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Montag, 25. April 2011

The Pains Of Being Pure At Heart - Das zweite Album ist immer das Schwerste

Mit ihrem zweiten Album stellt eine Band in der Regel die Weichen für die weitere Karriere. Mit einem guten Zweitling kann man davon ausgehen - zumindest für einige Jahre - von Fans, den Musiklabels oder der Presse (im Idealfall von allen dreien) mit Aufmerksamkeit bedacht zu werden.

Wie nun verhält sich die Sache beim neuen Album von der amerikanischen Band The Pains Of Being Pure At Heart? Hat das aktuelle Werk der vier New Yorker, welches übrigens den Namen Belong trägt, überhaupt eine reelle Chance für gut befunden zu werden, wenn man weiß, dass die Band 2009 ein absolutes Hammerdebüt abgeliefert hat?


Um gleich zur Sache zu kommen: Belong übertrifft das selbstbetitelte Erstlingswerk nicht. Es schafft nicht einmal den Sprung auf das gleiche Niveau. Doch wer die Latte bei einem Albuns so hoch hängt, wie es The Pains Of Being Pure At Heart bei ihrem Debütwerk getan haben, der hat es natürlich auch schwer. Immerhin ist Belong um Längen besser als viele Alben anderer Bands des Genres Shoegaze / Indie-Pop. Oder anders formuliert: Es gibt eine ganze Reihe (auch bereits etablierter) Bands, die würden Einiges dafür geben, in ihrer Musikerkarriere ein Album mit der Qualität von Belong zu veröffentlichen.

Doch nun der Reihe nach: The Pains Of Being Pure At Heart wurden 2007 von Alex Naidus (Bass), Kip Berman (Gitarre, Gesang), Kurt Feldman (Schlagzeug) und Peggy Wang (Keyboard, Gesang) gegründet. Allein schon für die Schönheit des gewählten Bandnamen, der dem Titel einer Kurzgeschichte entnommen worden ist, die ein Freund von Berman verfasst hat, verdient das Quartett meiner Meinung nach schon zu Lebzeiten einen Platz im Musik-Olymp.

Nach einer selbstbetitelte EP (2007) veröffentlichten die vier New Yorker 2009 schließlich ihr erstes Studioalbum The Pains of Being Pure at Heart. Noch im selben Jahr legten sie mit der EP Higher than the Stars eine weitere Veröffentlichung nach, bevor vor kurzem mit Belong ihr zweites Album erschien.

Zugegeben, Belong klingt deutlich luftiger und leichter als der Vorgänger. Noise-Attacken sind eher selten zu finden. Wenn sie dann mal vorkommen so erscheinen sie doch wesentlich kontrollierter, als man es in der Vergangenheit von dem amerikanischen Quartett gewohnt war. Aber das macht das aktuelle Album nicht schlechter, nur anders. Ich will es mal so ausdrücken: Wer mehr auf The Jesus and Mary Chain steht, dem wird das selbstbetitelte Debüt mehr zusagen.Wer sich dagegen  eher zu The Raveonettes hingezogen fühlt, der wird den Nachfolger Belong bevorzugen.

Wer immer noch nicht weiß, was Sache ist, dem sei empfohlen sich vor Ort ein Bild zu machen. Dazu hat er unter anderem an folgenden Terminen Gelegenheit dazu:

05.07.: Berlin, DE – KL. Posthahnhof
07.07: Hamburg, DE – Knust
09.07: Koln, DE – Luxor

13.07: Bremen, DE – Lagerhaus

... und wenn ihr fragt, was ich bevorzuge? Nun ja, letztendlich bin ich eher der The Jessu and Mary Chain-Anhämger.(obwohl The Raveonettes auch zu meinen Lieblingen gehören). Deshalb stammt mein Lieblingssongs von The Pains Of Being Pure At Heart, welcher den Titel Teenager in Love trägt, auch von ihrem 2009er Debütalbum. Anbei ein Live-Video von dieser wunderschönen Songperle:



Link: "The Pains Of Being Pure At Heart bei MySpace"

Link: "The Pains Of Being Pure At Heart bei Facebook"

Link "Offizielle Webseite von The Pains Of Being Pure At Heart"

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