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Samstag, 29. Januar 2011

radio-shadowplay - Auszüge aus den TOP 600 (2010) der last.fm-Gruppenmitgliedern von radio-shadowplay

Morgen ist es soweit. Den ganzen Sonntag von 00:00 bis 24:00 laufen Auszüge der TOP 600 von 2010 der last.fm-Gruppe von radio-shadowplay.

Was ist die last.fm Gruppe von radio-shadowplay?

Unser Motto: "This group is dedicated to all, who love the music played on radio-shadowplay! What it will be is laying in our own hands!"

Hier geht es um musikalische Neuentdeckungen, Sondersendungen und Gruppen-Charts.

Die TOP 50 werden durch die monatlich 50 meist gespielten Songs der Mitglieder der radio-shadowplay-Gruppe auf Last.fm bestimmt. Auszüge dieser TOP 50 werden in der Sondersendung "Members Only" gespielt. Jeden Januar gibt es eine Sondersendung mit Auszügen aus den TOP 600 Songs aus dem vergangenen Jahr!!!

Wenn auch Du die monatlichen TOP 50 oder die Jahres-TOP 600 mitbestimmen möchtest (und/oder an den anderen o.a. Aktivitäten interessiert bist), dann werde Mitglied und melde Dich auf unsere Gruppenseite bei last.fm an!

Donnerstag, 27. Januar 2011

White Lies - Video zur Single kündigt neues Album an

 2009 zählten die beiden Debutalben von Glasvegas und den White Lies zu den Höhepunkten des Jahres. Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel über das für April angekündige zweite Album von Glasvegas eingestellt ... und dabei gedacht wann es wohl bei den White Lies soweit sein wird. So war ich nicht verwundert, sondern nur erfreut zu lesen, daß das neue Album, welches den Namen "Ritual" trägt, schon morgen, genauer gesagt am 28. Januar, erscheinen wird.

Aber der Reihe nach: Die White Lies gründeten sich 2006 in Westlondon und das Debut "To Lose My Life" bescherte dem Trio sofort jede Menge Auszeichnungn. Nach ausgedehnter 18-monatiger Welttournee melden sich die drei Engländer nun mit ihrem zweiten Album zurück, welches von keinem Geringeren als Alan Moulder produziert wurde. Wenn man weiß, daß Moulder sich schon für Aufnahmen von Bands wie Depeche Mode, Nine Inch Nails oder auch My Bloody Valentine verantwortlch zeigte, dann kann das nur Gutes für die neue Scheibe der White Lies bedeuten.

"Ritual" wurde in nur 5 Wochen geschrieben und innerhalb von nur 6 Wochen eingespielt. Die Band legte großen Wert darauf nicht auf die Suche nach dem todsicheren Hit zu gehen und sich in endlosem Hin- und Her zu verzetteln. Stattdessen wollten sie sich bei der Entstehung des neuen Werkes so geben wie sie sind, nämlich als drei Freunde, die sich schon lange kennen und die sich musikalisch gegenseitig prächtig ergänzen. Mit diesem Selbstvertrauen wuchs auch der Mut zum Experimentieren. So sind auf "Ritual" viele EInflüsse verarbeitet, welche die White Lies  während ihrer Tour gesammelt haben.

Als erste Single und Vorbote des Albums erscheint der Track "Bigger Than Us", über den Sänger McVeigh sagt: „Der Song hat einen ganz schön massiven Refrain ...Ein perfekter Song fürs Radio ist das. ...Wir sind nun mal eine ehrgeizige Band. Wir wollen nur die besten Songs auf unserem Album haben.“ Ob er Recht hat könnt Ihr selber entscheiden, indem ihr das beigefügte Video zum Song anseht und -hört:


WHITE LIES - BIGGER THAN US (official music video)

Die Wahl des Albumtitels geht - so die Band - darauf zurück, dass „viele der Songs mit den unterschiedlichsten Ritualen zu tun haben, mit allen möglichen Dingen, die wir Menschen immer wieder tun, auch wenn sie nicht unbedingt gut für uns sind ...Das Album als Ganzes fungiert daher gewissermaßen als große Klammer, in der all diese Aspekte vereint und auf ein paar zentrale Fragen heruntergekocht werden: Was davon macht man, um einfach nur die Zeit totzuschlagen, und was hilft einem auf der Suche nach dem Sinn des Lebens? Hat einer, der jeden Morgen aufsteht und erst mal drei Stunden lang betet ein vollkommen anderes Selbstbild von sich als jemand, der jede Nacht mit einer anderen ins Bett steigt oder sich permanent die Kante gibt? ... Man kann ihn auf die Religion oder auf die Liebe beziehen, auf Dinge, die eine zentrale Rolle im Leben einnehmen. Oder es kann einfach nur darum gehen, wie man jeden Abend von der Arbeit nach Hause kommt und dann vor der Glotze sitzt – auch das kann so ein Ritual sein.“

Fazit: Energie, Ruhm, Frieden, Ruhe, Sex, Religion, Fehler, Leidenschaft, Brüche, Makel, Herz, Seele: um all das geht es auf "Ritual“. Und wie kann man solche Themen besser transportieren, als mit Musik. Man darf also gespannt sein, wie das zweite Werk der Jungs von White Lies aufgenommen wird. Mit ihrem Erstling "To Lose My Life" haben sie jedenfalls die Meßlatte schon ziemlich hoch gelegt.. 

Wer die White Lies live erleben möchte, der kann dies u.a. hier tun:
25.02.2011 - Hamburg, Docks
03.03.2011 - Berlin, Columbiahalle
09.03.2011 - München, Tonhalle
21.03.2011 - Köln, Live Music Hall

freier mp3-Download "Bigger Than Us (live)"

Link "Webseite der White Lies"

Link "White Lies bei MySpace"

Sonntag, 23. Januar 2011

I Like Trains - 90 Minuten emotionaler Tiefgang

Nachdem ich I Like Trains, damals noch unter dem Namen iLiKETRAiNS, 2009 als Vorgruppe der Sisters of Mercy live erleben durfte, war es keine Frage, daß ich die nächste Gelegenheit ergreifen würde, wieder ein Konzert der Jungs aus Leeds / England zu besuchen.

Die nächste Gelegenheit ergab sich am 19.01.2011 und zwei Freunde waren schnell überzeugt mich zu begleiten. So kam ich zu meinem ersten Konzert im Gebäude 9, welches sich als Gebäudeteil eines ehemaligen Fabrikkomplexes herausstellte. Der Konzersaal war äußerst schlicht gehalten und man sah ihm seine ursprüngliche Bestimmung noch deutlich an. Eigentlich die besten Vorraussetzungen, um sich voll und ganz auf das Wesentliche - nämlich die Musik - konzentrieren zu können.

Als Vorgruppe durfen wir den Klängen der Delay Trees lauschen. Auf die Finnen war ich besonders gespannt, waren sie doch schon mit ihrem Song About Brothers in den Gipfelstürmer-Charts vertreten. Gleich zu Beginn versetzte uns der Sänger in Erstaunen, als wir eine Ansage in akzentfreiem Deutsch zu hören glaubten. Musikalisch war der Set in Ordnung, jedoch waren wir uns über zwei Dinge schnell einig. Erstens: Für unserem Geschmack passte die Musik der Band nicht optimal mit der Stimme des Sängers zusammen (oder umgekehrt). Zweitens: Es fehlte den Songs der letzte Kick, das gewisse Etwas, was den Funken zum Überspringen bringt. Irgendwie hörten die Lieder immer dann auf, wenn man gerade dachte, daß es jetzt gleich soweit sei.

Wenn man aber bedenkt, daß die Jungs gerade ihr erstes Album veröffentlicht haben (welches ich übrigens einem I Like Trains Tour-Shirt als Konzertsouvenir vorgezogen habe), dann war ihr Auftritt vollkommen in Ordnung und hat Spaß gemacht. Außerdem kann nicht jeder gleich zu Beginn seiner musikalischen Laufbahn die Meßlatte so hoch hängen, wie es die Jungs von I Like Trains gemacht haben. Was nämlich dem gut 40 Minuten Delay Trees Delay Trees folgte waren 90 Minuten musikalischer Hochgenuß. Herrlichen Melodien wechselten sich mit meterdicken Gitarrensoundwänden ab und erzeugten bei mir - unterstützt durch die einzigartige dunkle Stimme von Sänger David Martin, welche den Texten auf wunderbare Weise Leben einzuhauchen vermag - Gänshaut pur. Teilweise habe ich nur noch die Augen geschlossen und mich von der Musik treiben lassen. Ich kann euch sagen: es war phantastisch!

Die Engländer spielten Songs aus der EP Progress Reform und den beiden bisherigen Alben Elegies to lessons learnt und He who say the deep. Auch wenn die Stücke des aktuellen Albums sich durchaus harmonisch in die Setliste integrierten, so waren die Höhepunkte doch die alten Stücke. Mein Favorit Terra Nova kam gleich als zweiter Song und genau wie bei meinem ersten I Like Trains-Konzert bildete das sagenhafte, morbide Spencer Perceval als Zugabe das Ende des Konzertes. Nach diesem Song verließ die Band die Bühne und ließ ihre Fans in schwabbernden Feedback-Loops zurück. Um denen, die nicht dabei waren, die Gelegenheit zu geben, sich zumindest ansatzweise vorstellen zu können, welche Wirkung der Song hat, ist er als Video beigefügt.



Ein großes Konzert war zuende gegangen und ich glaube jeder der vielleicht knapp 300 Zuhörer verließ mit einem guten Gefühl den nicht ganz ausverkauften Konzertsaal. Ich bin froh, daß die neue Platte - weil eingängiger als die Vorgänger - nicht wie von mir befürchtet, dazu geführt hat, daß I Like Trains nur noch in großen Hallen spielt ... und ich glaube fast, die Band ist es insgehein auch.

Link "I like trains bei MySpace"

Link "Delay Trees bei MySpace"

Dienstag, 18. Januar 2011

Glasvegas - Mit neuer Single ins neue Jahr

Wenn das  Jahr so weitergeht wie es bginnt, dann soll es mir recht sein. Der erste in 2011 veröffentlichte Song, der in diesem Musikblog vorgestellt wird stammt nämlich von einer Band, die mir mit ihrem selbstbetiteltem Debutalbum sofort ans Herz gewachsen ist.

Die Rede ist von der schottischen Band Glasvegas aus Glasgow. Entdeckt wurde die 2006 gegründete Band von keinem Geringren als von Alan McGee, der auc schon Primal Scream und Oasis entdeckt hat. Bereits nach zwei Singles erschien im Herbst 2008 das erste komplette Album Glasvegas. Nun soll dreieinhalb Jahre später, genauer gesagt am 01. April 2011, das zweite Album EUPHORIC \\\ HEARTBREAK /// folgen. Es soll die Liebe zum Thema haben und ist laut Sänger James Allan ein Album voller Liebslieder. So weit entfernen sich Glasvegas zumindest inhaltlich nicht von Ihrem Debut, welches hauptsächlich von der Sehnsucht zu lieben handelt.
Welche Wertschätzung Glasvegas auch in Musikerkreisen genießt, zeigt die Tatsache, daß das schottische Quartett im Jahre 2009 bei 4 Konzerten die Vorband der irischen Megastarts U2 gaben.
Die neue Single, die den Namen The World Is Yours trägt, gibt es auf der Webseite der Band für kurze Zeit als freier Download.

Link zum freien Download "THE WORLD IS YOURS"

Link "Glasvegas bei Facbook"

Link"Glasvegas bei MySpace"

Dienstag, 11. Januar 2011

O. Children - Vielversprechende Newcomer in Sachen Post-Punk


Solange es Musik gibt, solange wird es Bands geben, welche ihren Instrumenten lieber die dunklen, tiefen Töne entlocken, als fröhliche Melodien zu spielen. Wenn es eine Herzensangelegenheit ist, dann ist das auch gut so.... und wenn es dunkle Lieder sind, die trotzdem eine feine Melodie besitzen, dann handelt es sich vielleicht um das Debut von O. Children!

Bei O. Children - benannt nach einem Nick Cave Song (eine Tatsache, die an sich ja schon mal in eine angenehme musikalische Richtung weist) - handelt sich hier um ein englisches Quartett aus London in klassischer Besetzung (Gesang, Bass, Gitarre und Schlagzeug). Die Band ist 2008 aus der New Rave-Band Bono Must Die hervorgegangen.

Jetzt - zwei Jahre später - liegt das selbstbetitelte Debutalbum vor. Mit ihrer Musik sprechen die vier Musiker von der Insel auf jeden Fall Hörer an, die auf Joy Divsion, Editors, She wants Revenge oder Interpol stehen. Die Band selbst sieht sich insbesondere auch von der Band Bauhaus beeinflußt.

Markenzeichen der Songs von O. Children ist sicherlich die tiefe, dunkle Gesangsstimme. Insgesamt versammeln sich auf dem Debutalbum zehn überdurchschnittliche Post-Punk Pop Songs. Ja richtig gelesen: Pop Songs, denn O. Children sind stets darauf bedacht ihre Dunkelheit in eine feine Melodie und harmonische Struktur zu verpacken.

Insgesamt zeigen sich ihre Songs sehr abwechslungsreich arrangiert. So kommt beispielsweise "Heels" mit einer wiederkehrenden flirrenden Keyboardsequenz daher, während einer meiner Favoriten - "Radio Waves" - (wer denkt hier nicht an Joy Division und Transmission) mit einer schrägen Saxophon-Einlage glänzt.
 
Rein äußerlich gibt es starke Parallelen zu den Landsmännern von Bloc Party, haben doch beide Bands einen farbigen Sänger, Dies ist sicherer eher selten in in diesem Musikgenre. Auch wenn das selbstbetitelte Debutalbum von O. Children bei weitem nicht an die Klasse des Debuts Silent Alarm von Bloc Party herankommt, so handelt es sich hier doch um ein überdurchschnittlich gutes, wirklich empfehlenswertes Album.

Um euch - falls noh nicht geschehen - ein wenig auf den Geschmack zu bringen, anbei die Videos zu Dead Disco Dancer und Ruins, beides Songs des Debuts dieser sehr vielversprechenden Newcomer in Sachen Post Punk:








Link "O. Children bei MySpace"

Freitag, 7. Januar 2011

Schönheit des Monats "Dezember 2010"

radio-shadowplay vergibt seit Februar 2010 einmal im Monat die Auszeichnung "Schönheit des Monats". Dabei kann es sich bei der Schönheit um eine neue Single oder ein neues Album handeln. Es ist aber auch möglich, daß aus bestimmten Gründen ein Künstler ohne aktuelle Veröffentlichung oder ein schon länger veröffentlichtes Werk Berücksichtigung finden.

Wäre nicht die Songauswahl für die Gifelstürmer-Charts fällig gewesen und hätte Bloodflowers von der radio-shadowplay Last-fm-Gruppe nicht die Empfehlung für einen Titel von Zola Jesus gegeben, dann würde jetzt ein anderes Album als Schönheit präsentiert.
Doch es ist bekanntlich anders gekommen und somit wird mit Stridulum II diesmal ein Album zur Schönheit gekürt, welches bereits vor einigen Monaten erschienen ist. Das tut der Genialität dieses Werkes jedoch keinen Abruch. Also, wenn noch nicht geschehen: Unbedingt reinhören - gehört in jeden gut sortierten Indiependent / Alternative - Plattenschrank.

Info's zu der aktuellen Schönheit des Monats und über die vorrangegangenen Schönheiten findet ihr hier:

Link "Posts bei Darklands über Zola Jesus"

Link "Historie der Schönheiten des Monats (seit Februar 2010)"

Link "Kategorie Schönheit des Monats bei darkerradio (als Gastautor)"

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