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Dienstag, 2. März 2010

Veil Veil Vanish – Punk Noir?

Wer 2010 in der „Album des Jahres“ Wertung oben mit dabei sein möchte, muss sich bewusst sein, dass Veil Veil Vanish die Messlatte schon im Februar hoch gelegt haben.

Change in the Neon Light ist das Debutalbum der Combo aus San Francisco und auch nach einer knappen Woche Dauerrotation will das Teil einfach nicht aus dem Player. Als ich meinem Co-Moderator in der letzten Sendung Modern Lust vorspielte, glaubte er ich hätte eine bisher unentdeckte Perle von The Cure ausgegraben. Und diese Robert Smith Referenz werdet ihr wahrscheinlich in jeder Veil Veil Vanish - Rezension lesen, da Sänger Keven Tecon dem alten Meister durchaus ähnlich klingt. Ist aber nicht schlimm, da massig Eigenständigkeit bleibt und The Cure - Alben dieser Güte auch schon bald zwei Dekaden auf dem Buckel haben.

Change in the Neon Light beginnt mit dem gleichnamigen Titelstück, welches keinem Kickstart gleichkommt sondern erst mal zum Schweben einlädt. Schöner Gitarrensound vom Keyboard begleitet und dezent von der Rhythmussektion unterstützt. Schon hier kommt die dichte Produktion des Albums raus.
Mit Anthem for a Doomed Youth hat es sich dann auch was mit 'dezent' beim Bassspiel. In Post-Punk Manier geben Veil Veil Vanish bei diesem schon vorab als Single ausgekoppeltem Titel Gas.
Exile City, Modern Lust und Pharmaceutical Party Platform halten das Tempo und die eingängigen Gitarrenpassagen graben sich tief in den Gehörgang.
Bei Secondhand Daylight hatte ich zunächst Angst, in dem Teil des Robert Smith'schen Sounduniversums gelandet zu sein, das ich so gar nicht mag, aber das Ende des Stücks reisst dann doch wieder alles raus.
This is Violet merkt man von der ersten Sekunde an, dass hier keine Gefangenen gemacht werden. Viel Energie, Wall of Sound und wie fast alles Stücke catchy ohne Ende.
Detachment hält das hohe Niveau und überrascht mitten im Lied mit einem Break, der hohen Wiedererkennungswert garantieren wird.
The Wilderness fängt ruhig an, steigert sich in einen schönen Soundwall, um dann das Album ausklingen zu lassen.
Nur knappe 39 Minuten hat die Reise durch das Veil Veil Vanish Universum gedauert, aber für diesen "Long"player gilt: No fillers, just killers!

Und was soll dieses „Punk Noir“ aus der Überschrift? Keine Ahnung, so beschreiben Veil Veil Vanish ihren Stil auf ihrer Facebook Seite. Mir eigentlich egal, in welche Schublade Veil Veil Vanish sonstwo eingeordnet wird, bei mir kommen sie in die Lieblingsschublade! 10 von 10, wenn wir hier bewerten würden.

Link 'Bandseite bei MySpace'
Link 'Bandseite bei Last.fm' (hier könnt ihr Change in the Neon Light komplett anhören)

Dieser Artikel wurde freundlicherweise von Jens für Darklands verfasst. Jens, dessen musikalischen Sachverstand ich sehr schätze, ist Moderator der Radio-Sendung 'Schwarze Zone', die ihr jeden 3. Freitag im Monat von 22:00 - 24:00 auf 'Radio unerhört Marburg ' hören könnt. Für diese 2 Stunden sei euch erlaubt etwas Anderes als 'radio-shadowplay' zu hören - es lohnt sich!!!

Link 'Schwarze Zone bei MySpace'

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