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Freitag, 29. Juli 2011

Nachgefragt bei ... The Exploding Boy

Heute äußern sich The Exploding Boy zu 10 Fragen, die Darklands der Band gestellt hat. The Exploding Boy haben erst vor kurzem ihr drittes Album, welches den Namen The Black Album trägt, veröffentlicht und werden im September unter anderem auch in Deutschland live zu sehen sein. (Das Interview ist aus dem Englischen frei übersetzt)

1) Hallo! Vielen Dank, daß ihr euch die Zeit nehmt, um ein paar Fragen zu beantworten. Könnt ihr bitte die Band kurz vorstellen?
JOHAN: Gerne. Ich heiße Johan und spiele  mit drei Freunden zusamme in einer Band. Wir tragen dunkle Kleidung, haben dunkle Haare, spielen dunkle Musik und sind absolut anders als all die anderen Bands. Haha.
NICK: Ich spiele Keyboard und so, Johan singt und spielt akustische Gitarre, Stefan singt und spielt Bass und Lars – wir nennen ihn Les – spielt die elektrische Lead-Gitarre.

2) Wie würdet ihr jemandem, der The Exploding Boy nicht kennt, eure Musik in einem Satz erklären?
JOHAN: Oh, es ist die beste Musik, die ich jemals gehört habe.
STEFAN: Darkness on the edge of sound…
NICK: Die meisten Leute, die unsere Musik vorher nicht kannten tun sich schwer uns in eine Schublade zu pressen, aber sie mögen unsere Musik. Viele Journalisten, die usere Biographie lesen vergleichen uns mit Bands wie zum Beispiel  The Cure. Wir sind jedoch der Meinung, daß wir schon lange nicht mehr mit The Cure verglichen werden  können, aber es schmeichelt uns immer noch.

3) Welchen Stellenwert hat die Band in eurem Leben und wieviel Zeit pro Tag verbringt ihr damit?
NICK: Sie besitzt einen sehr hohen Stellenwert. The Exploding Boy ist in unseren Gedanken genasuso oft wie Sex…
STEFAN: Während der Studio-Aufnahmen und auf Tour verbringen wir natürlich viel Zeit miteinander, aber dazwischen ... so wenig wie möglich.
JOHANWenn ich 1 Stunde pro Tag mit Bandangelegenheiten verbringe, so ist die Band doch auch die restlichen 23 Stunden immer in meinen Gedanken.
NICK: Wenn eine Band den Status erreicht hast,den The Exploding Boy in unserem Leben besitzt, dann ist die Band immer Teil deines Lebens.
JOHAN: Ich wünschte, die Band könnte weniger wichtig sein…

4) Welche Entwicklung könnt ihr erkennen, wenn ihr eure drei Alben anhört.
STEFAN: Wir klingen inzwischen mehr nach Post-Punk und New Wave, während wir früher reine Indie-Musik gemacht haben.
JOHAN: Wir haben uns in vielen Dingen weiterentwickelt. Auch eine Band macht - wie jeder im Leben - verschiedene Perioden durch.
NICK: Genau. Beispielsweise die Tatsache, daß Stefan seit dem 2. Album Afterglow bei einigen Songs singt, war eine große Weiterentwicklung für die Band. Der größte Unterschied zwischen dem neuen Album zu den beiden anderen ist, daß alle neuen Songs eine Single sein könnten – sie also eigenständig sind. Zwischen den Songs auf Afterglow hingegen sind die Songs eher durch einen roter Faden verbunden. Das erste Album war nicht mehr als eine seriöse Aufnahme der ersten Demos,  und einige stellten sich als wirklich gut heraus.
JOHAN: Wir sind einfach nicht mehr dieselbe Band, die 2006 begann.
STEFAN: Insgesamt geht es mittlerweile rauher und gradliniger zu.

5) Welche Schlagzeile möchtet ihr in 5 Jahren über The Exploding Boy lesen?
NICK: Sie haben es wieder geschafft! Haha…..
JOHAN: Jawohl, The Exploding Boy haben wieder mal ihr bestes Album gemacht!
STEFAN: The Exploding Boy sind endlich glücklich!
JOHAN: Ooh, und sie sind noch immer so attraktiv wie früher!

6) Könnt ihr euch vorstellen in Zukunft die Musik für einen Soundtrack zu machen, Welche Art von Film würdet ihr dafür auswählen?
NICK: Ich bie nicht wirklich eine Film-Fan, aber ich kann mir vorstellen, daß es Stefan gefallen würde, die Musik Zombie-Film zu schreibem. Er hat bereits zwei Lieder über Zombies geschrieben: Let The Right One In  vom Album Afterglow und “Dark City” vom neuen Album.
STEFAN: Natürlich, aber ich würde gerne den Soundtrack zu einem Sportfilm mit Heldem wie zum Beispiel “We Are Marshall”, oder aber Musik zu einer von Tim Burton produzierten Spielfilmfassung von George Orwell’s "Animal Farm".
NICK: Da lag ich schon wieder falsch…
JOHAN: Ratatouille 2…
NICK: Der erste Teil war großartig!

7) Habt ihr eine Erklärung dafür, daß die Dichte an guten Indie-Bands in Schweden größer als in anderen europäischen Ländern zu sein scheint?
JOHAN: Alle unsere Freunde haben Bands gegründet, weil wir es ihnen vorgemscht haben ... und jetzt stehlen sie unsere Songs!
NICK: Wir haben eine alte Songwriter-Tradition hier in Schweden, und wir haben die skandinavische Melancholie, welche sehr wichtig ist.
STEFAN: Wir leben in einem Land mit im Vergleich zum Kontinent stärker ausgeprägten Jahreszeiten. Deshalb ist das Leben hier im Norden wie ein sehr langen, monotoner Trommelrythmus, zu dem man großartige Lieder schreiben kann.
NICK: Episch!

8) Könnt ihr ein paar gute, aber bisher unbekannte schwedische Indie-Bands empfehlen?
STEFAN: Nein…
JOHAN: Silverbullit wie immer, und Apparail.
NICK: Im Moment ist Principe Valiente in aller Munde. Sie sind gute Freunde von uns und verdienen alle Aufmerksamkeit ... und ich mag Te Janitors und Agent Side Grinder sehr, welche in Schweden schon sehr bekannt sind.

9) Wenn ihr eure Musiksammlung auf drei Alben reduzieren müsstet, welche blieben übrig?
NICK: Nur drei !!! Nun, es würde wahrscheinlich ein Album von Duran Duran, eines von Depeche Mode und das einzigartige Album “First, Last And Always” von The Sisters Of Mercy sein.
STEFAN: The Clash “ London Calling”, Rancid “And Out Come The Wolves” und Placebo “Without you I’m Nothing”.
JOHAN: “Rattlesnakes” von Lloyd Cole, “Arclight” von Silverbullit, und ... hmm ... und ein 4 CD “Best Of” von Erasure.

10) Wie wichtig sind für euch die eher kleinen Internet-Plattformen wie zum Beispiel radio-shadowplay oder der Musikblog Darklands?
JOHAN: Sehr wichtig!
NICK: Für uns bedeuten Web-Radios, Radiostationen, Blogs, Fanzines und Ähnliches sehr viel!
STEFAN: Ist das eine Standard-Antwort?
NICK: Nein wirklich, Kanäle wie radio-shadowplay oder Darklands helfen unsere Message und die Band  an sich der Szene und den Musikliebhabern näherzubringen.

Um dieses wirklich sehr schöne, weil informative Interview abzurunden, gibt es hier noch das Video zum Song Torn vom aktuellen Album:



Wer The Exploding Boy live erleben möchte, der kann das in Deutschland demnächst hier tun:

Sep 15: Bunker Bielefeld - 20:00
Sep 18: Kontrasbühne Zweibrücken - 19:00
Sep 19: Café Atlantik Freiburg - 19:00
Sep 20: 1210 Stuttgart, GERMANY - 19:00
Sep 21: Vortex Club Siegen - 19:00


Link: The Exploding Boy auf Facebook

Link: The Exploding Boy auf MySpace

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