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Dienstag, 15. März 2011

Tocotronic - Endlich schrammeln die Gitarren wieder

 
Es ist zwar schon über ein Jahr her, daß Tocotronic ihr letztes Album veröffentlicht haben. Es ist zwar schon fast 3 Monate her, daß es als Weihnachtsgeschenk unterm Christbaum lag. Aber es ist noch keine 24 Stunden her, daß ich "Schall und Wahn" zum ersten Mal gehört habe, Grund genug für diesen Artikel hier.

Zur Vorgeschichte: Hierzu muß man wissen, daß ich Tocotronic-Anhänger fast der ersten Stunde bin. Nicht ganz, aber doch schon früher als viele, viele Andere. Ich habe sie für mich entdeckt, als sie den Song "Letztes Jahr Im Sommer" zum ersten Introducing-Sampler der legendären Reihe des Intro-Musikmagazins beisteuerten.

Ich war begeistert von ihrer frischen, rauhen Musik und ihren herrlichen Texten, mit denen mir Dirk von Lotzow, Jan Müller und Arne Zank direkt aus der  Seele sprachen. Das sie manchmal nicht den rechten Ton trafen machte sie mir nur sympathischer. Ich mochte Teil ihrer Jugendbewegung sein und die Idee war gut, doch die Welt noch nicht bereit. Ich wollte irgendetwas für sie sein, doch am Ende war ich nur ich selbst. Ich machte meine Freunde entweder zu glühenden Tocotronic-Anhängern oder zu strikten Gegnern. Ich besuchte ihre Konzerte, z.B. in Köln in der Live Music Hall, wo ich ein letztes Mal "Michael Ende, du hast unsere Jugend zerstört" gehört habe, oder auf der Waldbühne in Wattenscheid, wo sie den Abschluß eines herrliches, unvergeßliches Mini-Festival mit den damaligen deutschen Indie-Größen The Notwist, Stella und Sharon Stoned bildeten.

Tocotronic früher: Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk


Doch irgendwann entfernten sich die inzwischen zum Quartett angewachsene Band von mir. Angefangen hat das schon ein wenig mit ihrem 4. Album "K.O.O.K." und so richtig mit dem selbstbetitelten weißen Album. Die Musik wurde kopflastiger, die Texte noch mehr. Der Gesang weniger anklagend. Zugegeben, nachdem ich mir im letzten Sommerurlaub das 2005er Album "Pure Vernunft Darf Niemaks Siegen" erworben hatte, fehlte mir nur noch der Longplayer "Kapitulation" um alle regulären Alben zu besitzen. Irgendwann werde ich es mir wohl auch zulegen. Wahre Fans halten schließlich auch in schweren Zeiten zu ihrer Mannschaft. Erst recht, wenn die Gitarren wieder so schön schrammeln wie auf dem aktuellen Album "Schall und Wahn", welches nun auch schon wieder ein Jahr alt ist. Wenn jetzt noch der Gesang von Dirk von Lotzow wieder etwas rotziger wird und nicht mehr so arg an den von Max Raabe erinnert, dann haben sie mich wieder - meine Tocotronics, so wie vor fast 17 Jahren im Sommer.

Tocotronic heute:Die Folter Endet Nie


Link "Tocotronic bei MySpace"

Link "Tocotronic auf Facebook"

1 Kommentar:

  1. Die guten Texte, die frische und einzigartige Musik und das, was sie rüber bringen ist einfach genial. Tocotronic rocken einfach – und das schon so lange. Auf www.schule-der-rockgitarre.de/de/magazin/178 habe ich einen Artikel über die bisherige Geschichte der Band geschrieben – schau doch mal rein! :)

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