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Dienstag, 11. Januar 2011

O. Children - Vielversprechende Newcomer in Sachen Post-Punk


Solange es Musik gibt, solange wird es Bands geben, welche ihren Instrumenten lieber die dunklen, tiefen Töne entlocken, als fröhliche Melodien zu spielen. Wenn es eine Herzensangelegenheit ist, dann ist das auch gut so.... und wenn es dunkle Lieder sind, die trotzdem eine feine Melodie besitzen, dann handelt es sich vielleicht um das Debut von O. Children!

Bei O. Children - benannt nach einem Nick Cave Song (eine Tatsache, die an sich ja schon mal in eine angenehme musikalische Richtung weist) - handelt sich hier um ein englisches Quartett aus London in klassischer Besetzung (Gesang, Bass, Gitarre und Schlagzeug). Die Band ist 2008 aus der New Rave-Band Bono Must Die hervorgegangen.

Jetzt - zwei Jahre später - liegt das selbstbetitelte Debutalbum vor. Mit ihrer Musik sprechen die vier Musiker von der Insel auf jeden Fall Hörer an, die auf Joy Divsion, Editors, She wants Revenge oder Interpol stehen. Die Band selbst sieht sich insbesondere auch von der Band Bauhaus beeinflußt.

Markenzeichen der Songs von O. Children ist sicherlich die tiefe, dunkle Gesangsstimme. Insgesamt versammeln sich auf dem Debutalbum zehn überdurchschnittliche Post-Punk Pop Songs. Ja richtig gelesen: Pop Songs, denn O. Children sind stets darauf bedacht ihre Dunkelheit in eine feine Melodie und harmonische Struktur zu verpacken.

Insgesamt zeigen sich ihre Songs sehr abwechslungsreich arrangiert. So kommt beispielsweise "Heels" mit einer wiederkehrenden flirrenden Keyboardsequenz daher, während einer meiner Favoriten - "Radio Waves" - (wer denkt hier nicht an Joy Division und Transmission) mit einer schrägen Saxophon-Einlage glänzt.
 
Rein äußerlich gibt es starke Parallelen zu den Landsmännern von Bloc Party, haben doch beide Bands einen farbigen Sänger, Dies ist sicherer eher selten in in diesem Musikgenre. Auch wenn das selbstbetitelte Debutalbum von O. Children bei weitem nicht an die Klasse des Debuts Silent Alarm von Bloc Party herankommt, so handelt es sich hier doch um ein überdurchschnittlich gutes, wirklich empfehlenswertes Album.

Um euch - falls noh nicht geschehen - ein wenig auf den Geschmack zu bringen, anbei die Videos zu Dead Disco Dancer und Ruins, beides Songs des Debuts dieser sehr vielversprechenden Newcomer in Sachen Post Punk:








Link "O. Children bei MySpace"

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