Social Icons

twitterfacebookgoogle pluslinkedinrss feedemail

Dienstag, 31. August 2010

This Co. - New Wave der gehobenen Sorte aus Chile

Ich gebe es offen und ehrlich zu: Ich kann nicht genug von meiner Lieblingsband The Cure bekommen. Meine Liebe zu ihrer Musik, geht sogar soweit, daß ich keine Band auslassen kann, die auch nur ansatzweise den Stil von Robert Smith und Co. mit ihren Songs treffen. Das gilt im Besonderen dann, wenn es sich um den Sound geht, den The Cure in den 80er Jahren dargeboten haben.

Eine solche Band mit starker Affinitäten zu The Cure ist die Formation This Co. aus Chile. Zu der aktuellen Besetzung der ursprünglich unter dem Namen Macanudo as a duel of guitars and electronic bases gegründeten Formation gehören Jorge Christie (Geang, Gitarre), Nicolás Rebolledo (Gitarre, Keyboards), Omar van der Wyngard (Schlagzeug) und Carlos Vergara (Gesang, Bass).

In der Musik von This Co. finden sich Elemente des Post-Punk, aber vor allen Dingen ganz viele New Wave Anleihen. Treibende Bassläufe treffen auf markante Keyboardsequenzen und das Ganze wird getragen von einem Gesang in bester New Wave Manier. Deutliche Parallelen zu The Cure, doch ist den Chilenen ihre Eigenständigkeit nicht abzusprechen. Sie sind weit mehr als ein Plagiat. Zu groß sind bei den Gemeinsamkeiten auch die Unterschiede. So gibt es zum Beispiel Sänger, deren Stimme weitaus näher an die von Robert Smith kommt. Aber solche Unterschiede machen - zumindest für mich - eine solche Band ja gerade so interessant.

Während This Co. bis 2007 noch auf heimischen Bühnen vor Fans der lokalen Szene spielte, tourte die Band zwei Jahre später dann schon durch Europa. So konnte man sie beispielsweise in Deutschland in den Städten Berlin und Weimar sehen. Dazwischen brachte This Co. 2008 das unbetitelte Debutalbum heraus, zu dem es auch ein offizielles Video zu dem Track As you know gibt. Derzeit arbeitet die Band an neuem Material für ihr zweites Album.




Um sich bis zum Erscheinen des neuen Werkes von This Co.die Wartezeit zu verkürzen, empfehle ich das Debutalbum wärmstens. Das gibt es freundlicherweise zum kostenlosen Download.


Link "This Co. bei MySpace"

Link"Album-Download: Untitled"


Übrigens: Entdeckt habe ich This Co. bei einem Artikel im Blog Schallgrenzen. In diesem Zusammenhang möchte ich gerne erwähnen, daß das Netzwerk von Darklands langsam aber sicher wächst. Zumindest werden sehr von mir geschätzten Webseiten bzw. Musikblogs, wie zum Beispiel Darkerradio, Coast is Clear oder die oben schon erwähnten Schallgrenzen allmählich auf Darklands aufmerksam. So hat Darkerradio einen bei Darklands erschienenen Artikel über Motorama auf ihren Seiten veröffentlicht, Coast is Clear verweist in einem Artikel über The Wars drauf, die Band über Darklands kennengelernt zu haben und bei Schallgrenzen wird der Musikblog Darklands positiv erwähnt

Na, wenn das kein Ansporn ist so weiterzumachen wie bisher und euch auch in Zukunft junge unbekannte oder unterbewertete Bands zu präsentieren, die es wert sind entdeckt zu werden. Ich freue mich jedenfalls über diese positive Resonanz und möchte mich dafür an dieser Stelle bei allen bedanken, die regelmäßig bei Darklands vorbeischauen.

Samstag, 28. August 2010

Legion - UK Gothic-Rock in der Tradition von The Mission

Veröffentlichungen auf afmusic sind in der Regel schon Grund genug, um dies hier auf Darklands mit einem Post zu würdigen. Wenn es sich dabei zudem um eine Band handelt, die das Erbe der britischen Legende The Mission antreten können, dann muß ich euch einfach mehr davon erzählen.

Die Rede ist von Legion, deren Ursprünge auf das Jahr 2007 zurückgehen. Damals entschlossen sich 3 Jungs aus Hampshire / UK - wie schon so viele Bands vor ihnen - aus tiefer Liebe zur Musik ihrer Teenagerzeit, eine Band zu gründen.
Inzwischen ist Legion in Leeds beheimatet und besteht derzeit aus den beiden Gründungsmitgliedern Rob Maisey (Gesang) und Charles Shelley (Keybords), sowie Natya Raskolnikov (Gitarre). Verstärkt wird das Trio durch den - insbesondere bei Musikgruppen dieses Genre - sehr beliebten Drum-Computer. Seit Ende letzen Jahres hat die Band das Ausscheiden ihres Bassisten Tim Sinister zu verkraften, dessen intensives Bass-Spiel - neben dem unnachgiebig treibenden Rythmus der Drum-Maschiene - bisher ein Markenzeichen von Legion darstellte.

Insgesamt gesehen, ist die Musik von Legion eng angelehnt an den düsteren Rock, den beispielsweise auch The Mission dargeboten haben. An verschiedenen Stellen wird in diesem Zusammenhang auch die Bezeichnung UK Goth verwendet. Die Stimme des Sängers Rob Maisey erinnert mich darüber hinaus an Paul Cuska, den Sänger der Dak Wave / Gothic Band Kiss the Blade. Trotz dieser Affinitäten entwickeln Legion aber durchaus ihren eigenen Stil. Anhänger von melodischen, tanzbaren Gitarrenkompositionen werden an den Songs von Legion auf jede Fall ihre wahre Freude haben.



2009 tourte Legion ausgiebig durch das gesamte Vereinigte Königsreich und gab Konzerte u.a. mit The Last Dance, Vendemmian, Inkubus Sukkubus, Rhombus und The Eden House. Die Debüt-CD The Hereafter EP erschien im Januar 2010, gefolgt von der 3 Titel umfassenden EP A Fleeting Glimpse, die im Juli 2010 ebenfalls auf CD veröffentlicht wurde. Beide EPs sind seit gestern (27.08.2010) bei afmusic digital wiederveröffentlicht worden. Ab Ende September diesen Jahres wird von A Fleeting Glimpse dann auch in Deutschland eine CD Version erhältlich sein.


Link "Legion bei MySpace"

Link "Webseite von Legion"

Sonntag, 22. August 2010

Lotus Feed - Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

Im Zeitalter des Internet vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht eine neue gute Band für sich entdecken kann - wenn man nur will. Seltener ist schon, daß sie quasi vor der eigenen Haustüre beheimatet ist, wenn man zwischen Köln und Aachen diesen Bezug wählen darf. Noch seltener ist es darüber hinaus, daß es darüber hinaus eine Band ist, deren Ursprünge schon mehr als 10 Jahre zurückliegen. 

Aber es kommt vor. Das zeigt das Beispiel der im Jahre 1995 gegründeten Formation Lotus Feed. Nach mehreren Umbesetzungen besteht das Quartett seit 2009 aus den beiden Gründungsmitgliedern Alex (Gesang) und David (Schlagzeug), sowie aus Marten (Gitarre) und Lars (Bass).
Bisher war die Band nur in der lokalen Musikszene ein Begriff und das vor allen Dingen aufgrund ihrer zahlreichen Konzerte in der Region. Nun aber schickt sie sich an, auch die Welt außerhalb Kölns mit ihrer Musik zu beglücken. Sie ist vor allen Dingen von Bands beeinflußt, mit denen die vier Bandmitglieder musikalisch groß geworden sind. Joy Division, The Cure, Bauhaus und Killing Joke sind die Referenzen, welche die Band in diesem Zusammenhang angibt. So ist es dann auch nicht verwunderlich, daß die Musik von Lotus Feed eine gelungene Mischung aus Post-Punk und New Wave Elementen darstellt, welche dann in einer eher rockigen Ausrichtung dargeboten wird.

Derzeit arbeiten Lotus Feed an ihrem Debutalbum, welches im Herbst erscheinen soll. Die Wartezeit bis dahin läßt sich vortrefflich mit ihrer 6 Tracks umfassenden EP A Savage Breath Within Our Lives überbrücken, die freundlicherweise zum freien Download zur Verfügung steht.


Link "Lotus Feed bei MySpace"

Link "A Savage Breath Within Our Lives" (EP zum freien Download bei bandcamp)

An dieser Stelle sei Dedel, der hier mal wieder seinen Spürsinn für musikalische Leckerbissen bewiesen hat, für den Tipp gedankt!

Freitag, 20. August 2010

Merciful Nuns - God Aeon II ist die zweite Auskopplug aus dem Debutalbum Lib.1

Vor gut 4 Moaten habe ich an dieser Stelle die Merciful Nuns, das neue Projekt des ehemaligen Garden of Delight - Frontmannes Arthaud Seth, vorgestellt. Jetzt erscheint die zweite Auskopplug aus dem Debutalbum Lib.1

Der Song heißt God Aeon II und kommt wesentlich getragener daher, als die erste Single Body of Light. Immer noch - wie nicht anders bei Arthaud Seth zu erwarten - ist es unverkennbar Goth-Musik der alten Schule, was da an unsere Ohren dringt. Mir persönlich hat der deutlich dynamischere, ja sogar agressivere Stil der ersten Auskopplung viel besser gefallen. Aber urteilt selber. Beigefügt ist God Aeon II als freier Download, den die Band gegen Angabe der Mailadresse zur Verfügung stellt. Übrigens: Am 14. November sind die Merciful Nuns live in Berlin zu sehen.

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen noch zwei Anmerkungen in eigener Sache zu machen: Inwischen ist das Bandverzeichnis, in dem alle Bands aus den Playlisten von radio-shadowplay enthalten sind, wieder mal aktuallisiert worden, Natürlich werdet ihr dort auch die Merciful Nuns finden. Genauso wie ihr es bald unter dem Reiter Index werden könnt. Die Seite ist derzeit allerdings noch im Aufbau begriffen und wird nach und nach alphabetisch sortiert die Links zu allen Posts, die bei Darklands erschienen sind, enthalten. Das soll euch in Zukunft die Suche erleichtern, falls ihr mal Informationen zu bestimmten Bands oder Events suchen solltet. Wenn ich es richtig überblicke, dann sind die Merciful Nuns mit The Blacklist, The Arctic Flow und Churchhill Garden in feiner Gesellschaft der Bands, die bei Darklands inwischen auf mehr als einen Post verweisen können.
Beim Index nicht enthalten sind vorerst die Beiträge zu den Sendungen Gipfelstürmer, Members Only sowie Lang und Breit, welche eigene Seiten in diesem Blog besitzen.

Link "Merciful Nuns bei MySpace"

Link "mp3-Dowload: God Aeon II" (gegen Angabe der Mail-Adresse)

Link "Bandverzeichnis" (bei Darklands)

Link "Index" (bei Darklands - Seite ist noch im Aufbau)

Mittwoch, 18. August 2010

DV8 2010 - EIn Festivalbericht (Teil 3)

Anbei der dritte und damit letzte Teil des Festivalberichts vom diesjährigen DV8Fest in York / England. Verfasser ist Jens, dem an dieser Stelle nochmal herzlich gedankt sei für diese wirklich großartige und lesenswerte Berichterstattung, auf die ich gerne auch in Zukunft gerne zählen würde. 

... Auch in einer recht großen Stadt wie York schließen die meisten Geschäfte in der Innenstadt täglich zwischen 17h und 18h. Dennoch ist hier nicht das Paradies der Beschäftigten im Einzelhandel, da dafür Sonntags ebenfalls geöffnet ist. So konnten wir uns tagsüber bei milden 21º C wieder dem Shopping und Sightseeing widmen.
Abends wollte meine Begleiterin zu Joolz ins Stereo, während ich unbedingt noch zwei Bands im Duchess sehen musste. Ich bin aber vorher noch mit ins Stereo, um die Location zu begutachten, da ich wissen wollte, ob es später bei Nosferatu noch Platz für mich geben würde. Gefühlte 40º C und geschätzte doppelte Wohnzimmergröße hinterließen einen etwas zwiespältigen Eindruck und so plante ich für meine Rückkehr ins Stereo recht zeitig aufzubrechen.

Zurück im Duchess fingen gerade Rhombus an, die bei mir erst mit dem diesjährigen Album Open the Sky auf dem Radar erschienen sind. Sehr schöner traditioneller Goth mit weiblichen und männlichen Vocals. Zwischen den Stücken erheiterte Sänger Edward Grassby das Volk mit launigen Ansagen und an seinem Mikroständer hing eine Graf Zahl Puppe, die ich gerne mitgenommen hätte. Sehr schönes Konzert, das mir irgendwie zu kurz vorkam. Aber so ein Festivalzeitplan will ja halbwegs eingehalten werden und ich konnte nun wirklich keine Verzögerungen brauchen, bei meinem noch ausstehenden Bühnenwechsel.


Erst war aber noch Pretentious, Moi? dran. Tim Chandler werkelt schon ziemlich lange an diesem Projekt und die wenigen Demos und Compilationbeiträge, die bisher erhältlich waren, haben Lust auf mehr gemacht. Auf dem DV8 konnte ich  endlich das selbstbetitelte Album kaufen, welches die meisten bisher bekannten Stücke sowie einige gänzlich neue enthält. Auch bei diesem Konzert galt: Publikum gut drauf, Band gut drauf. Leider konnte ich Pretentious, Moi? nicht bis zum Ende verfolgen, da Nosferatu im Stereo rief.

Im Stereo war es nicht kälter geworden und mein Eilmarsch trug auch nicht gerade zur Abkühlung bei. Zu spät war ich jedenfalls nicht. Ed Tudor Pole spielte gerade sein letztes Stück: Swords Of A Thousand Men, den bekanntesten Hit seiner Band Ten Pole Tudor. Hier trat er aber solo mit Akustikgitarre auf.

Und dann ging es los mit Nosferatu. Dachten wir wenigstens. Bis Ed Tudor Pole begleitet von den Nosferatu Musikern noch einmal  Swords Of A Thousand Men intonierte – jetzt mit voller Instrumentierung. Immer wieder ein Lied zum Mitgröhlen.
Etwas nervig fand ich es schon, dass Nosferatu nicht mit all den anderen Goth Rockern im Duchess auftrat, aber dass es in diesem winzigen Stereo noch nicht einmal annähernd voll war und ich jeden Gast mit Handschlag hätte begrüssen können, wundert mich bis heute. (Wenn das NBA nicht gewesen wäre, hätte ich mir vielleicht sogar alle Namen der Zuschauer merken können...)
Wenigstens war ordentlich Platz zum Tanzen und mit Darkness Brings, Witching Hour und The Wiccaman gab es echte Highlights zu feiern. Für uns auf jeden Fall musikalisch ein würdiger Abschluß eines tollen Festivals. So viel gute Goth Bands bekommt man derartig komprimiert nirgends zu sehen. Toll!

Da unser Flieger erst Montagabend ging, konnten wir zum Abschluss noch die Party im Duchess mitnehmen und wurden diesmal auch nicht durch allzu seltsame Musik und Menschen irritiert.


DV8 2011? Wir wären dabei.


Link "DV8 2010 - Ein Festivalbericht (Teil 1)"

Link "DV8 2010 - Ein Festivalbericht (Teil 2)"

Link "Schwarze Zone" (Jens bei MySpace)

Link "DV8 Fest"

Link "Playlist DV8 (3. Tag)" (mit Songs von Bands des 3. Tages)

Dienstag, 17. August 2010

Uni_Form - Dunkle Klänge aus dem meistens sonnigen Portugal

Im Zuge des noch immer andauernden Post-Punk Revivals müssen Joy Division für viele Vergleiche herhalten, wenn junge Bands dieses Genres charakterisiert werden. Oft handelt es sich dabei um sehr konstruierte Gemeinsamkeiten. Aber eben nicht immer.

Eine Ausahme bildet da zum Beispiel das Quartett Uni_Form aus Lissabon / Portugal, dessen Ursprünge auf das Jahr 2006 zurückgehen. Insbesondere auf ihrer 2008 erschienenen selbstbetitelten EP erinnern der Bass-lastige Sound zusammen mit den treibenden Gitarrenlinien an die genialen Spielkünste eines Peter Hook und eines Bernard Sumner. Darüber hinaus schafft es Billy alias Vox Machina, wie sich der Sänger der Portugiesen auch nennt - zumindest bei einigen Songs - eine beängstigende Nähe zu der Stimme von Ian Curtis zu erreichen, so daß man fast glauben möchte, der Freitod des Joy Division Sängers sei nur ein böser Traum und daß er sich gerade aufmacht vom sonnigen Portugal aus mit einer jungen Band die Clubs dieser Welt zu rocken und im Sturm zu erobern.

Bei den Songs des in diesem Jahr erschienenen Debutalbum Mirrors bleiben zwar noch einige Paralleln zu Joy Division bestehen, aber nun sind es vielmehr die Vertreter der zweiten Generation des Post-Punk, die als Referenzen für den Sound von Uni_Form herhalten, wie zum Beispiel Editors, Interpol, Motorama und vor allen Dingen Romance aus Seattle.




Interessanterweise sieht sich die Band selber keinem bestimmten Genre zugehörig und gibt noch einige weitere interessante Bands an, von denen sie sich in irgendeiner Art und Weise beinflußt füllen. Am wenigsten nachvollziehbar sind für mich dabei - zumindest auf dem ersten Blick - Vergleiche zu A Perfect Circle oder Tool.

Referenzen hin und Schubladen her - die Songs von Uni_Form kommen allesamt sehr intensiv, emotional und düster rüber. Kein Wunder, wenn die Band selber behauptet ihre Musik klinge wie "SOUNDS FROM THE MOST DEEP DARK SIDE OF OUR LIGHTNING HEARTS AND BRIGHT SOULS...". Dem ist Nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht noch die Information, daß die Bandmitglieder zum Teil an weiteren Projekten (mit)arbeiten, die ebenfalls sehr hörenswert sind. Verweise zu diesen Projekten (umbigu, deadboy und voxmachina) könnt ihr auf der MySpace-Seite der Band finden.

Link "Uni_Form bei MySpace"

Link "mp3-Download: 16 Years In Hell" (von EP)

Link "mp3-Download: Shadows" (von Mirrors)

Samstag, 14. August 2010

Aeon Sable - Ihr Debutalbum Per Aspera Ad Astra ist wie guter Rotwein ...

Manchmal ist für mich Musik wie guter Rotwein - sie braucht etwas Zeit um ihre volle Schönheit entfalten zu können.

So ist es mir jedenfalls bei dem in Eigenregie produzierten Debutalbum von Aeon Sable ergangen. Am Anfang wenig von mir beachtet, doch wenn der ipod in den letzten Wochen unbekannte Songs spielte, die mich auf irgendeine Weise berührten, dann waren es immer Lieder von Per Aspera Ad Astra , wie das Album des deutschen Duos heißt. Das heißt frei übersetzt soviel wie "durch die Mühe zu den Sternen" ... und das stimmmt auch. Man muß sich dieses Album erarbeiten. Es erschließt sich dem Hörer bestimmt nicht beim ersten Durchlauf, sondern kostet schon ein wenig Aufwand, bis man es verstanden hat. Aber dann strahlt es eine Stimmung aus wie ein klarer Sternenkimmel in dunkler Nacht. Jeder kann nachvollziehen, wie schön dieser Anblick ist, wenn man sich darauf einläßt.

Stilistisch läßt sich das Album schwer einordnen. Es enthält zu viele Facetten und Details, die es alle Wert sind, entdeckt zu werden. Sicherlich liegt man nicht falsch, ihre Musik als melancholisch, spährisch und düster zu bezeichnen. Oft fühle mich an The Sisters of Mercy, The Fields of the Nephilim oder aber wie bei At The Edge Of The World an die alten The Cure erinnert. Als ich den dunklen Basslauf des Songs zum ersten Mal hörte, dachte ich, daß auf Pornography ein Track enthalten ist, den ich bisher noch nicht kannte.

All diese Ähnlichkeiten zu bekannten Szenegrößen sind aber immer nur in Ansätzen vorhanden. Aus diesen entwickelt sich stets ein eigenständiger Song. Man hat das Gefühl, daß jede einzelnen Note genau dahin gehört, wo sie jetzt steht ... und daß es kein einfacher Schaffensprozess war, der sich aber gelohnt war (wobei wir mal wieder bei der Mühe und den Sternen wären).

Bei der Schönheit der Musik darf man aber nicht vergessen auch auf die Texte zu achten, die teilweise schon heftig sind. So wird im Song Monument zum Beispiel beschrieben, wie sich ein Betrogener selbst kastriert, um seine Frau für ihr Handeln zu bestrafen.

Also ich kann euch Per Aspera Ad Astra nur ans Herz legen und empfehlen, nicht nach dem ersten Hören aufzugeben, sondern die Mühe zu investieren das Album zu verstehen. Dann werdet ihr mit den Sternen belohnt werden.

Link "Aeon Sable bei MySpace"

Link "mp3-Download: At the edge of the world"

Link "mp3-Download: Monument"

Link "Album-Download: Per Aspera Ad Astra" (pay what you want)

Samstag, 7. August 2010

DV8 2010 - EIn Festivalbericht (Teil 2)

Nachfolgende der zweite von insgesamt drei Teilen des Festivalberichts vom diesjährigen DV8Fest in York / England. Verfasser ist Jens, den ihr schon von einigen Posts bei Darklands kennt und der im Folgenden vom zweiten Tag berichtet:

Samstag war dann Zeit für einen Stadtbummel. York ist auch aus touristischer Sicht eine Reise wert, wenn man den historischen Charakter zu schätzen weiß, den die Stadt im Bereich innerhalb der Stadtmauer bietet. Mit dem York Minster gibt es hier eine der größten gotischen Kathedralen nördlich der Alpen. Und auch sonst sind viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken.
Die beste Entdeckung war aber, dass bei der Rückkehr ins Hotel unser Gepäck endlich angekommen war und somit dem weiteren Verlauf unseres Kurztrips nichts mehr im Wege stand.
Die Opener Glass haben wir noch verpasst, aber zu Luxury Stranger waren wir rechtzeitig im Duchess angekommen. Sänger Simon York hatte sein Gesicht weiß geschminkt und einen schwarzen Streifen Schminke über die Augenpartie gelegt. Sah interessant aus, insbesondere, als der Schweiß alles zerlaufen ließ. Anfangs hatte mich der energetische Post-Punk gut im Griff, aber dann zog sich das doch etwas und der Vorabend sowie Shopping/Sightseeing des Tages forderten Tribut. Also erst mal in einen der Sessel gesetzt, die in der Peripherie des Saales zum Ausruhen einluden.

Der allerletzte Auftritt der Screaming Banshee Aircrew mobilisierte dann einige Leute und es wurde voller vor der Bühne. Gut, dass ich diesen Sessel hatte – ich konnte mit denen überhaupt nichts anfangen.

Während ich da so saß, lungerten ein paar Plätze weiter einige „junge Leute“ rum, bei denen ich mir nicht sicher war, ob an die schon Alkohol ausgeschenkt werden darf... Auf jeden Fall machten sie einen obercoolen Eindruck. Ein paar Minuten später waren sie dann auf der Bühne, die NME Lieblinge R O M A N C E. Voilà, hier kam das unerwartete Highlight des Festivals! Glamour-Post-Punk nennen das einige berufenere Musikschreiberlinge. Passt.

Großartig auf jeden Fall der Sänger, der die komplette Enzyklopädie der Rockstarposen schon heute auswendig kann! Und dann diese niedliche Bassistin, die so dermaßen cool war, dass ich sie nicht einmal habe lächeln sehen. (Meine Begleitung berichtete von einem Lächeln, aber das ist auf keinem der 44 R O M A N C E Bilder dokumentiert.)
Bisher mag sich das vielleicht alles nach einer ausschließlich schönen Verpackung anhören, aber dem ist überhaupt nicht so. Die machen auch noch richtig gute Musik und das Gesamtpaket stimmt einfach. Im Vorfeld des DV8 waren R O M A N C E anscheinend recht nervös, angesichts des zu erwartenden Old-School-Goth Publikums, und einige aus der Menge hatten wohl auch locker das Alter der Eltern der Bandmitglieder erreicht, aber das machte nichts. Sie haben den Saal gerockt und kamen beim Publikum sehr gut an. Jetzt noch mal was anderes veröffentlichen als limitierte 7“ Vinyl Scheiben und dann wird das schon.

Die Pagan Goth Rocker von Inkubus Sukkubus wurden danach sehr herzlich aufgenommen und legten energiegeladen los. Was bei Sängerin Candia Ridley bedeutet, dass ich kein einziges akzeptables Foto schießen konnte, so wirbelte sie über die Bühne. Ich empfinde Inkubus Sukkubus auf Dauer als etwas zu repetitiv, daher gingen wir nach ein paar Stücken mal raus, um etwas zu essen.

Rechtzeitig zu Wayne Hussey waren wir wieder im Saal. Die Menge begrüßte den Meister euphorisch und konnte ihn bei den Weisen aus dem Hause The Mission auch sehr textsicher begleiten. Für mich war das aber alles nix – ich will Stromgitarren hören!
Die Sessel leisteten hier wieder hervorragende Dienste bis zum Ende des Konzerts. Das endete mit minutenlangen Deliverance Gesängen des Publikums, aber Wayne kam nicht mehr für eine Zugabe raus. Der DJ erbarmte sich dann und brachte Deliverance aus der Konserve.

Die folgende Disco haben wir großzügig ausgelassen, als sofort das samstägliche Partyvolk eintraf und sich die Musik doch reichlich jenseits meiner Geschmacksgrenzen bewegte. Machte aber nichts – Sonntag stand uns ja noch bevor.

... und der dritte (und letzte Teil) dieses wirklich gelungenen Berichtes von Jens folgt in Kürze !!!
 Anbei noch einige interessante Links:

Link "DV8 2010 - Ein Festivalbericht (Teil 1)"

Link "Schwarze Zone" (Jens bei MySpace)

Link "DV8 Fest"

Link "The Wrong Time - Luxury Stranger" (kostenloser mp3-Download)

Link "Playlist DV8 (2. Tag)" (mit Songs von Bands des 2. Tages)

Freitag, 6. August 2010

Lang und Breit - Die TOP 20 Alben (Juli 2010)

Lang und Breit:  Unter dieser Überschrift werden die monatlich meist gehörten Alben der Last.fm - Gruppenmitglieder von radio-shadowplay präsentiert. 

Eine Auswahl aus den Songs der besten 20 Alben könnt ihr jede Woche in der Sendung "Lang und Breit" (Donerstags von 22:00 -  24:00 und Samstags von 11:00 - 13:00) hören. Wenn Du selber die besten Alben des Monats mitbestimmen möchtest, dann werde doch Mitglied in unserer Last.fm-Gruppe !

Ähnlich wie bei den TOP 50 Songs wird es auch hier zu Beginn des Jahres 2011 eine 24h-Sondersendung mit Auszügen aus den Alben geben, die Ihr 2010 am Liebsten gehört habt.


Genauso wie bei den TOP 50 Songs steeht bei den TOP 20 Alben Alles im Zeichen von Joy Division, deren Alben die ersten drei Plätze belegen. Erwähnenswert ist diesen Monat, daß mit von Acolyte von Delphic (Platz 7) und High Violet von The National (Platz 10) nur zwei Alben aus 2010 in den TOP 20 enthaltn sind. Nachfolgend das Ergebnis des vergangenen Monats:


 TOP 20 Alben (Juli 2010):

1. Joy Division - Unknown Plleasures













2. Joy Division - Closer













3. Joy Division - Substance


4 Editors – The Back Room
5 The Cure – Greatest Hits
6 The Smiths – The Queen Is Dead
7 Delphic – Acolyte
8 New Order – Substance 1987
9 Interpol – Our Love To Admire
10 The National – High Violet
11 Wire – On Returning (1977-1979)
12 The Smiths – Meat Is Murder

Bloc Party – Silent Alarm
14 White Lies – To Lose My Life
15 Siouxsie and the Banshees – Twice Upon a Time: The Singles

My Bloody Valentine – Loveless
17 Fad Gadget – The Best Of Fad Gadget
18 The Cure – Boys Don't Cry

Editors – In This Light And On This Evening
20 Siouxsie – Mantaray

Interpol – Turn on the Bright Lights

Donnerstag, 5. August 2010

The Wars - die besseren Interpol?

Es ist schon erstaunlich, daß ich immer noch geniale Bands auf diesm Planeten entdecke, bei denen ich mich frage, warum sie nicht schon jedem Liebhaber dunkler Klänge ein Begriff sind. Erstens weil sie es aufgrund ihrer großartigen Songs verdient hätten und Zweitens, weil sie keinen Deut schlechter sind, als die etablierten Musikgruppen des Genres.

Diesmal ist die Rede von der 2008 gegründete Berliner Band The Wars, welche sich musikalisch dem New Wave und Post Punk verschrieben hat. Das Trio selber verweist u.a. auf Bauhaus, The Chameleons und Joy Division, wenn man nach ihren musikalischen Einflüssen fragt. Die Tatsache, daß darüber hinaus Bands wie U2 oder My Bloody Valentine genannt werden, belegt die Bandbreite mit der The Wars zu Werke gehen und verhindert, daß es sich bei ihren Songs um bloße Plagiate bekannter Szenegrößen handelt. Charakteristisch für die Musik der drei Berliner, welche ihre Songs in klassischer Besetzung (Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug) einspielen, ist der wie eine Leadgitarre gespielte Bass.


Nach der 2008 erschienenen 4 Tracks umfassenden Debut EP Borderline ist Ende letzten Jahres mit der Rift EP ein weiteres Album veröffentlicht worden, welches diesmal 8 Songs enthält. Mit diesem Album erregten The Wars eine wachsende Aufmerksamkeit im In- und Ausland. Das belegt auch die Tatsache, daß gleich mehrere Songs Spitzenpositionen in den Charts verschiedener Radiostationen erreichten. So ist es auch nicht verwunderlich, daß ihre akuelle Single England als Neuverstellung in den Gipfelstürmer-Charts bei radio-shadowplay sich bisher prächtig schlägt.


Ich persönliche würde die Songs von The Wars am Ehesten mit denen von Interpol vergleichen. Jedoch favorisiere ich - im Gegensatz zum aktuellen musikalischen Output der New Yorker -  die neuen Songs der Berliner eindeutig. Vielleicht weil sie roher und ungschliffener daherkommen und somit authentischer wirken. Kein Wunder eigentlich, wenn man liest, daß ihre Musik die Grundlage bietet für - wie es die The Wars selbst bezeichnen - kalte Texte über Liebe und liebevolleTexte über Kälte. Als Ausführungsbeispiel diene hierzu ihr Song Rift vom gleichnamigen Album:




Besonders sympatisch macht es die Band zudem, daß sie ihre aktuelle Single England zum freien Download anbieten. Wenn das nicht Lust auf mehr macht ...

Link "The Wars auf MySpace"

Link "Freier Download von England"

Mittwoch, 4. August 2010

DV8 2010 - Ein Festivalbericht (Teil 1)

Heute darf ich Euch einen besonderen Leckerbissen präsentieren: Einen Festivalbericht vom diesjährigen DV8Fest in York / England. Das Ganze kommt von Jens (Schwarze Zone), der hier schon als Verfasser mehrerer Posts in Erscheinung getreten ist. Aufgrund der Länge des Berichtes habe ich ihn in drei Posts aufgeteilt und werde diese in kurzen Abständen hier bei Darklands veröffentlichen. Nachfolgend nun der erste Teil des Berichtes von Jens:

Ende März, direkt nach dem WGT, entdeckten wir ein Festival Lineup, dem wir nicht widerstehen konnten. Das erste DV8Fest sollte Mitte Juli in York stattfinden. Da wir Sommer eh irgendwie ungoth finden war die Aussicht auf ein paar verregnete Urlaubstage in England natürlich sehr verlockend.
Freitagmittag ging es dann in Frankfurt bei den diesen Sommer üblichen inakzeptablen Temperaturen jenseits der 30º C in den Flieger nach Manchester, wo uns ein bedeckter Himmel und herrliche 17º C erwarteten. Was uns nicht erwartete, war die Hälfte unseres Gepäcks, das noch eine Besichtigungstour auf Deutschlands größtem Flughafen unternahm. So was hebt nicht gerade die Stimmung und lässt dann auch die Luft aus den Zeitpuffern, denn 19:25h zu Grooving in Green  stand als definitiv spätester Aufschlagzeitpunkt am Veranstaltungsort fest. Nachdem wir bei der Gepäckermittlung die entsprechenden Angaben gemacht hatten, ging es dann zum Flughafenbahnhof und ab nach York. Über ausgefallene Klimaanlagen und kollabierende Bahnreisende weiß ich nicht zu berichten - es war ja auch nicht so heiß. In York angekommen wurde schnell das Restgepäck ins Hotel gebracht und dann die Innenstadt aufgesucht, um lebenswichtige Reiseutensilien zu ersetzen.

Das Festival fand auf drei Bühnen statt: The Duchess, Fibbers und Stereo. Das Duchess war der größte Veranstaltungsort und vom Programm her auch die von uns primär bevorzugte Bühne. Das Fibbers liegt ein paar Meter neben dem Duchess und beherbergte die Electrofraktion für das Wochenende. Das Stereo hatte grob den Schwerpunkt Horropunk und war im strammen Fußmarsch in 10 Minuten zu erreichen. Weil sich alles um einige Minuten verzögerte, kamen wir dann auch rechtzeitig ins Duchess, um sogar noch Legion zu sehen. Musikalisch sehr nett, war mir der Gesang live doch etwas dünn und zeitweise schräg. Aber einen super Spruch haben die auf den T-Shirts!

Dann endlich Grooving in Green, die Band mit den ehemaligen Children on Stun Mitgliedern Pete und Si an den Gitarren und Sänger Tron ehemals Solemn Novena. Während wir Ostern beim Gotham Sounds Festival in Hilden noch ein paar Children on Stun Klassiker hören durften, bestritten GiG diesen Auftritt mit eigenem Material. Stilistisch alles nicht weit weg von CoS – aber hey, genau das wollten wir hören! Der Rest des Publikums offensichtlich auch, denn die Stimmung war sehr gut. Und dann gab es noch eine Zugabe gemeinsam mit Rosie Lugosi, der strengen  Moderatorin des Festivals, die bei Fragen an das Publikum stets ein „Yes, Mistress“ als Antwort einforderte... Unter ihrem Namen Rosie Garland kennt man sie als Sängerin der March Violets und die wiederum haben 1983 ein Stück namens Grooving in Green veröffentlicht, welches nun gemeinsam aufgeführt wurde.

Für uns ein toller Auftakt des DV8 und zudem konnten wir die Befürchtungen, ein ganzes Wochenende warmes, geschmacksarmes Lager trinken zu müssen ad acta legen: Das leckere Newcastle Brown Ale (auf der Getränkekarte gerne mal mit NBA abgekürzt), welches es als einziges auswärtiges Bier sogar in unseren heimischen Kühlschrank schafft, half uns über das gesamte Festival.

Und da wären wir dann auch gleich beim Thema: Drunk, Stupid and Goth ist ein anderes schönes T-Shirt Motiv und Eingeweihte schließen daraus, dass jetzt Vendemmian anstanden. Mark und Dave (ohne Livebassisten Danny) führten die von GiG begonne Schiene mit 90er Jahre BritGoth weiter. Das Publikum ging auch hier prächtig mit; vereinzelt wurden sogar Menschen auf die Schultern gehoben. Richtige Pyramiden konnte man aber nicht bauen – das lässt die Deckenhöhe des Duchess nicht zu. Da bei Vendemmian der Spaß zum Programm gehört, hatten sie auch wieder einige aufblasbare Kühe dabei, die durch die Reihen flogen. Eine echte Herausforderung an die Koordinationskünste einiger Zuschauer – Welle:Erdball machen es ihrem Publikum mit den großen Bällen bei ihren Konzerten deutlich leichter.

Headliner des Abends waren The Eden House, die Gothic All-Star Band, die von Stephen Carey (Adoration, Ex- This Burning Effigy) und Tony Pettitt (NFD, Ex- Fields of the Nephilim) angeführt wird. Auf der TEH Facebook Seite ist ein sehr guter Überblick, wer da so alles seine Finger im Spiel hat. Spannend ist hier immer, welche stimmgewaltigen Damen auf der Bühne sein werden. Diesmal waren es zunächst Anna-Christina , die hier erst ihren zweiten Gig mit TEH spielte sowie Valenteen. Für mehrere Stücke kam dann auch Amandine Ferrari auf die Bühne. Von der Mannschaftsaufstellung her sind The Eden House irgendwie das Real Madrid der Goth Bands. Und die spielen auch noch fantastisch zusammen! Sehr auffällig sind die tollen Stimmen der Sängerinnen, und unterlegt wird das ganze von einem Gitarren- und Bassspiel, das seinesgleichen sucht. Bei der Psychonaut-artigen Basspassage im Stück To Believe in Something läuft es mir immer wieder kalt den Rücken herunter. Für mich das erwartete Highlight des Festivals. 



Den Abend ließen wir im Duchess mit netter Tanzmusik ausklingen. Als die Musik mehr und mehr in den Indie/Alternative Bereich ging und das „normale“ Wochenendpublikum überhand nahm, reichte es und auch für Tag 1.

... Fortsetzung folgt !!!

Link "Schwarze Zone (Jens) bei MySpace"

Link "Webseite DV8Fest"

Link "Legion bei MySpace"

Link "Grooving in Green bei MySpace"

Link "Vendemmian bei MySpace"

Link "The Eden House bei MySpace"

Link "The Eden House bei Facebook"

Dienstag, 3. August 2010

Top 50 der rs-Gruppe auf Last.fm (Juli 2010)


Die TOP 50 werden durch die monatlich 50 meist gespielten Songs der Mitglieder der radio-shadowplay-Gruppe auf Last.fm bestimmt.
Auszüge dieser TOP 50 werden in der Sondersendung "Members Only" (jeden Dienstag 11:00 - 13:00 und jeden Samstag 22:00 - 24:00) gespielt. Im Januar 2011 wird es wieder eine 24 Stunden - Sondersendung mit Auszügen aus den TOP 600 Songs aus 2010 geben!!!

Wenn auch Du die monatlichen TOP 50 mitbestimmen möchtest (und/oder an den anderen o.a. Aktivitäten interessiert bist), dann werde Mitglied und melde Dich auf unsere Gruppenseite bei last.fm an! Inzwischen sind schon über 100 musikbegeisterte und musikalisch "Gleichgesinnte" in dieser Gruppe vereinigt.

In diesem Monat ging die Pole Position wieder mal an Joy Division, deren Songs die ersten sechs Plätze der TOP 10 belegen und insgesmat 18 mal in den TOP 50 vertreten sind.arts.
                   
Die Platzierungen der TOP 50 der vergangenen Monate könnt Ihr auf der Seite Members Only in diesem Blog nachlesen.

 TOP 50 (Juli 2010)
1      Joy Division – Transmission
2      Joy Division – Shadowplay
3      Joy Division – She's Lost Control
4      Joy Division – Love Will Tear Us Apart
5      Joy Division – Leaders of Men
6      Joy Division – Dead Souls
7      New Order – Ceremony
        Joy Division – Disorder
9      The Smiths – Bigmouth Strikes Again
10    The Cure – Lullaby
11    Joy Division – Heart and Soul
12    New Order – Blue Monday
13    Joy Division – Isolation
14    The Cure – Let's Go To Bed
15    The Chameleons – Less Than Human
16    Joy Division – Interzone
17    The Smiths – There Is a Light That Never Goes Out
18    The Cure – A Forest
19    The Sisters of Mercy – Walk Away
        Talking Heads – Psycho Killer
21    Joy Division – Passover
22    Joy Division – Digital
23    The Smiths – This Charming Man
24    The Cure – Just Like Heaven
        Joy Division – New Dawn Fades
26    The Smiths – Nowhere Fast
27    Joy Division – Decades
28    Joy Division – Wilderness
29    Joy Division – Atmosphere
30    Interpol – Lights
31    Joy Division – Colony
32    Joy Division – Warsaw
33    The National – Bloodbuzz Ohio
        B-Movie – Nowhere Girl
35    The Smiths – Panic
36    The Smiths – William, It Was Really Nothing
37    The Chameleons – Second Skin
38    The Cure – Maybe Someday
39    Editors – Munich
40    The Cure – Lovesong
41    The Cure – Pictures Of You
        Interpol – Barricade
43    Portishead – Machine Gun
44    The Smiths – The Boy With the Thorn in His Side
        Tears for Fears – Mad World
        Peter Murphy – Cuts You Up
        Das Kabinette – The Cabinet
48    The Smiths – Ask
        Joy Division – A Means to an End
50    Mephisto Walz – Aegis
        Editors – Papillon
       Clan of Xymox – Stranger
       Bauhaus – In the Flat Field

DECLARATION

IF YOU OWN THE RIGHTS TO ANY OF THE MATERIAL POSTED HERE AND WOULD LIKE IT REMOVED, EMAIL ME AND I WILL TAKE IT DOWN.

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...