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Donnerstag, 18. November 2010

i am poet. - Irgendwo zwischen Ben Folds, Joe Jackson und ... ganz viel Poesie

Zugegeben, obwohl ich schon einiges Positives über i am poet. alias Maximilian Hohenstatt gelesen hatte, wäre aus verschiedenen Gründen, die allesamt nichts mit der Qualität der Musik zu tun haben, nichts aus einem Beitrag hier bei Darklands geworden.

Nur der Eigeninitiative des Musikers ist es zu verdanken, daß es anders gekommen ist. Dafür bin ich ihm sehr dankbar, denn so hat er mich zum einen davor bewahrt, diese wunderschöne EP zu übersehen und es zeigt zum anderen gleichzeitig auf, daß Musiker,deren Musik der musikalischen Ausrichtung von Darklands entsprechen, gerne aktiv auf mich zukommen können, um sich für einen Support in Wort (bei Darklands) und/oder Ton (bei radio-shadowplay) zu empfehlen.


Wenn man sich der im September diesen Jahres erschienenen Debut-EP  Phonological von i am poet. zuwendet, dann wird der musikalische Bezug zu radio-shadowplay und Darklands schnell klar: es handelt sich hier um melancholische, teilweise sogar etwas düstere Popsongs mit leichten Waveansätzen in Singer / Songwriter-Manier. Dabei hat mich der Gesang sofort ein wenig an den von Joe Jackson erinnert, während die Musik - nicht zuleztzt wegen der Präsenz des Klaviers - Parallelen zu den Songs von Ben Folds besitzt. Als Hörprobe habe ich alle Songs der EP beigefügt, darunter auch der Song Sleep well , der in diesem Monat eine der Neuvorstellungen der Gipfelstürmer-Charts bei radio-shadowplay ist:

phonological. by iampoet

Bittet man den Künstler, seine Musik selber zu beschreiben, so tut er es wie folgt: "Hier fusionieren Moderne und Klassik, Digital und Analog, Poesie und Melodie.“ Fusionieren ist dabei wirklich der passende Ausdruck. Die Songs, die i am poet. darbietet, weisen trotz ihrer Komplexität eine große Dichte auf und sind in sich schlüssig. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, daß es sich bei Phonological um ein im heimischen Keller aufgenommenes Erstlingswerk handelt.

Bemerkenswert ist natürlich auch der eher ungewöhnliche, aber sicherlich mit Bedacht gewählte Projektname: i am poet. : alle Wörter sind kleingeschrieben und am Ende steht ein Punkt, kein Ausrufezeichen. Für mich impliziert das bei aller Zurückhaltung eine Entschlossenheit des Musikers, die keinen Raum für große Spekulationen zuläßt - "ich bin Poet" Noch Fragen?
So, nun geht hin, hört euch die Songs an, ladet sie herunter (Link zum freien Download ist beigefügt) und erzählt allen davon, die gute Musik mit Tiefgang zu schätzen wissen, denn Poeten gibt es heute viel zu selten. Hier habt ihr einen!

Link "i am poet. bei MySpace"

Kostenloser mp3-Download "Phonological" (Debut-EP)

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