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Sonntag, 19. Dezember 2010

Céleste Noir - Reminiszenz an die 80er Jahre

 Es ist manchmal schon merkwürdig: Während ich früher eifrig nach guter, nichtkommerzieller Musik suchen mußte, so kommt es in letzter Zeit immer häufiger vor, daß sie mich findet. Ich muß nur wachsam sein und zupacken, wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt. Das sind sicherlich die positiven Randerscheinungen, die sich aus meinen (in letzter Zeit leider etwas zu kurz gekommenen) Aktivitäten mit radio-shadowplay und dem zugehörigen Musikblog Darklands ergeben.

Ohne radio-shadowplay und Darklands wäre mir - und damit vielleicht auch euch - sicherlich Céleste Noir durchgegangen. Zum Glück ist dies nicht der Fall, denn die Band aus Nordrhein-Westfalen bietet empfehlenswerten Synthpop. Dabei reicht die Bandbreite von extrem tanzbaren Songs mit treibenden Keyboardmelodien bis hin zur ruhigeren Synthie-Ballade. Der Sound ist eng an die 80er Jahre angelegt und die Musikstücke teilweise recht komplex arrangiert. Neben dem für eine "Pop and Wave" Band charakteristischen Keykoardsounds, für die sich Markus Korbas verantwortlich zeigt, werden die Songs allesamt durch die - für das Genre typische - eher kühl (in den 80ern sagte man dazu wohl cool) und unnahbar wirkende Gesangsstimme von Carsten Grünewald geprägt. Warum die Band selber ihre Musik allerdings als "Horrorpop" bezeichnet ist mit allerdings volkommen unklar.

Wer jetzt denkt, daß Céleste Noir - was ich mit meinem Schulfranzösisch in etwa mit "himmlisch schwarz" übersetzen würde (was aber nicht unbedingt rictig sein muß...) - Neulinge im Musikgeschäft sind, der liegt falsch. Die Band gibt es schon seit 2001, damals noch als Trio. Nach dem Ausscheiden von Frank Leonhardt im Jahre 2007 werden die beiden anderen Gründungsmitglieder inzwischen wieder durch einen dritten Musiker ergänzt, was vor allen Dingen bei Live-Auftritten positiv ins Gewicht fällt.

Leider ist es seit 2008 etwas ruig um die Band geworden. Zumindest was die Veröffentlichungen angeht. Vor gut 2 Jahren ist nämlich die derzeit letze Scheibe, die den Namen So called Paradise trägt, entstanden. Wenn man Céleste Noir Glauben schenken darf, dann gibt es Anfang 2011 zumindest teilweise neuen Stoff für das empfängliche Ohr des geneigten Musikliebhabers (wow, was für eine Formulierung :)). Bis dahin soll dann bekanntes Material neu überarbeitet sein. Aber auch ganz  neue Songs sollen enthalten sein. Ich bin jedenfalls sehr gespannt. Um uns bis dahin ein wenig die Zeit zu verkürzen habe ich unten zwei ältere Songs von Céleste Noir zum freien Download beigefügt und einen Verweis auf ihre Homepage und ihre MySpace-Seite platziert.. Viel Spaß beim Stöbern und Hören.

Kostenloser mp3Download "Pushed Down (Full Version 2005)"

Kostenloser mp3-Download "Electrified (2006)"

Link "Homepage von Céleste Noir" (hier gibt es weitere kosenlose mp3)

Link "Céleste Noir bei myspace"

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