-Punk" an. Auf der Insel wird der Sound der britischen Band, die sich übrigens nach einen Song von Altmeister Nick Cave benannt hat, auch gerne als New Grave bezeichnet.

Montag, 27. August 2012

Tiny Boys - Manchmal ist es anders als man denkt ...

Tiny Boys - wer vom Bandnamen auf die Bandbeserzung schliesst, der ist hier auf dem Holzweg. Ebenso, wer weiblichen Lead-Gesang im New Wave / Post-Punk-Bereich für nicht passend hält.


Aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Eine dieser Ausnahmen ist die schwedische Band Tiny Boys.
Bei den "Boys" handelt es sich nicht um vier Jungs, wie es der Bandname vermuten lassen würde, sondern mit Camilla Karlsson (Gesang) und Emma Pavlovic (Bass) sind zumindest zwei Mädels am Start, die der Band nicht nur optisch Profil verleihen. Jon Olofsson (Schlagzeug) und Jon Gredmark (Gitarre) vervollständigen das Quartett, welches bereits 2008 nahe der schwedischen Hauptstadt Stockholm gegründet wurde.

Sonntag, 29. Juli 2012

Defekt 86 - Reminiszenz an die gute alte Zeit

Man mag da unterschiedlicher Meinung sein, aber mir gefällt es, wenn die Musik von Bands der Gegenwart eng angelehnt ist an die meiner musikalischen Helden aus den 80er Jahre.
Das soll nicht heißen, das ich auf Cover-Bands stehe. Eigene Songs sollten es schon sein. So wie bei der kürzlich erschienenen neuen EP Imperfection der Kölner Formation Defekt 86.
Defekt 86, das sind in erster Linie die zwei Musiker Kain Rauschen (Gesang und Gitarre) und  Inden Wolken (Bass).Die Pseudonyme, welche die beiden verwenden wecken zunächst mal Erinnerungen an Farin Urlaub. Wer jedoch jetzt glaubt, dass die Songs auf Imperfection nach Die Ärtzte kling, der irrt jedoch (zum Glück) gewaltig.

Samstag, 31. März 2012

And Also The Trees - Ist man nach dem 12 Album noch Independent?

Die in der Überschrift gestellte Frage ist sicherlich interessant und auch absolut berechtigt. EIne Antwort drauf geben möchte ich hier allerdings nicht. Das muß jeder für sich selber beantworten.  Doch alleine die Tatsache das es sich schon um das 12. Album der Band handelt, macht sie zu etwas Besonderem.

Man mag es kaum für möglich halten, aber mit den von Gitarrist Justin Jones erzeugten spärhisch-flirrenden Gitarrenklängen, und der unverwechselbaren Stimme seines Bruders Simon Jones spielen sich And Also The Trees jetzt schon seit der Bandgründung im Jahre 1979 in unsere Herzen.

Der Sound der Musiker aus dem englischen Worcestershire schafft dabei eine herrlich düster-schwermütige Atmosphäre, die für einen hohen Wiedererkennnungswert der Songs führt. Es ist tatsächlich so, daß man einen And Also The Trees-Song schon nach wenigen Takten heraushört. Dafür sorgen in der aktuellen Besetzung neben den Jones Brüdern außerdem noch Steven Burrows (Bass), Paul Hill (Schlagzeug), Ian Jerkins (Kontrabass), sowie Emer Brizzolara (Keyboards).

Mittwoch, 29. Februar 2012

The Mary Onettes - Die neue EP zeigt die Schweden (Indie-)poppiger denn je

Manche Dinge ändern sich nie - Manche (leider) schon. Ich habe mir schon oft die Frage gestellt, warum manche Bands mit zunehmender Schaffenszeit immer weichgespülter klingen. Jetzt tue ich es erneut!

Vom Indiepop abseits des Mainstreams bis hin zur massentauglicher Kaufhausmusik ist es manchmal nur ein kurzer Weg. Diesmal trifft dies auf meine erklärten Lieblinge The Mary Onettes zu und das tut umso mehr weh.

Zwar kann ich mich an die erste Auskopplung Love's Taking Strange Ways der neuen 4 poppig oder popig Stücke umfassenden EP Love Forever mit zunehmender Hördauer mehr und mehr gewöhnen, aber dicke Freunde werden wir wohl nicht.

Der Song erinnert micht irgendwie an die Lieder der Pop-Ikonen A-ha. Die glasklare hohe Stimme des Sängers Philip Ekström erinnert mich diesmal doch ein wenig an Morten Harket. Dazu kommt ein Sound, der mehr an die 80er Jahre erinnert denn je. Nicht, dass mir die Musik der 80er Jahre auch im Retro-Format nicht gefallen würden - im Gegenteil. Aber was fehlt ist die Prise Melancholie, das Salz in der Suppe. Ohne dieses entscheidene Element kommt der Song irgendwie nur klebrig-süß daher. Schön schon, aber auch auf eine gewisse Art und Weise belanglos. Schade eigentlich!

Wenn ihr Euch selber ein Bild machen wollt, dann hört euch den Song an und schreibt mir eure Meinung. Die würde mich gerade hier sehr interessieren.

The Mary Onettes - Love's Taking Strange Ways

Link "Offizielle Hompage von The Mary Onettes"

Link "The Mary Onettes bei MySpace"

Sonntag, 29. Januar 2012

Christine Plays Viola - The Dark Is Coming

"The Dark Is Coming" ... das klingt sehr selbstbewußt unf weckt Erwartungen. Und genau so steht es groß über der offiiziellen Homepage der Band, die ich euch heute vorstellem möchte.


Die Band, von der hier die Rede ist, hört auf den Namen Christine Plays Viola. Sie stammt aus dem italienischem Pratola Pelinga, wo sie im Jahre 2008 gegründet wurde.Aus dem Gründungstrio ist inzwischen ein Quartett gworden, welches sich aus den Musikern Christian, Fabrizio, Daniele und Desio zusammensetzt.

Die Musik der Ialliener erinnert in Sequenzen an eine Vielzahl hochkarätiger Szene-Bands allererster Güte. Am meisten finde ich Ansätze der frühen The Cure-Songs in ihren Stücken wieder. Aber auch Fields of The Nephilim und Siouxie and The Banshees werden im Zusammenhang mit der Musik von Christine Plays Viola öfters genannt. Es ist eine wohl ausgewogene Mischung aus Dark Wave und Gothic Rock mit feinen New Wave Einflüssen. Heraus kommt da bei ein athmosphärisch - melancholischer Sound, der den geneigten Hörer schnell in seinen Bann zieht

Donnerstag, 26. Januar 2012

Feeding Fingers - ... und das Jahr fängt gut an !


Es mag viele Anzeichen dafür geben, dass ein Jahr gut wird. Für mich - wie soll es auch anders sein - mache ich es auch an den musikalischen Neuveröffentlichungen in den ersten Wochen des Neuen Jahres fest.

Die Tatsache, daß meine New Wave / Post-Punk Lieblinge von den Feeding Fingers Ende Januar / Anfang Februar die Maxi-Single Where the "Threads are the Thinnest" veröffentlichen werden, stimmt mich jedenfalls positiv. Besonders dann, wenn man weiß, daß dies erst der Anfang einer Serie von weiteren Maxi-Singles sein wird, die für dieses Jahr angekündigt wird.

Mit dieser eher ungewöhnlichen Veröffentlichungsstrategie wollen die Mannen um Frontmann Justin Curfman ihren Anhängern das Warten auf ein komplettes Album ersparen. Ausserdem besitzt die Band auf diese Art und Weise die Möglichkeit als "B-Seite" beispielsweise Demos, Raritäten oder aber neue Versionen alter Songs zu veröffentlichen - Songs, die auf einem Album normalerweise keinen Platz gefunden hätten.

Die neue Single enthält neben dem in typischem Feeding Fingers-Stil daherkommenden "Where the Threads are the Thinnest" noch zwei weitere Songs, die von bisherigen Alben der Band stammen. Zum einen handelt es sich um eine neue Version des Liedes "My Imagined House" vom letzten Album  "Detach Me From My Head", welches von Justin Curfman speziell für Ukulele und Gesang arrangiert wurde. Zum anderen ist der Titelsong des Albums "Manufactured Missing Children" in einer speziellen Version für Klavier und Cello auf der Maxi-Single vertreten.



Alleine der Haupttrack "Where the Threads are the Thinnest", welcher in dem beigefügten YouTube-Video zu hören ist und der mehr denn je von der wunderbaren, intensiven und durchdringenden Stimme des Sängers Justin Curfman geprägt ist, ist der Beweis, daß die Feeding Fingers anscheinend noch lange nicht an dem Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens angekommen sind. Es geht anscheinend immer noch mehr ... ! Dieser Song ist einfach genial! Man darf also gespannt sein, was uns das Jahr im Hinblick auf die Feeding Fingers noch alles so bringen wird.

Link "Feeding Fingers auf Facebook"

Montag, 2. Januar 2012

Der (subjektive) Jahresrückblick 2011

Ihr habt sicherlich gemerkt, dass es in letzter Zeit ein wenig ruhiger zugegangen ist in diesem Blog hier. Grund ist das leidig Thema Zeit! Deshalb kommt der obligatorische Jahresrückblick dann auch erst am zweiten Tag des Neuen Jahres.

Meinen persönlichen subjektiven Jahrerückblick über die jeweils 10 Lieblingsplatten und -songs findet ihr nachfolgend. Das erste Mal habe ich dies im letzten Jahr (2009) gemacht. Die bisherigen Ergebnis könnt ihr nachlesen, wenn ihr den Links weiter unten folgt.


IndiMichi's Lieblingsmusik 2011

TOP10 Alben 2011

1. Atomic Neon - Change













Dieses Album hat wirklich alles, was ein TOP-Album braucht. Man erkennt es daran, dass es nie langweilig wird und es immer neue Facetten in der Musik von Rio Black & Co. zu entdecken gibt.



2. Paper - Mischmasch












Für mich sind die Schweden von Paper eine der positiven Entdeckungen in einem nicht gerade umwerfenden Musikjahr 2011. Ich frage mich nur, wieso ich die Jungs erst jetzt entdeckt habe (Dank an Jens hierfürs)



3. Glasvegas - Euphoric///Heartbreak\\\

Selten hat mich ein Album so emotional berührt. Manche mögen es schwülstig und überladen nennen. Für mich ist das Popmusik erster Güte (und ich schäme mich nicht dafür).




4. Twilight Empire - Twilight Empire EP













Ich glaube die Jungs von Twilight Empire wissen gar nicht, wie dankbar ich Ihnen für diese EP bin. 80er Jahre New Wave mit Pop-Appeal - Klasse! Hoffentlich kommt bald mehr davon ...




5. Soft Kill - An Open Door


Feines Post-Punk-Album aus den USA. In Dunstkreis von Soft Kill haben sich für mich 2011 einige gue Bands der amerikanischen Post-Punk-Szene aufgetan.




6. The Search - The Search For Connection Contact And Community













In Sachen Indie-Pop sind die Schweden von The Search eine ganz große Adresse. Auch hier wundere ich mich, wieso ich die Jungs bisher übersehen habe. Es gibt nämlich schon jede Menge Alben, die nicht minder gut sind.




7. Christine Plays Viola - Innocent Awareness













Zum Glück habe ich das Album der Italiener gegen Ende des Jahres nochmal hervorgekramt - Nicht auszudenken, wenn es aus Zeitgründen unentdeckt geblieben wäre. Eine geniale Mischung aus Gohic-Rock, Dark Wave und Post-Punk, die in keiner ordentlichen Musiksammlung fehlen sollte.




8. Principe Valiente - Principe Valiente













Schon wieder eine Band aus Schweden. Principle Valiente haben es geschaft mit ihrem Debutalbum die Meßlatte für das nächste Album ziemlich hoch zu legen. Erstaunlich reifes Werk in Sachen Post-Punk / Alternative-Rock mit popigen Arrangements




9. The Knutz - Ghost Dance Party













Die Brasilianer schaffen den Spagat zwischen Death Rock. Batcave und Alternative-Rock spielend. Unheimlich abwechslungsreich und eigenständig!




10. Bernie Bandicoot - Reaction













Sehr schönes Debutalbum der ukrainischen Indie-Band, die sich in diesem Jahr auch gleich wieder auflöste. Leider !!!

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... und hier meine Lieblingssongs des abgelaufenden Jahres:

TOP10 Songs 2011

1. Glasvegas - The World Is Yours
2. Twilight Empire - Your Absence Is Hardly Felt
3. The Exploding Boy - Torn
4. Modern Tapes - Caroline
5. Atomic Neon - Weep
6. Paper - Coming From You
7. Chrystal Stilts - Shake The Shakles
8. Human Tetris - Silver Tears
9. Motorama - One Moment
10. Bernie Bandicoot - Flowerface

Für das neue Jahr möchte ich euch noch die Info auf den Weg geben, dass im Januar die Playlisten und Sendungen von radio-shadowplay komplett überarbeitet werden. Höhepunkt soll dann Ende Januar eine Sondersendung mit Auszügen aus den TOP 600 des Jahres 2011 der Gruppenmitglieder von radio-shadowplay auf last.fm geben.

Ich wünsche euch im Namen von radio-shadowplay und Darklands ein glückliches Jahr 2012 und hoffe, daß ihr dem Radio und dem Musikblog treu bleibt.


Link "Der (subjektive) Jahresrückblick 2009"

Link "Der (subjektive) Jahresrückblick 2010"

Link "Gruppe von radio-shadowplay auf last.fm"

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