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Freitag, 23. April 2010

My Dad is Dead - That is really independant music

Seitdem ich radio-shadowplay "mache", lerne ich zwangsläufig immer mehr richtig gute Bands kennen, von denen ich vorher nicht mal im Traum gedacht hätte, dass es sie gibt.
Aber, dass jemand 15 (in Worten: fünfzehn) Alben veröffentlicht, ohne von meinem Radar erfasst zu werden, stimmt mich schon nachdenklich.Die Rede ist hier von My Dad is Dead, einer Band, die ich vor ein paar Tagen beim Stöbern im Internet entdeckt habe.
My Dad is Dead, das ist in erster Linie Mark Edwards. Der Schlagzeuger der Band Riot Architecture erlernte nach deren Auflösung Gitarre zu spielen und gründete My Dad is Dead zunächst als Solo-Projekt. Später kamen weitere Musiker hinzu, die Besetzung wechselte über die Jahre jedoch ständig. Einzige konstante Größe war Mark Edwards selber.
My Dad is Dead veröffentlichten 1986 ihr erstes Album und hatte ihre kreativste Phase bis 1997. Danach wurde es etwas ruhiger um die Band, doch 2009 wurde mit A New Clear Route ein weiteres und bisher letztes Album veröffentlicht.
Beschäftigt man sich etwas näher mit My Dad is Dead, dann wird schnell deutlich, dass Alben dieser Band aufgrund ihres umfangreichen und breiten musikalischen Schaffens im Plattenschrank eines jeden jungen Musikers stehen sollten, der seine musikalischen Wurzeln irgendwo zwischen Post-Punk, Indie-Rock und Grunge sieht.
Besonders beeindruckt haben mich vor allen Dingen die älteren sehr an Joy Divison erinnernden Songs. Es ist fast schon beängstigend, wie deutlich man in manchen Passagen Ian Curtis förmlich heraushört. Es macht die Band umso sympathischer, dass sie sich in ihren Texten kritisch mit dem Zeitgeschehen auseinandersetzen, ohne bloß belehrend den Zeigefinger zu heben.
Falls Ihr My Dad is Dead schon kennt, dann zolle ich euch wegen eures musikalischen Sachverstandes meinen Respekt. Falls es euch bisher aber so wie mir erging und euch auch der Name Marc Edwards bisher kein Begriff war, so möchte ich das hiermit gerne ändern. Aus diesem Grund gibt es nachfolgend u.a. den Link zur Web-Seite von My Dad is Dead, wo man viele ältere Songs/Alben gratis runterladen kann. Als "Qualitätsproben" habe ich die Songs Talk to the Weatherman und Mary Jane als freie Downloads beigefügt.

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