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Freitag, 26. November 2010

Pink Turns Blue - Zurück zu den Ursprüngen

Eigentlich hatte ich nicht mehr damit gerechnet, daß die Band, die mich wie keine andere Band gegen Ende der 80er Jahre mit einer explosiven Mischung aus Post-Punk und New Wave begeisterte, nochmal auf hohem Niveau zurückkommen würden. Pink Turns Blue haben mich eines Besseren belehrt. Zum Glück!

Oh, wie habe ich sie geliebt! Die beiden Debut-Scheiben If two worlds kiss und Meta. Von eiem Freund auf Kassette gebannt, hatte diese für Wochen einen Stammplatz in meinem Kassettenrecorder. Mir lief jedesmal ein wohliger Schauer über den Rücken, wenn ich diesen dunklen treibenden Sound der Musik von Pink Turns Blue hörte und dazu die prägnante, einzigartige Stimme von  Mic Jowler. Meine Liebe zu der Band, die ihe Wurzeln in Köln hat, befand sich auf dem Zenit, als auf dem Longplayer Aerdt mein absoluter Lieblingssong Catholic Sunday erschien. Danach kühlte sie mit jedem neuen Album mehr ab.

Die Tatsache, daß Thomas Elbern sich von der Band abwendete (und sich seinem Projekt Escape with Romeo widmete) und die damit einhergehende veränderte musikalische Ausrichtung (weg vom treibenden Post-Punk / New Wave und hin zu schwerer zugänglicheren Songstrukturen) mögen Gründe gewesen sein, warum ich mein Interesse an dieser deutschen Ausnahmeband, die für mich immer etwas Geheimnisvolles umgab, in diesen Jahren verloren hatte.

Eine geheimnisvolle Aura umgibt Pink Turns Blue immer noch. Obwohl es die Band seit Mitte der 80er Jahre - mit einer Unterbrechung von 1995 bis 2003  - gibt, findet man kaum Bilder auf denen die komplette Band gemeinsam abgebildet ist; Videos habe ich gar keine gefunden. Dafür gibt es in diesem Jahr seit dem Sommer ein neues Album. Auch wenn die Veröffentlichung schon einige Monate her ist, möche ich es euch nicht vorenhalten. Es ist das nunmehr dritte Album nachdem Pink Tuns Blue im Jahre 2003 wieder zum Leben erweckt wurden. Es trägt den Namen Storm und ist das Beste, was ich seit den Anfangstagen der Band gegen Ende der 80er Jahre von ihr gehört habe. Meiner Meinung nach übertrifft es die beiden Alben Phönix (2005) und Ghost (2007), die bisher nach der Wiedervereinigung der Band im Jahre 2003 veröffentlicht wurden. Dazu muß erwähnt werden, daß diese beiden Alben schon um Längn besser waren, als die Veröffentlichungen zwischen dem Ausscheiden Eberns und der vorrübergehenden Auflösung der Band.

Nach der Veröffentlichung von Storm kann man nun wirklich getrost behaupten: Pink Turns Blue are back - back to the roots! Dunkel, melancholisch und direkt kommen die Songs des neuen Albums rüber. Die Symbiose zwischen der chaismaischen Stimme Mic Jogwer, dem unverwechselbaren sägenden Gitarrensound und einem trocken treibenden Schlagzeugrythmus funktioniert wieder. So verwundert es überhaupt nicht, daß Pink Turns Blue auch international (u.a. Konzerte in Barcelona und Madrid) gefragt und auch in Deutschland wieder zur nationalen Szenegröße (Headliner beim diesjährigen Wave Gothic Treffen in  Leipzig) aufgestiegen sind.



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