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Sonntag, 28. Februar 2010

Davos - aus Österreich, nicht aus der Schweiz

Dachte ich bisher bei dem Namen "Davos" sofort an den schweizer Wintersportort, so hat sich das inzwischen grundlegend geändert! Wenn ich jetzt an "Davos" denke, dann kommen mir die Schlagwörter Österreich, Wien und Synthiepop in den Sinn!
Denn: "Davos" sind eine dreiköpfige Band aus der österreichischen Hauptstadt, deren musikalische Darbietung mich voll und ganz überzeugt hat. Die Band selber bezeichnet ihre Musik allerdings eher als "Wave-Pop" anstatt als "Synthiepop", da in ihren Songs neben Synthesizer auch Gitarren und Schlagzeug Verwendung finden. Nach eigener Aussage ist die Musik von "Davos" geprägt durch Bands wie "Duran Duran", "A-ha" oder "New Order".

"Davos" sind sicherlich keine Neulinge mehr im Musikgeschäft. So kann das bereits 2004 gegründete Trio inzwischen schon auf eine Vielzahl von Veröffentlichungen zurückblicken. Bisher sind 6 Alben bzw. EP's erschienen. Darüber hinaus können die Jungs mit einer ganzen Reihe von Samplerbeiträgen (u.a. auf Silberlingen der bekannten Magazine "Orkus" und "Sonic Seducer") aufwarten.
Zudem kann "Davos" auf Zusammenarbeiten mit bekannten Genregrößen wie "And One","L'âme Immortelle" oder "Psyche" veweisen. Auch dies ist sicherlich ein Beleg für die hohe künstlerische Qualität, welche die Band abzuliefern in der Lage ist.

In ihren Texten verarbeiten die Wiener durchweg persönliche Situationen und vermeiden bewußt platte politische Statements. Aus diesem Grunde wirkt die Band sehr authentisch, was der Intensiät der Gesamtdarbietung von Musik und Gesang zugute kommt.
Live hat es "Davos" bisher auf zahlreiche Gigs vor allen Dingen in Österreich und Deutschland gebracht. Sogar ein Konzert im legendären Bochumer "Zwischenfall" war dabei. Bleibt zu hoffen, daß es nicht das Letzte in dieser Region war.

In der Hoffnung Euch einen Grund zu geben, sich intensiver mit der Musik von "Davos" zu beschäftigen anbei zwei feundlicherweise von der Band zum Download freigegebene Songs. Es handelt sich dabei um "Within Control" sowie um "Rain" von der 2009 zusammen mit der Band "Heirstyle" veröffentlichten Split EP.

Link "Bandseite bei MySpace"

Link "Within Control"
Link "Rain"

Samstag, 27. Februar 2010

Depeche Mode / Nitzer Ebb - live in Düsseldorf

Gestern war es endlich soweit: Das im Sommer wegen Erkrankung von Sänger Dave Gahan abgesagte Düsseldorfer Konzert von "Depeche Mode" wurde endlich nachgeholt. Zusammen mit dem heutigen Konzert bilden die beiden Düsseldorfer Konzerte den Abschluß der "Tour of the Universe".

Als Vorgruppe fungierten gestern abend die EBM-Helden der 80er Jahre "Nitzer Ebb". Fast eine Stunde spielte die Band und hatte dabei wie viele Vorgruppen damit zu kämpfen, daß der Sound am Mischplt derart gedrosselt und gedämpft wurde - so erschien es mir jedenfalls - um dem Hauptact soundtechnisch gesehen in einem besseren Licht darzustellen. Dazu ist zu sagem, daß "Depeche Mode" solche Methoden nicht nötig hat. Den Beweis lieferten gestern grandiose Gasangspassagen von Dave Gahan und besonders von Martin L. Gore. "Nizter Ebb" jedenfalls hat man damit keinen Gefallen getan. Ihr Auftritt blieb blaß und auch die Hits funktionierten irgendwie nicht.



"Depeche Mode" selber spielten einen professionellen und soliden Set. Nicht mehr und nicht weniger. Ihre große Genialität zeigte sich in der Tatsache, daß sie eine Vielzahl der Songs in einem neuen Gewand präsentieren, frei nach dem Motto: "Depeche Mode" remixen "Depeche Mode". Leider wurde nur ein Zugabenblock gespielt und nach ca. 2 Stunden war das Konzert vorbei. Für 70,- € war das meiner Meinung nach zuwenig.

Freitag, 26. Februar 2010

Jahresrückblick 2009 (Teil 3)

Anbei findet Ihr den dritten von insgesamt sechs Teilen des Jahresrückblickes 2009, welcher sich aus den Hörgewohnheiten der Mitglieder der radio-shadowplay-Gruppe auf Last.fm ergab.

Auch der Teil 3 (Rang 201-300) ist ein Beleg dafür, wie breit gestreut doch das Musikinteresse der Gruppenmitglieder und Hörer von radio-shadowplay im vergangenen Jahr war. So befinden sich diesmal neben den alten Bekannten von "Joy Division", "The Cure" oder "Depeche Mode" auch jede Menge "Frischfleisch"unterschiedlicher Musikgenres unter den Platzierten. Als Beispiel seien hier angeführt: "M83" (Shoegaze aus Frankreich), "von Bizmark" (Indie-Rock aus Irland) oder aber die von mir besonders verehrten "Sleazy Romance" (Shoegaze / Postpunk aus Schweden), welche sich inzwischen in "Light in your Life" umbenannt haben.

Als Hörbeispiel sei Euch das Mainzer Post- Punk Projekt "Dada Dumdums" ans Herz gelegt, welches den Beweis abliefert, daß es gute Indie-Mucke aus Deuschland gibt, die den internationalen Vergleich absolut nicht scheuen muß.
Zudem gibt es den Song "Echoes" von den russischen Post-Punkern "Motorama". Das ist eine Band, welche ich nicht mehr aus meiner Musiksammlung misssen möchte. Ihre Musik weist eine Intensität auf, wie ich sie vorher nur von "Joy Division" gekannt habe. Hier schlägt das schwer melancholische russische Gemüt voll durch - einfach genial diese Band!

Nochmal zur Erinnerung: Die Monatsauswertungen 2010 der meistgeörten Songs werden in der Sendung "Members Only" (jeden Mittwoch zwischen 10-12 Uhr MEZ und jeden Samstag zwischen 22-24 Uhr MEZ) gesendet. Du kannst mitbestimmen, was dort läuft, indem Du Mitglied unserer Gruppe bei Last.fm wirst und Deine Musik "scrobbelst" (hört sich komplizierter an als es ist).

Link "Dada Dumdums - Dead Beat" (Rang 233)
Link "Motorama - Echoes" (Rang 235)

Link "Jahresrückblick 2009 (Teil 3)"

Mittwoch, 24. Februar 2010

Guilty Strangers - sicher ist es Ihre Schuld, wenn Euch die Musik nicht mehr aus dem Sinn geht !

Derzeit kreist die "Guilty Strangers E.P." in meinem Player. ... und dort soll sie noch eine Weile bleiben, denn das was meine Ohren hören gefällt mir.

Die "Guilty Strangers" sind eine Band aus San Antonio / Texas (USA), welche sich zum Ziel gesetzt hat, den Hörer mit einer Symbiose aus New Wave, Batcave and Death Rock zu gewinnen. Dieses Unterfangen scheint zu funktionieren. Das liegt vor allen Dingen an der absolut überzeugenden gesanglichen Darbiertung von Christine Terry, deren Stimme so unsagbar cool und ansatzweise gequält rüberkommt, wie es sich für dieses Genre gehört.

Die Musik des Quartets selber besticht durch einen treibenden Bass und durch einen knarzigen Gitarrensound, welche mit dem Gesang auf perfekte Weise harmonieren.

Wenn ich nach drei Bands gefragt würde, die mir beim Hören der "Guilty Strangers E.P." in den Sinn kommen, dann wäre dies meine Antwort: "Siouxie and the Banshees" (wegen des Gesangs), "Cinema Strange" (wegen des Gesangs und der Musik) sowie "Christian Death" (wegen der Musik). Das sind - wie ich finde - allesamt hervorragende Referenzen und somit freue ich mich schon auf das hoffentlich bald erscheinende Album der Band um das Ehepaar Terry.

Damit Ihr selber testen könnt, welche Assoziationen Euch die Musik der "Guilty Strangers" in die Gehörgänge spült, gibt es LA Anlage mit "Keepsake", "Passerby" und "45mg" drei Songs, die die Band freundlicherweiser zum Download freigegeben hat.

Link "Guilty Strangers auf Myspace"

Link "Keepsake"
Link "Passerby"
Link "45mg"

Dienstag, 23. Februar 2010

The Porno - Indonesien läßt grüßen

Obwohl es diesen Blog noch nicht so lange gibt, ist schon ein Artilel über eine indonesische Band erschienen und zwar über die Shoegazer "Jellybelly". Hier nun kommt der zweite Streich! Es handelt sich diesmal um die Band "The Porno".

Eigentlich bedarf es gar nicht so eines auffälligen Bandnamens, um Aufsehen zu erregen, denn die Musik spricht für sich allein genug. Die Musik von "The Porno" ist ein wenig düsterer als die ihre Landsleute von "Jellybelly", "Ansaphone" und "My Violaine Morning".

Wenn ich Songs von "The Porno" höre und die Augen schliesse, dann ist es, als ob "The Jesus and Mary Chain" (mit ihre melodische Seite) Songs spielen, welche den russischen Post-Punkern "Motorama" auch gut zu Gesicht gestanden hätten. Allerdings wird die Platte hier bei 45 Upm anstatt bei 33 Upm abgespielt - was allerdings nicht für den Gesang gilt :-))

Anlaß dieses Artikels ist in erser Linie die Tatsache, daß "The Porno" unlängst Ihr Debutalbum "Subliminal" veröffentlicht und mit "Introvert" einen neuen Song zum kostenlosen Download ins Netz gestellt haben. Als Zugabe gibt es für Euch noch "Ivy", einen meiner Lieblingssongs aus 2009.

Link ""The Porno" auf MySpace"

Link "Introvert" (vom Debutalbum "Subliminal")
Link "Ivy"

Sonntag, 21. Februar 2010

Life's Decay - mehr als nur Musik

"Life's Decay" ist ein von Multi-Instrumentalist Lyktwasst 2003 ins Leben gerufenes Projekt. Seit 2005 ist Sängerin Alea fester Bestandteil des Projektes. Sie ist u.a. mit dafür verantwortlich, daß in de letzen Werken vermehrt klassische Instrumente Berücksichtigng fanden.

Man merkt schnell, daß neben der Musik auch das Artwork Ihrer Veröffentlichungen für die beiden Franzosen einen hohen Stellenwert besitzt. In der Zwischenzeit hat Lyktwasst eine Vielzahl von Schwarz-Weiß Graphiken geschaffen, die größtenteils das Abbild der Sängerin zeigen. Diese Bilder, die mich stimmungsmäßig an den französichen Film noir erinnern, sind auf jeden Fall einen Blick wert und geben durch ihre Anwesendheit im Booklet neben der Musik einen weiteren Anreiz zum Erwerb einer CD.

"Life's Decay" sieht ihre Musik selber unter dem Einfluß von klassischer akustischer Musik, experimentellem Pop-Rock und Industrial (wo wir mal wieder bei den Schubladen wären). Nicht zu verleugnen ist, daß sich die musikalische Ausrichtung des Projektes von den Anfängen bis zur Gegenwart immer weiter verändert hat
(wobei mir persönlich die älteren Stücke etwas besser gefallen).

Inzwischen kann "Life's Decay" auf 7 komplette Alben, eine EP sowie einer Vielzahl von Samplerbeiträgen, u.a. auch für das deutsche Magazin Orkus, zurückblicken. Damit Ihr einen Eindruck von der musikalischen Bandbreite bekommt füge ich 4 Songs aus unterschiedlichen Werken mit Downloadlink bei. Zusätzlich gibt es noch den Link zur Bandhomepage, wo Ihr u.a. auch sämtliche Grafiken und Fotografien findet, die Lyktwasst im Rahmen von "Life's Decay" geschaffen hat.

Link "Official Hompage von Life's Decay"

Link "Omnes Vulnerant Ultima Necat" (2004)
Link "Sensitive" (2005)
Link "Descence" (2007)
Link "Etesse" (2009)

Samstag, 20. Februar 2010

RROYCE - Synthiepop aus dem Ruhrpott

Bei meiner endlosen Suche nach geeignetem "Material" für mein Webradio "radio-shadowplay" bin ich diesmal bei einem Duo aus Dortmund bzw. Bochum fündig geworden.

"RROYCE" wurde erst 2008 gegründet und doch fühlt man sich bei Hören ihrer Musik um 25 Jahre zurückversetzt, was nicht negativ gemeint ist. Um Schubladen zu bedienen wüde ich es als lupenreinen Synthiepop bezeichnen, was die beiden Herren da abliefern.

In meinem Empfinden unterscheidet sich guter Synthiepop von schlechtem Synthiepop u.a. darin, ob mich der Gesang fesselt oder eben nicht. Die Stimme muß das gewisse Etwas transportieren, eine melancholische Stimmung erzeugen können und doch auf der anderen Seite irgendwie cool und unnahbar wirken (wie gesagt: das ist meine eigene (Teil-)Definition von gutem Syntiepop). Lange Rede - kurzer Sinn: Der Sänger von "RROYCE" besitzt diese Stimme!

Auch wenn es vielleicht nicht innovativ ist, was die beiden Jungs hier machen, gut ist es auf jeden Fall. ... und ich höre mir lieber die Songs ihrer "Bohemian Life EP" an, als das letzte Album von Depeche Mode. Macht Euch selber ein Bild. Falls Euch die Musik von "RROYCE" auch gefällt, dann könnt Ihr die "Bohemian Life EP" unter beigefügtem Link kostenlos runterladen. Zusätzlich gibt es an dieser Stelle noch den Song "Run Run Run".

Link "Bandseite bei MySpace"

Link "Bohemian Life EP"

Link "Run Run Run"

Freitag, 19. Februar 2010

Sunbear - Bits (wie schön bitte ist das denn?!)

Heute möchte ich Euch eine Veröffentlichung vorstellen, die zwar schon fast fünf Monate alt ist, von deren Schönheit ich aber dermaßen beieindruckt war, daß ich sie Euch nicht vorenthalten konnte.

Eigentlich ist die Musik, um die es hier geht noch viel älter, denn sie stammt aus den Jahren 1996 und 2000. Im September 2009 veröffentlichte die irische Band "Sunbear" mit dem Album "Bits" Ihre beiden EP's "Bits and Pieces" und "Dogs" nocheinmal zusammen.

Ich fühlte mich beim Hören von "Bits" sofort in die 90iger Jahre zurückversetzt, welche mich mit Musik der "Stone Roses", der frühen "Pale Saints", von "Ride" oder den frühen "Bluetones" beglückten. Es handelt sich bei den Referenzen also um Indiepop bzw. Britpop der besseren Art.

Natürlich habe ich mir das Album gleich gekauft. Vielleicht geht es Euch ja genauso. Als Köder ich einen Link zum Label "Indiecater Records" beigefügt, wo Ihr das Album vollständig anhören könnt und noch viel Wissenswertes zu Band und Songs erfahrt. Zudem ist auf dieser Seite der Song "Leadbelt" als freier Download verfügbar (funktioniert nur über rechte Maustaste und "Ziel speichern unter" - jedenfalls bei mir). Der Rest liegt nun bei Euch!

Link "Sunbear - Bits at Indiecater Records" (inklusive "Leadbelt" als free download)

Mittwoch, 17. Februar 2010

Feeding Fingers mit neuem Video


Eben erreichte mich die Nachricht, daß die von mir überaus geschätzten amerikanischen New Waver Feeding Fingers ihr offizielles Video zu "Fireflies Make Us Sick" heute veröffentlicht haben.

Natürlich möchte ich Euch dieses künstlerische Meisterwerk der Band um Mastermind Justin Curfman nicht lange vorenthalten und deshalb gibt es heute gleich noch einen Post. Das Video entstand unter der Regie des Produzenten Steven Lapcevic. Der Song "Fireflies Make Us Sick" stammt vom 1997 erschienenen Debutalbum "Wound in Wall".



Wem die Musik der Feeding Fingers gefällt, dem sei gesagt, daß sie 2010 ihre erste Europatour bestreiten werden. Einziger Termin in Deutschland ist der Auftritt beim diesjährigen Wave Gotik Treffen in Leipzig. 

Anbei die Daten der Europatour 2010 der Feeding Fingers

Mar 3 2010 - Ridderkerk, THE NETHERLANDS
@ Get Rhythm
w/Cradle

Mar 5 2010 - Gouda, THE NETHERLANDS
@ DE GONZ
w/Entertainment and Cradle

Mar 6 2010 - Rome, ITALY
Nitzer Ebb, Feeding Fingers
organizza Grinding Halt
@ Blackout Rock Club
special guest: Christabel Dreams

Mar 11 2010 - Bucharest, ROMANIA
@ CONTROL CLUB
w/Pixels

Mar 13 2010 - Warsaw, POLAND
OLD SKULL PARTY @ NO MERCY CLUB

May 2010 - Leipzig, GERMANY
WAVE-GOTIK-TREFFEN 2010

Jahresrückblick 2009 (Teil 2)

Anbei findet Ihr den zweiten von insgesamt sechs Teilen des Jahresrückblickes 2009, welcher sich aus den Hörgewohnheiten der Mitglieder der radio-shadowplay-Gruppe auf Last.fm ergab.

Während bei Teil 1 (Rang 1-100) deutlich wurde, daß "Joy Division" der absolute Favorit der Hörer war (Die Plätze 1-6 wurden von "Joy Division"-Songs belegt), zeigt Teil 2 (Rang 101-200) doch schon eher, daß man durchaus auch offen für andere Musik und auch Neues ist.

Als Hörbeispiele habe ich diesmal neben einem Song von "Blacklist", die auch schon in Teil 1 vertreten waren, mit "(((S)))" ein Ein-Mann-Projekt aus Kopenhagen ausgewählt, dessen Debut-Album "Ghost" für mich zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres zählt. Hört Euch "Deathtrip" an - vielleicht kommt Ihr ja auf den Geschmack und gebt dem ganzen Album eine Chance.

Nochmal zur Erinnerung: Die Monatsauswertungen 2010 der meistgeörten Songs werden in der Sendung "Members Only" (jeden Mittwoch zwischen 10-12 Uhr MEZ und jeden Samstag zwischen 22-24 Uhr MEZ) gesendet. Du kannst mitbestimmen, was dort läuft, indem Du Mitglied unserer Gruppe bei Last.fm wirst und Deine Musik "scrobbelst" (hört sich komplizierter an als es ist).

Link "(((S)))-Deathtrip" (Rang 128)
Link "Blacklist - Edit" (Rang 185)

Link "Jahresrückblick 2009 (Teil 2)"

Montag, 15. Februar 2010

The BlackMail . . . Post-Punk aus Weißrußland


The BlackMail - nicht zu verwechseln mit der Koblenzer Indie-Rockern "Blackmail" - ist ein Quartett aus Minsk in Weißrussland.

Die 2007 gegründete Band sieht ihre Ursprünge nach eigenem Bekunden im "dunklen Garagen-Post Punk". Doch im Laufe der Jahre gewannen neben den klassischen Post Punk Elementen die elektronischen Akzente immer mehr an Bedeutung. So gehört inzwischen außer Schlagzeug - Bass - Gitarre auch das Keyboard zur festen Bestzung der Band.

Insgesamt gesehen eine Mischung die vielversprechend ist. Davon könnt Ihr Euch auch selber überzeugen, denn auf der Last.fm-Seite der Band gibt es die Debut-EP als kostenlosen Download. Für mich sind die Jungs jedenfalls jetzt schon eine der Entdeckungen 2010!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an "Bloodflower" für den Tipp, verbunden mit der Aufforderung an die Leser dieses Blogs mir ebenfalls Hinweise auf interessante Bands zu geben, die es verdient hätten an dieser Stelle genannt zu werden.

Link "Bandseite bei MySpace"

Link "The BlackMail EP"

Link "My Way"

Sonntag, 14. Februar 2010

Emerald Park - ... verschenkt Album zum Valentinstag


Die schwedische Indie-Pop Band Emerald Park aus Malmö erfreut Fans und solche, die es werden wollen, indem sie ihr Album "For Tomorrow" als Edition 2010 zum kostenlosen Download zur Verfügung stellt.

Damit aber nicht genug, denn neben den 12 Songs des 2008 erstmals erschienenen Werkes gibt es diesmal noch zwei Stücke als Bonus dazu, darunter den bisher unveröffentlichten Song “Satellite”.

In der Musik von Emerald Park findet man eine Menge unterschiedlicher Einflüsse. Bands wie zum Beispiel "Arcade Fire", "Belle And Sebastian" oder "Death Cab for Cutie" kommen beim Hören von "For Tomorrow" in den Sinn, um nur Einige zu nennen.

Das Besondere an der schwedischen Band aber ist das Zusammenspiel von Sänger (Tobias Borelius) und Sängerin (Martina Johansson), welche sich wunderbar ergänzen und für eine unverwechselbare Stimmung und einen hohen Wiedererkennungswert sorgen. Aber überzeugt Euch doch am Besten selber!

Link "Bandseite auf MySpace"

Link "For Tomorrow" (Album Edition 2010)

Link "Satallite"

Samstag, 13. Februar 2010

Any Day In June - Liebe in Zeiten der Armut ...


Liebe in Zeiten der Armut - ein Thema, über das sich sicherlich ohne Weiteres stundenlang philosophieren lässt. Das amerikanische Duo Any Day In June aus Detroit benötigt dazu mal gerade eine gute halbe Stunde. Der feine Unterschied: Mastermind J.Celestino untermalt seine Gedanken mit Musik ... und diese sagt mehr als tausend Worte.

Die Musik von Any Day In June ist eine Melange aus Indie Pop und Gitarenwave und erinnert sehr an die geliebten 80iger Jahre. Die Melodie steht klar im Vordergrund. Melancholie ist sicher ein Begriff im Wortschatz von J. Celestino, denn eine melancholische Grundstimmung läßt sich im Zusammenhang mit seinen Songs sicher nicht verleugnen.

Ein wenig erinnert mich "Love In The Time Of Povertry" an "A Story Of Hurt" von "Danish Daycare" - auch wenn ich gestehen muß, dass die Songs an die Klasse des des Debutwerks von Daniel Jönsson nicht heranreicht. Doch wer Musik von Bands wie "New Order" oder "The Smiths" mag, der wird von "Love In The Time Of Povertry" sicher nicht nicht enttäscht werden.

Das Album gibt es als Download auf der Homepage der Band. Als Hörprobe habe ich mit "The Waking Bell" einen Song gewählt, der - soviel darf schon verraten werden - eine der Neuvorstellngen bei der Wahl der Gipfelstürmer April-Charts auf radio-shadowplay sein wird.

Bei den Gipfelstürmer Charts kann man einen ganzen Monat lang aus 20 Platzierten Songs und 10 Neuvorstellungen einen seine Favoriten (Mehrfachnennungen sind möglich) wählen. Das Ergebnis wird dann im folgenden Monat in den Gipfelstürmer - Sendungen (jeden Donnerstag von 10:00 - 12:00 und jeden Sontag von 22:00 - 24:00) gespielt.

All You’ve Seen – Elegische Gitarrenklänge aus der Schweiz


Soviel vorab: Wer sich mit der Musik des Schweizer Trios All You’ve Seen ernsthaft beschäftigen will, der muß Zeit mitbringen – viel Zeit. Aber wenn er das tut, dann wird er auch belohnt

Im Einzelnen: Meist beginnen die Songs des im letzen Monat erschienen Instrumentl-Albums „Mahali“ mit sanften Gitarrenklängen, die Melodien hervorzaubern, welche den Ohren schmeicheln und unbemerkt in die Gehörgänge eindringen, um einem – wie man so schön sagt – nicht mehr aus dem Kopf zu gehen.

Zugegeben, das hört sich einfacher als es ist, denn die Musik auf „Mahali“ ist sicherlich nicht dazu geeignet, um sie nur so nebenbei zu hören. Nur, wer sich voll und ganz auf die Musik konzentrieren kann, der wird miterleben können, wie sich die anfänglich zaghaft gezupften Töne mit der Zeit zu einer Melodie zusammenfügen, die den Hörer auf eine Reise mitnimmt, deren Verlauf er selber bestimmt – Kopfkino pur.

Sicherlich ist „Mahali“ ein Album, welches am Besten in der dunkelen und kalten Jahreszeit funktioniert. Testet es selber: Auf der MySpace-Seite der Band gibt es die EP von 2009 und das aktuelle Album „Mahali“ zum kostenlosen Download.

Anbei als Hörbeispiel mein derzeitiger Lieblingssong von All You've Seen, der Opener des neuen Werkes „Burma“
(An dieser Stelle herzlichen Dank an Jens für den Hinweis auf diese Band und die beiden Alben)

Link "Burma"

Donnerstag, 11. Februar 2010

Jahresrückblick 2009 (Teil 1)

Anbei findet Ihr den ersten Teil des Jahresrückblicks 2009! Am 31.01.2010 wurden 24 Stunden lang Auszüge aus den 600 beliebtesten Songs der Mitglieder der rs-Gruppe auf Last.fm auf radio-shadowplay gesendet. In der beigefügten Übersicht sind die Platzierungen 1 - 100 mit der erzielten Punktzahl und der Anzahl der Wochen, die der jeweiige Song in den wöchenlichen Top 50 der Gruppnmitglieser vertreten war, zu sehen.
Aus den meist gehörten Liedern der Woche wird eine monatliche TOP 50 Liste errechnet. Auszüge aus dieser Monatsliste werden in der Sondersendung "Members Only" (jeden Mittwoch zwischen 10-12 Uhr MEZ und jeden Samstag zwischen 22-24 Uhr MEZ) gesendet.
Als Download beigefügt ist derPlatz 25, den die amerikanischen Post-Punker "Blacklist" mit "Flight of the Demoiselles" belegen. Sollte Euch das gefallen, so hört doch in Zukunft einfach mal öfters bei "Members Only" rein oder noch besser: Werdet doch gleich Mitglied unserer Community auf Last.fm und bestimmt die Sendung mit!

Übrigens: die Teile 2 bis 6 des Jahresrückblicks 2009 werden an dieser Stelle in loser Folge veröffentlicht.

Download "Blacklist - Flight of the Demoiselles"

Link "Jahresrückblick 2009 (Teil 1)"

Mittwoch, 10. Februar 2010

Jellybelly - ... und wieder ein musikalischer Leckerbissen aus Indonesien


Indonesien und Musik nach meinem Geschmack, das waren bis vor einem Jahr noch 2 Dinge, die gar nicht so zusammenpassen wollten. Doch dann fing es an!

Zuerst "My Violaine Morning" und dann "Ansaphone" - beide Bands überzeugten mich mit wunderschönem Shoegaze. Gegen Ende des Jahres dann noch "The Porno", welche das Genre Postpunk vorzüglich bedienen. Nun, jetzt ist es mit den großartigen Jellybelly wieder Musik vom Genre Shoegaze, die schöner nicht sein kann.

Dem geneigten Hörer werden sofort die Cocteau Twins ins Gedächnis gerufen werden, wenn sie die ersten Minuten der Musik von Jellybelly genossen haben. Auch Anleihen bei "My Bloody Valentine" sind in Ihrer Musik zu erkennen. Zwei Referenzen also, die nicht zu den Schlechtesten gehören.

Doch die Musik von Jellybelly ist mehr als nur eine Kopie bekannter Bands. Sie besizt ein großes Maß an Eigenständigkeit und besticht durch die Kunst sphärische Klänge mit Melodien von hohen Wiedererkennungswert zu verbinden.
Bisher hat das Quintett aus Bandung mit "#Intro" und "A Gorgeous Day To Remember" 2 EP's veröffentlicht. In diesem Jahr ist ein Album geplant. Als Appetitanreger gibt es den freundlicherweise von der Band zur Verfügung gestellten Song "Chargin And The Miserable Autumn" in der Rohfassung. Der macht - wie ich finde - auf jeden Fall Lust auf mehr!

Link zur Bandseite bei myspace


Download "Chargin And The Miserable Autumn"
(Rohfassung)
Download "Stranger"

Download "Illusion Dreams"

Dienstag, 9. Februar 2010

Delphic - Nach dem New New Wave nun der New Rave


Delphic ist eine Electropop-Band aus Manchester. Erste Aufmerksamkeit jn Deutschland erlangte sie als Support von Bloc Party im Februar 2009. Inwischen werden sie als eine der größten Entdeckungen 2010 gehandelt. Ende Januar ist nun das Debütalbum „Acolyte“ bei Polydor erschienen.


Selbstbewußt gibt sich die Band jedenfalls schon jetzt. So wird ihnen nachfolgendes Zitat nachgesagt: "Wenn es so etwas wie ein 'neues' Manchester geben sollte können wir hoffentlich für die Stadt das sein, was Joy Divison für das 'alte' Manchester war."

Mit ihrem elegischen und dennoch energischen Synthpop ist die Band musikalisch eher ale eine explosive Mischung aus den Happy Mondays und der Joy Divison Nachfolgern von New Order anzusehen.

Musikfreunde aus dem Rheinland können die 3 Engländer am 13.02.2010 bei Ihrem Konzert in Köln im "Subway" live erleben.



Link zur Bandseite bei myspace

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