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Freitag, 31. Dezember 2010

Der (subjektive) Jahresrückblick 2010

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie es sch für einen ordentlichen Musikblog gehört, wird auch bei Darklands Bilanz gezogen, wissend, daß dies absolut subjektiv ist.

Meinen persönlicher Jahrerückblick über die jeweils 10 Lieblingsplatten und -songs findet ihr nachfolgend. Das erste Mal habe ich dies im letzten Jahr (2009) gemacht. Das Ergebnis könnt ihr nachlesen, wenn ihr dem Link weiter unten folgt.

IndiMichi's Lieblingsmusik 2010

TOP10 Alben 2010

1. Feeding Fingers - Detach Me From My Head













Großartige Melodien, Robert Smith-ähnlicher Gesang und sehr abwechslungsreich - Die Feeding Fingers werden immer besser.


2. Motorama - Alps













Die russische Band Motorama mit ihrem ersten kompletten Album überzeugen weiterhin, auch wenn sie nicht mehr so dunkel rüberkommen wie noch auf ihren ersten EP's.


3. Pink Turns Blue - Storm













Ein perfektes Post-Punk / New Wave Album - als ob Pink Turne Blue nie anders waren, als auf ihren ersten beiden Scheiben.


4. I Like Trains - He Who Saw The Deep













Auch die I Like Trains sind zahmer geworden, aber das Album gewinnt mit der Zeit unheimlich und ist anders, aber bestimt nicht schlechter als die beiden Vorgänger.



5. The Radio Dept. - Clinging To A Scheme













Das von mir lang ersehnte neue Album der Schweden - wie erwartet mit jeder Menge Songperlen reinen Indie-Pop's.


6. Zola Jesus - Stridulum II













Erst auf den zweiten Blick entdeckt, aber dann hat mich das Album locker vom Hocker gehauen.


7. Pen Expers - Dirty Tender Love













Für mich haben Pen Expers das beste Nick Cave Album seit Tender Pray aufgenommen.


8. Ikaria - Luxembourg













Ikaria zeigen auf dem Album, daß sie mehr können, als nur Sommersongs wie Transmitter zu schreiben.


9. Perfume Genius - Learning













Für mich "das" Singer / Somgwriter-Album des Jahres - intensiv und zerbrechlich!



10. Orchestral Manoeuvres In The Dark - History Of Modern













Das Comeback-Album des Jahres einer meiner Lieblingsbands der 80er Jahre.

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... und hier meine Lieblingssongs des ablaufenden Jahres:

TOP10 Songs 2010

1.  Motorama - Ghost
2.  Feeding Fingers - I Am A Brutal Little Boy
3.  I Like Trains - A Father`s Son
4.  Ikaria - Transmitter
5.  The Churchhill Garden - Cecile (vocal version)    
6.  Perfume Genius - Mr. Peterson
7.  i am poet. - Sleep Well
8.  Pen Expers - Drink To Me, Victoria Lee
9.  Zola Jesus- Sea Talk   
10. Ceremony - Someday


Des weiteren läuft derzeit eine Umfrage über eure TOP5 Alben und Songs des vergangenen Jahres, an der ihr aufgerufen seid teilzunehmen (falls noch nicht geschehen). Schreibt dau eure Favoriten (den Liebsten an erster Stelle) als Kommentar unter diesen Post.

Ich wünsche euch im Namen von radio-shadowplay und Darklands einen guten Rutsch in ein glückliches Jahr 2011 und hoffe, daß ihr dem Radio und dem Musikblog auch im kommenden Jahr treu bleibt.

Link "Der (subjektive) Jahresrückblick 2009"

Mittwoch, 29. Dezember 2010

The Churchhill Garden - Neue Songs, jetzt auch mit Cover

Es ist sicherlich nur noch ein Frage der Zeit, bis Andy Jossi alias The Churchhill Garden das erste komplette Album vorlegt. Jedenfalls sprudeln neue Songs, zum Teil mit Gesangspart, in immer kürzeren Abständen aus seiner Feder. Jetzt hat er auch noch die entsprechenden Cover dazu entworfen.

Wer den letzten Artikel auf Darklands zu The Churchhill Garden gelesen hat, der weiß, daß ich Andy Jossi für einen großartigen Photographen halte. Er besitzt das gewisse Auge für das Objekt und ist in der Lage, die Ästethik seines Motives sowohl farblich als auch geometrisch in seinem Abbild zu konservieren. - immer fokussiert auf das Wesentliche. Das ist Etwas, was man nicht erlernen kann. Entweder man hat es - oder man hat es nicht! Andy Jossi hat es! Davon könnt Ihr Euch selber überzeugen. Zum Einen auf der Webseite von The Churchhill Garden, wo er zahlreiche Photographien präsentiert, zum Anderen hier bei Darklands, weil ich drei der schönsten Cover diesem Artikel beigefügt habe, um ihm ein wenig Glanz zu verleihen.


Doch was wären die schönsten Cover ohne die Musik, welcher sie eine bildliche Hülle geben sollen. So bleibt am Ende wieder die Musik und das ist für diesen Blog auch gut so. Im lezten Monat hat The Churchhill Garden das Instrumental The Swan veröffentlicht (dessen Cover unschwer zu identifizieren sein dürfte).
Dieser Song hätte - wie auch einige ältere Werke - ohne Frage auch auf das für manche Musifreunde wohl beste The Cure Album Disintegration gepasst. Um dem guten Andy Jossi aber nicht vorwerfen zu können, nur Songs zu schreiben (Robert Smith wäre heute wahrscheinlich glücklich, wenn ihm derartige Songperlen nochmal gelingen würden), 
zaubert er eine Vocal-Version von 1001 Wee Birds aus dem Ärmel, die mit weiblicher Gesangsstimme in bester Heavenly Voies meets Shoegaze-Manier á la Cocteau Twins, daher kommt, und belehrt uns so eines Besseren,  Bitte beachtet auch den wunderschönen Text, der sicherlich durch die Musik in seiner Aussage unterstützt wird, aber bestimmt auch ohne diese auskommen würde - pure Poesie!

Musikalisch gefallen mir persönlich The Churchhill Garden zwar besser, wenn sie so schönen Indie-Pop abliefern, wie beispielsweise mit Cecile,einem Song, der in der Vocal-Version mit Damiano (von The Opera Glasses und The Cure Project) zu meinen persönlichen Favoriten des ablaufenden Jahres zählt. Das liegt wohl daran, dass ich alles, was irgendwie in Richtung The Cure geht per se schon mal für schön empfinde, aber das ist ja zum Glück Geschmackssache. Für euch müßt ihr das wie immer selber entscheiden.






Link "The Swan" (kostenloser mp3-Dpwnload)

Link "The Churchhill Garden bei MySpace"

Link "Webseite von The Churchhill Garden" (mit zahlreichen Photographien und freien mp3-Downloads)

Montag, 27. Dezember 2010

Zola Jesus - Liebe auf den zweiten Blick




Ihr kennt das sicherlich auch: Irgendwann schnappt man den Namen einer Band oder eines Musikers auf, hört vielleicht einen ihrer Songs ... und vergißt die ganze Sache wieder bis man ein zweites Mal darauf aufmerksam (gemacht) wird.

Und jetzt nimmt man sich die Zeit, die es verdient und gräbt ein wenig tiefer ... bis man ein Album voller Songperlen entdeckt. Schließlich muß man sich fragen, wie es passieren konnte, daß man beim ersten Mal glatt darüber hinweg gegangen ist. Nicht auszudenken, wenn es das zweite Mal nicht gegeben hätte.

So geschehen beim aktuellen Album von Zola Jesus alias Nika Roza Danilova, einer Amerkanerin mit russischen Wurzeln. Das Album, um das es geht heißt "Stridulum II" und ist die Essenz aus einem Pool von rund 50 Songs, welche die Künstlerin größtenteils zuhause aufgenommen hat. Genauer genommen ist es gar kein richtig neues Album, sondern nur ein Drittel der insgesamt neun Songs sind bisher unveröffentlicht. Der Rest stammt von der EP Stridulum.

Zola Jesus überzeugt auf "Stridulum II"  mit ausdrucksstarker Stimme irgendwo zwischen Siouxie Sioux und Alanis Morissette.Untermalt wird der Gesang von einer Melange aus Industrial-Anleihen, Noise-Samples, Coldwave-Sequenzen und Singer / Songwriter-Strukturen. Insgesamt verbreiten die Songs des Albums eine romantisch düstere, teilweise morbide Atmosphäre.

"Stridulum II" ist ein Album, welches sich auf die Pfade abseits des Mainstream und der gängigen Alternative / Independent-Schiene bewegt. Es glänzt durch seinen innovativen, avangardistischen Charakter und ist das Gegenteil von langweilig. Aber es fordert vom Hörer die Aufmerksamkeit, die es braucht, um das Neue, Andersartige zu entdecken und die Zeit, dieses auch zu verstehen. Bei mir wäre es fast schiefgegangen.

Um mitzuhelfen, daß ihr nicht den gleichen Fehler begeht, anbei Unterstützung für Ohren (in Form von zwei älteren Songs der 12" CD The Spoils zum freien Download) und Augen (in Form von Links zu informativen Webseiten).

Link zum freien mp3-Download "Clay Bodies"

Link zum freien mp3-Download "Devil Take You"

Link "Webseite von Zola Jesus

Link "Zola Jesus bei MySpace

Link "Zola Jesus bei Facebook"

Freitag, 24. Dezember 2010

radio-shadowplay and Darklands wünschen Euch ein frohes Fest

radio-shadowplay und Darklands wünschen allen Hörern / Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch in ein glückliches Jahr2011!

Anbei einige Informationen rund um das Radio und den Musikblog:

1) Im neuen Jahr wird der Sendeplan von radio-shadowplay verändert! Es sind keine großen Veränderungen, aber ich glaube, dass sie dem Musik-Programm gut tun werden! Laßt Euch überraschen!


2) Im Januar gibt es Einige Jahresrückblicke (Termine bitte vormerken):

02.01.2011 (22:00 - 24:00) Ergebnis Eurer Abstimmung "Top Alben der 80er" (Teil 1) 

09.01.2011 (0:00 - 24:00): Auszüge der TOP 600 Jahres-Charts der Last.fm-Gruppe von radio-shadowplay

16.01.2011 (22:00 - 24:00): Jahresauswertung der Gipfelstürmer-Charts (TOP 30)

25.01.2011 (22:00 - 24:00) Ergebnis Eurer Abstimmung "Top Alben der 80er" (Teil 2)


3) Nennt mir Eure 5 Top Alben 2010 und Eure 5 Top Songs 2010 (in der Reihenfolge Lieblingsalbum / Lieblingssong an erster Stelle) und ich mache daraus eine feine Spezialsendung auf radio-shadowplay
Ihr könnt mir Eure Favoriten nennen, indem ihr
a) auf Darklands einen Kommetar hinterlaßt
b) auf der Last.fm.Seite unter Diskussionen einen Kommentar hinterlaßt
c) auf der Facebookseite von radio-shadowplay einen Kommentar hinterlaßt
d) an radio-shadowplay@myspace.com schreibt

Liebe Grüße

IndiMichi

Donnerstag, 23. Dezember 2010

No More - Musikalische Helden meiner Jugendzeit

Etwas sehr Schönes - nein etwas ganz Besonderes ... und auch etwas, was mich als wirklichen Musikliebhaber durch und durch immer noch ein wenig ehrfürchtig erstarren läßt und dabei doch unheimlich stolz macht, ist es, wenn man von den Bands angesprochen wird, die man als Jugendlicher sehr verehrt hat.

Die oben beschriebene Situation habe ich bisher zweimal erlebt: Im letzten Jahr, als ich von Violent Vision kontaktiert wurde und vor drei Wochen, als mich No More anschrieben.
No More? Die "No More" ? Ja genau die, welche Anfang der 80er Jahre den bis heute in keinem gut sortierten DJ-Set fehlenden New Wave Klassiker Suicide Commando veröffentlicht haben. Oh, was habe ich darauf getanzt! Den Blick vor mir auf den Boden gesenkt ... zwei Schritte vor und zwei Schritte zurück ... getragen von der Musik, die als Synonym für das steht, was mich an dieser Stilrichtung so fasziniert: Kühle Klänge - zwischen Monotonie und Melodie, auf jeden Fall mit Melancholie - vorgetragen von schwarz gekleideten Musikern, welche ihre Kleidung und deren Farbe nicht als Mode sondern als Lebenseinstellung empfinden.

Die Biographie der ersten Jahre von No More spiegelt das Lebensgefühl eines Teils einer Generation wieder, die nicht einmal 10 Jahre älter als meine ist. Es begann alles in Kiel im Sommer 1979. Frustriert und gelangweilt von ihrer Schülerband formieren Andy Schwarz, Tina Sanudakura und Christian Darc No More. Sie rekrutieren Thomas Welz als Bassisten, einen Schulfreund, der bis dahin noch kein Instrument gespielt hat. Anfang 1980 sind No More fester und wichtiger Bestandteil der Kieler Szene, sind auf dem ersten Kieler Kassetten-Sampler KEIN KIEL vertreten, produzieren und vertreiben ihre ersten Kassettenveröffentlichungen und spielen ihren ersten Auftritt vor einem grösseren Publikum auf einem Nachwuchsfestival.

No More nehmen ihre EP Too Late in einer kleinen Waschküche neben ihrem Probenraum auf. Aufgrund einer absichtlich kaputt gemachten Teac 4-Spur wird der Sound von der Presse als archaisch bezeichnet. wie sich die Zeiten ändern ... .Ein gutes Jahr später reduzierte sich Quartett zum Trio, welches noch zweimal die Besetzung auf der Position des Bassisten wechselte, ehe man sich Ende 1986 entschloss sich zu trennen. Bis dahin zeichnete die Musik von No More sich dadurch aus, sich nicht nur auf Genre-üblichen musikalischen Pfaden zu bewegen, sondern stets offen für neue Einflüsse zu sein. So arbeitete man beispielsweise sogar orientalische Elemente in die Songs ein. Daher verwundert es auch gar nicht, wenn die Musik, welche Andy Schwarz und Tina Sanudakura nach der Auflösung von No More mit ihrem Projekt Nijinsky machten, sich stilistisch zwischen Chanson, Walzer und Tango bewegt.

Zwanzig Jahre nach der Trennung reanimierten Andy Schwarz und Tina Sanudakura die Band No More und veröffentlichten 2006 mit Remake/Remodel ein neues Album. Seit 2008 gibt es No More auch wieder live zu genießen. Dabei feiert das Duo erfolgreiche Konzerte auf Bühnen in zahlreichen europäischen Metropolen wie zu Beispiel in Warschau, Kopenhagen, Athen, Stockholm, Mailand, Rom, Rotterdam, Hamburg, München, Berlin und Paris. Anfang 2010 erschien dann das aktuelle Album, welches den Namen Midnight People and Lo-Life Stars trägt. Stilistisch ist das Album.meiner Meinung nach diesmal in den Bereich Indie-Rock einzuordnen. Mir kam beim Hören des öfteren das letztjährige Album von Philip Boa in den Sinn. Keine schlechte Assoziation wie ich finde.

Wer heute ein No More Konzert besucht, der kann Einiges erwarten. Aufgrund ihrer unheimlich großen Musiker- und Bühnenerfahrung ist die Band in der Lage immer wieder für Überraschungen zu sorgen. Mal verwenden sie traditionelle Songstrukturen, dann wieder loopen sie sich durch Songs oder spielen live extravagante Coverversionen von Velvet Undergrounds Waiting For The Man und den New Wave Klassiker "Hands In The Dark". Dann wieder verwandeln sie alte Songs in Noise-Disco Knaller und bringen aktuelle Songs mit Minimal-Electronica auf den Punkt. No More selber äußert sich dazu wie folgt: "Wir nehmen Songs aus jeder No More Phase, sowie neue Songs und drehen sie dann gemeinsam durch den Zeitwolf. Und heraus kommt großartiger rhythmischer Lärm, Pop halt." Wem das nicht Grund genug ist bei nächster Gelegenheit ein No More Konzert zu besuchen, dem kann ich auch nicht helfen.

Wer sich noch mehr über die Band informieren möchte, der kann dies über die u.a. Links tun. Zudem gibt es einen kostenlosen Song von No More, der auf einem in diesem Jahr veröffentlichten Sampler aus Peru enthalten ist.

Free mp3-Download "In a white room"

Link "No More bei MySpace"

Link "Offizielle Webseite von No More"

Dienstag, 21. Dezember 2010

EGOamp - Bescherung schon vor Heiligabend

Die schönsten Geschenke sind doch diejenigen, mit denen man gar nicht rechnet. In diesem Falle gibt es eine feine EP zum kostenlosen Download, die besonders die Fans des Underground New Waves der 80er Jahre sehr erfreuen wird.

Die Rede ist vom Szenehit The Cabinet der britischen New Waver Das Kabinette.Und wer beschenkt uns? Die Band EGOamp, die diesen absoluten Szenehit der 80er Jahre gekonnt covern. Zusätzlich aufgewertet wird die EP durch Remixe des Klassikers durch Künstler aus Russland, Frankreich, Argentinien, Spanien und Frankreich. Neben den verschiedenen Interpretationen sind als Vorboten auf das kommende Album Remixe der Songs Egomanic Manicas und The Camera enthalten. Das Album wird den Namen  Welcome to the Cabinet tragen und soll im Frühjahr 2011 erscheinen. Dort werden dann mit einem Schuß (Selbest)Ironie, die sich auch durch das optische Erscheingsbild der beiden Musiker belegen läßt, die unterschiedlichsten Dinge themaisiert: Es geht zum Beispiel um Einsamkeit, Vergeltung und insbesondere um den Stummfilm zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Man darf also gespannt sein auf dieses Debutalbum.

EGOamp kommt aus Deutschland und seine Mitglieder hören auf so klangvollen Namen wie Asmodi Caligari und Cesare Insomnia. Die nun vorliegenden EP des Duos kann als Homage an die Stummfilmzeit verstanden werden, bei der ihre Liebe zur New Wave Musik der 80er Jahre zum Tragen kommt. Die beiden Herren von EGOamp sind jedoch keine reinen Studiomusiker. Auch Live-Auftritte stehen auf dem Proramm. Dann wird das Duo zum Quartett und durch Jane Overnight (Gesang und Perkussion) und Soundtüftler Chris Castle (Sounds) als verstärkt.

Anbei zum Genießen das Video des Originals, einem Song der dieses Jahr schon in den TOP50 der Last.fm-Gruppe von radio-shadowplay platziert war und damit deren guten Musikgeschmack belegt.,Wer sich ebenfalls dazu berufen fühlt, seinen Musikgeschmack bei den TOP50 einzubringen, der ist herzlich dazu aufgefordert unserer Gemeinschaft auf Last.fm beizutreten.


Das Kabinett - The Cabinet

(TPPPT) The Punk Post Punk Tribe | Myspace Music Videos


Zum Vergleich mit dem Original könnt ihr Euch mit nachfolgendem Link die EP The Cabinet von EGOamp kostenlos herunterladen.

Kostenloser mp3-Download "The Cabinet EP von EGOamp"

Link "EGOamp bei MySpace"

Sonntag, 19. Dezember 2010

Céleste Noir - Reminiszenz an die 80er Jahre

 Es ist manchmal schon merkwürdig: Während ich früher eifrig nach guter, nichtkommerzieller Musik suchen mußte, so kommt es in letzter Zeit immer häufiger vor, daß sie mich findet. Ich muß nur wachsam sein und zupacken, wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt. Das sind sicherlich die positiven Randerscheinungen, die sich aus meinen (in letzter Zeit leider etwas zu kurz gekommenen) Aktivitäten mit radio-shadowplay und dem zugehörigen Musikblog Darklands ergeben.

Ohne radio-shadowplay und Darklands wäre mir - und damit vielleicht auch euch - sicherlich Céleste Noir durchgegangen. Zum Glück ist dies nicht der Fall, denn die Band aus Nordrhein-Westfalen bietet empfehlenswerten Synthpop. Dabei reicht die Bandbreite von extrem tanzbaren Songs mit treibenden Keyboardmelodien bis hin zur ruhigeren Synthie-Ballade. Der Sound ist eng an die 80er Jahre angelegt und die Musikstücke teilweise recht komplex arrangiert. Neben dem für eine "Pop and Wave" Band charakteristischen Keykoardsounds, für die sich Markus Korbas verantwortlich zeigt, werden die Songs allesamt durch die - für das Genre typische - eher kühl (in den 80ern sagte man dazu wohl cool) und unnahbar wirkende Gesangsstimme von Carsten Grünewald geprägt. Warum die Band selber ihre Musik allerdings als "Horrorpop" bezeichnet ist mit allerdings volkommen unklar.

Wer jetzt denkt, daß Céleste Noir - was ich mit meinem Schulfranzösisch in etwa mit "himmlisch schwarz" übersetzen würde (was aber nicht unbedingt rictig sein muß...) - Neulinge im Musikgeschäft sind, der liegt falsch. Die Band gibt es schon seit 2001, damals noch als Trio. Nach dem Ausscheiden von Frank Leonhardt im Jahre 2007 werden die beiden anderen Gründungsmitglieder inzwischen wieder durch einen dritten Musiker ergänzt, was vor allen Dingen bei Live-Auftritten positiv ins Gewicht fällt.

Leider ist es seit 2008 etwas ruig um die Band geworden. Zumindest was die Veröffentlichungen angeht. Vor gut 2 Jahren ist nämlich die derzeit letze Scheibe, die den Namen So called Paradise trägt, entstanden. Wenn man Céleste Noir Glauben schenken darf, dann gibt es Anfang 2011 zumindest teilweise neuen Stoff für das empfängliche Ohr des geneigten Musikliebhabers (wow, was für eine Formulierung :)). Bis dahin soll dann bekanntes Material neu überarbeitet sein. Aber auch ganz  neue Songs sollen enthalten sein. Ich bin jedenfalls sehr gespannt. Um uns bis dahin ein wenig die Zeit zu verkürzen habe ich unten zwei ältere Songs von Céleste Noir zum freien Download beigefügt und einen Verweis auf ihre Homepage und ihre MySpace-Seite platziert.. Viel Spaß beim Stöbern und Hören.

Kostenloser mp3Download "Pushed Down (Full Version 2005)"

Kostenloser mp3-Download "Electrified (2006)"

Link "Homepage von Céleste Noir" (hier gibt es weitere kosenlose mp3)

Link "Céleste Noir bei myspace"

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Schönheit des Monats "November 2010"

radio-shadowplay vergibt seit Februar 2010 einmal im Monat die Auszeichnung "Schönheit des Monats". Dabei kann es sich bei der Schönheit um eine neue Single oder ein neues Album handeln. Es ist aber auch möglich, daß aus bestimmten Gründen ein Künstler ohne aktuelle Veröffentlichung oder ein schon länger veröffentlichtes Werk Berücksichtigung finden.



Diesmal hat sich ein Album durchgesetzt, welches schon knapp 3 Monate alt ist. Die Schönheit im Monat März heißt Storm und kommt von Pink Turns Bluse. Damit setzten sic die wavigen Post-Punker ganz knapp gegen das neue Album der I Like Trains durch. Es war wirklich eine reine Bauchentscheidung zwischen zwei wirklich tollen Alben, die ich wirklich jedem nur empfehlen kann. Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von Pink Turns Blue war die Freude über die Rückkehr der Band zu alter Klasse. Wenn man Storm hört, so scheint es fast, als wäre das Album direkter Nachfoger von If two worlds kiss bzw. Meta. Also unbedingt anhören, falls noch niicht geschehen.

Info's zu der aktuellen Schönheit des Monats und über die vorrangegangenen Schönheiten findet ihr hier:

Link "Posts bei Darklands über Pink Turns Blue"

Link "Historie der Schönheiten des Monats (seit Februar 2010)"

Link "Kategorie Schönheit des Monats bei darkerradio (als Gastautor)"

Sonntag, 28. November 2010

Crystal Castles - Robert Smith singt auf der Vorabsingle zur neuen EP

Ich gebe es ja zu: Wenn Robert Smith auf der Verpackung steht, dann finde ich das Produkt schon gut ohne es gehört zu haben. Ich weiß, daß dies ein wenig übertrieben ist, aber ich kann nichts dafür - so ist es nun mal.

Es ist aber auch meistens richtig gut, was der gute Robert macht, zumindest für meinen Musikgeschmack. Auch wenn ich gestehen muß, daß mit den Jahren die Qualität seiner Songs etwas nachgelassen hat. Zumindest funktionieren sie nicht mehr immer auf den ersten Ton..

Ganz anders bei dem Song Not in Love von der kanadischen Elektroband Crystal Castles, bei dem der Frontmann von The Cure den Gesangspart übernommen hat: Not in Love ist der Vorbote der Anfang Dezember erscheinenden neuen EP der Kanadier.
Wie alleine die Stimme von Robert Smith einen ansonsten leicht daherplätschernden, nicht besonders markanten Stück Musik zu einer echten Songperle werden lassen kann, das könnt ihr hören, wenn ihr neben der Version mit Robert, dessen Link zum freien Download am Ende des Artikels angegeben ist, das Video mit der Originalfassung anseht. Wenn ihr dann nicht von der Wirkung der Stimme Robert Smith überzeugt seid, dann kann ich euch auch nicht helfen.

Crystal Castles - Not in Love(feat. Robert Smith)




Crystal Castles - Not in Love



An dieser Stelle herzlichen Dank an den Musikblog Coast is Clear für den Hinweis auf dieses musikalischen Kleinod.

Link "Crystal Castles bei myspace"

Kostenloser mp3-Download "Not in Love (feat. Robert Smith)" (über RCRD.LBL-Webseite)

Samstag, 27. November 2010

Merciful Nuns - Die Düsterrocker verschenken Joy Division Cover

Ich liebe Cover Versionen - wenn Sie gut gemacht sind. Dies ist für mich der Fall, wenn das Original zumindest in Ansätzen erhalten bleibt und sich mit der neuen Interpretation positiv ergänzt. Wenn es sich bei den covernden und gecoverten Bands dann auch noch um Interpreten handelt, die ich bevorzuge - genial!


Die oben beschriebenen Vorraussetzungen für eine tolle Coverversion werden von der aktuellen Veröffentlichung der Merciful Nuns voll und ganz mit ihrem Joy Division Cover von The Eternal erfüllt. Das möchte ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten und deshalb findet ihr unten einen Link zum kostenlosen Download.

Darüber hinaus muß ich sagen, daß mir die Songs der Merciful Nuns immer besser gefallen. Sie sind wirklich ein würdiger Nachfolger für Garden of Delight und wer die Sisters of Mercy mag, der wird auch die Musik der neuen Band von Artaud Seth lieben: Gothic-Rock at its best! Wenn ich die Musik der Merciful Nuns höre, dann fühle ich mich zurückversetzt in eine Zeit, als ich diese Musik zu entdecken begann. Das fühlt sich ziemlich gut an und doch wirkt die Musik nicht altmodisch - eher zeitlos.

Damit ihr vielleicht besser versteht, was ich meine habe ich ein Video von einem Liveauftritt der Merciful Nuns in Athen beigefügt.



Link "Merciful Nuns bei myspace"

Kostenloser mp3-Download "The Eternal"

Freitag, 26. November 2010

Pink Turns Blue - Zurück zu den Ursprüngen

Eigentlich hatte ich nicht mehr damit gerechnet, daß die Band, die mich wie keine andere Band gegen Ende der 80er Jahre mit einer explosiven Mischung aus Post-Punk und New Wave begeisterte, nochmal auf hohem Niveau zurückkommen würden. Pink Turns Blue haben mich eines Besseren belehrt. Zum Glück!

Oh, wie habe ich sie geliebt! Die beiden Debut-Scheiben If two worlds kiss und Meta. Von eiem Freund auf Kassette gebannt, hatte diese für Wochen einen Stammplatz in meinem Kassettenrecorder. Mir lief jedesmal ein wohliger Schauer über den Rücken, wenn ich diesen dunklen treibenden Sound der Musik von Pink Turns Blue hörte und dazu die prägnante, einzigartige Stimme von  Mic Jowler. Meine Liebe zu der Band, die ihe Wurzeln in Köln hat, befand sich auf dem Zenit, als auf dem Longplayer Aerdt mein absoluter Lieblingssong Catholic Sunday erschien. Danach kühlte sie mit jedem neuen Album mehr ab.

Die Tatsache, daß Thomas Elbern sich von der Band abwendete (und sich seinem Projekt Escape with Romeo widmete) und die damit einhergehende veränderte musikalische Ausrichtung (weg vom treibenden Post-Punk / New Wave und hin zu schwerer zugänglicheren Songstrukturen) mögen Gründe gewesen sein, warum ich mein Interesse an dieser deutschen Ausnahmeband, die für mich immer etwas Geheimnisvolles umgab, in diesen Jahren verloren hatte.

Eine geheimnisvolle Aura umgibt Pink Turns Blue immer noch. Obwohl es die Band seit Mitte der 80er Jahre - mit einer Unterbrechung von 1995 bis 2003  - gibt, findet man kaum Bilder auf denen die komplette Band gemeinsam abgebildet ist; Videos habe ich gar keine gefunden. Dafür gibt es in diesem Jahr seit dem Sommer ein neues Album. Auch wenn die Veröffentlichung schon einige Monate her ist, möche ich es euch nicht vorenhalten. Es ist das nunmehr dritte Album nachdem Pink Tuns Blue im Jahre 2003 wieder zum Leben erweckt wurden. Es trägt den Namen Storm und ist das Beste, was ich seit den Anfangstagen der Band gegen Ende der 80er Jahre von ihr gehört habe. Meiner Meinung nach übertrifft es die beiden Alben Phönix (2005) und Ghost (2007), die bisher nach der Wiedervereinigung der Band im Jahre 2003 veröffentlicht wurden. Dazu muß erwähnt werden, daß diese beiden Alben schon um Längn besser waren, als die Veröffentlichungen zwischen dem Ausscheiden Eberns und der vorrübergehenden Auflösung der Band.

Nach der Veröffentlichung von Storm kann man nun wirklich getrost behaupten: Pink Turns Blue are back - back to the roots! Dunkel, melancholisch und direkt kommen die Songs des neuen Albums rüber. Die Symbiose zwischen der chaismaischen Stimme Mic Jogwer, dem unverwechselbaren sägenden Gitarrensound und einem trocken treibenden Schlagzeugrythmus funktioniert wieder. So verwundert es überhaupt nicht, daß Pink Turns Blue auch international (u.a. Konzerte in Barcelona und Madrid) gefragt und auch in Deutschland wieder zur nationalen Szenegröße (Headliner beim diesjährigen Wave Gothic Treffen in  Leipzig) aufgestiegen sind.



Samstag, 20. November 2010

The Wars - Aller guten Dinge sind drei !!!

Aller guten Dinge sind drei! Warum sollte das nicht für die Berliner Post-Punker The Wars gelten, die gegen Ende des Jahres mit vielen, genauer gesagt drei Neuigkeiten aufwarten können.

Die wichtigste Neuigkeit gleich am Anfang: Es gibt neues Material in Form der neuen Single. Diese heißt Succubus.und repräsentiert das, was The Wars ausmachen: Treibender Indie-Rock mit eindeutiger Post-Punk-Tendenz. Wenn man unbedingt Vergleiche will, so kann man in diesem Zusammenhang getrost Interpol nennen.
Einen Link zum kostenlosen Download der neuen Single findet Ihr am Ende des Beitrages. Übrigens: Nach dem Modell Radiohed haben auch The Wars sich dazu entschlossen, die geneigten "Downloadern" den Preis für den Download selber festzulegen zu lassen. Wer die Band also auf diese Weise unterstützen möchte, der kann dies mit einem beliebigen Betrag tun.

Die zweite Neuigkeit macht deutlich, daß die Berliner Jungs immer professioneller werden - insbesondere was ihre medialen Auftritte betrifft. Neben einer - wie ich finde - ausgesprochen gut gestalteten Webseite, die seit wenigen Monaten das Geschehen rund um The Wars dokumentiert, gibt es gleich mit der Veröffentlichung der neuen Single das passende Video dazu, welches ihr nachfolgend genießen könnt.


Preisfrage: was ist die dritte Neuigkeit. Kleiner Tipp: schaut Euch das Video mal genau an! Zu schwer? Okay, zugegeben, die Antwort weiß wahrscheinlich nur der wahre The Wars Fan - von denen es infolge der hier angesprochenen Neuveröffenlichung sicher bald mehr geben wird! Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Die dritte Neuigkeit ist, daß The Wars einen neuen Drummer in ihren Reihen haben. Sein Name ist Andy Wilde.und das Video ist sozusagen sein Debut bei der Hauptstädter Combo. Wie man sehen und hören kann, scheint es so, als wäre er schon ewig dabei gewesen. Was bleibt ist die Freude auf das neue Album. Vielleicht gibt es dann ja auch wieder von drei Neuigkeiten zu berichten ...

Link: "The Wars bei MySpace"

Link: "Webseite von The Wars"

Kostenlose mp3-Download: "Succubus" (Wer etwas spenden will, der darf das natürlich tun)

Donnerstag, 18. November 2010

i am poet. - Irgendwo zwischen Ben Folds, Joe Jackson und ... ganz viel Poesie

Zugegeben, obwohl ich schon einiges Positives über i am poet. alias Maximilian Hohenstatt gelesen hatte, wäre aus verschiedenen Gründen, die allesamt nichts mit der Qualität der Musik zu tun haben, nichts aus einem Beitrag hier bei Darklands geworden.

Nur der Eigeninitiative des Musikers ist es zu verdanken, daß es anders gekommen ist. Dafür bin ich ihm sehr dankbar, denn so hat er mich zum einen davor bewahrt, diese wunderschöne EP zu übersehen und es zeigt zum anderen gleichzeitig auf, daß Musiker,deren Musik der musikalischen Ausrichtung von Darklands entsprechen, gerne aktiv auf mich zukommen können, um sich für einen Support in Wort (bei Darklands) und/oder Ton (bei radio-shadowplay) zu empfehlen.


Wenn man sich der im September diesen Jahres erschienenen Debut-EP  Phonological von i am poet. zuwendet, dann wird der musikalische Bezug zu radio-shadowplay und Darklands schnell klar: es handelt sich hier um melancholische, teilweise sogar etwas düstere Popsongs mit leichten Waveansätzen in Singer / Songwriter-Manier. Dabei hat mich der Gesang sofort ein wenig an den von Joe Jackson erinnert, während die Musik - nicht zuleztzt wegen der Präsenz des Klaviers - Parallelen zu den Songs von Ben Folds besitzt. Als Hörprobe habe ich alle Songs der EP beigefügt, darunter auch der Song Sleep well , der in diesem Monat eine der Neuvorstellungen der Gipfelstürmer-Charts bei radio-shadowplay ist:

phonological. by iampoet

Bittet man den Künstler, seine Musik selber zu beschreiben, so tut er es wie folgt: "Hier fusionieren Moderne und Klassik, Digital und Analog, Poesie und Melodie.“ Fusionieren ist dabei wirklich der passende Ausdruck. Die Songs, die i am poet. darbietet, weisen trotz ihrer Komplexität eine große Dichte auf und sind in sich schlüssig. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, daß es sich bei Phonological um ein im heimischen Keller aufgenommenes Erstlingswerk handelt.

Bemerkenswert ist natürlich auch der eher ungewöhnliche, aber sicherlich mit Bedacht gewählte Projektname: i am poet. : alle Wörter sind kleingeschrieben und am Ende steht ein Punkt, kein Ausrufezeichen. Für mich impliziert das bei aller Zurückhaltung eine Entschlossenheit des Musikers, die keinen Raum für große Spekulationen zuläßt - "ich bin Poet" Noch Fragen?
So, nun geht hin, hört euch die Songs an, ladet sie herunter (Link zum freien Download ist beigefügt) und erzählt allen davon, die gute Musik mit Tiefgang zu schätzen wissen, denn Poeten gibt es heute viel zu selten. Hier habt ihr einen!

Link "i am poet. bei MySpace"

Kostenloser mp3-Download "Phonological" (Debut-EP)

Mittwoch, 17. November 2010

TOP50 der rs-Gruppe auf last.fm (Oktober 2010)

Die TOP 50 werden durch die monatlich 50 meist gespielten Songs der Mitglieder der radio-shadowplay-Gruppe auf Last.fm bestimmt. Auszüge dieser TOP 50 werden in der Sondersendung "Members Only" (jeden Dienstag 11:00 - 13:00 und jeden Samstag 22:00 - 24:00) gespielt. Im Januar 2011 wird es wieder eine 24 Stunden - Sondersendung mit Auszügen aus den TOP 600 Songs aus 2010 geben! Die Platzierungen der TOP 600 des vergangenen Jahres könnt Ihr auf der Seite Members Only in diesem Blog nachlesen.

Wenn auch Du die monatlichen TOP 50 mitbestimmen möchtest (und/oder an den anderen o.a. Aktivitäten interessiert bist), dann werde Mitglied und melde Dich auf unsere Gruppenseite bei last.fm an! Inzwischen sind schon über 100 musikbegeisterte und musikalisch "Gleichgesinnte" in dieser Gruppe vereinigt.

Auch der Oktober 2010 ist  - wie eigentlich nach den Ergebnissen der letzten Monate nicht anders zu erwarten - von den Indie-Grüßen der 80er Jahre geprägt: Joy Division, The Smiths und The Cure geben (in dieser Reihenfolge) eindeutig den Ton an. Darüber hinaus sind weitere wegweisende Bands der 80er Jahre mit ihren Songs vertreten. So auch Killing Joke mit dem Klassiker Love Like Blood, einem Song der mich durch meine Oberstufenzeit begleitete und an dem ich mich auch heute noch nicht satt gehört habe.

Killing Joke - Love Like Blood  (Rang 28)



TOP 50 (Oktober 2010)

1 Joy Division – Love Will Tear Us Apart
2 Joy Division – She's Lost Control
3 Joy Division – Transmission
4 Joy Division – Shadowplay
5 Joy Division – Disorder
6 The Smiths – Nowhere Fast
7 Joy Division – Dead Souls
8 The Smiths – Bigmouth Strikes Again
9 The Cure – Just Like Heaven
10 Joy Division – New Dawn Fades
11 Echo & The Bunnymen – The Killing Moon
12 The Cure – Lullaby
13 Joy Division – Atmosphere
14 The Cure – Lovesong
15 Bauhaus – Silent Hedges
16 The Smiths – Girlfriend in a Coma
17 The Smiths – There Is a Light That Never Goes Out
18 The Smiths – The Boy With the Thorn in His Side
19 The Smiths – Cemetry Gates
20 Joy Division – Digital
21 Joy Division – Wilderness
     The Cure – The Funeral Party
23 Hurts – Wonderful Life
24 Joy Division – Decades
     New Order – Ceremony
     The Cure – Pictures of You
27 The Smiths – How Soon Is Now?
28 Killing Joke – Love Like Blood
     The Chameleons – Less Than Human
     The Cure – A Forest
31 Arcade Fire – Ready to Start
32 Joy Division – Insight
33 Bauhaus – Bela Lugosi's Dead
     The Smiths – Heaven Knows I'm Miserable Now
35 The Smiths – Hand in Glove
36 Joy Division – Leaders of Men
     Joy Division – Twenty Four Hours
38 The Smiths – Still Ill
39 Interpol – Lights
     The Cure – Close To Me
     The Smiths – Panic
42 The Sisters of Mercy – Walk Away
43 Joy Division – Heart and Soul
44 David Bowie – Space Oddity
     The Smiths – Shakespeare's Sister
46 Joy Division – Atrocity Exhibition
     The National – Anyone's Ghost
48 Portishead – Machine Gun
49 Joy Division – Passover
50 New Order – Blue Monday
     The Chameleons – Here Today

Sonntag, 14. November 2010

I Like Trains - Neuer Name, neues Album, neuer Sound

Genau genommen ist er gar nicht neu, der Bandname, sondern nur anders geschrieben: Aus iLiKETRAiNS wurde I Like Trains, wobe ich gestehen muß, daß ich die alte Schreibweise origineller fand. 

Das ist gleich das richtige Stichwort, um meine Eindrücke vom neuen Album He Who Saw The Deep zu beschreiben. Um ehrlich zu sein, fand ich die bishrigen Veröffentlichungen der Jungs aus Leeds (England) eben - origineller! Das heißt nicht, dass die neuen Stücke schlecht(er) sind, aber jetzt handekt es sich (meistens) mehr um "richtige" Lieder, um Songs, die eine geschliffenere Struktur beitzen und daher zugängliche geworden sind. Die Stücke, die  vor He Who Saw The Deep entstanden sind - ich nenne sie bewußt nicht Lieder oder Songs - waren wesentlich rauher, ungeschliffener und düsterer. Sie waren spannender in ihrem Aufbau - vor allen Dingen durch den unregelmäigen Wechsel von Gesang und instrumental-Passagen, von laut und leise. Diese Musikstücke wollten erarbeitet und verstanden werden. Hatte man dies hinter sich gebracht, so ist bei mir nicht selten etwas wie eine Vertrautheit entstanden, die zuweilen sehr intensiv sein kann.

Sicherlich werden mit dem neuen Album jetzt mehr Menschen auf die I Like Trains aufmerksam und ihre Musik hören, Das gönne ich ihnen auch und sie haben es verdient. Auch ich werde He Who Saw The Deep bestimmt nicht verbannen - im Gegenteil, ich mag die neuen Songs sehr - die alten Veröffentlichungen aber noch mehr!

Unsterblich sind die damals noch als Quintett auftretenden Engländer für mich mit dem Song Terra Nova geworden. Wie auch in einigen anderen Stücken erzählt die Band hier von einer historischen Begebenheit - in diesem Falle von dem Wettlauf zwischen Scott und Amundsen um das Bestreben der erste Menschen am Südpol gewesen zu sein. Dieses musikalische Kleinod voller Melancholie und tragischer Schönheit wird zusätzlich in seiner Wirkung verstärkt durch eines der schönsen Videos, welches ich kenne.


iLiKETRAiNS - TERRA NOVA from Ashley Dean on Vimeo.

Dazu gibt es meinen bisherigen Lieblingssong des neuen Albums - A Father's Son ebenfalls als Video:


Falls ihr desweiteren die Gelegenheit haben solltet I Like Trains live anzuschauen - nutzt sie! Ich selbst durfte sie 2009 als Vorgruppe der Sisters of Mercy erleben und auch live haben mich die Jungs aus Leeds absolut in Ihren Bann gezogen. Das kann man sicher auch dem Konzertbericht entnehmen, den ich am Ende dieses Posts verlinkt habe.

Link "I Like Trains bei MySpace"

Link "Konzertbericht: iLiKETRAiNS als Support der Sisters of Mercy (Köln, 06.03.2009)"

Freitag, 12. November 2010

Schönheit des Monats "Oktober 2010"

radio-shadowplay vergibt seit Februar 2010 einmal im Monat die Auszeichnung "Schönheit des Monats". Dabei kann es sich bei der Schönheit um eine neue Single oder ein neues Album handeln. Es ist aber auch möglich, daß aus bestimmten Gründen ein Künstler ohne aktuelle Veröffentlichung oder ein schon länger veröffentlichtes Werk Berücksichtigung finden.


In diesem Monat wurde das dritte Album der Feeding Fingers zur Schönheit des Monats gekürt. Es trägt den Namen Detach Me From My Head und ist jedem Liebhaber melancholisch-melodischer New Wave Songs mit Post-Punk Ansätzen wärmstens zu empfehlen.


Info's zu der aktuellen Schönheit des Monats und über die vorrangegangenen Schönheiten findet ihr hier:

Link "Posts bei Darklands über Feeding Fingers"

Link "Historie der Schönheiten des Monats (seit Februar 2010)"

Link "Kategorie Schönheit des Monats bei darkerradio (als Gastautor)"

Samstag, 30. Oktober 2010

Pixies - Neue Hompage und jede Menge Geschenke

Wer kennt sie nicht - Die Pixies! Sie waren Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre die Band, bei der ich mich wunderte, wer aus meinem Freundeskreis sie alles hörte. Black Francis und Co. vereinte Menschen, deren Musikgeschmack unterschiedlicher nicht sein können.

Monkey gone to Heaven ist vielleicht die Indie-Hymne meiner Studentenzeit. Es gab fast keine Party, wo der Song nicht aus den Lautsprechern schallte - und das war gut so. Umso schöner ist es, daß die Pixies seit einigen Jahren wiedervereint sind. Mag sein, daß es der finanzielle Aspekt war, der die zu dem erneuten Zusammenschluß motivierte. Dem geneigten Fan dürfte dies recht gewesen sein, zumal die Pixies seitdem recht freizügig mit dem Verschenken von Livematerial sind. So ist derzeit gegen Angabe der e-mail-Adresse ein Konzert von 2004 zum Download erhältlich. Grund ist die neue Pixies-Hompage. Wenn man den Ankündigungen Glauben schenken darf, dann sind weitere wöchentliche Geschenke geplant. Also seid wachsam!

Pixies - Monkey gone to Heaven























Link "Neue Pixies-Hompage"

 Free mp3 Download "Pixies - live at Coachella (2004) (gegen Angabe der e-mail Adresse)

Freitag, 29. Oktober 2010

The Churchhill Garden - Genuss für Ohr und Auge

Es gibt wieder ewas Neues zu berichten von Andy Jossi und seinem Ein-Mann Projekt The Churchhill Garden. Das dies etwas Nennenswertes ist versteht sich bei diem Schweizer Känstler fast von selbst.

Was ist eigentlich Kunst bzw. wann ist ein Mensch ein Künstler. Über diese Frage läßt sich nicht streiten, denn die Antwort ist absolut subjektiv. Für mich selber definiere ich Kunst als die erfolgreiche Anwendung von überdurchschnittlichen Fähigkeiten mit der Absicht zu unterhalten oder eine Botschaft zu transportieren. Ohne eine zweite Person - beispielsweise den Betrachter oder Zuhörer - kann Kunst nicht existieren.

Nach meiner Definition möchte ich Andy Jossi als Künstler bezeichnen (auch wenn er es - weil viel zu bescheiden - selber sicherlich abstreiten würde).Wie ich meine Behauptung rechtfertigen kann? Nun, indem ich euch darauf hinweise, daß es zwei neue Songs von The Churchhill Garden gibt, die es sich anzuhören lohnt. Die erst in diesem Monat veröffentlichten Stücke tragen die Namen The Rose und 1001 Wee Birds und können über die unten angegebenen Links kostenlos herunter geladen werden.

Wer auf das Album Disintegration von The Cure steht, der wird an den beiden  rein instrumentalen Songs seine helle Freude haben. Für mich ist The Rose einer der bisher schönsten Titel des Jahres 2010. Ich würde mir wünschen, daß Andy Jossi diesen Song - ähnlich die das Lied Cécile - mit einem Text / Gesang versehen würde. Ich bin nämlich der Meinung, daß dies aus dem wirklich sehr gelungenen Stück einen absoluten Hammer-Song machen würde - so wie bei Cécile geschehen. Das hat Andy Jossi übrigens so gut hinbekommen, daß der Song auf dem Sampler der Novemberausgabe des Musikmagazins Orkus enthalten ist.

Was mich aber letztendlich vollends davon überzeugt hat, daß die Bezeichnung Künstler bei Andy Jossi absolut gerechtfertigt ist, könnt ihr ebenfalls auf der Homepage von The Churchhill Garden finden. Der Schweizer versteht es nämlich nicht nur großartige Songs zu schreiben, sondern.er macht zudem noch hervorragende ausdrucksstarke Photograpien. Seine Bilder sprechen eigentlich für sich - seht sie euch an. Der Link ist ebenfalls unten angegeben.

Ich schätze das Schweizer Multitalent sehr für seine Gabe Stimmungen in perfekter Art und Weise einzufangen bzw. mitzuteilen, für seine Fähigkeit mir mit seiner Musik den Tag zu versüßen und für die Schönheit und Ausdruckskraft seiner Bilder, an denen ich mich kaum sattsehen kann. Ich weiß gar nicht, ob er jetzt ein besserer Musiker oder Photograph ist. Ich weiß jedoch, daß das Schaffen von Andy Jossi ein Genuß für Ohr und Auge ist - und das kann nicht jeder Künstler von sich behaupten.


Link "Photographien von Andy Jossi"

free mp3 Download "The Rose"

free mp3 Download "1001 Wee Birds"

Samstag, 23. Oktober 2010

Feeding Fingers - mit ihrem dritten Album haben sie sich nochmal selber übertroffen



Es gibt Bands, bei denen kann man die Veröfffentlichung des neuen Albums kaum abwarten, so sehr mag man sie. Bei mir ist dies unter anderem bei den Feeding Fingers der Fall. Nun ist es da, das ditte Album und es rechtfertigt in vollem Maße, daß ich mich so darauf gefreut habe.

Ich habe Multitalent Justin Curfman (neben der Musik dreht er auch Kurzfilme), den kreativen Kopf der Feeding Fingers vor knapp 2 Jahren über meine Seite beim Musikportal last.fm kennengelernt. Dort habe ich dann auch zum ersten Mal die Musik der Feeding Fingers kennengelernt und ich muß gestehen, daß es Liebe auf den ersten Ton war.

Ich habe Songs entdeckt, die vom Gesang her etwas an den von Robert Smith erinnern und Musik die eher ruhig aber sehr intensiv ist. Die Traurigkeit und Melancholie scheinen gute Freunde von Justin Curfman zu sein. Seine Stimme klingt jedenalls danach und das liebe ich besonders an der Musik des Trios. Unterstützt wird die melancholische Ausrichtung der Songs durch wunderbare Keyboard-Melodien - und im Hintergrund immer wieder herrliche Bassläufe.

Die Feeding Fingers waren dieses Jahr schon echt feißig. Nachdem bereits im Mai ein Livealbum mit dem Titel "Anything But Water "veröffentlicht worden ist, steht seit Ende September nun auch mit "Detach Me From My Head" ihr drittes Album zum Erwerb bereit. Auch hier bewegt sich das Trio auf den Pfaden der frühen The Cure Scheiben, aber auch Anleihen von Echo And The Bunnymen oder Bauhaus sind deutlich zu erkennen.

Die Feeding Fingers haben aus diesen Grundlagen eine feine Mischung von melncholisch angehauchtem New Wave / Post-Punk entstehen lassen. Das wird bereits schnell deutlich,wenn man die Songs des neuen Albums das erste Mal angehört hat. So haben Lieder wie zum Beispiel "I Am A Brutal Little Boy" haben aufgrund der Tiefgründigkeit des Textes ("I am just no fun for anyone else ... for anyone but me") und der Ohrwurmmelodie das Potenial zum Lieblinssong für die Ewigkeit.

Mit dem Album "Detach Me From My Head" haben sich Justin Curfman und seine Mitstreiter Danny Hunt und Kris Anderson ein Stück tiefer in mein Herz eingegraben.Aufgrund des Umzug von Justion Curfman nach Deutschland (er lebt inzwischen in Köln), ist zu hoffen, daß die Feeding Fingers in Europa den Stellenwert erhaltent, den sie verdienen.Die Band hat dazu mit einem tollen Album die Vorlage gegeben. Jetzt müßt ihr den Steilpass aufnehmen und die Platte kaufen, die Konzerte besuchen und vor allen Dingen euren Freunden und Bekannten von dieser wirklich empfehlenswerten Band erzählen ... damit später keiner behaupten kann, er häte von nichts gewußt :-)
 
Link "Feeding Fingers auf myspace"

Link "Webseite der Feeding Fingers"

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Lang und Breit: Die TOP 20 Alben (September 2010)

Lang und Breit:  Unter dieser Überschrift werden die monatlich meist gehörten Alben der Last.fm - Gruppenmitglieder von radio-shadowplay präsentiert.

Eine Auswahl aus den Songs der besten 20 Alben könnt ihr jede Woche in der Sendung "Lang und Breit" (Donerstags von 22:00 -  24:00 und Samstags von 11:00 - 13:00) hören. Wenn Du selber die besten Alben des Monats mitbestimmen möchtest, dann werde doch Mitglied in unserer Last.fm-Gruppe !

Ähnlich wie bei den TOP 50 Songs wird es auch hier zu Beginn des Jahres 2011 eine 24h-Sondersendung mit Auszügen aus den Alben geben, die Ihr 2010 am Liebsten gehört habt.



Eine ziemlch einseitige Sache war es diesmal ... The Cure und Interpol shafften es gleich mit je 4 Alben in die TOP 20, Joy Division und die Editors immerhin mit je drei Alben, Nachfolgend das Ergebnis des vergangenen Monats:


 TOP 20 Alben (September 2010):

1    Joy Division – Unknown Pleasures














2    Joy Division – Closer














3    The Cure – Greatest Hits














4    Arcade Fire – The Suburbs
    Interpol – Our Love To Admire
6    Editors – The Back Room
7    Joy Division – Substance
8    Interpol – Interpol
9    Interpol – Turn On The Bright Lights
    She Wants Revenge – She Wants Revenge
11    The Cure – Disintegration
12    Editors – In This Light And On This Evening
13    The Smiths – Meat Is Murder
14    The National – High Violet
15    White Lies – To Lose My Life
16    The Cure – Wish
17    The Cure – Boys Don't Cry
18    Interpol – Antics
19    Editors – An End Has a Start
20    The Horrors – Strange House

Dienstag, 19. Oktober 2010

Tears Run Rings - Pale Saints meets My Bloody Valentine

Kenner der Szene brauchen nicht mehr als diese beiden Referenzen (gemeint sind die Pale Saints und My Blooody Valentine), um sicher zu sein, daß es sich bei Tears Run Rings um eine Band handelt, die Musik für höhere Ansprüche abliefert. In diesem Falle ist es Shoegaze der feinsten Sorte.

Tears Run Rings kommen aus Kalifornien / USA, aber mit Flower Power oder Surf-Sound hat das Quartett (3 Jungs und ein Mädel) nichts am Hut. Die vier Musiker katapultieren den geneigten Hörer vielmehr ungefähr zwanzig Jahre auf der musikalischen Zeitachse zutück und spülen uns den innovativen Indie-Sound der damaligen Zeit in unser Gehörgänge zurück. Das soll jetz aber nicht heißen, daß Tears Run Rings altbacken klingen oder nach einem Plagiat. Hier kann man nur entgegnen, daß gute Musik niemals altbacken wirken kann und daß die Interpretation, welche sie durch Tears Run Rings erfährt, ihr durchaus eigenständige Charakterzüge verleiht.

Beim aktuellen Album Distance kommen dem aufmerksamen Hörer, neben den vorab bereits genannten Bands, auch immer wieder die Cocteau Twins in den Sinn. Auch keine schlechte Eigenschaft wie ich finde. Nach der 2007 erschienenen Debut-EP A Question and An Answer und dem ersten Album Always, Sometimes, Seldom, Never (2008) überzeugt Distance mit einem sphärisch dichtem Gitarrensound kombiniert mit den angenehm zurückhaltenden, ja geradezu himmlisch wirkenden Stimmen von Laura Watling und Mathew Bice.

Distance enthält Musik, die dazu einlädt den Kopf zu senken und sich langsam zu diesem wunderschönen Sound, der das Album beherrscht, zu bewegen. Dabei ist der Blick stetig auf den Boden gerichtet und man läßt sich - gedankenverloren in die Musik eintauchend - von ihr langsam treiben - so wie man es guter Shoegaze nun einmal zu tun vermag.


Tears Run Rings - Forgotten from Tears Run Rings on Vimeo.

Austesten könnt ihr diese Wirkungsweise mit dem als Video beigefügten Albumtrack Forgotten und dem von der Band als Appetizer zum neuen Album zum kostenlosen Download freigegebenen Song Reunion. Sollten euch die beiden Songs zusagen, so kann ich nur empfehlen, euch das komplette neue Album zuzulegen. Es lohnt sich wirklich.

Freier mp3-Download "Reunion"

Link "Tears Run Rings bei MySpace"

Link "Bandwebseite von Tears Run Rings"

Samstag, 16. Oktober 2010

TOP50 der rs-Gruppe auf Last.fm (September 2010)

  • Die TOP 50 werden durch die monatlich 50 meist gespielten Songs der Mitglieder der radio-shadowplay-Gruppe auf Last.fm bestimmt. Auszüge dieser TOP 50 werden in der Sondersendung "Members Only" (jeden Dienstag 11:00 - 13:00 und jeden Samstag 22:00 - 24:00) gespielt. Im Januar 2011 wird es wieder eine 24 Stunden - Sondersendung mit Auszügen aus den TOP 600 Songs aus 2010 geben!!!
Wenn auch Du die monatlichen TOP 50 mitbestimmen möchtest (und/oder an den anderen o.a. Aktivitäten interessiert bist), dann werde Mitglied und melde Dich auf unsere Gruppenseite bei last.fm an! Inzwischen sind schon über 100 musikbegeisterte und musikalisch "Gleichgesinnte" in dieser Gruppe vereinigt.

Neben den Klassikern machen sich auch diesmal in euren TOP50 die Neuerscheinungen des Jahres deutlich: So sind wieder viele Songs der aktuellen Alben von Arcade Fire, The National und Interpol zu finden. Das inzwischen fast obligatorische Video zu den Top50 kommt diesmal von den Newcomern Hurts, die mit ihrem Song Wonderful Live in diesem Monat Platz 19 erreicht haben.


Platz 19: Hurts - Wonderful Live



Die Platzierungen der TOP 600 des vergangenen Jahres könnt Ihr auf der Seite Members Only in diesem Blog nachlesen.


TOP 50 (September 2010)
1    Joy Division – Transmission   
2    Joy Division – Love Will Tear Us Apart   
3    Interpol – Lights   
4    Joy Division – She's Lost Control   
5    The Stone Roses – I Wanna Be Adored   
6    Joy Division – Disorder   
7    The Smiths – Bigmouth Strikes Again   
8     Interpol – Barricade   
9     Interpol – Success   
10   The Cure – Lullaby   
11   Arcade Fire – Ready to Start   
12   Arcade Fire – Suburban War   
13   The Sisters of Mercy – Walk Away   
       Bauhaus – In the Flat Field   
15    Joy Division – Shadowplay   
       Interpol – Memory Serves   
       Interpol – Summer Well   
18    Interpol – Try It On   
19    Hurts – Wonderful Life   
20    Arcade Fire – The Suburbs (Continued)   
21    Arcade Fire – Month of May   
22    Joy Division – Digital   
23    Interpol – The Undoing   
24    Echo & The Bunnymen – The Killing Moon   
25    The Cure – Disintegration   
26    Editors – Blood   
27    Arcade Fire – Modern Man   
28    The National – Afraid of Everyone   
29    Joy Division – Insight   
30    Arcade Fire – Half Light II (No Celebration)   
       Arcade Fire – Sprawl II (Mountains Beyond Mountains)   
32    Joy Division – New Dawn Fades    
33    Interpol – Always Malaise (The Man I Am)   
34    Editors – Munich   
        Interpol – Obstacle 1
36    Joy Division – Leaders of Men   
37    Siouxsie and the Banshees – Spellbound   
38    The Cure – Pictures Of You    
39    Interpol – Safe Without   
40    Interpol – All Of The Ways   
41    Arcade Fire – City With No Children   
        Arcade Fire – We Used to Wait   
43    Editors – Papillon    
44    The Smiths – How Soon Is Now?   
        White Lies – Farewell To The Fairground   
46    The Cure – Just Like Heaven   
47    Joy Division – Isolation   
        Siouxsie and the Banshees – Happy House   
49    The Smiths – Nowhere Fast   
50    The Cure – Lovesong  

Sonntag, 10. Oktober 2010

Guilty Strangers - Das amerikanische Ehepaar mit einem Album zwischen Genie und Wahnsinn

Noch vor knapp einem Monat habe ich auf das bald erscheinende Album der Guilty Strangers hingewiesen. Jetzt ist es da ... schneller als erwartet, aber deswegen nicht schlechter.

Es hört auf den Namen Walking The Wire und enthält all das, was die vorangegangene EP und die bereits veröffentlichten Videos zu Songs des neuen Albums versprochen haben: Musik mit einem hohen Wiedererkennungswert. Ein Sound, der so typisch gleichzusetzen ist mit den Guilty Srangers, wie es der Sound der Pixies mit den Pixies und der von Placebo mit Placebo ist.
Es ist die geniale Stimme  von Christine Terry, die die Wörter so herrlich in die Länge ziehen kann und so singt, daß sie Deine volle Aufmerksamkeit einfordert, wenn sie klagenden - mal zurückhaltend, mal aggressiv - ihre Texte vorträgt. Sie ist die apokalyptische Weiterentwicklung von Siouxie Sioux. Zusammen mit dem typischen Sound der Guilty Strangers, der glänzend die Gesangs- und Sprechpassagen untermalt und besonders zur Geltung bringt, ergibt sich ein Hörerlebnis erster Güte: fesselnd und intensiv, zwischen Genie und Wahnsinn.

Diese Musik, die man auf Walking The Wire findet ist sicherlich keine leichte Kost. Die 11 Songs, die teilweise schon auf der Debut EP zu finden sind, fordern einen Hörer, der sich voll und ganz auf sie konzentriert. Doch es lohnt sich und ich kann das Album nur jedem ans Herz legen, der auch nur ansatzweise etwas mit New Wave und Post-Punk gewürzt mit einer Prise Deathrock und Batcave anfangen kann ... und das Beste ist: Das Ehepaar Terry bietet derzeit das Album zum kostenlosen Download an. Wer weiß wie lange diese Spendierlaune noch anhält. Deshalb heißt es jetzt zugreifen und sich selber davon überzeugen, daß dieses Duo Musik mit Anspruch macht, die sich nicht einschmeicheln sondern aufmerksam gehört werden will. Wer sich von ihr provozieren läßt ist selber Schuld, wer zuhören  und gnießen kann, der wird durch eine sehr gutes Album entlohnt.

Link "Guilty Strangers (14.09.2010)" (Artikel bei Darklands vom 14.09.10)

Link "Guilty Strangers (14.02.2010)" (Artikel bei Darklands vom 14.02.10)

freier Download "Walking The Wire" (via Zorch Factory Records)

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Schönheit des Monats "September 2010"

radio-shadowplay vergibt seit Februar 2010 einmal im Monat die Auszeichnung "Schönheit des Monats". Dabei kann es sich bei der Schönheit um eine neue Single oder ein neues Album handeln. Es ist aber auch möglich, daß aus bestimmten Gründen ein Künstler ohne aktuelle Veröffentlichung oder ein schon länger veröffentlichtes Werk Berücksichtigung finden.

In diesem Monat setzte sich die Dust EP des australischen Batcave-Duos 13 Bats knapp gegen das Debutalbum Newborn von Moon.74 als Schönheit durch.

Info's zu der aktuellen Schönheit des Monats und über die vorrangegangenen Schönheiten findet ihr hier:

Link "Post bei Darklands über 13 Bats"

Link "Historie der Schönheiten des Monats (seit Februar 2010)"

Link "Kategorie Schönheit des Monats bei darkerradio (als Gastautor)"

Dienstag, 28. September 2010

Orchestral Manoeuvres in the Dark - Zurück in Originalbesetzung mit neuem Studioalbum

Ich erinnere mich noch genau daran - als ob es gestern war: An den Kauf meiner ersten LP. Es war für mich ein mindestens genauso bewegender Moment, wie der Aufstieg von Alemannia Aachen in die 2. Liga nach 10 Jahren tristem Amateurfussball. Wer mich kennt, der weiß, was das bedeutet.

Es muß im Frühjahr 1982 gewesen sein, als ich beim lokalen Plattenhändler meines Vertrauens meine erste LP erworben habe - aus Vinyl versteht sich. Die Rede ist vom Longplayer Architecture and Morality und der Interpret hieß Orchestral Manoeuvres in the Dark - kurz: OMD. Ich sehe die Bilder noch genau vor mir, wie ich die Schallplatte aus dem Regal ziehe - vorsichtig, als ob sie bei zu festem Zupacken zerbrechen würde. Dann habe ich sie mir im Laden angehört, denn ich kannte nur den Magahit Maid of Orleans. Später sollte ich noch feststellen, daß mir die Melodie von Souvenir ebenfalls geläufig war. Ich kannte sie von einer deutschen Schlagerversion, die ich im Radio aufgeschnappt hatte. Obwohl Schlager nicht so mein Ding sind, ging mir dieser Song aufgrund der wunderschönen Melodie nicht mehr aus dem Sinn. Im Nachhinein bestätigt dies die Tatsache, daß OMD ein unheimliches Talent besitzen Ohrwurmmelodien zu komponieren.Ein kurzes Anspielen der restlichen Titel reichte, um mich davon zu überzeugen, daß ich diese Platte einfach haben mußte.

Die großartigen Melodien, die charakteristische Stimme von Andy McCluskey und die Stimmungen bzw. Gefühle, welche die Songs zu erzeugen in der Lage waren (von Unterkühlt über Melancholisch bis hin zu Euphorisch reicht die Bandbreite), sorgten dafür, daß die Anzahl der Tonträger, die ich von OMD im Laufe der Zeit erwarb, stetig zunahm. Nach insgesamt 6 Alben war mit The Pacific Age 1986 dann aber vorerst Schluß. Dieser Zeitpunkt war gleichbedeutend mit dem letzten Album, welches das Liverpooler Quartet noch zusammen eingespielt hat. Danach kam der Bruch und Andy McCluskey nahm unter dem Namen OMD noch drei mitunter kommerziell sehr erfolgreiche Alben auf, die jedoch nicht das Niveau der ersten Alben erreichen konnten.

2006 schloß man sich dann in der Originalbesetzung mit Andy McCluskey (Gesang), Paul Humphreys (Keyboard), Malcolm Holmes (Schlagzeug) und Martin Cooper (Saxophon) wieder zusammen und gab schon zahlreiche erfolgreiche Liveauftritte, Seit gut einer Woche gibt es nun nach 24 Jahren Pause das neue Studioalbum der vier Engländer, welches auf den Namen History of Modern hört. Wenn man ihnen glauben schenken darf, dann ist der Band eine Rückkehr zu alter Klasse gelungen. Auf jeden Fall erinnert das Cover zu History of Modern durch seine abstarkten geometrischen Formen stark an das Coverdesign von Architecture and Morality.
Sicherlich muß man realistisch gesehen zugeben, daß dies nicht ganz der Fall ist. Jedoch ist das Album um Längen besser als die drei letzten Veröffentlichungen und bis auf den Song Pulse ist sicherlich kein wirklich schlechter Songs unter den 13 Tracks. History of Modern kommt wesntlich experimentierfreudiger daher, als die letzten Veröffentlichungen. Neben reinen Popsongs hören wir von OMD endlich wieder New Wave Ansätze (New Babies, New Toys). Die Singleauskopplung “If you want it”, zu der ich das Video beigefügt habe, steht für die herrlichen Melodien, unterstrichen durch die unverwechselbare Stimme McCluskeys, die ich an OMD so liebe. Synth-Pop at its Best - wer OMD in den 80er Jahren mochte, der wird auch History of Modern mögen.




Link "OMD bei MySpace"

kostenloser mp3-Download "Sister Mary Says (Demo)" (unter Angabe der Mailadresse)

kostenloser mp3-Download "If you want it (Villa Nah Remix)"

DECLARATION

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