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Donnerstag, 29. Dezember 2011

Brandenburg - Der Schein trügt ...

Ich denke, ich habe an dieser Stelle schon mehrfach erwähnt, dass mir die Musik schwedischer Bands besonders gut gefällt. Mehr und mehr machen ihnen aber Bands aus Russland den Platz streitig. Jüngstes Beispiel ist eine Band aus Moskau, die ich euch im Folgenden vorstellen möchte.

Die Liste meiner Favoriten aus Russland führten bisher die Bands Motorama, Human Tetris und Manicure an. In diesem Jahr gesellte sich dann noch das Duo Publics dazu.

Jetzt, kurz vor Jahreswechsel ist eine weitere Band hinzugekommen, über die im Netz noch wenig in Erfahrung zu bringen ist. Meiner Meinung nach, wird sich das bald ändern.

Die Rede ist von Brandenburg.. Wer dahinter eine Combo aus Deutschland vermutet, der liegt völlig daneben, denn der Schein trügt. Es handelt sich hier tatsächlich um ein Quintett aus Moskau, welches seit 2010 zusammen Musik macht.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Modern Tapes - ein neuer Fleck auf meiner musikalischen Landkarte

Es gibt Länder, die ich auf meiner musikalischen Landkarte bisher noch nicht eingetragen hatte. Eines davon war Israel. Das hat sich schnell geändert, seitdem ich die Band für mich entdeckt habe, über die ich nachfolgend berichten möchte.

Es handelt sich um das Quartett Modern Tapes aus Israel, genauer gesagt aus Tel Aviv. Glaubt man den Berichten im Internet, so haben sich die Musiker Yaniv Brenner, Barack Sharabi, Nir Ben Jacob, Jude Meshulam und Amir Reich die Band in einem Shelter in den Randbezirken der Stadt gegründet. Die Musik, die Modern Tapes machen, genügt absolut internationalem Standard, wenn es um gutgelaunten Indiepop mit Shoegaze-Anleihen geht.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Crystal Stilts - eine Band wird erwachsen!

Es gibt Bands, deren Musik erinnert an ihre großen Vorbilder. Wenn es ihnen nicht gelingt sich davon zu lösen, werden sie immer nur in ihrem Zusammenhang genannt werden und vielleicht nicht über den Status von Plagiaten herauskommen. Gelingt es ihnen aber aus ihren Fußstapfen zu treten, so können sie selber Großes schaffen.

Letzteres ist der amerikanische Band Chrystal Stilts in diesem Jahr zumindest im Ansatz gelungen. Mit dem im April veröffentlichten zweiten Album In Love With Oblivion sind sie aus dem Schatten von Bands wie Velet Underground oder aber The Doors, mit denen sie verglichen wurden, getrreten.

Ihre vorläufige Meisterprüfung legten sie dann mit der im November 2011 erschienenen EP Radiant Door ab, mit der sie bewiesen haben, dass sie erwachsen geworden sind und nachhaltig zu ihrem eigenen Stil gefunden zu haben scheinen. Dieser Musikstil bewegt sich irgendwo zwischen dem Psychedelic-Rock der 60er Jahre und dem Post-Punk der späten 70er Jahre, beinhaltet aber ein großes Maß an Eigenständigkeit.

Mittwoch, 30. November 2011

LisaWars - ... und der unsichtbare dritte Mann

Ihr kennt ihn alle, den unsichtbaren Mann, der in vielen Bands für den richtigen Rythmus sorgt. Sogar Szenegrößen wir The Sisters of Mercy greifen auf ihn zurück. Die Rede ist von dem Drum-Computer.

Bei der Band LisaWars, um die es hier geht, hat er sogar einen Namen: Dr. Gustav Valentine.
Er ist der unsichtbare dritte Mann, der neben Jens "Strange" Jensen (Keyboard, Synhesizer) und Micha T. (Gitarre, Gesang) für den musikalischen Output bei LiasWars verantwortlich ist.

Mittwoch, 23. November 2011

The Search - Musik zum Wohlfühlen

Musik kann wie ein feines Stück Schokolade sein - sie kann glücklich, ja sogar süchtig machen. Besonders, wenn sie so harmonisch und melodisch daherkommt, so wie sie von der Band gespielt wird, um die es hier geht.

Das diese Band mal wieder aus dem Musikwunderland Schweden kommt verwundert dabei nicht. Wie viele ihrer schwedischen Landsleute haben The Search einfach das Gespür für Melodie, Melancholie und Harmonie.

Die Musiker aus Uppsala reihen sich mit ihrem feinen Indie-Pop auf dem aktuellen Album The Search for Connection Contact and Community nathlos zwischen Bands wie den Shout Out Louds und The Mary Onettes ein.

Dienstag, 8. November 2011

I Like Trains - Die Band aus Leeds mit Spendierhosen

Es ist zwar noch nicht Weihnachten, aber schon jetzt verteilen die von mir sehr geschätzten Jungs von I Like Trains reichlich Geschenke.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich der Musik der Band verfallen bin, seitdem mir der grandiose Song Tera Nova mitsamt des nicht minder genialen zugehörigen Videos zu Ohren und Augen gekommen ist.

Von den musikalischen Qualitäten der Briten habe ich mich erstmals überzeugen können, als sie in Köln die Vorband der Sisters of Mercy gegeben haben. Inzwischen habe ich die Band bereits dreimal live gsehen und kann jedem nur empfehlen, bei nächster Gelegenheit ebenfalls ein Konzert der Post-Rocker von der Insel zu besuchen.

Wer nicht nicht bis zum nächsten Gig warten möchte, aber dennoch an der Band interessiert ist, dem sei geholfen. So gibt es zwei neue Veröffentlichungen der I Like Trains, die ich euch im Folgenden kurz vorstellen möchte:
So gibt es zum Einen die EP This Skin Full Of Bones, welche 3 exklusive Songversionen enthält. Dabei ist es dem Musikliebhaber freigestellt, für den Download zu beahlen oder nicht.



Zum Anderen gibt es zur Erinnerung an ihre Herbsttour 2011 (auf der ich die "Zugliebhaber" übrigens in meiner Heimatstadt Aachen sehen durfte) das Album Live At The Brudenell  mit 14 Live-Stücken zum absolut fairen Preis von weniger als 4€.



Wer also Fan ist, der freut sich jetzt über zwei tolle neue Veröffentlichungen und wer es noch nicht ist, der hat jetzt die preiswerte Möglichkeit mit seiner I Like Trains-Sammlung zu starten.

Beide Downloads sind erhältlich auf der Bandcamp-Seite der Band, auf die ihr über diesen Link gelangt.

Mittwoch, 2. November 2011

Fear Incorporated - die schottischen Avantgarde-Rocker mit neuer Single

Die schottischen Avantgarde-Rocker von Fear Incorporated haben ein neues Lebenszeichen von sich gegeben. Das läßt auf ein baldiges neues Album hoffen.
Die aktuelle Single, welche den Namen Dying To Get Out trägt, scheint ähnlichen morbiden Charakter zu besitzen, wie ihr Debutalbum Swaney's Cave, welches das Leben eines Kanibalen auf der britischen Insel im 17. Jahrhundert zum Thema hat. Das jedenfalls vermittelt der Promo-Trailer, den ihr nachfolgend betrachten könnt. Aber ehrlich gesagt hätte ich von ehemaligen Mitgliedern der Sex Gang Children auch nichts anderes erwartet.

Samstag, 29. Oktober 2011

Sternschnuppen (Falling Star #1): Love Like Blood - Killing Joke; Song; 1985

Unter der Rubrik Sternschnuppen möchte ich euch in Zukunft Songs, Alben oder Bands ins Gedächtnis zurückrufen, ohne die es radio-shadowplay und Darklands gar nicht geben würde.


Natürlich wird es zu gegebener Zeit dann eine eigene gleichnamige Sendung auf radio-shadowplay geben, in der eben diese Sternschnuppen auf der Playliste stehen.
Gerne könnt ihr dazu auch eigene Vorschläge machen. Erzählt mir in ein paar wenigen Sätzen, was eure Sternschnuppen sind, die euch auf eurem muikalischen Weg begleitet und warum sie euren musikalischen Geschmack geprägt haben.

Schickt eure Sternschnuppen an eine der folgenden Kontaktadressen:

radio-shadowplay@myspace.com
oder
robertschmitz2008@live.de

Montag, 24. Oktober 2011

Caterplan - New Wave aus dem deutsch-belgischen Grenzland

Da muß man erst zu einem I LikeTrains-Konzert in den Aachener Musikbunker gehen, um überhaupt Kenntnis davon zu bekommen, daß es auch lokale Bands im musikalischen Spektrum von Darklands gibt, die man noch nicht kennt.

Gemeint ist  die deutsch-belgische Formation Caterplan, die als Vorband der erklärten Zugliebhaber (die ich nunmehr zum dritten Mal live erleben durfte und die mich auch diesmal absolut überzeugten) aufspielen durften.

Als die ersten Takte des Gigs von Caterplan erklangen, wurde mir sofort das geniale Album Faith meiner Lieblinge The Cure in Erinnerung gerufen. Treibende Bassläufe und eine dunkel-melancholische Keyboardmelodie bildeten das Gerüst des Intros der Band, die den musikalischen Sonntagabend im MuBu einleitete

Auch wenn der Gesang zumindest live nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat, so war mein Interesse an dieser Band doch geweckt, zumal das, was die Jungs ihren Instrumenten entlockten in großem Maße meinen musikalischen Vorlieben entsprach.

Samstag, 22. Oktober 2011

Paper - Drei Schweden mit dem Gefühl für die perfekte Melodie

Es gibt noch nicht viel zu finden, was über die Band, um die es heute geht, im weltweiten Netz zu finden ist und was nicht auf schwedisch geschrieben ist - und das, obwohl ihre erste Veröffentlichung schon 3 Jahre zurückliegt.

Diese Tatsache kann entweder bedeuten, daß die Band grotenschlecht ist oder aber, daß sie absolut unterbewertet ist. Ich kann euch versichern, daß im vorliegenden Fall mit Sicherheit die zweite Möglichkeit zutrifft.

Mit Mischmasch hat das schwedische Trio Paper (ein Bandname, der wie ich finde, auch nicht gerade dazu geeignet ist, sich von der Vielzahl junger talentierter Bands, hervorzuheben) vor ein paar Wochen ein Album vorgelegt, welches einfach dazu führen muß, dass in Zukunft mehr als bislang - auch außerhalb Schwedens - über diese Band geschrieben und gesprochen wird.

Samstag, 15. Oktober 2011

Dead Guitars - Gut Ding will Weile haben


Zwei Jahre Zeit hat die Band, um die es nachfolgend geht, sich gelassen, bevor sie vor ein paar Wochen ihr neues Album veröffentlichte. Man merkt es den Songs an. Sie hören sich gereift an, wie guter Wein, der vor der Verköstigung ein paar Jährchen im Holzfass verbringt, um das richtige Aroma zu entfalten.


Die Rede ist von der Band Dead Guitars und ihrem Album Stranger. Stranger ist nach Airplanes (2007) und Flags (2009) das bereits dritte Album der Combo. Eingespielt wurde es von Carlo van Putten (Gesang), Pete Brough (Akustik-Gitarre), Ralf Aussem (Gitarre), Sven-Olaf Dirks (Bass) und Patrick Schmitz (Schlagzeug).

Diejenigen von euch, die sich in der Szene zumindest ein wenig auskennen, werden sofort erkennen, mit welchen Szenegrößen diese "europäische" Band gespickt ist:
Peter Brough (Schottland) und Ralf Aussem (Deutschland) sind ehemalige Mitglieder der deutschen Band Twelve Drummers Drumming, die sich in den 80er und 90er Jahren auch international einen Namen gemacht hat.
Auch Sänger Carlo van Putten (Niederlande) ist in der Szene bestens bekannt. Neben seiner Band The Convent arbeitete er bislang auch schon mit Mark Burgess (The Chameleons), Marty Willson (The Church) oder Adrian Borland (The Sound) zusammen.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Bernie Bandicoot - Die Band versüßt den Abschied mit geschenkter EP

Manche Bands benötigen nur ein Album, um unsterblich zu werden. Das hat die Band, von der hier die Rede ist war nicht geschafft, aber das war auch nie ihr Anspruch. Dennoch bin ich sicher, daß sie für manche Fans immer etwas Besonderes sein werden.

Nach nur 2 Jahren und nur wenige Monate nach dem vielversprechenden Debutalbum wurde die ukarainische Post-Punk Combo Bernie Bandicoot von ihren Gründungsmitgliedern Bernie (Vocals, Gitarre), Deamon (Bass) und Adrian (Drums) zu Grabe getragen.

Zur Trauergemeinde gehören alle Anhänger dunkel-melancholischer Songs im Spannungsfeld zwischen Post-Punk und New Wave-

Getröstet werden die Hinterbliebenen durch die EP Lorraine, welche neben 5 neuen Songs auch eine Akustikversion des Songs Positive enthält.

Den Schmerz über den Verlust dieser wirklich interessanten Band wird zudem dadurch gelindert, daß es diese Hinterlassenschaft als freien Download gibt ... und zwar ab dem 04. Oktober 2011, also ab heute.

Link "EP Lorraine" (kostenloser Download)

Link "Bernie Bandicoot bei myspace"

Freitag, 30. September 2011

The Knutz - Ihre stilistische Vielfalt ist ihre große Stärke

Ihr steht auf Batcave? Oder vielleicht Death-Rock? Oder doch mehr auf Punk? Am Besten alles zusammen? Dann kann euch jetzt geholfen werden! Wie, das erfahrt ihr, wenn ihr hier weiterlest.

Wenn ihr mit all den oben genannten Musikstilrichtungen etwas anfangen könnt dann seid ihr bei dem Debütalbum der brasilianischen Band The Knutz goldrichtig. Schon die Klamotten und Frisuren von Daniel (Gitarre und Gesang), Tiago Abud (Bass und Gesang), Airton Silva (Drums) und Cezare (Keyboard) deuten an, daß es sich hier nicht nur musikalisch um eine sehr heterogene Combo handelt.

Sonntag, 18. September 2011

Publics - Zwei Jungs aus Moskau mit Faible für deutsche Songtitel

Nach Motorama und Human Tetirs möchte ich euch heute ein weitere Band vorstellen, die belegt, daß Russland derzeit hinsichtlich melodischem Gitarren-Wave das Maß aller Dinge ist.

Gemeint ist die Band Publics, welche im April 2010 von den beiden Moskauer Freunden Sasha Fridman (Gesang und Gitarre) und Sasha Kondyr (Schlagzeug) ins Leben gerufen wurde.

Auch wenn man es kaum glauben mag, aber weitere Bandmitglieder gibt es nicht. Diese werden vielmehr durch einen Sampler ersetzt, welcher die Songs des Duos mit einer monotonen Bass-Linie unterlegt und mit tanzbaren Rythmen, fliessenden Gitarrenläufen und Sprachsamples ausstattet. Mehr braucht es nicht und schon ist er fertig, der feine Gitarrenwave gehobener Sorte.

Damit ihr euch selber überzeugen könnt sind anbei drei mp3 zum freien Download beigefügt. Warum die beiden Jungs aus Moskau ihre Songs jedoch mit Titeln wie Hamburg und Hafen City versehen haben, bleibt allerdings (vorerst) noch ein Rätsel.

kostenlose mp3 Downloads:

Donnerstag, 15. September 2011

Human Tetris - Spröde Schale / Zarter Kern

Ich habe sie schon immer geliebt, diese Vorab-Singles, welche ein neues Album ankündigen. Sie lösen in mir ein Vorfreude aus und in meinem Kopf kreisen die Gedanken, wie wohl das gesamte Album klingen mag.

Nicht anders ergeht es mir bei dem Anfang des Jahres erschienenen Song Silver Tears, der Vorbote eines Human Tetris Albums sein soll, welches noch dieses Jahr erscheinen soll. Nun, so viele Tage hat das Jahr nicht mehr. Die Spannung steigt also. Besonders, weil es richtig gut ist, was die vier Jungs aus Moskau hier abliefern: eine feine, schwermütige Indie-Pop Perle, die Lust auf ein Live-Konzert in einem engen, kleinen Club macht. Überzeugt euch selbst:

Mittwoch, 14. September 2011

Wunschkonzert - Hörerplayliste von ... Marcus Hermsen

Wunschkonzert ist eine Sendung auf radio-shadowplay, welche jeden Sonntag von 18:00-20:00 läuft. Hier wird eure eigene Playliste gesendet, die ihr mit euren Lieblingssongs zusammengestellt habt. ... und damit ihr auch die Gelegenheit habt, "Eure" Sendung mitzuverfolgen, wird sie nicht nur einmal laufen, sondern öfters wiederholt werden. Wenn ihr mögt, dann könnt ihr eure Playliste sogar von Zeit zu Zeit mit neuen Songs "aktualisieren"!

Was müßt ihr tun, um eure Playliste bei radio-shadowplay zu hören? Sendet einfach eine Liste eurer Lieblingssongs oder Lieblingsbands. Mindestens 30 Songs oder Namen sollten schon auf der Liste stehen, gerne auch mehr. Je mehr Wünsche ihr nämlich nennt, desto wahrschinlicher ist es, dass die Wünsche erfüllt werden können, da ich nicht jeden Song auftreiben kann und so mehr Auswahlmöglichkeiten habe.

Wenn ihr zu eurer Wunschliste noch einige Worte zu radio-shadowplay und Darklands beifügen könntet, so wäre das für mich sehr interesant. Zum Beispiel könntet ihr schreiben seit wann und wie lange täglich ihr das Radio hört bzw. seit wann und wie regelmäßig ihr den Blog lest. Desweiteren interessiert es mich zu wissen, wie ihr das Radio bzw. den Blog entdeckt habt und was ihr gut bzw. was ihr weniger gut findet.

Die Wunschliste kann an eine der folgenden Kontaktadressen gschickt werden:

radio-shadowplay@myspace.com
oder
robertschmitz2008@live.de

Dienstag, 13. September 2011

Bush - Die Urväter des britischen Grunge sind zurück

Oh ja, wie habe ich sie geliebt - viel mehr als ihre amerikanischen Kollegen von beispielsweise Pearl Jam, Soundgarden oder den Stone Temple Pilots. Auch wenn ihre Zeit eindeutig abgelaufen zu sein scheint, so haben sie es doch wenigstens verdient, hier in diesem Blog kurz erwähnt zu werden.


Gemeint sind Bush, die Band um Frontmann Gavin Rossdale (und Eheman der No Doubt-Frontfrau Gwen Stefani). Sie waren für mich immer die europäische Antwort auf die amerikanische musikalische Grungebewegung und konnten in meinen Augen in der Spitzengruppe der wertvollsten Bands locker mithalten.

Doch das ist jetzt Geschichte. Das Lyric-Video zum Song The Sound of Winter, das ich euch heute vorstellen möchte und welches das neue Album The Sea of Memories ankündigen soll, steht für ein Lied, das nicht mehr als Stadionrock-Format hat. Da dies auch für weitere Songs des Albums zutrifft, liegen jetzt eher Vergleiche zu Bands wie Bon Jovi oder Linkin Park nahe, als zu Pearl Jam oder Soundgarden.



Vorbei sind die Zeiten der Alben Sixteen Stone (ich liebe es nach wie vor und würde es jederzeit auf eine einsame Insel mitnehmen) und The Science of Things, auf denen Bush mit einer Mischung aus rauhen Balladen und leidenschaftlichen Rocksongs mein Herz berührten.
Aber eben weil sie mir einmal sehr nahe standen (und die beiden genannten Alben tun dies immer noch) sind sie auf jeden Fall diese kleine Notiz hier wert.

Link: Offizielle Homepage von Bush

Sonntag, 11. September 2011

Fakir - Den Blick gesenkt, zwei Schritte vor und einer zurück

Die Schweiz hat eine größere schwarze Szene, als ich bisher dachte. Heute möchte ich euch ein weiteres Projekt aus dem Land Wilhelm Tells vorstellen, welches unsere Aufmerksamkeit verdient.


Es handelt sich um das ein-Mann Projekt Fakir aus Bern. Hinter Fakir steckt der Schweizer Thierry Pache, der manchen Lesern vielleicht bereits als Gitarrist der Bands Predominant Lunatics und FAQ ein Begriff ist.
Fakir hat Anfang des Jahres das Album We'll see when we get there veröffentlicht, welches Thierry Pache während der letzten 2 Jahre in einem Berner Wohnzimmer komplett alleine geschrieben und komopniert hat. Es umfaßt 10 Tracks aus dem Bereich New Wave / Dark Wave.

Sonntag, 4. September 2011

The Mirror Trap - Von schmelzenden Herzen und kochendem Blut

Die Welt ist ungerecht. Das habe ich schon immer geahnt - jetzt weiß ich es! Wie anders ist es zu erklären, daß die Band, welche ich euch im Folgenden kurz vorstellen möchte, anscheinend (noch) niemand so recht wahrnimmt. Oder etwa doch?

Die Rede ist von der schottischen Band The Mirror Trap aus Dundee. Ich muß sagen, daß ich die Stadt bisher auch als erstes mit den beiden dort ansäßigen Fußball-Clubs FC Dundee und Dundee United in Verbindung gebracht habe.

Das hat sich jedoch grundlegend geändert, seit mir das Debutalbum der Schotten The Last Great Melodrama in die Hände gefallen ist.
Es bietet guten ehrlichen Alternative-Rock mit Post-Punk Anleihen. Es ist ein eher düsteres und dramatisches Album - manchmal wütend, manchmal melancholisch.

Ich kann mir gut vorstellen, den Songs die Band in einem dunkelen schottischem Pub bei einem guten Glas Whisky zu lauschen. Ein wenig kommen mir beim Hören der Lieder von The Mirror Trap auch immer die Schweden Pen Expers in den Sinn ... .

Sonntag, 14. August 2011

Soft Kill - Retro, Based Goth, After Punk oder einfach nur gute Musik?

Wer sagt, daß Retro schlecht ist? Wer sagt, daß Retro einfallslos ist? Sicher ist Retro nicht innovativ, aber wer will schon immer den neusten Schrei, wenn man das Alte doch so liebgewonnen hat. Gerade bei Musik, die dunkel und melancholisch daher kommt, will man doch gar nichts ganz Neues, weil die alten Sachen schon hundertmal bewiesen haben, daß sie einem gut tut - in guten wie in schlechten Tagen.

Deshalb müssen wir Tobias Grave geradezu dankbar sein, daß er nach dem Ende seiner Band Blessure Grave nicht lange untätig blieb, sondern zusammen mit seiner Frau Shiloe und sowie Nathan Howdeswet und Maxamillion Avaloals die Band Soft Kill gründete. Das war im Herbst 2010. Wie schön, daß keine zwölf Monate später das Debutalbum An Open Door vorliegt.

Die Musik, die wir auf An Open Door zu hören bekommen, würde ich als eine gelungene Mischung aus Post-Punk und Gitarrren Wave in bester Retro-Manier bezeichnen. Die vier Musiker von Soft Kill bezeichnen ihre Musik lieber als Based Goth und After Punk. Wenn Schubladen und damit Genres helfen sollen, Musik besser verständlich zu machen, dann haben Soft Kill das Thema verfehlt. Man kann sich vielleicht mehr darunter vorstellen, wie die Musik des Quartetts aus den USA klingen, wenn man die musikalischen Vorlieben des Quartetts kennt, die von Howard Devoto über The Cure bis hin zu Wire/Colin Newman und Killing Joke reichen.

Montag, 1. August 2011

Aeon Sable - Videopremiere, die sich sehen lassen kann ...

Die Wirkung von Musik auf den Hörer kann sehr stark sein, wenn sie in der Lage ist, seine Gefühle anzusprechen. Sie kann noch verstärkt werden, wenn zu der akustischen Komponente noch eine visuelle Komponente hinzukommt. Als positives Beispiel hierfür diene das Bild-/Tondokument, welches ich euch nachfolgend kurz vostellen möchte.

Nachdem die Essener Düster-Rocker Aeon Sable im vergangenen Jahr mit dem Album Per Aspera Ad Astra ein beachtliches Debüt vorlegten, beglücken sie uns in diesem Jahr mit ihrem ersten Video.

Zu dem Albumsong Agnosia wurde auf dem Gelände der Zeche Carl unter der künstlerischen Leitung von Upie Guava ein kleiner Film gedreht, der keine Vergleiche scheuen muß. Das Ergebnis ist umso höher zu bewerten, wenn man weiss, daß der Dreh allein im Freundeskreis und ohne finanzellen Aufwand geschehen ist.

Sonntag, 31. Juli 2011

Wunschkonzert - Playliste Ania Struska

Wunschkonzert ist eine Sendung auf radio-shadowplay, welche jeden Sonntag von 18:00-20:00 läuft. Hier wird eure eigene Playliste gesendet, die ihr mit euren Lieblingssongs zusammengestellt habt. ... und damit ihr auch die Gelegenheit habt, "Eure" Sendung mitzuverfolgen, wird sie nicht nur einmal laufen, sondern öfters wiederholt werden. Wenn ihr mögt, dann könnt ihr eure Playliste sogar von Zeit zu Zeit mit neuen Songs "aktualisieren"!

Was müßt ihr tun, um eure Playliste bei radio-shadowplay zu hören? Sendet einfach eine Liste eurer Lieblingssongs oder Lieblingsbands. Mindestens 30 Songs oder Namen sollten schon auf der Liste stehen, gerne auch mehr. Je mehr Wünsche ihr nämlich nennt, desto wahrschinlicher ist es, dass die Wünsche erfüllt werden können, da ich nicht jeden Song auftreiben kann und so mehr Auswahlmöglichkeiten habe.

Wenn ihr zu eurer Wunschliste noch einige Worte zu radio-shadowplay und Darklands beifügen könntet, so wäre das für mich sehr interesant. Zum Beispiel könntet ihr schreiben seit wann und wie lange täglich ihr das Radio hört bzw. seit wann und wie regelmäßig ihr den Blog lest. Desweiteren interessiert es mich zu wissen, wie ihr das Radio bzw. den Blog entdeckt habt und was ihr gut bzw. was ihr weniger gut findet.

Die Wunschliste kann an eine der folgenden Kontaktadrssen gschickt werden:

radio-shadowplay@myspace.com
oder
robertschmitz2008@live.de

Freitag, 29. Juli 2011

Nachgefragt bei ... The Exploding Boy

Heute äußern sich The Exploding Boy zu 10 Fragen, die Darklands der Band gestellt hat. The Exploding Boy haben erst vor kurzem ihr drittes Album, welches den Namen The Black Album trägt, veröffentlicht und werden im September unter anderem auch in Deutschland live zu sehen sein. (Das Interview ist aus dem Englischen frei übersetzt)

1) Hallo! Vielen Dank, daß ihr euch die Zeit nehmt, um ein paar Fragen zu beantworten. Könnt ihr bitte die Band kurz vorstellen?
JOHAN: Gerne. Ich heiße Johan und spiele  mit drei Freunden zusamme in einer Band. Wir tragen dunkle Kleidung, haben dunkle Haare, spielen dunkle Musik und sind absolut anders als all die anderen Bands. Haha.
NICK: Ich spiele Keyboard und so, Johan singt und spielt akustische Gitarre, Stefan singt und spielt Bass und Lars – wir nennen ihn Les – spielt die elektrische Lead-Gitarre.

Montag, 18. Juli 2011

Principe Valiente - ... und wieder eine schwedische Indie-Band von internationalem Format

Ich habe mich schon oft gefragt, was an Schweden so besonders ist, dass dieses Land diese große Anzahl an genialen Indie-Bands hervorbringt. Vielleicht  ist es das Klima ...  oder sind es die Lichtverhältnisse ... oder ...?

Wie dem auch sei. Tatsache ist, dass es allein in diesem erst seit gut einem Jahr bestehenden Musik-Blog bereits mehrere Artikel über die nachfolgenden fünf schwedische Bands erster Klasse gibt, welche uns das Leben musikalisch versüßen.: The Exploding Boy, The Radio Dept., Pen Expers, The Mary Onettes und Emerald Park.

Samstag, 16. Juli 2011

Lichtscheu - Aus dem Chaos geboren

Ich gebe zu, daß die Titelzeile etwas reißerisch wirkt, was nicht die Absicht ist. Wenn sie jedoch hilft euch das Projekt, welches ich im Folgenden kurz vorstellen möchte, näher zu bringen, dann soll es auch Recht sein.

Die Rede ist von Lichtscheu, einer Band aus dem hohen Norden Deutschlands, genauer gesagt aus Schleswig-Holstein, wo ja auch die von mir sehr geschätzte Kieler Band No More zuhause ist.

Bis auf die gleiche Heimat haben No More und Lichtscheu ansonsten eher wenig gemeinsam - ausser vielleicht, daß sie beide Musik machen, die eher von dunklen und melancholischen Klängen beherrscht wird.

Samstag, 9. Juli 2011

Dream Affair - Bemerkenswertes Debütalbum der Band von Hayden Payne

Vor einiger Zeit stellte ich euch den Musiker Hayden Payne vor, dessen Song The New Stone Age seit einigen Monaten in den Gipfelstürmer-Charts zu finden ist und der mich vom ersten Hören an sofort in seinen Bann gezogen hat.

Hayden Payne (früher Void Vision) ist Frontmann der amerikanischen Band Dream Affair, die nun nach der auf einhundert Exemplaren limitierten, selbstproduzierten EP All I Want (2010) mit dem Album Endless Days ein bemerkenswertes Debüt abgeliefert hat. Dream Affair, das sind neben Hayden Payne (Gesang, Gitarre) noch Abby Echiverri (Synthesizer, Gesang) und Frank Deserto (Bass). Stilistisch bewegt sich das Trio aus Brooklyn, New York zwischen französischem Cold Wave und britischem Post-Punk. Dabei versprühen viele ihrer Songs zudem den Flair des 80er Jahre New Wave.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Live on Stage - Drei auf einen Streich

Livekonzerte simd das Salz in der Suppe eines jeden Musikfreundes. Bei einem Konzert kommen die Songs oft viel intensiver rüber, als aus der Konserve (soll heißen von Kassette, Vinyl oder CD). Ein wesentlich bestimmender Faktor ist die sogenannte "Location". Ich persönlich ziehe die intime Atmosphäre eines kleinen Clubs großen Hallen oder gar Festivals vor. Das kommt natürlich auch auf die Band an.

Wer das Blue Shell in Köln (Luxemburger Strasse 32) kennt, der weiss, dass hier eine derartig spezielle Konzertatmosphäre möglich ist. Am Samstag, den 09. Juli kommt es hier zu einer ganz besonderen Veranstaltung.

An diesem Tag feiert nämlich dort ab 20:00 Dis-or-der Cologne - eine monatlich stattfindende Party, bei der DJ_HM_ROUGH seinen Mix aus Indie, Wave, Post-Punk und Pop aufllegt - sein einjähriges Bestehen.

Dazu sind drei regional bekannte Bands eingeladen worden, die einen schönen und abwechslungsreichen Indie-Konzertabend garantieren sollten.

Zu hören sein werden die von mir sehr geschätzten Kölner Post-Punker Defekt  86, die Wuppertaler New Wave-Synth-Popper und Gipfelstürmer-Dauerbrenner Epic Dreams und nicht zuletzt die Elektro-Popper Candyslade, die ebenfalls aus Köln stammen.

Sonntag, 26. Juni 2011

Wunschkonzert - Playliste Jens Dreyer

Liebe Leser von Darklands und Hörer von radio-shadowplay,ab sofort gibt es die schon früher mal im Sendeplan enthaltener Sendung Wunschkonzert in neuem Gewand.

In der Wunschkonzert-Sendung, welche jeden Sonntag von 18:00-20:00 läuft, könnt ihr eure eigene Playliste zusammenstellen, die dann 2 Stunden lang gesendet wird. Die Sendung wird nicht nur einmal laufen, sondern öfters wiederholt werden, damit ihr auch die Gelegenheit habt, "Eure" Sendung mitzuverfolgen. Wenn ihr mögt, dann könnt ihr eure Playliste auch von Zeit zu Zeit mit neuen Songs "aktualisieren"!

Was müßt ihr tun, um eure Playliste bei radio-shadowplay zu hören? Sendet einfach eine Liste eurer Lieblingssongs oder Lieblingsbands. Mindestens 30 Songs oder Namen sollten schon auf der Liste stehen, gerne auch mehr. Je mehr Wünsche ihr nämlich nennt, desto wahrschinlicher ist es, dass die Wünsche erfüllt werden können, da ich nicht jeden Song auftreiben kann und so mehr Auswahlmöglichkeiten habe.

Sonntag, 19. Juni 2011

Raum41 - Siouxie Sioux meets Indie-Rock aus Sachsen

Es gibt Bands die gefallen mir vom ersten Hören an. Es gibt Bands, zu denen ich auch bei besten Absichten keine Beziehung aufbauen kann. Es gibt Bands, bei denen ich bereits am Anfang das gewisse Etwas spüre, sich mir die wahre Schönheit ihrer Songs aber erst mit jedem weiteren Hördurchgang Stück für Stück ein wenig mehr offenbart.

Zur letzteren Kategorie gehört definitiv die Leipziger Band Raum41, deren Ursprünge bereits im Jahre 2000 zu finden sind. Doch als eigentliche Geburtsstunde der Band gilt das Jahr 2005, da man sich hier endlich auf einen Bandnamen einigen konnte: Raum 41 - die Bezeichnung des ersten eigenen Proberaumes.

Nach einer sehr unruhigen Anfangszeit mit vielen Besetzungswechseln.kehrte erst im Jahre 2006 Ruhe und Konstanz bei der Leipziger Band ein. Es ist den beiden Gründungsmitgliedern Tom und Frank zu verdanken, dass sie trotz vieler Rückschläge nie den Glauben an die Band verloren haben und trotz teilweise schwierigen Randbedingungen die Band am Leben hielten.

Freitag, 17. Juni 2011

Atomic Neon - Musik von einem anderen Planeten

Wer es noch nicht weiss, dem sein es an dieser Stelle nochmal auf die Nase gebunden: Ich bin Fan von The Cure - durch und durch. Logisch, dass fast keine Band unbemerkt an mir vorbeikommt, deren Songs auch nur ansatzweise nach denen von Herrn Schmitz und Co. klingen. 

Auf diesem Wege bin ich auch an Atomic Neon gekommen. Die Band stammt aus Essen, mitten im schönen Ruhrgebiet.
Aus Essen? Nicht ganz richtig, denn laut eigenem Bekunden stammen die Bandmitglieder von Atomic Neon aus einer anderen Galaxie und ihr Heimatplanet ist nicht die Erde, sondern Darkenia. Auf die Erde hat es sie nur verschlagen, weil sie auf der Suche nach dem für den Planeten Darkenia lebenswichtigen Element Neon in atomarer Form waren. Inzwischen ist sowohl Darkenia als auch Ihr Raumschiff zerstört und seine Besatzung zum Verweilen auf unserer Erde gezwungen.

Montag, 13. Juni 2011

Twilight Empire - Achtung Suchtgefahr

Man nehme die besten Zutaten aus Post-Punk und New Wave, mische es mit einer tollen Gesangstimme und dem Gespür für traurig-schöne, beizeiten kühle Melodien und garniere es mit ein wenig 80er Jahre Flair - fertig ist ein EP, die für mich zum Besten gehört, was ich in diesem Jahr bisher zu Ohren bekommen habe.

Aus diesem Grunde bin den vier Jungs von Twilight Empire unendlich dankbar, dass sie mich auf ihre Musik aufmerksam gemacht haben. In diesem Zusammenhang habe ich mir wieder mal die Frage gestellt, wieviele von wirklich guten, bisher unentdeckten Bands jedes Jahr aus Zeitmangel und Unwissen unbemerkt an mir vorbeirauschen.

Doch nur nicht zulange darüber nachdenken, sondern sich über jeden Treffer freuen. Obwohl ... eigentlich müßte man es als Volltreffer bezeichnen, denn die Musik von Twilight Empire dürfte jeden begeistern, der auch nur ansatzweise Gefallen an Post-Punk, New Wave oder dem Indie-Sound der (frühen) 80er Jahre findet.

Samstag, 11. Juni 2011

Nachgefragt ... bei Violent Vision

"Nachgefragt ..." ist eine neue Sparte in diesem Musikblog. In unregelmäßigen Abständen wird Darklands 10 Fragen an Musiker oder Bands richten, auf die es dann hoffentlich einige für euch interessante Antworten geben wird. Diesmal stehen die 3 Jungs von Violent Vision, deren Song Day by Day einen festen Platz unter meinen Lieblingssongs besitzen, Rede und Antwort:

1) Könnt Ihr euch bitte kurz vorstellen? 
A.G.: Andre Grote geb. 1968 in Hamburg, selbständig in der Immobilienwirtschaft, verheiratet, 2 Söhne, wohnt zur Zeit in Buxtehude bei Hamburg.
A.J.: Dietmar Jung, geboren 1971 in der schönen Stadt Hamburg, kaufmännischer Angestellter, verheiratet….und Kinder gibt es auch.
O.T.: Ole Teichmann, Jahrgang 1969 in Lüneburg geb., kaufmännischer Angestellter, ledig-

2) Ich verbinde mit dem Namen Violent Vision sofort euren  genialen Song Day by Day. Inwieweit hat dieser Song heute noch eine besondere Bedeutung für Dich / Euch? 
A.G.: Als wir Day by Day seinerzeit im Studio aufgenommen haben, haben wir uns glücklicherweise an die Demo Version gehalten. Klar wurden Sounds ausgetauscht, aber das zu transportierende Gefühl wurde 1 zu 1 übernommen. Ganz entgegen der anderen Stücke auf unserem Album Electro Pop wo uns die Plattenfirma wirklich in fast jeden Song "reingefuscht" hat. "Crane" ist auch noch im Grunde so geblieben. Ja richtig, Du hörst ein wenig "Enttäuschung" in unseren Worten.
Aber das ist Vergangenheit und wir sehen jetzt nach vorne. In eine Zukunft in der wir uns nicht aus kommerziellen Gedanken lenken lassen müssen, da kein Label im Hintergrund steht sondern uns künstlerisch frei entfalten können. "Plastic" ist dabei auch schon eine Weiterentwicklung von Songs an denen wir bereits seit über einem Jahr arbeiten.
Nochmal zum Thema: Es wird demnächst wieder einen Titel geben der in die Richtung Day by Day gehen wird, klar nicht genau so, man sollte sich auch nicht selber kopieren, das klappt meistens nicht. Day by Day ist auch für uns nach wie vor ein Track der unvergänglich ist. Es ist schön einen Song geschrieben zu haben der auch andere Menschen bewegt. Die Verbindung zwischen elektronischer Musik mit klassischen Instrumenten ist auch unser Thema, bereits im nächsten Titel "Black Glow" wurde hier wieder kombiniert.

Sonntag, 29. Mai 2011

Glasvegas - Before you change for me, change for you!

Das nachfolgend vorgestellte Album ist es mir sogar wert, einen Artikel darüber zweimal zu schreiben. Der erste fiel leider kurz vor der Fertigstellung den Blogger-Wartungsarbeiten zum Opfer.

Das kennt ihr doch sicher auch: Ihr habt eine Platte, die euch sehr viel bedeutet. EIne, de ihr hört, wenn ich glücklich seid, wenn ihr traurig seid und auch in den Tagen dazwischen. Diese Platte hat eine Antwort auf (fast) alle eure Fragen - zumindest für euch. Sie spendet Trost, ermutigt euch und lässt euch auf Wolke 7 schweben. Das einzige Manko an solchen Platten ist manchmal, dass sie nicht zu 100% zu den sonstigen Hörgewohnheiten passen, oder zumindest Passagen haben, die dazu führen, nicht jedem gleich auf die Nase zu binden, dass man diese Platte mehr als liebt.

Solche Platten kann man als Jugendlicher haben (heute gebe ich es offen zu: Damals war Parade von Spandau Ballet eine solche Platte für mich), aber seit kurzem weiß ich auch, dass man über 25 Jahre später auch noch solche Alben für sich entdecken kann. Der feine Untweschied ist, dass ich mich heute frei dazu bekenne.

Samstag, 21. Mai 2011

Must Have Been Tokyo - Knackige Tanzmusik gefällig?

Schweizer Band mit 17 Buchstaben, aufgeteilt auf 4 Worte, und deren Musik Anleihen von Szenegrößen wie The Gang Of Four, The Clash, Joy Division, Depeche Mode und The Cure aufweist? Keine Ahnung, wer hier gesucht wird? Dann fragt entweder Bloodflower, die mir diese Band empfohlen hat, oder lest einfach weiter.

Des Rätsels Lösung lautet Must Have Been Tokyo und kommt aus Bern in der Schweiz. Must Have Been Tokyo, das sind Lux (Bass), Dave (Guitar), Raffi (Drums), Raphael (Vocals, Guitar) und Martin (Synthies). Die Band wurde bereits 2003 gegründet, mit dem Ansruch "knackige Tanzmusik" machen zu wollen - was immer das auch heißn mag!

Donnerstag, 19. Mai 2011

Bernie Bandicoot - Nur nicht vom Bandnamen täuschen lassen!

Wer sich von dem für meinen Geschmack eher ungewöhnlichen Bandnamen abschrecken lässt, der ist selber Schuld. Wer sich nicht in die Irre führen lässt, der wird dafür belohnt.

Zugegeben, als ich den Namen Bernie Bandicoot das erste Mal hörte, da hat mich das nicht unbedingt neugierig gemacht auf die Band aus der Ukraine. Im ersten Ansatz vermutete ich dahinter eher eine osteuropäische Folkband oder Ähnliches.

Es ist dem guten Falk von afmusic zu verdanken, dass ich mich mit den drei Jungs Bernie (Vocals, Gitarre), Deamon (Bass) und Adrian (Drums) aus Kharwik näher beschäftigt habe, denn seine Empfehlungen haben mich eigentlich noch nie enttäuscht.

Sonntag, 15. Mai 2011

The SiIent Party - Joy Divison geprägter Post-Punk aus Brasilien

Das in Südamerika gute Musik des Genre Post-Punk gemacht wird, das beweist seit einigen Jahren eine Band aus Brasilien, die nach einem Album und einer EP seit Kurzem ihre nunmehr zweite EP veröffentlicht haben. Wenn ich erwähne, dass die Band ihr Debüt-Album beim deutschen Indie-Label Plastic Frog Records veröffentlicht hat, dann müßte aufmerksamen Lesern von Darklands klar sein, von wem hier die Rede ist.

Die Band, um die es hier geht, wurde im September 2005 in São Paulo von den Freunden Carlos Porto und Anderson Tilly gegründet. Bis Februar 2006 kamen noch Eduardo Leite und Sandro Gavião hinzu und es wurde an den ersten Songs gearbeitet. Schließlich vervollständigte im Juni 2007 Luciano das Quintett und in dieser Besetzung enstand mit I Guess You Wouldn't Feel Shocked das erste Album der Band, die sich The Silent Party nennt.

Sonntag, 8. Mai 2011

Day of Support - radio-shadowplay und Darklands sagen Dankeschön

Heute, am 08.Mai 2011, laufen auf radio-shadowplay ausschließlich Bands, die von Radio und Musikblog unterstützt werden, damit sie ein Forum bekommen, was sie verdienen. Es sind vielleicht nicht die Massen an Lesern und Hörern, welche sie hier erwarten, aber bestimmt diejenigen, welche ihre Songs zu schätzen wissen!

Mit diesem "Day of Support" möchte ich allen Beteiligten, d.h. in erster Linie Musikern, Platenlabels und Promotion-Agenturen dafür danken, dass sie es in irgendeiner Weise ermöglich haben, dass ihr in den vergangenen 12 Monaten interessante Musik auf radio-shadowplay hören und auf Darklands darüber lesen konntet.
Ich werde auch in den kommenden 12 Monaten versuchen, euch hörenswerte Musik im Bereich Alternative, Independent und Underground und vor allen Dingen abseits des Mainstreams näherzubringen. Über eure Empfehlungen freue ich mich dabei jetzt schon!

Stay tuned!

IndiMichi

Dienstag, 3. Mai 2011

The Silence Industry - Dark-Rock aus Kanada mit hohem Wiedererkennungswert

In schöner Regelmäßigkeit beglücken uns die kanadischen Dark-Rocker von The Silence Industry mit neuem Material. Auch in diesem Jahr veröffentlichen sie wieder eine EP. Sie trägt den Namen Permanent Crisis und ist ihr inzwischen schon sechstes Werk.

The Silence Industry wurden 2006 von Graham Jackson gegründet. Zur aktuellen Besetzung der Band gehören weiter Laura Mikulec, Josh Pearlman and Hyuma Frankowski. Das aktuelle Werk des kanadischen Quartetts und enthält 5 Songs plus einen Remix des Titelsongs.

Wie der Name der EP schon andeutet, ist Permanent Crisis kein fröhliches Album. Es spiegelt eher die düstere Seite der Band wieder. Der Sound der fünf Songs ist durchgängig geprägt von wuchtigen Gitarrenpassagen, treibendem Bass und druckvollem Schlagzeug. Dies alles wird überlagert von dem The Silence Industry- typischen Gesang, der im Gegensatz zur Musik eher in Richtung Wave geht.

Sonntag, 1. Mai 2011

Day of Support - Verlegung der Sondersendung auf den 08. Mai wegen technischer Probleme

Aufgrund von technischen Problemen müssen die geplanten Sendungen zum Day of Support auf den 08. Mai verschoben werden. Ich bitte um Verständnis und wünsche allen einen schönen  01. Mai!

Samstag, 30. April 2011

Day of Support - Am 1.Mai auf radio-shadowplay vom 00:00 bis 24:00 Uhr.

Zum zweiten Mal in der Geschichte von radio-shadowplay (seit 2008) undd em daugehörigen Musikblog Darklands (seit 2010) wird am komenden Sonntag, den 1. Mai der "Day of Support" stattfinden.

An und mit diesem Tag möchte sich radio-shadowplay bei allen Bands und Labels, die in den vergangenen 12 Monaten einzelne Songs oder gar ganze Alben kostenfrei für die Playlisten zur Verfügung gestellt haben, bedanken.

Dafür bietet radio-shadowplay als Gegenleistung insbesondere jungen oder unterbewerteten Bands auf vielfältige Weise Unterstützung an. Wie diese Unterstützung genau aussehen kann, das kann unter dem Link Band-Support nachgelesen werden.

Ein zentrales Element dabei ist der 1. Mai, der als "Day of Support" ab sofort in jedem Jahr den o.a. Bands und Labels wegen der guten Zusammmenarbeit gewidmet ist. An diesem Tag werden nur Songs von Bands gespielt, welche von radio-shadowplay mit airplay oder im zugehörigen Musikblog Darklands durch einen Artikel unterstützt werden.

Donnerstag, 28. April 2011

Tiefgang - Kreatives Musik & Videoprojekt aus Essen

Wer Darklands regelmäßig liest, der wird gemerkt haben, dass ich neben einer Schwäche für Musik auch starkes Interesse an gut gemachten Videos habe. In diesem Zusammenhang möchte ich euch heute auf ein ambitioniertes deutsches Projekt aufmerksam machen.

Würden sie "nur" Musik machen, so hätte ich diesen Artikel vielleicht gar nicht geschrieben, denn da gibt es andere, die sagen mir persönlich mehr zu. Aber da gibt es das Video zu dem Song Schwarz und den gleichnamigen daran angelehnten Kurzfilm. Dieser ist so gut gemacht, daß ich ihn euch nicht vorenthalten möchte. Die Macher dieses kleinen Kunstwerks kommen aus Essen. Die Rede ist von dem Projekt Tiefgang.

Tiefgang, das sind in erste Linie Andreas Notlin, Jens Kloppsteck, Didi Diebel und Markus Syrnik. Die Ursprünge des Projektes gehen bis in die 80er Jahre zurück, als die Jungs ihre ersten Erfahrungen mit Computern (C64 und Atari ST) machten, um damit Musik zu erzeugen. Geprägt wurden sie dabei vom Synthi-Sound dieser Zeit.


Ausschlaggebend für die Gründung von Tiefgang durch Jens Kloppsteck und Andreas Notlin war der Wunsch ein Musikvideo zu ihem ersten Song Promises zu drehen.

Montag, 25. April 2011

The Pains Of Being Pure At Heart - Das zweite Album ist immer das Schwerste

Mit ihrem zweiten Album stellt eine Band in der Regel die Weichen für die weitere Karriere. Mit einem guten Zweitling kann man davon ausgehen - zumindest für einige Jahre - von Fans, den Musiklabels oder der Presse (im Idealfall von allen dreien) mit Aufmerksamkeit bedacht zu werden.

Wie nun verhält sich die Sache beim neuen Album von der amerikanischen Band The Pains Of Being Pure At Heart? Hat das aktuelle Werk der vier New Yorker, welches übrigens den Namen Belong trägt, überhaupt eine reelle Chance für gut befunden zu werden, wenn man weiß, dass die Band 2009 ein absolutes Hammerdebüt abgeliefert hat?

Sonntag, 24. April 2011

Motorama - Wollen wir Freunde sein?

Es gibt Konzerte, die man nie vergessen wird. Warum, dafür kann es die unterschiedlichsten Gründe geben. Ich pesönlich werde das Konzert von er russischen Band Motorama am 20. April 2011 in der Kneipe des Druckluft in Oberhausen wohl für immer in bester Erinnerng behalten. Es hat mich nachhaltig beeindruckt.

Vorab: Ich habe Motorama auf Last.fm für mich entdeckt, da kannte die Band außerhalb der russischen Grenzen wahrscheinlch kaum jemand. Jedenfalls ist es schon mehr als 3 Jahre her. Ein Indiez dafür ist es unter anderen, wenn ich meinen wegen ihrer profunden Kentnisse der Musikszene hoch geschätzten Musikfreunden Dedel und Jens in der Entdeckung neuer Bands zuvorkomme. So war es bei Motorama der Fall und was soll ich sagen: Auch sie waren sofort absolut begeistert von der Musik des Quintetts aus Rostov am Don (Rußland).

Sonntag, 17. April 2011

Wunschkonzert - Playliste Antje Schöne

Liebe Leser von Darklands und Hörer von radio-shadowplay,ab sofort gibt es die schon früher mal im Sendeplan enthaltener Sendung Wunschkonzert in neuem Gewand.

In der Wunschkonzert-Sendung, welche jeden Sonntag von 18:00-20:00 läuft, könnt ihr eure eigene Playliste zusammenstellen, die dann 2 Stunden lang gesendet wird. Die Sendung wird nicht nur einmal laufen, sondern öfters wiederholt werden, damit ihr auch die Gelegenheit habt, "Eure" Sendung mitzuverfolgen. Wenn ihr mögt, dann könnt ihr eure Playliste auch von Zeit zu Zeit mit neuen Songs "aktualisieren"!

Was müßt ihr tun, um eure Playliste bei radio-shadowplay zu hören? Sendet einfach eine Liste eurer Lieblingssongs oder Lieblingsbands. Mindestens 30 Songs oder Namen sollten schon auf der Liste stehen, gerne auch mehr. Je mehr Wünsche ihr nämlich nennt, desto wahrschinlicher ist es, dass die Wünsche erfüllt werden können, da ich nicht jeden Song auftreiben kann und so mehr Auswahlmöglichkeiten habe.

Mittwoch, 13. April 2011

The Exploding Boy - EP kündgt neues Album der Schweden an

Nachdem das Musikjahr 2011 uns bisher mit interessanten neuen Alben meiner Meinung nach eher spärlich verwöhnt hat, so scheint sich das langsam aber sicher zu ändern.

Ein Indiez dafür ist sicherlich die Ankündigung des dritten Albums der schwedischen Band The Exploding Boy. Es soll offiziell am 20. Mai diesen Jahres erscheinen und den Titel The Black Album tragen.

Die Ursprünge von The Exploding Boy gehen auf das Jahr 2006 zurück. Gegründet wurde die Band von Sänger Johan und Gitarrist Lars. Ihre Musik ist geprägt vom Post-Punk / New Wave-Sound der frühen 80er Jahre (wie z.B. The Cure, The Chameleons oder auch B-movie) als auch von den Indiebands der 90er Jahre (wie z.B. My Bloody Valentine oder Slowdive). Derzeit spielt die Band in folgender Besetzung: Johan Sjöblom (Vocals/Acoustic Guitar), Stefan  Axell (Vocals/Electric Guitar), Lars Andersson (Lead Guitar) und Nick Isgren (Keyboards).

Montag, 11. April 2011

Nachgefragt . . . bei Andy Jossi (The Churchhill Garden)

"Nachgefragt ..." ist eine neue Sparte in diesem Musikblog. In unregelmäßigen Abständen wird Darklands 10 Fragen an Musiker oder Bands richten, auf die es dann hoffentlich einige für euch interessante Antworten geben wird. Den Anfang macht dabei der von mir sehr geschätzte Andy Jossi alias The Churchhill Garden:

1) Kannst du dich bitte kurz vorstellen?
Andy Jossi: Andy Jossi, Luzern, Schweiz. Seit Ende 2009 als THE CHURCHHILL GARDEN eigene Songs machend - Ich hoffe das ist kurz genug!

2) Wie würdest Du jemandem, der Dich nicht kennt, in einem Satz Deine Musik erklären?
Andy Jossi: Ich denke Musik kann man ja eigentlich nicht erklären, da sie ja auch auf jeden eine andere Wirkung hat. Für mich ist es MEIN OUTPUT. Schreiben und Malen kann ich nicht!
Ich würde aber sagen, es klingt nach all den Bands die ich in meiner Jugend aufgesogen habe gemischt mit ganz viel Andy.


3) Warum machst Du keinen Jazz oder Hip-Hop, keinen Hardrock und keine Volksmusik?
Andy Jossi: Jazz kann ich nicht, HipHop hasse ich wie die Pest, Hardrock wäre sicher lustig (aber nicht als OneManBand ) und Volksmusik...???? ...dazu kann man Delay und REVERB nicht gebrauchen!

Freitag, 25. März 2011

Feeding Fingers - Interessante visuelle Umsetzung eines melancholischen Songs



Oft sagen Bilder mehr als tausend Worte ... und Musik auch! Im Musikgeschäft ist eine solche Verstärung bekanntlich mittels eines Videos möglich.

Das dies auch mit relativ einfachen Mitteln möglich zeigt Michelle Allyse Rodriguez, seines Zeichens unter anderem Illustrator des eher ungewöhnlichen Kinderbuches Jonathan Fishfeet, welches die Geschichte eines Jungen erzählt, der mit toten Fischen als Füße geboren wurde.

So wundert es nicht übermäßig, wenn der Künstler aktuelle Video zum "Song I Promise to Build You a Machine" vom letztjährigen Albums "Detach Me From My Head" der amerikanischen Band Feeding Fingers als Zeichentrick-Kurzfilm gestaltet. Dabei zeichnen sich seine Charaktere durch abstrakte, geometrische Formen aus, welche er in satten, kräftigen Farben darstellt.



Alleine die Bilder sorgen so für eine eher melancholische Grundstimmung. Hinzu kommt dann natürlich noch die Wirkung, die "I Promise to Build You a Machine" auch schon ohne visuelle Unterstützung zu verbreiten in der Lage ist. Insgesamt enntsteht so eine Stimmung, die irgendwo zwischen pessimistisch, melancholisch, depressiv und romantisch anzusiedeln und bestimmt das Gegenteil von fröhlich ist. 

Insgesamt sicher ganz anders gemacht, als das von mir im letzten Jahr an gleicher Stelle vorgestellte Video zu "Fireflies Make Us Sick" (hier), aber nicht schlechter, was mir zumindest persönlich so erscheint, je öfter ich mir dieses ungewöhnliche Werk ansehe.

An dieser Stelle sei euch nochmal das zweite Album der Feeding Fingers wärmstens empfohlen. "Detach Me From My Head" wird von mir aufgrund seiner großen Intensität und Fülle an wundervollen melancholischen Songperlen sehr geschätzt und geliebt.

Wer die Feeding Fingers live erleben möchte,der kann dies unter anderem auch am 10. Juni 2011 beim Wave-Gotik Treffen in Leipzig tun, wo die Band nach 2010 zum zweiten Mal spielt.

Link "Feeding Fingers auf myspace"

Link "Webseite der Feeding Fingers"

Freitag, 18. März 2011

Schönheit des Monats "Februar 2011"

radio-shadowplay vergibt seit Februar 2010 einmal im Monat die Auszeichnung "Schönheit des Monats". Dabei kann es sich bei der Schönheit um eine neue Single oder ein neues Album handeln. Es ist aber auch möglich, daß aus bestimmten Gründen ein Künstler ohne aktuelle Veröffentlichung oder ein schon länger veröffentlichtes Werk Berücksichtigung finden.



Die Wahl auf die Schönheit des Monats fiel im Februar auf Madame B alias Sophie Nadaud. Warum? Nun, im Vergleich zu der Konkurenz besticht Frau Nadaud nicht ausschließlich durch geniale Songs (wie es etwa Hayden Payne tut) oder nicht nur durch ein sehenswertes Video (wie es etwa The Pussybats tun). Die junge Französin überzeugt sowohl in der akustischen als auch in der visuellen Umsetzung ihrer Ideen absolut. Hinzu kommt, daß sie mit Insid(h)er erst vor kurzem ein sehr schönes Album veröffentlicht hat.


Info's zu der aktuellen Schönheit des Monats und über die vorrangegangenen Schönheiten findet ihr hier:

Link "Posts bei Darklands über Madame B"

Link "Historie der Schönheiten des Monats (seit Februar 2010)"

Link "Kategorie Schönheit des Monats bei darkerradio (als Gastautor)"

Dienstag, 15. März 2011

Tocotronic - Endlich schrammeln die Gitarren wieder

 
Es ist zwar schon über ein Jahr her, daß Tocotronic ihr letztes Album veröffentlicht haben. Es ist zwar schon fast 3 Monate her, daß es als Weihnachtsgeschenk unterm Christbaum lag. Aber es ist noch keine 24 Stunden her, daß ich "Schall und Wahn" zum ersten Mal gehört habe, Grund genug für diesen Artikel hier.

Zur Vorgeschichte: Hierzu muß man wissen, daß ich Tocotronic-Anhänger fast der ersten Stunde bin. Nicht ganz, aber doch schon früher als viele, viele Andere. Ich habe sie für mich entdeckt, als sie den Song "Letztes Jahr Im Sommer" zum ersten Introducing-Sampler der legendären Reihe des Intro-Musikmagazins beisteuerten.

Ich war begeistert von ihrer frischen, rauhen Musik und ihren herrlichen Texten, mit denen mir Dirk von Lotzow, Jan Müller und Arne Zank direkt aus der  Seele sprachen. Das sie manchmal nicht den rechten Ton trafen machte sie mir nur sympathischer. Ich mochte Teil ihrer Jugendbewegung sein und die Idee war gut, doch die Welt noch nicht bereit. Ich wollte irgendetwas für sie sein, doch am Ende war ich nur ich selbst. Ich machte meine Freunde entweder zu glühenden Tocotronic-Anhängern oder zu strikten Gegnern. Ich besuchte ihre Konzerte, z.B. in Köln in der Live Music Hall, wo ich ein letztes Mal "Michael Ende, du hast unsere Jugend zerstört" gehört habe, oder auf der Waldbühne in Wattenscheid, wo sie den Abschluß eines herrliches, unvergeßliches Mini-Festival mit den damaligen deutschen Indie-Größen The Notwist, Stella und Sharon Stoned bildeten.

Tocotronic früher: Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk


Doch irgendwann entfernten sich die inzwischen zum Quartett angewachsene Band von mir. Angefangen hat das schon ein wenig mit ihrem 4. Album "K.O.O.K." und so richtig mit dem selbstbetitelten weißen Album. Die Musik wurde kopflastiger, die Texte noch mehr. Der Gesang weniger anklagend. Zugegeben, nachdem ich mir im letzten Sommerurlaub das 2005er Album "Pure Vernunft Darf Niemaks Siegen" erworben hatte, fehlte mir nur noch der Longplayer "Kapitulation" um alle regulären Alben zu besitzen. Irgendwann werde ich es mir wohl auch zulegen. Wahre Fans halten schließlich auch in schweren Zeiten zu ihrer Mannschaft. Erst recht, wenn die Gitarren wieder so schön schrammeln wie auf dem aktuellen Album "Schall und Wahn", welches nun auch schon wieder ein Jahr alt ist. Wenn jetzt noch der Gesang von Dirk von Lotzow wieder etwas rotziger wird und nicht mehr so arg an den von Max Raabe erinnert, dann haben sie mich wieder - meine Tocotronics, so wie vor fast 17 Jahren im Sommer.

Tocotronic heute:Die Folter Endet Nie


Link "Tocotronic bei MySpace"

Link "Tocotronic auf Facebook"

Sonntag, 13. März 2011

Lotus Feed - Grandioses Debutalbum der Kölner Post-Punker

Im Sommer habe ich euch die EP A Savage Breath Within Our Lives von Lotus Feed ans Herz gelegt. Jetzt - nach über 15 Jahren Bandgeschichte ist es soweit: In ein paar Tagen, genauer gesagt am 18.03.2011, veröffentlichen die Kölner Post-Punker mit A Different Place ihr Debutalbum.

Bei einer solch langen Zeit des Anlaufes kann das Ergebnis entweder total in die Hose gehen oder es wird das gelungene Manifest der bisherigen Bandgeschichte! Ich kann euch beruhigen: Letzteres ist der Fall. Mit dem selbstproduzierten Debut A Different Place hat das Quartett aus Köln den bisherigen Höhepunkt ihrer musikalischen Laufbahn in erstaunlich professioneller Art und Weise manfestiert. Wenn man die Presseinfo mit den Worten zitiert "Manche Stimmen behaupten sogar bereits jetzt, dass einige etablierte Bands aus den 80ern alles dafür geben würden heute noch mal so ein wundervolles Album veröffentlichen zu können.", dann kann dem schon nach dem ersten Anhören von A Different Place nur Recht gegeben werden.

 A Different Place besticht in besonderem Maße durch seineVielfältigkeit. So reicht das musikalische Spektrum der der insgesamt 10 Albumtracks vom lupenreinen Gothic-Rock über wunderbaren Gitarrenwave bis hin zum klassischen Post-Punk. Hier spiegelt sich dann wohl auch der unterschiedliche musikalische Ansatz der Bandmitglieder wieder, deren Vorlieben neben den üblichen Bekannten auch Bands wie Bloc Party, The Bravery, Arctic Monkeys, The Church, und Genesis umfasssen. 

Die Musik von Lotus Feed ist besonders geprägt von der markanten Stimme des Sängers Alexander Landsberg, welche auf nahezu perfekte Weise durch das treibende Bass-Spiel von Lars Tellmann und Gitarrenspiel von Martn Bijkerk unterstützt wird. Hinzu kommt das geniale Schlagzeugspiel von David Sielaff, welches die Songs gnadenlos nach vorne peitscht. In dieser klassischen Besetzung entwickeln sich Lotus Feed derzeit von einem Geheimtipp der Kölner Szene zu einer Band, die auch ausserhalb des Rheinlandes für Aufsehen sorgen kann.

Die Musik der Songs entsteht bei Lotus Feed in gemeintschaftlichen Sessions, nachdem ein Bandmitglied eine Idee vorgegeben hat oder auf schon bestehende Songstrukturen aufgesetzt wird. Die Texte stammen aus der Feder von Sänger Alexander Landsberg und sind geprägt von seinen sehr persönlichen Reflektionen über das Leben und die damit verbundenen zwischenmenschlichen Beziehungen.

Lotus Feed haben inzwischen schon mit Szenegrößen wie Charles De Goal, B-Movie und The Chameleons Vox auf der Bühne gestanden. Wer die Athmosphäre, welche ihre Musik zu erzeugen in der Lage ist, live erleben will, der kann dies u.a. an folgenden Terminen und Orten tun:

23.03.2011    Köln, Sonic Ballroom
28.04.2011    Berlin, Dunker Club (übrigens eine von mir äußerst geschätze Location)

Vielleicht erfüllt sich ja auch auf einem dieser Konzerte der heimliche Wunsch des Bassisten Lars Tellmann, der irgendwann sehen möchte, daß das Publikum zu den Songs der Band tanzt und die Texte mitsingt - eine Verhaltensweise, die seiner Meinung nach für das Szenepublikum leider eher ungewöhnlich ist. Ich persönlich habe auf jeden Fall schon einmal den Gig im Blue Shell auf meinem Konzertplan vorgemerkt (ob ich aber tanzen werde ist allerdings noch unklar).

Abschließend möchte ich noch einmal die Presseinfo zitieren. Selten bringt ein Statement zu einem Album so auf den Punkt bringt wie hier, wenn sie über A Different Place von Lotus Feed behauptet: "Eine Post-Punk-Perle die in keinem Plattenschrank fehlen sollte. Und man darf hoffen, dass das nächste Album etwas schneller folgen wird." Da kann ich nur noch hinzufügen Grandios und absolut wahr!


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Mittwoch, 9. März 2011

Fear Incorporated - Schwere Kost gut dargeboten!

Auch wenn man 24 Stunden am Tag in Sachen Musik unterwegs wäre (was ich mit Sicherheit nicht bin): Man kann beim besten Willen nicht jede interessante Band selber entdecken. Je mehr ich mich mit der Materie beschäftige, umso deutlicher wid mir zu meinem Leidwesen bewußt, wie viele gute Bands ich einfach übersehe!




Wie gut ist es da doch, wenn man auf ein gutes Netzwerk musikalisch Gleichgesinnter bauen kann, die diesen Mißstand zumindest ein wenig lindern helfen. In diesem Falle ist die Rede von Udo und ... Klaus vom sehr empfehlenswerten Indie-Label Plastic Frog Records. Diesen beiden Musikliebhabern habt ihr es zu verdanken, daß ich euch an dieser Stelle die britische Band Fear Incorperated vorstellen kann.

Fear Incorporated haben Ende letzten Jahres mit Sawney's Cave ihr erstes Album veröffentlicht. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, daß sich die Band unter anderem aus ehemaligen Mitgliedern der in der Szene bestens bekannten und sehr einflußreichen Gothic-Rock-Formation Sex Gang Children zusammensetzt. Das derzeitige Line-up der Schotten setzt sich aus folgenden Musikern zusammen: William Westwater (Gesang, Texte, Synthesizer, Drum-Programmierung und Technik), Cam Campbell (Bass und Kontrabass), Lex Luther (Gitarre) und Alan McCulloch (Schlagzeug und Percussion).

Fear Incorperated bezeichnen sich selber als Avantgarde-Band und Theater Macabre. Dies verwundert nicht, ist das Thema, welches ihr Debutalbum behandelt durchaus als schwere Kost zu bezeichnen. Mit avantgardistischen Gothic-Elementen schildert das Quartett die gruselige Geschichte von Sawney Bean, einem im Schottland des 16. Jahrhundert lebenden Mörder und Kanibalen. Dieser lebte mit seiner Frau in einer Höhle, in die er unschuldige Reisende und Passanten lockte, ermordete und verspeiste. Doch damit nicht genug. Im Laufe der Jahre zeugte Sawney Bean eine Vielzahl von Nachkommen - teils auch durch Inszest. So entstand rasch eine Horde wilder Menschenfresser, die ihre kanibalische Neigung unbarmherzig an unvorsichtigen Seelen in der Umgebung von Galloway befriedigten.

Dieses schwierige Thema setzen Fear Incorporated mit einer Mischung aus den unterschiedlichsten Musikstielen, wie beispielsweise Gothic-Rock, Industrial oder auch sinfonischem Rock, musikalisch perfekt um. Die beiden beigefügten Videos sollen euch einen kleinen visuell unterstützten Einblick in die musikalische Welt von Fear Incorporated geben. Fröhlich ist anders!

Fear Incoported - Two Black Hearts


Fear Incoporated - Sawney's Cave


Wer die Gelegenheit besitzt, ein Konzert der vier Jungs auf ihrer angekündigten Tour zu besuchen, der ist hiermit herzlich eingeladen darüber für Darklands einen Konzertbericht zu verfassen, Ich kann mir nämlich sehr gut  vorstellen, daß es beindruckende Momente sein können, das Quartett live auf der Bühne zu erleben.

Link "Fear Incorporated auf MySpace"

Link "Plastic Frog Records auf Myspace"

DECLARATION

IF YOU OWN THE RIGHTS TO ANY OF THE MATERIAL POSTED HERE AND WOULD LIKE IT REMOVED, EMAIL ME AND I WILL TAKE IT DOWN.

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