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Mittwoch, 31. März 2010

TOP 50 der rs-Gruppe auf Last.fm (März 2010)


Die TOP 50 werden durch die monatlich 50 meist gespielten Songs der Mitglieder der radio-shadowplay-Gruppe auf Last.fm bestimmt.
Auszüge dieser TOP 50 werden in der Sondersendung "Members Only" (jeden Mittwoch 10:00 - 12:00 und jeden Samstag 22:00 - 24:00) gespielt. Im Januar 2011 wird es wieder eine Sondersendung mit Auszügen aus den TOP 600 Songs aus 2010 geben!!!

Wenn auch Du die monatlichen TOP 50 mitbestimmen möchtest (und/oder an den anderen o.a. Aktivitäten interessiert bist), dann werde Mitglied und melde Dich auf unsere Gruppenseite bei last.fm an!

Die TOP 50 vom März 2010 werden bestimmt von den großen Bands der 80er Jahre. Ob die Ankündigung des neuen Specials "Your Top 10 Albums of the 80s" daran Schuld war? Jedenfalls tummeln sich gleich mehrere Songs von Joy Division, den Sisters of Mercy, von The Cure, von The Smiths und von New Order in den TOP 50.
Herausragend ist allerdings eine Band, die es damals noch nicht gab und die mit Change in the Neon Light wohl eines der großen Alben des Jahres herausgebracht zu haben scheinen. Die Rede ist von Veil Veil Vanish. Wie anders ist es zu deuten, daß sagenhafte acht der insgesamt neun Titel des Albums unter den TOP 50 des Monats zu finden sind.
Erwähnenswert ist auch die Formation Beach House, die sich mit ihrem Titel Norway auf Platz 35 als bester Neuling bei den Bands bezeichnen darf.

Die Platzierungen der TOP 50 könnt Ihr auf der Seite Members Only in diesem Blog nachlesen.

Dienstag, 30. März 2010

Churchhill Garden ... mit neuer Homepage und neuem Song

Vor kurzem habe ich an dieser Stelle das von mir sehr geschätzte Projekt Churchhill Garden des Schweizer Andy Jossi vorgestellt.

Nun möchte ich es nicht versäumen auf die neue Homepage von Churchhill Garden zu verweisen, die sich derzeit allerdings noch im Aufbau befindet. Derzeit findet man hier aber schon Infos über aktuelle Aktivitäten des Musikers, Berichte über Churchhill Garden (natürlich auch der besagte Artikel hier bei Darklands) und ein Gästebuch. Aber das Schönste ist: Hier gibt es all die schönen Songs von Churchhill Garden zum runterladen - Gratis!
Der Musiker freut sich jedoch, wenn ihr ihm dafür eine Nachricht im Gästebuch hinterlaßt. Ich denke, dass ist nicht zuviel verlangt, wenn man als Gegenleistung diese wirklich beeindruckendschönen Musikstücke bekommt. Nennt man ihm zwei Songs, so gibt es diese dann sogar als 7" Vinyl-Single - ein starkes Angebot wie ich finde!

Vielleicht fällt eure Wahl ja auch dabei auf Monaco 5 a.m., den es anbei als Downloadlink in der Instrumentalversion gibt.

Link "Hompage von Churchhill Garden"

Download-Link "Monaco 5 a.m. (Instrumentalversion)"

Sonntag, 28. März 2010

Von Bizmark - endlich ist die zweite Single da!

Da ist sie endlich, die zweite Single der irischen Indierocker von Bizmark ... und das erste Album läßt hoffentlich auch nicht mehr lange auf sich warten.

Ich kann mich noch genau erinnern, als Jens mir im Sommer letzten Jahres einen Song empfohlen hat, der mich durch seine Ohrwurmqualität sofort in seinen Bann gezogen hat und der schließlich zu meinen Lieblingsliedern 2009 gehörte. Die Rede ist von London, der ersten Single, der schon 2007 gegründeten irischen Formation von Bizmark.
Das Quartett aus Dublin sieht ihre Musik bsonders beeinflußt vom Schaffen der Stone Roses, von Biffy Clyro und der Queens of the Stone Age. Allein daran kann man ausmachen, wie die Songs von von Bizmark ungefähr klingen müssen, nämlich energiegeladen, erdig und rauh, aber nie ohne feine Melodie. Besonders geprägt wird der Sound der vier Jungs zusätzlich durch die unverwechselbare und charismatische Stimme von Sänger Tony Hoyne.



Als Beleg anbei das Video zur ersten Single London, welche an die vielen Wochenend-Touren nach Großbritannien in den Jahren 2008 und 2009 erinnern soll, an denen eine Menge Live-Auftritte und Studioaufnahmen auf dem Programm standen.

Die Band mit dem ungewöhnlichen Namen hat nun mit Adress The Silence ihre zweite Single veröffentlicht. Im April folgt dann eine Tour, die leider auf Irland beschränkt bleibt. Wir vom Festland müssen uns also noch ein wenig gedulden, bis wir das Quartett, welches in klassischer Besetzung (Leadgitarre, Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang) antritt, in unseren Gefilden zu sehen bekommen. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, daß die Jungs das Potential dazu haben, auch jenseits der Insel erfolgreich zu sein.

Link "Von Bizmark bei MySpace"

Download Link "Adress The Silence"

An dieser Stelle - mal wieder - einen lieben Dank an Jens, der mich auf diese Neuveröffentlichung aufmerksam gemacht hat.

Samstag, 27. März 2010

Joy/Disaster - bringen eindeutig Joy anstatt Disaster

Joy/Disaster ist eine im Jahre 2005 gegründete französiche Band, die sich dem Post-Punk verschrieben hat. Ähnlichkeiten mit derzeit angesagten Bands wie Interpol und den Editors sowie den Post-Punk Ikonen Joy Division sind nicht von der Hand zu weisen.

Es sind genau genommen drei Gründe, warum ich diesen Artikel über Joy/Disaster an dieser Stelle veröffentlchen und euch die Musik der inzwischen vom Trio zum Quintett angewachsenen Franzosen ans Herz legen möchte.

Zum Einen ist es erst einige Wochen her, seitdem die Band nach J.D. (2006) und Paranoia (2007) mit StäyGätôw (2010) nun schon ihr drittes Album herausgebracht hat.

Zum anderen wurde kurze Zeit später mit dem 2009 live in Nancy aufgenommenen Album Live at the Totem ein fantastisches Livealbum nachgelegt. Zusammen mit dem Album Live in Fierence 2008 beweisen Joy/Disaster, daß ihre Musik auch live sehr gut funktioniert. Beim Hören der Konzertmitschnitte wird deutlich, daß die Band auf der Bühne das Wort Punk, welches bei der Bescheibung ihrer Musikrichtung Post-Punk Verwendung findet, sehr genau nimmt. So kommen die Songs wesentlich rauher und dynamischer rüber, als bei den drei Studioalben, ohne dabei die Melodie aus den Augen zu verlieren.

Last but not least habe ich bei den Recherchen zu diesem Artikel, bei denen mich die Musik von Joy/Disaster mehr und mehr begeistert hat, ein Video entdeckt, von dem ich sofort angetan war. Dabei muß man wissen, daß Videos eigentlich nicht so mein Ding sind. Aber die Bilder, die Joy/Disaster zu dem Song Lobotomy abliefern, haben mich sofort gefesselt.

Die blassen und fahrigen Schwarz-Weiß und auch die wenigen Farbbilder transportieren eine Botschaft, wie sie mir seit New Model Army's 51st State weder durch einen Song noch durch ein Musikvideo auch nur annähernd vermittelt worden ist. Lediglich die Bilder von der Band selber, die kraftvoll, ja teilweise wütend den Song präsentieren, lassen Platz für Hoffnung auf eine bessere Welt.

Die Musik von Joy/Disaster, welche geprägt ist durch ein markantes Bassspiel und der dunkelen, kraftvollen Stimme des Sängers, unterstreicht die Bilder, deren "Höhepunkt" die Darstellung des Grabes von Martin Luther Kings ist, in idealer Weise. Die Assoziationen an Ian Curtis und Joy Division, die dabei entstehen, werten das Schaffen von Joy/Disaster nicht ab - im Gegenteil: dadurch wird das Ganze umso gewichtiger und eindringlicher. Denn das Joy/Disaster mehr sind als eine Kopie der Legende Joy Division sollen die beigefügten Links geben, die eine deutlicher Beweis für die Eigenständigkei der Bsnd ist.

Link "Joy/Disaster bei MySpace"

Download-Link "Critical Place (live)"
Download-Link "Fade Away (live)"
Download-Link "Human Robots (live)"

... und falls Euch die Musik gefällt, dann habt ihr Gelegenheit die Franzosen Pfingsten 2010 live beim Wave und Gotik Treffen in Leipzig zu hören und zu sehen.

Montag, 22. März 2010

Eure TOP10 Alben der 80er Jahre sind gefragt

Der Frühling naht mit großen Schritten - jetzt wird es Zeit mal wieder eine Sondersendung auf radio-shadowplay zu planen.

Dazu brauche ich wie immer Eure Mithilfe. Nennt mir bitte bis zu 10 Alben der 80er Jahre (1980 - 1989), die Euren heutigen Musikgeschmack besonders geprägt und beeinflußt haben. Ich werde dann eine schöne Sondersendung auf radio-shadowplay daraus machen.

Also zögert nicht und schreibt an: radio-shadowplay@myspace.com oder schreibt einen Kommentar zu diesem Post!

Wann die Sondersendung "on air" geht, wird zu gegebener Zeit an dieser Stelle bekanntgegeben. Wie lange diese dauern wird hängt natürlich von eurer Beteiligung ab. Nach der Sendung werde ich die Liste eure TOP-Alben hier bei Darklands veröffentlichen.

So, jetzt bin ich gespannt auf eure Nennungen!

Sonntag, 21. März 2010

Cecilia::Eyes - Eine Band, die etwas zu sagen hat!

Ich hatte es kaum erwarten können in den letzten Wochen und ich wurde nicht entäuscht. Die Rede ist von Here dead we lie, dem neuen Album von Cecilia::Eyes. ... zwar ist es anders als ich mir vorgestellt hatte - aber bestimmt nicht schlechter!
Doch der Reihe nach: Cecilia::Eyes ist eine bereits 2004 gegründete Formation, welche aus Morlanwez im Südwesten der Wallonie/Belgien stammt. Die Besetzung des Quintetts besteht aus 3 Gitarren, Drums/Keybords und Bass. Die Tatsache, daß sie ihren Toningenieur als sechstes Bandmitglied aufführen unterstreicht, welchen großen Wert die Belgier auf einen optimimales Sound legen. Dies spiegelt sich in Ihren Veröffentlichungen wieder.
Bisher haben Cecilia::Eyes mit Echoes From The Attic eine EP (2005) und mit Mountain Tops Are Sometimes Closer To The Moon ein Album (2007) herausgebracht. Die Musik, die man darauf findet kann man als Post-Rock mit Shoegaze-Anleihen bezeichnen. Als musikalische Seelenverwandte können Bands wie Mogwai oder Godspeed You! Black Emperor betrachtet werden. Darüber hinaus gibt die Band an, durch so renomierte Shoegazer wie My Bloody Valentine, Slowdive oder den Pale Saints in ihrem Schaffen beeinfllußt zu sein.
Nun liegt mit Here dead we lie das zweite Album vor mir. Es besticht - wie schon sein Vorgänger - durch sein Artwork, welches hier noch ein wenig aufwendiger daherkommt. So ist das Album in einer ansprechenden Box verpackt, die neben dem Album anstatt eines Booklets mehrere "postkartenartige" Einlagen enthält. Diese zeigen auf der Vordersete Fotografien in blassen, zurückgenommenen Farbtönen, während auf den Rückseiten meistens die üblichen Informationen zum Album stehen.

Nun zum Album
selber: Here dead we lie ist ein reines Konzeptalbum. Zentrales Thema ist der Krieg und seine Folgen. Schon aus diesem Grund ist es keine leichte Kost, die hier geboten wird. Das Album will erabeitet werden. EIn Hördurchgang reicht sicher nicht aus, um dem der Musik gerecht zu werden.Kann man bei Like Wolves nur vermuten, wo die Reise hingeht, so wird im Folgenden schnell deutlich, daß sich hier sehr intensiv mit den verschiedenen Facetten des Krieges und seiner Begleiterscheinungen auseinandergesetzt wird.
So scheinen bei
For the Fallen, dem zweiten Titel, welcher mit einem Sample von Kinderstimmen eingeleitet wird, immer dichter werdende, schwere Gitarrenwände zu mahnen oder gar anzuklagen. Vielleicht, daß die Kinder, die Jugend in erster Linie die Leidtragenden eines Krieges sind? Nun, dies ist meine ganz persönliche Auslegung. Sicher ist bei rein instrumentaler Musik eine Interpretation sehr schwierig und jeder hört etwas anderes heraus. Aber das macht die Musik und auch gerade Here dead we lie so spannend. Es führt dazu, sich Gedanken über die Thematik zu machen. So kann es auch sein, daß man Dinge zu deuten versucht, bei denen sich Cecilia::Eyes vielleicht gar nichts oder nicht viel gedacht haben. Doch die Gedanken sind frei und jeder kann das Album für sich persönlich entdecken.
Bei Anthem for doomed Youth rezitiert eine Stimme - untermalt von einer düsteren Soundcollage - eine von WIfried Owen 1917 verfasste Hymne für eine Generation, deren unbeschwerte Jugend durch den ersten Weltkrieg ausgelöscht wurde. Das Stück endet durch die ebenfalls gesprochene Definition der Kunst des Krieges mit einem krassen Kontrapunkt.Bei Four lost Soldiers erzählen die Gitarren, unterstützt von einem sehr präsenten Schlagzeug, eine traurige Geschichte.

Dann erweisen sich Cecilia::Eyes bei The Departure und Fifty years under the Tent als Meister der leisen, aber nicht minder intensiven Töne. So wird The Departure von einer wunderschönen melancholischen Pianomelodie getragen. Trotz einer gewissen Traurigkeit, die dem Stück anhaftet, stelle ich mir beim Hören immer wieder die Frage, ob nicht auch eine positive Stimmung herauszuhören und ob das Wort Depature aufgrund dessen im postiven Sinne als Aufbruch zu übersetzen ist.
Mit einer Dauer von über 10 Minuten ist Fifty years under the Tent vielleicht als zentrales Element von Dead here we lie zu sehen. Wahrscheinlich ist hier die Auswirkung der Kriege auf das Leben der Menschen danach das Thema. Es soll vielleicht darauf hindeuten, daß in unserer heutigen Zeit noch viele Konflikte, die ihren Ursprung weit in der Vergangenheit haben, ungelöst sind. Dabei klagt die Musik nicht an, hebt nicht den Zeigefinger, sondern stellt nur fest.
Im Gegensatz dazu vermitteln dicke, bedrohliche Gitarrenwände bei No Prayers, No Bells, No Homeland ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit.
Den Abschluss bildet mit Death for Treasure ein Stück, welches ich aufgund seiner Dramatik als das Intensivste des Albums empfinde. Der Titel beginnt mit einer melancholischer Pinomelodie bis etwa bei der Hälfte des Stückes die übrigen Instrumente zunehmend die Oberhand gewinnen. Der Sound wird dichter, die Lautstärke schwillt an und ein Gefühl von Aufbäumen gegen das Ausweglose entsteht. Dann setzt Stille ein - so als würde sie in Form von lautlosen Tönen zum Stück gehören. Fast 50 Sekunden lang, wo alles erloschen scheint, was vorher noch so präsent war. Intensiität pur ... bis eine Stimme mit der Information, an welchem Ort die Aufnahmen zu diesem Stück oder gar dem ganzen Album entstanden sind, uns erlöst und in die Realität zurückholt.
Cecillia:Eyes entfernen sich mit diesem Konzeptalbum von ihren Shoegazeanleihen und liefern mit ein Werk ab, welches Maßstäbe setzt. Diese Band hat hat etwas zu sagen und das tut sie mit Here dead we lie auch - aber ohne nur plump den Zeigefinger zu erheben. Selten hat rein instrumentale Musik für mich eine derartige Botschaft transportieren können, wie es das neue Album von Cecilia::Eyes tut. Selten bin ich von neuzeitiger Musik so berührt worden, daß ich meinte zu spüren, welche Bedeutung hinter jeder einzelnen Note steckt. Dieses Album ist der perfekte Soundtrack für das eigene Kopfkino.
Here dead we lie ist sicher kein fröhliches Album. Es ist kein Album, welches man aus dem Regal holt, um es zu hören, wenn man sich für die Party ferigmacht. Es ist vielmehr wie ein Buch, das man bei einem guten Glas Rotwein liest ... genießt ... und jeder wird etwas anderes darin herauslesen, denn die Musik läßt den Gedanken - mehr noch aks das gesprochene Wort - freien Lauf.

Ich
kann nur empfehlen, Eure Musiksammlung um dieses Album zu erweitern, damit Ihr selbst erleben könnt, was es mit Euch macht und was ich hier nur ansatzweise versuchen konnte zu beschreiben.

Link "Cecilia::Eyes bei MySpace"

Link "Webseite von Cecilia Eyes"

Freitag, 19. März 2010

Human Tetris - die kleinen Brüder von Motorama

Die Tatsache, daß ich für die russischen Post-Punker von Motorama ein ganz besonderes Faible habe, dürfte regelmäßigen Lesern von Darklands schon aufgefallen sein.

Wenn ich dann eine junge Band, die übrigens ebenso aus Rußland stammt, als kleinen Bruder bezeichne, so ist das auf jeden Fall positiv zu werten. Es ist hier die Rede von Human Tetris, einem Quartett aus Moskau, welches sich in klassischer Besetzung (Gitarre/Gesang - Gitarre - Bass - Schlagzeug) anschickt, die Welt mit Post-Punk der feineren Art zu beglücken. Charakteristisch für die Musik von Human Tetris ist dabei die tiefe, warme Stimme des Sängers Arvid Kriger und das treibende Bass-Spiel von Maxim Zaytsev.

Warum jetzt "kleiner Bruder": Nun, ihre Lieder fesseln und machen unbestritten Lust auf mehr. Einzig die Dichte und Tiefe eines Motorama-Songs erreichen sie noch nicht ganz. Dabei liegt die Betonung auf noch, denn viel fehlt nicht mehr. Da bin ich mir ganz sicher. Dann werden auch die Songs von Human Tetris diese unverwechselbare melancholische Stimmung transportieren, die vielleicht symptomatisch für die russische Musik ist. Dann ist auch der kleine Bruder erwachsen.

Bisher kann Human Tetris auf die Veröffentlichungen einer gleichnamigen EP Human Tetris und des in diesem Jahr erschienenen Silberlings 2010 (radio sessioms) zurückblicken. Beide sind bei last.fm als freier Download erhältlich. Ich möchte Euch hier besonders die Songs Baltic Sea (von der EP) und Turquoise Dress (vom aktuellen Album) ans Herz legen.

Link 'MySpace-Seite von Human Tetris'

Link 'Download Baltic Sea'
Link 'Download Turquoise Dress'

Donnerstag, 18. März 2010

Darklands / radio-shadowplay - Artikel beim Blog Spontis

Ich muß zugeben, daß es mich mächtig gefreut und sogar ein wenig stolz gemacht hat ...

...als ich folgenden Artikel über radio-shadowplay und Darklands gelesen habe. den ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Erschienen ist er im Blog Spontis, in dem sich Robert unter anderem sehr detailiert mit den verschiedenen Szenen und Subkulturen seiner Jugend, d.h. hauptsächlich der 80er Jahre, auseinandersetzt. Wenn man weiß, daß Robert sich selbst als Anhänger der "schwarzen Gemeinde" und seinen bevorzugten Musikgeschmack als elektronisch, düster und melodisch bezeichnet, dann gibt das schon ein recht genaues Bild von dem, was man in seinem Blog zu erwarten hat. Insgesamt gesehen sehr informativ und lesenswert das Ganze!

Robert, an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für die lobenden Worte, die du für mein Radio und meinen Musik-Blog gefunden hast. Es wäre schön, wenn sich durch den Artikel weitere Hörer und Leser finden würden, die der eher düsteren, melancholischen und emotionalen Musik zugetan sind, so wie sie auf radio-shadowplay gespielt wird. Dadurch würde auch den jungen, bisher unbekannten oder unterbewerteten Bands, die von radio-shadowplay durch "airplay" unterstützt oder bei Darklands vorgestellt werden und Erwähnung finden, ein größeres Forum finden. Denn im Endeffekt geht es doch nur darum guter Musik eine Chance zu geben entdeckt zu werden und mit möglichst vielen Gleichgesinnten zu teilen.

Dienstag, 16. März 2010

Factory Floor - Wenn Ian Curtis 30 Jahre später geboren worden wäre ...

... dann würden Joy Division vielleicht so wie Factory Floor klingen.

Nun, es gibt viele Bands, die dort weitermachen wollen, wo Joy Division bedingt durch den Freitod von Ian Curtis aufgehört haben. Allerdings treten sie dabei ein schweres Erbe an, denn es gibt nur wenige Künstler, deren Lieder der Intensität und Eindringlichkeit eines Joy Division Songs auch nur ansatzweise nahe kommen. Zu den wenigen Ausnahmen zählen mit Sicherheit für mich die von mir sehr verehrten Russen Motorama und vielleicht noch bei dem ein oder anderen Songs die Brasilianer The Silent Party.













Mit den Engländern Factory Floor hat sich nun eine Band zu den oben erwähnten Gruppen hinzugesellt, die einen Musikstil pflegt, der die Assoziation Joy Divison geradezu provoziert. Die Musik des Trios von der Insel wird nämlich von herrlichen Basslinien geprägt, die auch von Peter Hook hätten stammen können und auch der Gesang läßt phasenweise den Gedanken aufkommen, Ian Curtis könnte immer noch auf dieser Erde weilen.

Zu ihrem Glück geben Factory Floor jedoch nie ihre Eigenständigkeit auf und laufen deshalb nicht Gefahr nur als bloßes Plagiat zu fungieren. So stört es überhaupt nicht, daß in dem Post-Punk Sound der Band Elemente wie Tape Loops oder Ambient-Anleihen auftauchen. Ihre Lieder sind - obwohl sie eine gewisse Kälte und Unnahbarkeit ausstrahlen - absolut in der Lage, beim Hörer eine Gänsehaut im positiven Sinne zu erzeugen.

Wie bei vielen anderen Bands, die hier in diesem Blog Erwähnung finden, ist nicht sehr viel an Detailinformationen über die Dame und die beiden Herren von Factory Floor in Erfahrung zu bringen. Obwohl über die Band mehrfach in verschiedenen Musikblogs berichtet wird, ist der Informationsgehalt über das Trio stets spärlich.

Aus irgendeinem Grund habe ich jedoch den Eindruck, als könnten sie "the next big thing" von der Insel werden. Ich hoffe aber für die Band, daß sie davon verschont bleiben und ihre Kreativität in Ruhe und ohne Druck der Medien entfalten und sich entwickeln können, damit sie für uns noch viele Songs der Qualität von Post is here schreiben können.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Jens für den Tipp mit Factory Floor. Wie schön, daß man gute Freunde hat, auf die man sich verlassen kann, wenn der eigene Bandradar mal versagt.

Link "Factory Floor bei MySpace"

Link "Post were here"

Samstag, 13. März 2010

Verboten Küssen – Wer hier an Italien denkt liegt ... richtig

Über die italieniche Formation Verboten Küssen ist nicht viel an Informationen in Erfahrung zu bringen – zumindest wenn man kein Italienisch spricht. Bemüht man aber ein Übersetzungsprogramm, so läßt sich dann doch zumindest Nachfolgendes herausfinden:
Ve
rboten Küssen ist ein Trio aus Florenz in der Toscana, welches im Jahre 2005 gegründet wurde. Die Hintergründe für den Bandnamen konnte ich leider (noch) nicht in Erfahrung bringen.

Die Band definiert ihre Musik selber als „ dunkel im Allgemeinen“ und zwischen den Etiketten Post Punk, New Wave und Dark Wave angesiedelt. Die Italiener achten nach eigenem Bekunden sehr darauf, ihre (teilweise) visionären Texte möglichst so zu instrumentieren, daß jede einzelne Note ihrer von Emotionen geprägten Musik die Bedeutung bekommt, die sie verdient. So entstehen Werke, die nie bombastisch oder überladen wirken, sondern eher minimalistisch arangiert sind und deshalb zum Teil auch sehr intime Stimmungen erzeugen können.

Aus diesem Grunde verwundert es auch in keinster Weise, daß Verboten Küssen einige ihrer Werke als „Glas Rotwein in einer sternenklaren Nacht“ bezeichnen. Hier ist kein Ton zuviel, hier sitzt jede Note genau da, wo sie hingehört und nicht mehr ... aber auch nicht weniger, denn die Songs sind klar strukturiert und die Musik beschränkt sich auf das Wesentliche.

Getragen werden die Kompositionen von Verboten Küssen von der Stimme, die in italienischer Sprache die Texte teilweise spricht und teilweie singt. Texte, die ich nicht verstehe und die mich dennoch berühren. So war es schon, als die deutsche (!) Band Madre del Vizio vor ungefähr 20 Jahren ihr Amore, Fede, Speranza herausbrachten. Der Klang der (gesungenen) italienischen Sprache scheint es mir halt angetan zu haben.

Der Gesangspart wird von einer klassischen Instrumentierung mit Gitarre, treibendem Bass und Schlagzeug in der oben angesprochnen Art und Weise unterstützt. So erzeugen die Songs der Combo aus Florenz die Stimmungen, die ich persönlich sehr schätze. Als Beweis diene hier das Video zu Stelle caduche, welches zudem noch aufzeigt, daß die Band es hervorragend versteht, diese Stimmungen auf eine perfekte Art und Weise visuell umzusetzen.


Verboten Küssen hat in den letzten Monaten 4 Singles und eine EP herausgebracht. Ein Download-Link für die EP E' un attimo ist beigefügt

Link "Bandseite auf MySpace"
Link "E' un attimo"

Donnerstag, 11. März 2010

Churchhill Garden - Musik, die ohne (viele) Worte auskommt

Nachdem Parklife von dem von mir sehr geschätzten Musik-Blog Coast is Clear schon zweimal auf das Projekt Churchhill Garden aufmerksam gemacht hat, möchte auch ich gemäß dem Motto "Aller guten Dinge sind Drei" Euch Churchhill Garden wärmstens empfehlen.

Seien wir doch mal ehrlich: In der Pop-Musik - auch wenn sie kein Mainstream ist - steht doch meistens der Gesang im Vordergrund. An ihm orientiert sich der Wiedererkennungswert einer Band. Das ist sicher mit ein Grund dafür, daß es kaum erfolgreiche Bands gibt, die (fast) ausschließlich rein instrumentale Musik machen. Oft ist eine rein instrumentale Musik nicht "stark" genug, um ohne Unterstützung der Stimme eine Message oder Stimmung zu transportieren.

Bei dem Projekt Churchhill Garden von Andy Jossi aus Luzern in der Schweiz ist das anders. Hier werden zumeist ohne (viele) Worte wunderbare Lautgemälde erschaffen, die an Intensität kaum zu überbieten sind. Dabei ist insbesondere eine Intensität im Sinne von Nachhaltigkeit gemeint, denn die zumeist (derzeit noch) instrumentalen Stücke gehen einem, einmal gehört, nur noch schwer aus dem Sinn. Man könnte auch behaupten, man wird süchtig nach diesen Songs, die oft so zart und zerbrechlich beginnen und sich mit zunehmender Dauer zu einer Klanglandschaft ausbilden, die sehr viele Wärme ausstrahlt und ein Gefühl der Geborgenheit entstehen läßt.

Ich behaupte, daß die Musik von Churchhill Garden - wenn du dich darauf einläßt - wie ein guter Freund sein kann, der dafür sorgt, daß deine trübe Stimmung an nebeligen, kalten Novemberabenden sich in Luft auflöst und der dich an sonnigen Tagen noch etwas glücklicher macht, als du ohnehin schon bist. Ein Freund, der sich nicht aufdrängt, sondern einfach da ist, wenn Du ihn brauchst - ohne viele Worte zu verlieren. Wenn Musik so etwas leisten kann, dann muß es gute Musik sein.

Ob Shoegaze, Dreampop oder Gitarrenwave - alle diese Klassifizierungen passen zur Musik von Churchhill Garden. Auch ohne (viele) Gesangspassagen haben die Stücke einen großen Wiedererkennungswert und bewegen sich auf hohem künstlerischen Niveau. Das beweisen Titel wie Cecile (einem neuen Song, der von Andy Jossi freundlicherweise zum Download freigegeben wurde) oder aber das als Video beigefügte A Japanese Daydream, welche beide auch gut auf die Disintegration von The Cure gepaßt hätten; oder aber Smiths4, ein Song, der den Pale Saints oder den La's bestimmt gut zu Gesicht gestanden hätte.

a Japanese Daydream

churchhill garden | MySpace Musikvideos


Zum Teil sollen die Stücke noch mit Gesang versehen werden, doch wenn es nach mir ginge, so könnte es bleibe wie es jetzt ist. Bleibt (mir) also zu hoffen, daß diese herrliche Musik durch den Gesang lediglich unterstützt, aber nie dominiert wird. Denn wenn etwas klar sein sollte nach dem Hören der Musik von Churchhill Garden, dann daß sie garantiert ohne (viele) Worte auskommt - so gut ist sie!!!

Link "Churchhill Garden bei MySpace"

Link "Cecile"

Montag, 8. März 2010

TOP 50 der rs-Gruppe auf Last.fm (Februar 2010)


Die TOP 50 werden durch die monatlich 50 meist gespielten Songs der Mitglieder der radio-shadowplay-Gruppe auf Last.fm bestimmt.
Auszüge dieser TOP 50 werden in der Sondersendung "Members Only" (jeden Mittwoch 10:00 - 12:00 und jeden Samstag 22:00 - 24:00) gespielt. Im Januar 2011 wird es wieder eine Sondersendung mit Auszügen aus den TOP 600 Songs aus 2010 geben!!!

Wenn auch Du die monatlichen TOP 50 mitbestimmen möchtest (und/oder an den anderen o.a. Aktivitäten interessiert bist), dann werde Mitglied und melde Dich auf unsere Gruppenseite bei last.fm an!

Bei den TOP 50 vom Februar 2010 dominiert (wieder mal deutlich) die Band Joy Division
mit 7 Songs in den TOP 10 und insgesamt 16 Songs in den TOP 50. Überhaupt werden die TOP 50 außer durch Joy Division diesmal durch einige weitere Bands geprägt, die ca. 80% der Plätze unter sich ausmachen, als da wären The Cure, The Smiths, New Order und die Editors.
In 2010 veröffentlichte Titel, sind dementgegen nicht in den TOP 50 zu finden - dazu ist es wahrscheinlich noch zu früh im Jahr. Als bester Neuling hat es der Song Anthem for a doomed Youth von Veil Veil Vanish auf Platz 63 gebracht.

Die Platzierungen der TOP 50 könnt Ihr auf der Seite Members Only in diesem Blog nachlesen.

Samstag, 6. März 2010

The Sight Below - Shoegaze meets Ambient

Eigentlich bin ich auf die amerikanische Band The Sight Below nur durch Zufall gestoßen.

Beim Stöbern im Netz bin ich an ihrer umwerfenden Interpretation des Joy Division Klassikers von 1979 New Dawn Fades hängengeblieben. Beim Hören dieser Coverversion kommt es mir vor, als würde Nico Päffgen zusammen mit My Bloody Valentine dieses musikalische Kleinod darbieten. Das Besondere dabei ist, daß die Art und Weise, wie dies geschieht, dazu führt, daß der Song die Intensität behält, die er in der Version von Ian Curtis und seinen Mannen besitzt.

Grund genug, wie ich finde, sich einmal näher mir der Band aus den Vereinigten Staaten von Amerika zu beschäftigen. Wer genau hinter dem Projekt steckt, welches seinen Mittelpunkt in Seattle besitzt, ist schwer auszumachen. An manchen Stellen wird als Mastermind der amerikanische Komponist Rafael Anton Irisarri genannt.

Bisher wurden zwei EPs und ein Album veröffentlicht. Dabei kommt der Titel Glider des 2008 veröffentlichten Albums nicht von ungefähr. Nur zu deutlich ist die Anspielung auf das gleichnamige Album der Shoegaze-Heroren My Bloody Valentine. So sind dann auch die meist instrumentalen Stücke von einem spährischen vielschichtigen Sound geprägt. Neben den Gitarren dominiert hierbei das Keyboard und zusammen schaffen sie es so etwas wie Ambient-Shoegaze entstehen zu lassen. Um die Musik und ihre Wirkung zu beschreiben hat mir sehr gut die Passage "Sunny music this is not ..." eines Zitates gefallen, welches auf der MySpace-Seite der Band nachzulesen ist.

Im April 2010 erscheint nun in Zusammenarbeit mit Simon Scott, dem Drummer der legendären Shoegazer Slowdive das zweite Album It All Falls Apart. Wenn man dem Label Ghostly glauben schenken darf, dann ist es trotz seiner dunklen Momente zu schön um depressiv zu wirken. Na wenn das kein Anreiz ist es selber auszuprobieren! Als zusätzliche Motivation gibt es die schon oben angesprochene wirklich beeindruckende Coverversion von New Dawn Fades, die ebenfalls auf dem Album enthalten sein wird.

Link 'Bandseite bei MySpace'

Link 'New Dawn Fades'

Dienstag, 2. März 2010

Veil Veil Vanish – Punk Noir?

Wer 2010 in der „Album des Jahres“ Wertung oben mit dabei sein möchte, muss sich bewusst sein, dass Veil Veil Vanish die Messlatte schon im Februar hoch gelegt haben.

Change in the Neon Light ist das Debutalbum der Combo aus San Francisco und auch nach einer knappen Woche Dauerrotation will das Teil einfach nicht aus dem Player. Als ich meinem Co-Moderator in der letzten Sendung Modern Lust vorspielte, glaubte er ich hätte eine bisher unentdeckte Perle von The Cure ausgegraben. Und diese Robert Smith Referenz werdet ihr wahrscheinlich in jeder Veil Veil Vanish - Rezension lesen, da Sänger Keven Tecon dem alten Meister durchaus ähnlich klingt. Ist aber nicht schlimm, da massig Eigenständigkeit bleibt und The Cure - Alben dieser Güte auch schon bald zwei Dekaden auf dem Buckel haben.

Change in the Neon Light beginnt mit dem gleichnamigen Titelstück, welches keinem Kickstart gleichkommt sondern erst mal zum Schweben einlädt. Schöner Gitarrensound vom Keyboard begleitet und dezent von der Rhythmussektion unterstützt. Schon hier kommt die dichte Produktion des Albums raus.
Mit Anthem for a Doomed Youth hat es sich dann auch was mit 'dezent' beim Bassspiel. In Post-Punk Manier geben Veil Veil Vanish bei diesem schon vorab als Single ausgekoppeltem Titel Gas.
Exile City, Modern Lust und Pharmaceutical Party Platform halten das Tempo und die eingängigen Gitarrenpassagen graben sich tief in den Gehörgang.
Bei Secondhand Daylight hatte ich zunächst Angst, in dem Teil des Robert Smith'schen Sounduniversums gelandet zu sein, das ich so gar nicht mag, aber das Ende des Stücks reisst dann doch wieder alles raus.
This is Violet merkt man von der ersten Sekunde an, dass hier keine Gefangenen gemacht werden. Viel Energie, Wall of Sound und wie fast alles Stücke catchy ohne Ende.
Detachment hält das hohe Niveau und überrascht mitten im Lied mit einem Break, der hohen Wiedererkennungswert garantieren wird.
The Wilderness fängt ruhig an, steigert sich in einen schönen Soundwall, um dann das Album ausklingen zu lassen.
Nur knappe 39 Minuten hat die Reise durch das Veil Veil Vanish Universum gedauert, aber für diesen "Long"player gilt: No fillers, just killers!

Und was soll dieses „Punk Noir“ aus der Überschrift? Keine Ahnung, so beschreiben Veil Veil Vanish ihren Stil auf ihrer Facebook Seite. Mir eigentlich egal, in welche Schublade Veil Veil Vanish sonstwo eingeordnet wird, bei mir kommen sie in die Lieblingsschublade! 10 von 10, wenn wir hier bewerten würden.

Link 'Bandseite bei MySpace'
Link 'Bandseite bei Last.fm' (hier könnt ihr Change in the Neon Light komplett anhören)

Dieser Artikel wurde freundlicherweise von Jens für Darklands verfasst. Jens, dessen musikalischen Sachverstand ich sehr schätze, ist Moderator der Radio-Sendung 'Schwarze Zone', die ihr jeden 3. Freitag im Monat von 22:00 - 24:00 auf 'Radio unerhört Marburg ' hören könnt. Für diese 2 Stunden sei euch erlaubt etwas Anderes als 'radio-shadowplay' zu hören - es lohnt sich!!!

Link 'Schwarze Zone bei MySpace'

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