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Sonntag, 29. Mai 2011

Glasvegas - Before you change for me, change for you!

Das nachfolgend vorgestellte Album ist es mir sogar wert, einen Artikel darüber zweimal zu schreiben. Der erste fiel leider kurz vor der Fertigstellung den Blogger-Wartungsarbeiten zum Opfer.

Das kennt ihr doch sicher auch: Ihr habt eine Platte, die euch sehr viel bedeutet. EIne, de ihr hört, wenn ich glücklich seid, wenn ihr traurig seid und auch in den Tagen dazwischen. Diese Platte hat eine Antwort auf (fast) alle eure Fragen - zumindest für euch. Sie spendet Trost, ermutigt euch und lässt euch auf Wolke 7 schweben. Das einzige Manko an solchen Platten ist manchmal, dass sie nicht zu 100% zu den sonstigen Hörgewohnheiten passen, oder zumindest Passagen haben, die dazu führen, nicht jedem gleich auf die Nase zu binden, dass man diese Platte mehr als liebt.

Solche Platten kann man als Jugendlicher haben (heute gebe ich es offen zu: Damals war Parade von Spandau Ballet eine solche Platte für mich), aber seit kurzem weiß ich auch, dass man über 25 Jahre später auch noch solche Alben für sich entdecken kann. Der feine Untweschied ist, dass ich mich heute frei dazu bekenne.


Unter diesem Gesichtspunkt möchte ich euch heute da zweite Album der Schotten Glasvegas vorstellen, welches auf den Namen Euphoric /// Heartbreak \\\ hört. Ich denke dieser Name sagt schon alles! Zwischen Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt findet man (oder zumindest ich) Ansatzunkte, die mich nachdenken lassen, die meine Gefühlswelt spiegeln und die meine Bindung zu den Songs mit jedem Hören enger werden lassen.

Zugegeben, manchmal wirken die Songs - auch im Vergleich zum selbstbetitelten Debütalbum der Glasgower - sehr bombastisch, etwas überladen und gar kitschig. Mir egal! Die Verschmelzung von der Musik, der kieksenden Stimme des Sängers James Allen (ich liebe sie) und den Texten, die auch Platz für Interpretationen lassen oder zum Nachdenken anregen, führt für mich zu einem Ergebnis, welches im Einzelnen vielleicht nicht immer höchsten Qualitätsansprüchen genügt, aber in der Summe den Soundtrack zu meinem persönlichen Kopfkino darstellt. ... und ist das nicht der eigentliche Sinn von Musik: Emmotionen zu verarbeiten, zu zeigen oder auch auszulösen.

Eingerahmt von zwei "Spoken Word"-Stücken packen das Mädel und die Jungs von Glasvegas Songs über Schmerz, Liebe, Verzweiflung, Hoffnung und Sehnsucht - alles wesentliche Begleiter unseres irdischen Daseins. Stehen am Anfang des Album solch prägnante Textpassagen wie  "Pain, Pain, never again" oder aber die zuckersüßen Zeilen "If my lips kissed yours, if I'm your world, then the world is yours." mündet das Zweitwerk des Quartetts aus Glasgow in dem bedeutungsvollen und wie ich finde absolut richtigen Ausspruch (übrigens von der Mutter Allens in bestem schottischen Dialekt vorgetragen) "Before you change for me, change for you!" Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.



Gebt dem Album eine Chance und lasst mich wissen, was es mit euch anstellt. Ich bin gespannt. Wer Glasvegas live erleben möchte, der hat in Deutschland demnächst auf den beiden nachfolgenden Festivals die Gelegenheit dazu: Hurricane Festival/Scheeßel (17.6.) und Southside Festival/Neuhausen ob Eck (18.6.)

Link: "Offizielle Webseite von Glasvegas"

Link: "Glasvegas bei MaySpace"

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