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Samstag, 27. März 2010

Joy/Disaster - bringen eindeutig Joy anstatt Disaster

Joy/Disaster ist eine im Jahre 2005 gegründete französiche Band, die sich dem Post-Punk verschrieben hat. Ähnlichkeiten mit derzeit angesagten Bands wie Interpol und den Editors sowie den Post-Punk Ikonen Joy Division sind nicht von der Hand zu weisen.

Es sind genau genommen drei Gründe, warum ich diesen Artikel über Joy/Disaster an dieser Stelle veröffentlchen und euch die Musik der inzwischen vom Trio zum Quintett angewachsenen Franzosen ans Herz legen möchte.

Zum Einen ist es erst einige Wochen her, seitdem die Band nach J.D. (2006) und Paranoia (2007) mit StäyGätôw (2010) nun schon ihr drittes Album herausgebracht hat.

Zum anderen wurde kurze Zeit später mit dem 2009 live in Nancy aufgenommenen Album Live at the Totem ein fantastisches Livealbum nachgelegt. Zusammen mit dem Album Live in Fierence 2008 beweisen Joy/Disaster, daß ihre Musik auch live sehr gut funktioniert. Beim Hören der Konzertmitschnitte wird deutlich, daß die Band auf der Bühne das Wort Punk, welches bei der Bescheibung ihrer Musikrichtung Post-Punk Verwendung findet, sehr genau nimmt. So kommen die Songs wesentlich rauher und dynamischer rüber, als bei den drei Studioalben, ohne dabei die Melodie aus den Augen zu verlieren.

Last but not least habe ich bei den Recherchen zu diesem Artikel, bei denen mich die Musik von Joy/Disaster mehr und mehr begeistert hat, ein Video entdeckt, von dem ich sofort angetan war. Dabei muß man wissen, daß Videos eigentlich nicht so mein Ding sind. Aber die Bilder, die Joy/Disaster zu dem Song Lobotomy abliefern, haben mich sofort gefesselt.

Die blassen und fahrigen Schwarz-Weiß und auch die wenigen Farbbilder transportieren eine Botschaft, wie sie mir seit New Model Army's 51st State weder durch einen Song noch durch ein Musikvideo auch nur annähernd vermittelt worden ist. Lediglich die Bilder von der Band selber, die kraftvoll, ja teilweise wütend den Song präsentieren, lassen Platz für Hoffnung auf eine bessere Welt.

Die Musik von Joy/Disaster, welche geprägt ist durch ein markantes Bassspiel und der dunkelen, kraftvollen Stimme des Sängers, unterstreicht die Bilder, deren "Höhepunkt" die Darstellung des Grabes von Martin Luther Kings ist, in idealer Weise. Die Assoziationen an Ian Curtis und Joy Division, die dabei entstehen, werten das Schaffen von Joy/Disaster nicht ab - im Gegenteil: dadurch wird das Ganze umso gewichtiger und eindringlicher. Denn das Joy/Disaster mehr sind als eine Kopie der Legende Joy Division sollen die beigefügten Links geben, die eine deutlicher Beweis für die Eigenständigkei der Bsnd ist.

Link "Joy/Disaster bei MySpace"

Download-Link "Critical Place (live)"
Download-Link "Fade Away (live)"
Download-Link "Human Robots (live)"

... und falls Euch die Musik gefällt, dann habt ihr Gelegenheit die Franzosen Pfingsten 2010 live beim Wave und Gotik Treffen in Leipzig zu hören und zu sehen.

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