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Freitag, 31. Dezember 2010

Der (subjektive) Jahresrückblick 2010

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie es sch für einen ordentlichen Musikblog gehört, wird auch bei Darklands Bilanz gezogen, wissend, daß dies absolut subjektiv ist.

Meinen persönlicher Jahrerückblick über die jeweils 10 Lieblingsplatten und -songs findet ihr nachfolgend. Das erste Mal habe ich dies im letzten Jahr (2009) gemacht. Das Ergebnis könnt ihr nachlesen, wenn ihr dem Link weiter unten folgt.

IndiMichi's Lieblingsmusik 2010

TOP10 Alben 2010

1. Feeding Fingers - Detach Me From My Head













Großartige Melodien, Robert Smith-ähnlicher Gesang und sehr abwechslungsreich - Die Feeding Fingers werden immer besser.


2. Motorama - Alps













Die russische Band Motorama mit ihrem ersten kompletten Album überzeugen weiterhin, auch wenn sie nicht mehr so dunkel rüberkommen wie noch auf ihren ersten EP's.


3. Pink Turns Blue - Storm













Ein perfektes Post-Punk / New Wave Album - als ob Pink Turne Blue nie anders waren, als auf ihren ersten beiden Scheiben.


4. I Like Trains - He Who Saw The Deep













Auch die I Like Trains sind zahmer geworden, aber das Album gewinnt mit der Zeit unheimlich und ist anders, aber bestimt nicht schlechter als die beiden Vorgänger.



5. The Radio Dept. - Clinging To A Scheme













Das von mir lang ersehnte neue Album der Schweden - wie erwartet mit jeder Menge Songperlen reinen Indie-Pop's.


6. Zola Jesus - Stridulum II













Erst auf den zweiten Blick entdeckt, aber dann hat mich das Album locker vom Hocker gehauen.


7. Pen Expers - Dirty Tender Love













Für mich haben Pen Expers das beste Nick Cave Album seit Tender Pray aufgenommen.


8. Ikaria - Luxembourg













Ikaria zeigen auf dem Album, daß sie mehr können, als nur Sommersongs wie Transmitter zu schreiben.


9. Perfume Genius - Learning













Für mich "das" Singer / Somgwriter-Album des Jahres - intensiv und zerbrechlich!



10. Orchestral Manoeuvres In The Dark - History Of Modern













Das Comeback-Album des Jahres einer meiner Lieblingsbands der 80er Jahre.

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... und hier meine Lieblingssongs des ablaufenden Jahres:

TOP10 Songs 2010

1.  Motorama - Ghost
2.  Feeding Fingers - I Am A Brutal Little Boy
3.  I Like Trains - A Father`s Son
4.  Ikaria - Transmitter
5.  The Churchhill Garden - Cecile (vocal version)    
6.  Perfume Genius - Mr. Peterson
7.  i am poet. - Sleep Well
8.  Pen Expers - Drink To Me, Victoria Lee
9.  Zola Jesus- Sea Talk   
10. Ceremony - Someday


Des weiteren läuft derzeit eine Umfrage über eure TOP5 Alben und Songs des vergangenen Jahres, an der ihr aufgerufen seid teilzunehmen (falls noch nicht geschehen). Schreibt dau eure Favoriten (den Liebsten an erster Stelle) als Kommentar unter diesen Post.

Ich wünsche euch im Namen von radio-shadowplay und Darklands einen guten Rutsch in ein glückliches Jahr 2011 und hoffe, daß ihr dem Radio und dem Musikblog auch im kommenden Jahr treu bleibt.

Link "Der (subjektive) Jahresrückblick 2009"

Mittwoch, 29. Dezember 2010

The Churchhill Garden - Neue Songs, jetzt auch mit Cover

Es ist sicherlich nur noch ein Frage der Zeit, bis Andy Jossi alias The Churchhill Garden das erste komplette Album vorlegt. Jedenfalls sprudeln neue Songs, zum Teil mit Gesangspart, in immer kürzeren Abständen aus seiner Feder. Jetzt hat er auch noch die entsprechenden Cover dazu entworfen.

Wer den letzten Artikel auf Darklands zu The Churchhill Garden gelesen hat, der weiß, daß ich Andy Jossi für einen großartigen Photographen halte. Er besitzt das gewisse Auge für das Objekt und ist in der Lage, die Ästethik seines Motives sowohl farblich als auch geometrisch in seinem Abbild zu konservieren. - immer fokussiert auf das Wesentliche. Das ist Etwas, was man nicht erlernen kann. Entweder man hat es - oder man hat es nicht! Andy Jossi hat es! Davon könnt Ihr Euch selber überzeugen. Zum Einen auf der Webseite von The Churchhill Garden, wo er zahlreiche Photographien präsentiert, zum Anderen hier bei Darklands, weil ich drei der schönsten Cover diesem Artikel beigefügt habe, um ihm ein wenig Glanz zu verleihen.


Doch was wären die schönsten Cover ohne die Musik, welcher sie eine bildliche Hülle geben sollen. So bleibt am Ende wieder die Musik und das ist für diesen Blog auch gut so. Im lezten Monat hat The Churchhill Garden das Instrumental The Swan veröffentlicht (dessen Cover unschwer zu identifizieren sein dürfte).
Dieser Song hätte - wie auch einige ältere Werke - ohne Frage auch auf das für manche Musifreunde wohl beste The Cure Album Disintegration gepasst. Um dem guten Andy Jossi aber nicht vorwerfen zu können, nur Songs zu schreiben (Robert Smith wäre heute wahrscheinlich glücklich, wenn ihm derartige Songperlen nochmal gelingen würden), 
zaubert er eine Vocal-Version von 1001 Wee Birds aus dem Ärmel, die mit weiblicher Gesangsstimme in bester Heavenly Voies meets Shoegaze-Manier á la Cocteau Twins, daher kommt, und belehrt uns so eines Besseren,  Bitte beachtet auch den wunderschönen Text, der sicherlich durch die Musik in seiner Aussage unterstützt wird, aber bestimmt auch ohne diese auskommen würde - pure Poesie!

Musikalisch gefallen mir persönlich The Churchhill Garden zwar besser, wenn sie so schönen Indie-Pop abliefern, wie beispielsweise mit Cecile,einem Song, der in der Vocal-Version mit Damiano (von The Opera Glasses und The Cure Project) zu meinen persönlichen Favoriten des ablaufenden Jahres zählt. Das liegt wohl daran, dass ich alles, was irgendwie in Richtung The Cure geht per se schon mal für schön empfinde, aber das ist ja zum Glück Geschmackssache. Für euch müßt ihr das wie immer selber entscheiden.






Link "The Swan" (kostenloser mp3-Dpwnload)

Link "The Churchhill Garden bei MySpace"

Link "Webseite von The Churchhill Garden" (mit zahlreichen Photographien und freien mp3-Downloads)

Montag, 27. Dezember 2010

Zola Jesus - Liebe auf den zweiten Blick




Ihr kennt das sicherlich auch: Irgendwann schnappt man den Namen einer Band oder eines Musikers auf, hört vielleicht einen ihrer Songs ... und vergißt die ganze Sache wieder bis man ein zweites Mal darauf aufmerksam (gemacht) wird.

Und jetzt nimmt man sich die Zeit, die es verdient und gräbt ein wenig tiefer ... bis man ein Album voller Songperlen entdeckt. Schließlich muß man sich fragen, wie es passieren konnte, daß man beim ersten Mal glatt darüber hinweg gegangen ist. Nicht auszudenken, wenn es das zweite Mal nicht gegeben hätte.

So geschehen beim aktuellen Album von Zola Jesus alias Nika Roza Danilova, einer Amerkanerin mit russischen Wurzeln. Das Album, um das es geht heißt "Stridulum II" und ist die Essenz aus einem Pool von rund 50 Songs, welche die Künstlerin größtenteils zuhause aufgenommen hat. Genauer genommen ist es gar kein richtig neues Album, sondern nur ein Drittel der insgesamt neun Songs sind bisher unveröffentlicht. Der Rest stammt von der EP Stridulum.

Zola Jesus überzeugt auf "Stridulum II"  mit ausdrucksstarker Stimme irgendwo zwischen Siouxie Sioux und Alanis Morissette.Untermalt wird der Gesang von einer Melange aus Industrial-Anleihen, Noise-Samples, Coldwave-Sequenzen und Singer / Songwriter-Strukturen. Insgesamt verbreiten die Songs des Albums eine romantisch düstere, teilweise morbide Atmosphäre.

"Stridulum II" ist ein Album, welches sich auf die Pfade abseits des Mainstream und der gängigen Alternative / Independent-Schiene bewegt. Es glänzt durch seinen innovativen, avangardistischen Charakter und ist das Gegenteil von langweilig. Aber es fordert vom Hörer die Aufmerksamkeit, die es braucht, um das Neue, Andersartige zu entdecken und die Zeit, dieses auch zu verstehen. Bei mir wäre es fast schiefgegangen.

Um mitzuhelfen, daß ihr nicht den gleichen Fehler begeht, anbei Unterstützung für Ohren (in Form von zwei älteren Songs der 12" CD The Spoils zum freien Download) und Augen (in Form von Links zu informativen Webseiten).

Link zum freien mp3-Download "Clay Bodies"

Link zum freien mp3-Download "Devil Take You"

Link "Webseite von Zola Jesus

Link "Zola Jesus bei MySpace

Link "Zola Jesus bei Facebook"

Freitag, 24. Dezember 2010

radio-shadowplay and Darklands wünschen Euch ein frohes Fest

radio-shadowplay und Darklands wünschen allen Hörern / Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch in ein glückliches Jahr2011!

Anbei einige Informationen rund um das Radio und den Musikblog:

1) Im neuen Jahr wird der Sendeplan von radio-shadowplay verändert! Es sind keine großen Veränderungen, aber ich glaube, dass sie dem Musik-Programm gut tun werden! Laßt Euch überraschen!


2) Im Januar gibt es Einige Jahresrückblicke (Termine bitte vormerken):

02.01.2011 (22:00 - 24:00) Ergebnis Eurer Abstimmung "Top Alben der 80er" (Teil 1) 

09.01.2011 (0:00 - 24:00): Auszüge der TOP 600 Jahres-Charts der Last.fm-Gruppe von radio-shadowplay

16.01.2011 (22:00 - 24:00): Jahresauswertung der Gipfelstürmer-Charts (TOP 30)

25.01.2011 (22:00 - 24:00) Ergebnis Eurer Abstimmung "Top Alben der 80er" (Teil 2)


3) Nennt mir Eure 5 Top Alben 2010 und Eure 5 Top Songs 2010 (in der Reihenfolge Lieblingsalbum / Lieblingssong an erster Stelle) und ich mache daraus eine feine Spezialsendung auf radio-shadowplay
Ihr könnt mir Eure Favoriten nennen, indem ihr
a) auf Darklands einen Kommetar hinterlaßt
b) auf der Last.fm.Seite unter Diskussionen einen Kommentar hinterlaßt
c) auf der Facebookseite von radio-shadowplay einen Kommentar hinterlaßt
d) an radio-shadowplay@myspace.com schreibt

Liebe Grüße

IndiMichi

Donnerstag, 23. Dezember 2010

No More - Musikalische Helden meiner Jugendzeit

Etwas sehr Schönes - nein etwas ganz Besonderes ... und auch etwas, was mich als wirklichen Musikliebhaber durch und durch immer noch ein wenig ehrfürchtig erstarren läßt und dabei doch unheimlich stolz macht, ist es, wenn man von den Bands angesprochen wird, die man als Jugendlicher sehr verehrt hat.

Die oben beschriebene Situation habe ich bisher zweimal erlebt: Im letzten Jahr, als ich von Violent Vision kontaktiert wurde und vor drei Wochen, als mich No More anschrieben.
No More? Die "No More" ? Ja genau die, welche Anfang der 80er Jahre den bis heute in keinem gut sortierten DJ-Set fehlenden New Wave Klassiker Suicide Commando veröffentlicht haben. Oh, was habe ich darauf getanzt! Den Blick vor mir auf den Boden gesenkt ... zwei Schritte vor und zwei Schritte zurück ... getragen von der Musik, die als Synonym für das steht, was mich an dieser Stilrichtung so fasziniert: Kühle Klänge - zwischen Monotonie und Melodie, auf jeden Fall mit Melancholie - vorgetragen von schwarz gekleideten Musikern, welche ihre Kleidung und deren Farbe nicht als Mode sondern als Lebenseinstellung empfinden.

Die Biographie der ersten Jahre von No More spiegelt das Lebensgefühl eines Teils einer Generation wieder, die nicht einmal 10 Jahre älter als meine ist. Es begann alles in Kiel im Sommer 1979. Frustriert und gelangweilt von ihrer Schülerband formieren Andy Schwarz, Tina Sanudakura und Christian Darc No More. Sie rekrutieren Thomas Welz als Bassisten, einen Schulfreund, der bis dahin noch kein Instrument gespielt hat. Anfang 1980 sind No More fester und wichtiger Bestandteil der Kieler Szene, sind auf dem ersten Kieler Kassetten-Sampler KEIN KIEL vertreten, produzieren und vertreiben ihre ersten Kassettenveröffentlichungen und spielen ihren ersten Auftritt vor einem grösseren Publikum auf einem Nachwuchsfestival.

No More nehmen ihre EP Too Late in einer kleinen Waschküche neben ihrem Probenraum auf. Aufgrund einer absichtlich kaputt gemachten Teac 4-Spur wird der Sound von der Presse als archaisch bezeichnet. wie sich die Zeiten ändern ... .Ein gutes Jahr später reduzierte sich Quartett zum Trio, welches noch zweimal die Besetzung auf der Position des Bassisten wechselte, ehe man sich Ende 1986 entschloss sich zu trennen. Bis dahin zeichnete die Musik von No More sich dadurch aus, sich nicht nur auf Genre-üblichen musikalischen Pfaden zu bewegen, sondern stets offen für neue Einflüsse zu sein. So arbeitete man beispielsweise sogar orientalische Elemente in die Songs ein. Daher verwundert es auch gar nicht, wenn die Musik, welche Andy Schwarz und Tina Sanudakura nach der Auflösung von No More mit ihrem Projekt Nijinsky machten, sich stilistisch zwischen Chanson, Walzer und Tango bewegt.

Zwanzig Jahre nach der Trennung reanimierten Andy Schwarz und Tina Sanudakura die Band No More und veröffentlichten 2006 mit Remake/Remodel ein neues Album. Seit 2008 gibt es No More auch wieder live zu genießen. Dabei feiert das Duo erfolgreiche Konzerte auf Bühnen in zahlreichen europäischen Metropolen wie zu Beispiel in Warschau, Kopenhagen, Athen, Stockholm, Mailand, Rom, Rotterdam, Hamburg, München, Berlin und Paris. Anfang 2010 erschien dann das aktuelle Album, welches den Namen Midnight People and Lo-Life Stars trägt. Stilistisch ist das Album.meiner Meinung nach diesmal in den Bereich Indie-Rock einzuordnen. Mir kam beim Hören des öfteren das letztjährige Album von Philip Boa in den Sinn. Keine schlechte Assoziation wie ich finde.

Wer heute ein No More Konzert besucht, der kann Einiges erwarten. Aufgrund ihrer unheimlich großen Musiker- und Bühnenerfahrung ist die Band in der Lage immer wieder für Überraschungen zu sorgen. Mal verwenden sie traditionelle Songstrukturen, dann wieder loopen sie sich durch Songs oder spielen live extravagante Coverversionen von Velvet Undergrounds Waiting For The Man und den New Wave Klassiker "Hands In The Dark". Dann wieder verwandeln sie alte Songs in Noise-Disco Knaller und bringen aktuelle Songs mit Minimal-Electronica auf den Punkt. No More selber äußert sich dazu wie folgt: "Wir nehmen Songs aus jeder No More Phase, sowie neue Songs und drehen sie dann gemeinsam durch den Zeitwolf. Und heraus kommt großartiger rhythmischer Lärm, Pop halt." Wem das nicht Grund genug ist bei nächster Gelegenheit ein No More Konzert zu besuchen, dem kann ich auch nicht helfen.

Wer sich noch mehr über die Band informieren möchte, der kann dies über die u.a. Links tun. Zudem gibt es einen kostenlosen Song von No More, der auf einem in diesem Jahr veröffentlichten Sampler aus Peru enthalten ist.

Free mp3-Download "In a white room"

Link "No More bei MySpace"

Link "Offizielle Webseite von No More"

Dienstag, 21. Dezember 2010

EGOamp - Bescherung schon vor Heiligabend

Die schönsten Geschenke sind doch diejenigen, mit denen man gar nicht rechnet. In diesem Falle gibt es eine feine EP zum kostenlosen Download, die besonders die Fans des Underground New Waves der 80er Jahre sehr erfreuen wird.

Die Rede ist vom Szenehit The Cabinet der britischen New Waver Das Kabinette.Und wer beschenkt uns? Die Band EGOamp, die diesen absoluten Szenehit der 80er Jahre gekonnt covern. Zusätzlich aufgewertet wird die EP durch Remixe des Klassikers durch Künstler aus Russland, Frankreich, Argentinien, Spanien und Frankreich. Neben den verschiedenen Interpretationen sind als Vorboten auf das kommende Album Remixe der Songs Egomanic Manicas und The Camera enthalten. Das Album wird den Namen  Welcome to the Cabinet tragen und soll im Frühjahr 2011 erscheinen. Dort werden dann mit einem Schuß (Selbest)Ironie, die sich auch durch das optische Erscheingsbild der beiden Musiker belegen läßt, die unterschiedlichsten Dinge themaisiert: Es geht zum Beispiel um Einsamkeit, Vergeltung und insbesondere um den Stummfilm zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Man darf also gespannt sein auf dieses Debutalbum.

EGOamp kommt aus Deutschland und seine Mitglieder hören auf so klangvollen Namen wie Asmodi Caligari und Cesare Insomnia. Die nun vorliegenden EP des Duos kann als Homage an die Stummfilmzeit verstanden werden, bei der ihre Liebe zur New Wave Musik der 80er Jahre zum Tragen kommt. Die beiden Herren von EGOamp sind jedoch keine reinen Studiomusiker. Auch Live-Auftritte stehen auf dem Proramm. Dann wird das Duo zum Quartett und durch Jane Overnight (Gesang und Perkussion) und Soundtüftler Chris Castle (Sounds) als verstärkt.

Anbei zum Genießen das Video des Originals, einem Song der dieses Jahr schon in den TOP50 der Last.fm-Gruppe von radio-shadowplay platziert war und damit deren guten Musikgeschmack belegt.,Wer sich ebenfalls dazu berufen fühlt, seinen Musikgeschmack bei den TOP50 einzubringen, der ist herzlich dazu aufgefordert unserer Gemeinschaft auf Last.fm beizutreten.


Das Kabinett - The Cabinet

(TPPPT) The Punk Post Punk Tribe | Myspace Music Videos


Zum Vergleich mit dem Original könnt ihr Euch mit nachfolgendem Link die EP The Cabinet von EGOamp kostenlos herunterladen.

Kostenloser mp3-Download "The Cabinet EP von EGOamp"

Link "EGOamp bei MySpace"

Sonntag, 19. Dezember 2010

Céleste Noir - Reminiszenz an die 80er Jahre

 Es ist manchmal schon merkwürdig: Während ich früher eifrig nach guter, nichtkommerzieller Musik suchen mußte, so kommt es in letzter Zeit immer häufiger vor, daß sie mich findet. Ich muß nur wachsam sein und zupacken, wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt. Das sind sicherlich die positiven Randerscheinungen, die sich aus meinen (in letzter Zeit leider etwas zu kurz gekommenen) Aktivitäten mit radio-shadowplay und dem zugehörigen Musikblog Darklands ergeben.

Ohne radio-shadowplay und Darklands wäre mir - und damit vielleicht auch euch - sicherlich Céleste Noir durchgegangen. Zum Glück ist dies nicht der Fall, denn die Band aus Nordrhein-Westfalen bietet empfehlenswerten Synthpop. Dabei reicht die Bandbreite von extrem tanzbaren Songs mit treibenden Keyboardmelodien bis hin zur ruhigeren Synthie-Ballade. Der Sound ist eng an die 80er Jahre angelegt und die Musikstücke teilweise recht komplex arrangiert. Neben dem für eine "Pop and Wave" Band charakteristischen Keykoardsounds, für die sich Markus Korbas verantwortlich zeigt, werden die Songs allesamt durch die - für das Genre typische - eher kühl (in den 80ern sagte man dazu wohl cool) und unnahbar wirkende Gesangsstimme von Carsten Grünewald geprägt. Warum die Band selber ihre Musik allerdings als "Horrorpop" bezeichnet ist mit allerdings volkommen unklar.

Wer jetzt denkt, daß Céleste Noir - was ich mit meinem Schulfranzösisch in etwa mit "himmlisch schwarz" übersetzen würde (was aber nicht unbedingt rictig sein muß...) - Neulinge im Musikgeschäft sind, der liegt falsch. Die Band gibt es schon seit 2001, damals noch als Trio. Nach dem Ausscheiden von Frank Leonhardt im Jahre 2007 werden die beiden anderen Gründungsmitglieder inzwischen wieder durch einen dritten Musiker ergänzt, was vor allen Dingen bei Live-Auftritten positiv ins Gewicht fällt.

Leider ist es seit 2008 etwas ruig um die Band geworden. Zumindest was die Veröffentlichungen angeht. Vor gut 2 Jahren ist nämlich die derzeit letze Scheibe, die den Namen So called Paradise trägt, entstanden. Wenn man Céleste Noir Glauben schenken darf, dann gibt es Anfang 2011 zumindest teilweise neuen Stoff für das empfängliche Ohr des geneigten Musikliebhabers (wow, was für eine Formulierung :)). Bis dahin soll dann bekanntes Material neu überarbeitet sein. Aber auch ganz  neue Songs sollen enthalten sein. Ich bin jedenfalls sehr gespannt. Um uns bis dahin ein wenig die Zeit zu verkürzen habe ich unten zwei ältere Songs von Céleste Noir zum freien Download beigefügt und einen Verweis auf ihre Homepage und ihre MySpace-Seite platziert.. Viel Spaß beim Stöbern und Hören.

Kostenloser mp3Download "Pushed Down (Full Version 2005)"

Kostenloser mp3-Download "Electrified (2006)"

Link "Homepage von Céleste Noir" (hier gibt es weitere kosenlose mp3)

Link "Céleste Noir bei myspace"

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Schönheit des Monats "November 2010"

radio-shadowplay vergibt seit Februar 2010 einmal im Monat die Auszeichnung "Schönheit des Monats". Dabei kann es sich bei der Schönheit um eine neue Single oder ein neues Album handeln. Es ist aber auch möglich, daß aus bestimmten Gründen ein Künstler ohne aktuelle Veröffentlichung oder ein schon länger veröffentlichtes Werk Berücksichtigung finden.



Diesmal hat sich ein Album durchgesetzt, welches schon knapp 3 Monate alt ist. Die Schönheit im Monat März heißt Storm und kommt von Pink Turns Bluse. Damit setzten sic die wavigen Post-Punker ganz knapp gegen das neue Album der I Like Trains durch. Es war wirklich eine reine Bauchentscheidung zwischen zwei wirklich tollen Alben, die ich wirklich jedem nur empfehlen kann. Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von Pink Turns Blue war die Freude über die Rückkehr der Band zu alter Klasse. Wenn man Storm hört, so scheint es fast, als wäre das Album direkter Nachfoger von If two worlds kiss bzw. Meta. Also unbedingt anhören, falls noch niicht geschehen.

Info's zu der aktuellen Schönheit des Monats und über die vorrangegangenen Schönheiten findet ihr hier:

Link "Posts bei Darklands über Pink Turns Blue"

Link "Historie der Schönheiten des Monats (seit Februar 2010)"

Link "Kategorie Schönheit des Monats bei darkerradio (als Gastautor)"

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