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Sonntag, 13. März 2011

Lotus Feed - Grandioses Debutalbum der Kölner Post-Punker

Im Sommer habe ich euch die EP A Savage Breath Within Our Lives von Lotus Feed ans Herz gelegt. Jetzt - nach über 15 Jahren Bandgeschichte ist es soweit: In ein paar Tagen, genauer gesagt am 18.03.2011, veröffentlichen die Kölner Post-Punker mit A Different Place ihr Debutalbum.

Bei einer solch langen Zeit des Anlaufes kann das Ergebnis entweder total in die Hose gehen oder es wird das gelungene Manifest der bisherigen Bandgeschichte! Ich kann euch beruhigen: Letzteres ist der Fall. Mit dem selbstproduzierten Debut A Different Place hat das Quartett aus Köln den bisherigen Höhepunkt ihrer musikalischen Laufbahn in erstaunlich professioneller Art und Weise manfestiert. Wenn man die Presseinfo mit den Worten zitiert "Manche Stimmen behaupten sogar bereits jetzt, dass einige etablierte Bands aus den 80ern alles dafür geben würden heute noch mal so ein wundervolles Album veröffentlichen zu können.", dann kann dem schon nach dem ersten Anhören von A Different Place nur Recht gegeben werden.

 A Different Place besticht in besonderem Maße durch seineVielfältigkeit. So reicht das musikalische Spektrum der der insgesamt 10 Albumtracks vom lupenreinen Gothic-Rock über wunderbaren Gitarrenwave bis hin zum klassischen Post-Punk. Hier spiegelt sich dann wohl auch der unterschiedliche musikalische Ansatz der Bandmitglieder wieder, deren Vorlieben neben den üblichen Bekannten auch Bands wie Bloc Party, The Bravery, Arctic Monkeys, The Church, und Genesis umfasssen. 

Die Musik von Lotus Feed ist besonders geprägt von der markanten Stimme des Sängers Alexander Landsberg, welche auf nahezu perfekte Weise durch das treibende Bass-Spiel von Lars Tellmann und Gitarrenspiel von Martn Bijkerk unterstützt wird. Hinzu kommt das geniale Schlagzeugspiel von David Sielaff, welches die Songs gnadenlos nach vorne peitscht. In dieser klassischen Besetzung entwickeln sich Lotus Feed derzeit von einem Geheimtipp der Kölner Szene zu einer Band, die auch ausserhalb des Rheinlandes für Aufsehen sorgen kann.

Die Musik der Songs entsteht bei Lotus Feed in gemeintschaftlichen Sessions, nachdem ein Bandmitglied eine Idee vorgegeben hat oder auf schon bestehende Songstrukturen aufgesetzt wird. Die Texte stammen aus der Feder von Sänger Alexander Landsberg und sind geprägt von seinen sehr persönlichen Reflektionen über das Leben und die damit verbundenen zwischenmenschlichen Beziehungen.

Lotus Feed haben inzwischen schon mit Szenegrößen wie Charles De Goal, B-Movie und The Chameleons Vox auf der Bühne gestanden. Wer die Athmosphäre, welche ihre Musik zu erzeugen in der Lage ist, live erleben will, der kann dies u.a. an folgenden Terminen und Orten tun:

23.03.2011    Köln, Sonic Ballroom
28.04.2011    Berlin, Dunker Club (übrigens eine von mir äußerst geschätze Location)

Vielleicht erfüllt sich ja auch auf einem dieser Konzerte der heimliche Wunsch des Bassisten Lars Tellmann, der irgendwann sehen möchte, daß das Publikum zu den Songs der Band tanzt und die Texte mitsingt - eine Verhaltensweise, die seiner Meinung nach für das Szenepublikum leider eher ungewöhnlich ist. Ich persönlich habe auf jeden Fall schon einmal den Gig im Blue Shell auf meinem Konzertplan vorgemerkt (ob ich aber tanzen werde ist allerdings noch unklar).

Abschließend möchte ich noch einmal die Presseinfo zitieren. Selten bringt ein Statement zu einem Album so auf den Punkt bringt wie hier, wenn sie über A Different Place von Lotus Feed behauptet: "Eine Post-Punk-Perle die in keinem Plattenschrank fehlen sollte. Und man darf hoffen, dass das nächste Album etwas schneller folgen wird." Da kann ich nur noch hinzufügen Grandios und absolut wahr!


Link "Lotus Feed bei MySpace"

Link "Lotus Feed bei Facebook"

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