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Samstag, 26. Februar 2011

Hayden Payne - Genial Unbekannt !

Kennt Ihr das auch? Als ich zur Schule ging, da mochte ich nur Bands leiden, die nicht mehr als 3 meiner Freunde auch gut fanden. Auf diese Weise reduzierte sich meine damalige Schallplattensamlung innerhalb kürzester Zeit mindestens um zwei Drittel, was mir heute bei einigen Scheiben immer noch leid tut. Trotzdem ist es immer ein Genuss eine Band für sich zu entdecken, die k(aum) einer kennt.

Es gibt dabei zwei mögliche Kriterien, um den Bekanntheitsgrad einer Band oder eines Musikers zu messen. Zum einen die Ergebnisse einer Suchanfrage bei Google, zum anderen die Anzahl der Hörer bei last.fm.

"Googlet" man nach Hayden Payne, so erfährt man nicht viel mehr, als daß sie aus den USA kommen, genauer gesagt aus New York. Enen als kostenlosen Download verfügbaren Song gibt es mit The New Stone Age auch. Ach ja, bei last.fm gibt es inzwischen 355 Hörer, die Songs von Hayden Payne hören (ich gehöre übrgens seit gestern auch dazu). Nur so, zum Vergleich: die Schönheiten der letzten beiden Monate haben derzeit 622.776 Hörer (White Lies) bzw. 75.317 Hörer (Zola Jesus).

Auch auf die Gefahr hin, daß es irgendwann uncool sein könnte, wünsche ich Havden Payne jede Menge Fans! Gute Musik soll bekanntlich mt Gleichgesinnten geteilt werden. Die Musik der Amerikaner ist gut, sehr gut sogar ... eben genial unbekannt!

Link "Hayden Payne bei myspace"

Freier Download "The New Stone Age"

Samstag, 19. Februar 2011

Rival Schools - Nach 10 Jahren Wartezeit erscheint bald das lang ersehnte zweite Album

Gründen Musiker, die in ihrer Szene bereits einen beachtlichen Status erreicht haben, eine neue Band, so kann es passieren, daß die gewachsenen Ansichten über Musik unvereinbar frontal aufeinander stossen. Dementsprechend unbefriedigend hört sich dann das Ergebnis an. Es kann aber auch das Gegenteil eintreten und man beinflußt sich gegenseitig in positiver Art und Weise.

Es gibt sicherlich Beispiele für dn zweiten Fall. Eins davon ist sicherlich die Band Rival Schools, welche 2001 von Sänger und Gitarrist Walter Schreifels, der zuvor in Hardcore- bzw. Post-Hardcore-Bands wie Youth of Today, Gorilla Biscuits und Quicksand gespielt hatte, gegründet wurde. Die weiteren Mitglieder waren der Schlagzeuger Sammy Siegler (u.a. Youth of Today, CIV, Glassjaw), Ian Love (Gitarre) und Cache Tolman (Bass, später bei Institute). Benannt wurde die Gruppe nach einer Computerspielreihe.

Am 04. März erscheint nun mit Pedals zehn Jahre nach ihrem Debüt United by Fate, acht Jahre nach der Auflösung der Band und zwei Jahre nach ihrer Wiedervereinigung das zweite Album der New Yorker Post-Hardcorler und Melodie-Giganten. Der Begriff "Positive Vibrations" trifft vielleicht den Nagel am Ehesten auf den Kopf, wenn man die potentielle Wirkung des Albums auf den geneigten Hörer beschreiben müßte. In der Tat verbreitet Pedals eine positive Stimmung, handelt es sich hier doch um einen gelungenen Mix aus melodischen Rock-Songs und stimmungsvollen Jams. Dabei klingen Rival Schools noch immer so aufregend, als hätte es die endlos lange Pause nie gegeben. Vielleicht liegt es daran, daß das neue Album laut Mastermind Walter Schreifels unter dem Vorsatz entstanden ist, "der Band eine neue Identität und Bestimmung zu schenken”. Ob ihnen das wirklich gelungen ist, könnt ihr natürlich am Besten bei einem Konzert beurteilen. An folgenden Terminen und Orten habt ihr die Gelegenheit Rival Schools in Deutschland (übrigens zusammen mit den Alternative-Rockern von And you will know us by the trail of dead) live erleben:

08.04.2011: Hamburg – Übel und Gefährlich
09.04.2011: Berlin – Astra
12.04.2011: München – Muffathalle

Link "Webseite von Rival Schools"

Link "Rival Schools auf Facebook"

Free Download "Rival Schools on BTR Live Studio" (Interview und Akustik-Set)

Dienstag, 15. Februar 2011

Madame B - Fanzösisches Multitalent, welches man sich merken sollte

Ich habe euch ja schon mehrmals Andy Jossi alias The Churchhill Garden vorgestellt und davon geschwärmt, daß er neben der Musik auch als Photograph eine gute Figur abgibt. Heute stelle ich euch eine Künstlerin vor, die noch einen draufsetzt.

Die Rede ist von Sophie Nadaud, einem fanzösischem Multitalent, welches unter dem Pseudonym Madame B Lieder schreibt und in den eigenen vier Wänden einspielt und aufnimmt. Neben der Musik malt und photographiert der Autodidakt und erstellt außerdem die Videos zu den Songs in Eigenregie.

Die Musik von Madame B kann man als bizarre Mischung aus Cold Wave, Post-Punk und Noise-Rock bezeichnen. Am ehesten scheinen mir Vergleiche zu Künstlern wie Lydia Lunch oder den Label-Kollegen Guilty Strangers angebracht.

Die Lieder der jungen Französin sind in erster Linie geprägt von großen Emotionen, die sie mit Hilfe ihrer selbst produzierten Videos noch zu verstärken weiß. Dabei kommt Sophie Nadaud vollkommen authenisch rüber, was sie umso sympathischer macht. Madame B entführt uns mit ihren Werken und insbesondere mit ihrem aktuellen Album Insid(h)er in ihre dunkele, melancholische Welt. Mit ihrer Musik und ihren zum Teil surrealen Videos teilt sie mit uns ihre Ängste und Verzweiflung. Dabei verwendet sie keinen Ton zuviel und jedes Bild passt perfekt zur Stimmung der Songs. Das dies alles in Eigenregie entstanden ist mag man dabei kaum glauben, aber es ist wahr ... und das ist gut so, denn alles andere wäre unglaubwürdig. So aber werden wir gefesselt von den sehr persönlichen Botschaften der Künstlerin.

Was die Werke von Sophie Nadaud bei dem Hörer / Betrachter bewirken können, ist schwer in Worte zu fassen. Am Besten schaut ihr euch die beigefügten drei Videos an und urteilt selber. Wenn euch die Songs gefallen, dann wißt ihr es bestimmt zu schätzen, daß ihr die Musik von Madame B auf der Webseite von Zorch Factory Records kostenfrei herunterladen könnt.








Link "Madame B bei MySpace"

Link "Insid(h)er" (kostenloser Download des aktuellen Albums)

Samstag, 12. Februar 2011

The Pussybats - Nosferatu läßt grüßen

Musikvideos haben im Allgemeinen den Zweck die Musik des Künstlers visuell zu verstärken und vielleicht so einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Nicht selten kommt es heutzutage auch vor, daß man den Song über das Video "entdeckt". Bei mir war dies das letzte Mal bei Terra Nova von iLiKETRAiNS der Fall.

Nun ist es wieder soweit. Das aktuelle Video von The Pussybats zu ihrem Song Dead by Dawn hat mich voll in seinen Bann gezogen. Vielleicht liegt es ja daran, daß ich immer schon ein Faible für Nosferatu hatte und die Geschichte der von Dracula vorgezogen habe.

Dienstag, 8. Februar 2011

Schönheit des Monats "Januar 2011"

radio-shadowplay vergibt seit Februar 2010 einmal im Monat die Auszeichnung "Schönheit des Monats". Dabei kann es sich bei der Schönheit um eine neue Single oder ein neues Album handeln. Es ist aber auch möglich, daß aus bestimmten Gründen ein Künstler ohne aktuelle Veröffentlichung oder ein schon länger veröffentlichtes Werk Berücksichtigung finden.


Diesen Monat gab es ein Kopf an Kopf Rennen zwischen den White Lies und O. Children. Letztendlich hat die Aktualität den Ausschlag für das Album Ritual der White Lies gegeben. Obwohl die drei Engländer mit ihrem Debut To Lose My Life die Meßlatte schon ziemlich hoch gehängt haben, konnten sie mit Ritual - einem eingängigem Album voller traumhafter Melodien - das Niveau halten.

Info's zu der aktuellen Schönheit des Monats und über die vorrangegangenen Schönheiten findet ihr hier:

Link "Posts bei Darklands über White Lies"

Link "Historie der Schönheiten des Monats (seit Februar 2010)"

Link "Kategorie Schönheit des Monats bei darkerradio (als Gastautor)"

Sonntag, 6. Februar 2011

Curious - Wiederveröffentlichung von zweitem Album Arrhythmia als freier Download

Lösen sich Bands auf, so gibt es viele, denen man keine Träne nachweint. Andere wiederum vermißt man sehr. Man merkt dies besonders, wenn alte Songs oder Alben wiederveröffentlicht werden. Dann steigt die Hoffnung auf eine Wiederbelebung (auf Neu-Deutsch auch "Re-Union" genannt) solcher Bands.  

So ist es mit ergangen, als ich davon hörte, daß die Bielefelder Band Curious knapp 2 Jahre nach ihrem Abschiedskonzert das erstmals 2008 erschienene Album Arrhythmia als kostenfreien Download am 15.02.2011 wiederveröffentlicht.
Curious wurde 1999 ursprünglich als ein The Cure-Coverband gegründet. Ihre Musik wurde in der Anfangszeit auch von Bands wie den Chameleons oder auch OMD beeinflusst, ehe man sich auf eigene Kompositionen besann. Ihren Ursprung hört man ihrer Musik aber dennoch immer wieder unverkennbar an. Freund von The Cure werden an diesem eher ruhigen, melancholischen Album ihre helle Freude haben. Das Album enthält Songs in bester 80er Jahre-Wave Manier und führt somit den eingeschlagen Weg dér ersten Veröffentlichungen, der selbstproduzierten EP Falling (2002) und dem Debut-Album The Intimate Stranger (2004) geradlinig fort.

Wer Bands mag, die so klingen wie man sie kennen und schätzen gelernt hat, in diesem Falle atmosphärisch, emotional und melancholisch, der ist hier goldrichtig. Man muß ja nicht immer unbedingt das Rad neu erfinden. Was gut ist, wird auch in Zukunft gut sein - vorrausgesetzt man verkommt nicht in der Falle, ein Album schreiben zu wollen, welches krampfhaft versucht den großen Hit zu landen. Aber in diese Falle hat sich Curious mit Arrhythmia nicht passiert. Stattdessen ist es ein harmonisches in sich geschlossenes Werk mit vielen kleinen Hits. Am Besten hört man sich das Album mit einem feinen Glas Rotwein an. So ergänzen sich die verschiedenen Sinne auf die schönste Art und Weise.

Da die Band durch zahlreiche Live-Auftritte (u.a. mit Mark Bugess) eine treue Fangemeinschaft um sich vereint hat, bleibt wirklich zu hoffen, daß die Wiederveröffentlichung vielleicht doch mit dem ein oder anderen Gig verbunden ist. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann bleiben neben den Alben immerhin das aktuelle Projekt ehemaliger Bandmitglieder, welches auf den Namen The Shock Proect hört.

Link "Curious auf MySpace"

Link "The Shock Project auf MySpace"

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