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Samstag, 7. August 2010

DV8 2010 - EIn Festivalbericht (Teil 2)

Nachfolgende der zweite von insgesamt drei Teilen des Festivalberichts vom diesjährigen DV8Fest in York / England. Verfasser ist Jens, den ihr schon von einigen Posts bei Darklands kennt und der im Folgenden vom zweiten Tag berichtet:

Samstag war dann Zeit für einen Stadtbummel. York ist auch aus touristischer Sicht eine Reise wert, wenn man den historischen Charakter zu schätzen weiß, den die Stadt im Bereich innerhalb der Stadtmauer bietet. Mit dem York Minster gibt es hier eine der größten gotischen Kathedralen nördlich der Alpen. Und auch sonst sind viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken.
Die beste Entdeckung war aber, dass bei der Rückkehr ins Hotel unser Gepäck endlich angekommen war und somit dem weiteren Verlauf unseres Kurztrips nichts mehr im Wege stand.
Die Opener Glass haben wir noch verpasst, aber zu Luxury Stranger waren wir rechtzeitig im Duchess angekommen. Sänger Simon York hatte sein Gesicht weiß geschminkt und einen schwarzen Streifen Schminke über die Augenpartie gelegt. Sah interessant aus, insbesondere, als der Schweiß alles zerlaufen ließ. Anfangs hatte mich der energetische Post-Punk gut im Griff, aber dann zog sich das doch etwas und der Vorabend sowie Shopping/Sightseeing des Tages forderten Tribut. Also erst mal in einen der Sessel gesetzt, die in der Peripherie des Saales zum Ausruhen einluden.

Der allerletzte Auftritt der Screaming Banshee Aircrew mobilisierte dann einige Leute und es wurde voller vor der Bühne. Gut, dass ich diesen Sessel hatte – ich konnte mit denen überhaupt nichts anfangen.

Während ich da so saß, lungerten ein paar Plätze weiter einige „junge Leute“ rum, bei denen ich mir nicht sicher war, ob an die schon Alkohol ausgeschenkt werden darf... Auf jeden Fall machten sie einen obercoolen Eindruck. Ein paar Minuten später waren sie dann auf der Bühne, die NME Lieblinge R O M A N C E. Voilà, hier kam das unerwartete Highlight des Festivals! Glamour-Post-Punk nennen das einige berufenere Musikschreiberlinge. Passt.

Großartig auf jeden Fall der Sänger, der die komplette Enzyklopädie der Rockstarposen schon heute auswendig kann! Und dann diese niedliche Bassistin, die so dermaßen cool war, dass ich sie nicht einmal habe lächeln sehen. (Meine Begleitung berichtete von einem Lächeln, aber das ist auf keinem der 44 R O M A N C E Bilder dokumentiert.)
Bisher mag sich das vielleicht alles nach einer ausschließlich schönen Verpackung anhören, aber dem ist überhaupt nicht so. Die machen auch noch richtig gute Musik und das Gesamtpaket stimmt einfach. Im Vorfeld des DV8 waren R O M A N C E anscheinend recht nervös, angesichts des zu erwartenden Old-School-Goth Publikums, und einige aus der Menge hatten wohl auch locker das Alter der Eltern der Bandmitglieder erreicht, aber das machte nichts. Sie haben den Saal gerockt und kamen beim Publikum sehr gut an. Jetzt noch mal was anderes veröffentlichen als limitierte 7“ Vinyl Scheiben und dann wird das schon.

Die Pagan Goth Rocker von Inkubus Sukkubus wurden danach sehr herzlich aufgenommen und legten energiegeladen los. Was bei Sängerin Candia Ridley bedeutet, dass ich kein einziges akzeptables Foto schießen konnte, so wirbelte sie über die Bühne. Ich empfinde Inkubus Sukkubus auf Dauer als etwas zu repetitiv, daher gingen wir nach ein paar Stücken mal raus, um etwas zu essen.

Rechtzeitig zu Wayne Hussey waren wir wieder im Saal. Die Menge begrüßte den Meister euphorisch und konnte ihn bei den Weisen aus dem Hause The Mission auch sehr textsicher begleiten. Für mich war das aber alles nix – ich will Stromgitarren hören!
Die Sessel leisteten hier wieder hervorragende Dienste bis zum Ende des Konzerts. Das endete mit minutenlangen Deliverance Gesängen des Publikums, aber Wayne kam nicht mehr für eine Zugabe raus. Der DJ erbarmte sich dann und brachte Deliverance aus der Konserve.

Die folgende Disco haben wir großzügig ausgelassen, als sofort das samstägliche Partyvolk eintraf und sich die Musik doch reichlich jenseits meiner Geschmacksgrenzen bewegte. Machte aber nichts – Sonntag stand uns ja noch bevor.

... und der dritte (und letzte Teil) dieses wirklich gelungenen Berichtes von Jens folgt in Kürze !!!
 Anbei noch einige interessante Links:

Link "DV8 2010 - Ein Festivalbericht (Teil 1)"

Link "Schwarze Zone" (Jens bei MySpace)

Link "DV8 Fest"

Link "The Wrong Time - Luxury Stranger" (kostenloser mp3-Download)

Link "Playlist DV8 (2. Tag)" (mit Songs von Bands des 2. Tages)

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